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  1. Registriert seit
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    AW: Problematische Konstellation: narzisstische Mutter und ich als einzige Angehörige

    Zitat Zitat von Krona Beitrag anzeigen
    Ob ich jetzt noch den Pflichtteil einklagen will - weiß ich nicht. Darüber muss ich erst nachdenken. Ich habe irgendwie Riesenhemmungen dabei und gleichzeitig Angst, dass dann alles noch mehr eskalieren könnte. ...
    Vielleicht habe ich einfach auch nur Angst, dass eine Klage vor Gericht um den Pflichtteil Seiten in meiner Mutter zum Vorschein bringen würde, die ich nicht auch noch sehen will - nach all dem, was ich schon von ihr und ihrem Verhalten gesehen und erlebt habe. Ich will einfach nicht noch tiefer in ihre Abgründe hineinschauen müssen.
    Ich finde es gut, dass du trotz der Vorkommnisse weiterhin für deine Mutter da bist. Aber lass dich bitte nicht einschüchtern.

    Wegen der Erbschaft:
    Vielleicht kannst du ja auf dem Nachlassgericht nachträglich noch etwas ändern.

    Zudem - wenn das Geld für eine fürstliche Seniorenresidenz nicht mehr reicht, muss deine Mutter umziehen. Sag ihr das ruhig, wenn sie dir wieder einmal mit Liebesentzug droht. Sie ist alt, nicht dement und spürt die Konsequenzen ihrer Handlungen noch immer selbst.

    Und dir eine tüchtige Portion Kraft , damit du es in den nächsten Wochen leichter hast.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
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    AW: Problematische Konstellation: narzisstische Mutter und ich als einzige Angehörige

    Zitat Zitat von Penstemon Beitrag anzeigen
    Sicher wird sich das Seniorenheim erst einmal an Dich wenden. Dