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    AW: Mal was anderes: erwachsenes Kind zieht wieder ein

    Zitat Zitat von VelvetRose Beitrag anzeigen
    [...]

    Wenn ja, dann vielleicht ein Limit setzen ala Probezeit sind x Monate, Miete verlangen, die aber gespart wird, die Tochter auch dazu anhalten zu sparen, dass sie dann wirklich, wenn der Job sicher ist ausziehen kann und ihr dies eben nur unter der Bedingung der Rücklagen erlauben und ansonsten eben Abgaben verlangen für alles, das sie so benötigt. Probleme, die schon früher bestanden haben, können sich gelöst haben und ansonsten gewisse Richtlinien und Regeln festlegen. Sie ist ja noch immer Kind, großartig anders, als früher, sollte sich das also nicht gestalten, abgesehen von der Tatsache natürlich, dass sie mit 16 nicht sagen konnte Mama nervt, ich ziehe aus und das nun schon kann.

    [...]
    So ein Vorgehen würden sowohl ich als auch meine Kinder als extrem übergriffig empfinden.

    Ich bin die Letzte, die nicht bei Problemen sofort einspringt.

    Aber es würde mir im Traum nicht einfallen, mich ungefragt derart in das Leben
    meiner erwachsenen ! Kinder einzumischen.

    Mal davon abgesehen, dass meine sich das auch nicht gefallen lassen würden
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —

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    AW: Mal was anderes: erwachsenes Kind zieht wieder ein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    oh wow .. wie hart, kalt und herzlos lesen sich eure Beiträge .. auch mein Sohn (24) zog nach seiner Ausbildung wieder zu mir zurück und zahlt mir Miete und 2x/Monat , den Wocheneinkauf .. für mich ist es ok und wenn er wieder auszieht, ist es auch ok .. er ist mir keine Last und wir verstehen uns ziemlich gut ..
    kopfschüttel........
    Alles hat seine Zeit! Irgendwann ist die Zeit einfach vorbei, dass ich meine Kinder bei mir wohnen haben möchte. Ich liebe sie und bin bestimmt nicht kalt oder herzlos.

  3. gesperrt

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    AW: Mal was anderes: erwachsenes Kind zieht wieder ein

    Zitat Zitat von AweSomeOne Beitrag anzeigen
    So ein Vorgehen würden sowohl ich als auch meine Kinder als extrem übergriffig empfinden.

    Ich bin die Letzte, die nicht bei Problemen sofort einspringt.

    Aber es würde mir im Traum nicht einfallen, mich ungefragt derart in das Leben
    meiner erwachsenen ! Kinder einzumischen.

    Mal davon abgesehen, dass meine sich das auch nicht gefallen lassen würden
    Wo ist das denn einmischen?

  4. Moderation

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    AW: Mal was anderes: erwachsenes Kind zieht wieder ein

    Mir ist nicht ganz klar, wieso deine Tochter das denn überhaupt möchte - ich kann selber auch nur aus Sicht einer Tochter etwas dazu schreiben, war aber eher auf dem gegenteiligen Standpunkt:

    Ich MUSSTE nach 2,5 Jahren alleine wohnen nochmal zurückziehen, weil es sowohl logistisch praktisch war als auch ich dringend Geld sparen musste. Meine Ausbildung hatte mir gar keinen Spaß gemacht, und nun wollte ich Geld ansparen, um mir ein Studium selber finanzieren zu können.

    Ich kann mich an keinerlei Bedenken seitens meiner Eltern erinnern - mein Kinderzimmer (auf einer eigenen Etage) samt eigenem Bad stand leer, meine beiden jüngeren Geschwister waren eh noch im Haus. Für sie war das überhaupt kein Thema, glaube ich. Sie wussten ja auch von Vornherein, dass es sich um eine begrenzte Zeit handeln würde. Geld für Kost (ich glaube nicht für Logis) habe ich abgegeben, aber wieviel, das weiß ich nicht mehr. Nicht so viel, denke ich.

    Für mich war das eine sehr schwierige Zeit. Ich war so zwischen Baum und Borke und überhaupt nicht da, wo ich sein wollte. Im Wohnzimmer mit Eltern und jüngeren Geschwistern Fernsehen gucken, da kam ich mir total fehl am Platz vor. Immer nur alleine in meinem Zimmer hocken war auch doof (das war in Zeiten vor Computern und Handys).

    Es waren meine Lebensjahre von 22 bis 24, und ich war froh als ich genug gespart hatte, meinen Job kündigen konnte und zum Studieren in eine WG in einer anderen Stadt ziehen konnte. Ich wäre danach auch um kein Geld der Welt wieder zurückgezogen, die Zeit war wirklich absolut vorbei.

    Das scheint ja nun deine Tochter ganz anders zu sehen. Insofern kommt es mehr darauf an, was DU willst. Wenn du es dir GAR nicht mehr vorstellen kannst, musst du ihr das sagen. Wenn du es dir nur für eine begrenzte Zeit und unter bestimmten Bedingungen vorstellen kannst, musst du ihr das auch sagen. Ihr werdet wohl um Kommunikation nicht herumkommen!
    Moderation "Kinderwunsch und Babyjahre"
    und "Unterstützter Kinderwunsch"

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    AW: Mal was anderes: erwachsenes Kind zieht wieder ein

    Zitat Zitat von VelvetRose Beitrag anzeigen
    Da stimme ich zu, denn die TE hatte zwar Probleme beim Zusammenleben mit der Tochter, wo man verstehen könnte, dass sie da Bedenken hat, aber andere User schreiben von einem guten Verhältnis und das irritiert dann schon. Wenn Platz da ist und die finanzielle Möglichkeit besteht, würde ich sagen, wieso auch nicht. Dein Sohn verdient Geld und bezahlt mit und ihr scheint euch die Arbeit zu teilen. Du räumst sicherlich nicht mehr sein Zimmer auf, so wie zu Schulzeiten. Von daher finde ich das vollkommen in Ordnung. In meiner Familie würde man auch nie daran denken, das negativ zu sehen, gerade wenn eben Platz da ist und die Finanzen stimmen. Familienzusammenhalt und das gegenseitige Helfen sollte eigentlich normal sein. Man behandelt seine Kinder oder anders herum Eltern doch nicht wie Bekannte, die man gerne ab und an trifft, wo man dann aber doch wieder eigene Wege geht. Das erschließt sich mir auch nicht wirklich..
    Das sehe ich nicht so.
    Mittlerweile eigenständige Person (Tochter) zieht ins Haus/die Wohnung von mittlerweile ans eigenständige Leben gewöhnte Eltern ein....
    So lange die Kinder "sowieso" da sind, ist man dran gewöhnt, es war ja nie anders. Aber wenn sie nach einem Auszug wieder zurückkehren? Da würde ich gar nicht mal zuerst an Mietzahlungen, Kostenbeteiligung usw. denken, sondern daran, wie das neue Zusammenleben denn überhaupt funktionieren soll. Für die Eltern bedeutet das eine enorme Umstellung ihres Alltags, da sie eine dritte Person im Haushalt gar nicht mehr gewohnt sind.
    Die Eltern laufen Gefahr, dass sie (vielleicht auch unbewusst) in die Elternrolle zurückschlüpfen.

    Das läuft bei mir und meinen Kindern anders. Wir sehen uns sehr gern. Aber jeder respektiert die Eigenständigkeit des anderen. Ein paar Tage, 2 Wochen - keine Frage. Aber nicht auf Dauer.

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    AW: Mal was anderes: erwachsenes Kind zieht wieder ein

    Sehe ich auch so.

    Ich bin mit 20 nach Auszug für ein halbes Jahr vorübergehend wieder eingezogen und es fiel mir wirklich schwer.

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    AW: Mal was anderes: erwachsenes Kind zieht wieder ein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unsere Älteste ist seit April mit dem Studium fertig, hat von einer alten Schulfreundin einen Tipp bez. einer Stelle bekommen, sich beworben und hat eine Zusage. Das ist bei uns in der Nähe und sie will wieder hier einziehen.
    Dazu müsstest Du schon etwas genauer beschreiben, was es mit
    diesem Wunsch nach Einzug bei Euch auf sich hat.

    Ihre Beweggründe sowie ihre weitere Planung zu kennen ist mE eigentlich
    Voraussetzung, um überhaupt etwas Sinnvolles zu Deinem Anliegen beitragen zu können.

    Ich persönlich hätte, im Sinne einer vorübergehenden Lösung, überhaupt kein
    Problem damit, eines meiner erwachsenen Kinder wieder bei mir wohnen zu lassen.

    Aber auch das mag sich ja für Dich und Deinen Mann anders darstellen.

  8. Inaktiver User

    AW: Mal was anderes: erwachsenes Kind zieht wieder ein

    Ein Hauptziel meiner Erziehung war, dass meine Kinder selbständig werden und ihr Leben nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten. Wenn ein befristeter Wiedereinzug eine vorübergehende Notlösung darstellt, beispielsweise weil die neue Wohnung erst in ein paar Wochen frei wird,, kein Problem. Für ein paar Wochen bin ich durchaus bereit, die Annehmlichkeiten des alleine Lebens einzuschränken und Rücksichten zu nehmen. Sollte aber ein Kind wieder dauerhaft hier einziehen wollen, würde ich mich schon fragen, was ich in der Vergangenheit wohl falsch gemacht habe.

    Letztendlich ist das aber eine so individuelle Angelegenheit, weil jede Familie ihre eigenen Spielregeln für das Miteinander hat, dass ich es schwierig finde, irgendwelche Tipps zu geben. Außer dem, dass die TE sich an ihren eigenen Befindlichkeiten, Bedürfnissen und Wünschen orientieren sollte.

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    AW: Mal was anderes: erwachsenes Kind zieht wieder ein

    Ich denke, dass alle Eltern immer für ihre Kinder einspringen, wenn die Situation es notwendig macht.

    Unsere Tochter z.B. zog für fast ein halbes Jahr zusammen mit ihren kleinen Kindern wieder bei uns ein, weil sie vor ihrem Ehemann geflüchtet war. Wir haben die Kleinen versorgt und bemuttert, weil sie im Schichtdienst oft schon um 5.30 Uhr aus dem Hause musste. Meine Frau hat ihre Schichtarbeit so umgelegt, dass die beiden in einer Gegenschicht arbeiteten. Ich übernahm vor allem Kochen (kindgerecht kochen ist das Einzige, was ich kann), Baden und Spielen. Es war eine schöne Zeit. Auch als sie endlich eine passende Wohnung gefunden hatte, waren wir sehr häufig da, um die Kinder zu versorgen und zu betüddeln. Babynahrung und Windeln besorgten wir, bis sich die Situation der Kleinfamilie stabilisiert hatte und die Kinder einen Krippenplatz hatten. Einer von uns musste wochenweise die Kinder aus dem Kindergarten, später Schule, abholen und bis zur Heimkehr der Mutter beaufsichtigen.

    Trotz eines Unterhaltstitels zahlte der Vater nur nach Gusto und zog seine Kosten von Vaterwochenenden mit Besuchen im Heidepark und Fantasialand ab.

    Unser Erster zog wegen seines Studiums in eine Großstadt, er verdiente viel Geld mit seinen Aushilfsjobs und verfeierte es. Irgendwann wurde er exmatrikuliert und begann als Selbständiger. Zeitweilig haben wir ihn mit Fresspaketen ausgeholfen, aber haben nie seine Mietschulden bezahlt. Er wanderte von WG zu WG, bis man ihn rauswarf. Obwohl meine Frau ihm häufig eine Rückkehr ins Elternhaus anbot, lehnte er das immer ab.

    Der Jüngste wohnte während seines Studiums in der nahegelegenen Großstadt zusammen mit seiner Freundin in unserer Dachgeschosswohnung. Sie zahlte Miete. sein Mietanteil war unser Studienzuschuss. Was übrigens das Finanzamt nicht akzeptierte. da wir Wohnraum ohne Gewinnabsicht vermietet hatten.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  10. Inaktiver User

    AW: Mal was anderes: erwachsenes Kind zieht wieder ein

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unsere Älteste ist seit April mit dem Studium fertig, hat von einer alten Schulfreundin einen Tipp bez. einer Stelle bekommen, sich beworben und hat eine Zusage. Das ist bei uns in der Nähe und sie will wieder hier einziehen. das findet sie ganz normal, sie kann gar nicht verstehen, warum ihre Freunde sagen, dass sie auf keinen Fall wieder bei den Eltern wohnen würden.
    Das hört sich ja eher nicht nach "kurzfristig" an, vielleicht kannst du das mal aufklären!?

    Und ansonsten: Wenn du nicht einverstanden bist, sag deiner Tochter das.

    Wie steht dein Mann dazu?

    Auf jeden Fall nicht wie früher Eltern-Kind (Eltern kümmern sich um alles, was die Famile betrifft, Kochen, Wäsche, Einkaufen, Finanzen, Auto- Kind braucht sich nur um die eigenen Angelegenheiten sorgen) die Zeiten sind für mich vorbei.
    Möglicherweise tue ich deiner Tochter unrecht, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie sich das so gedacht hat.

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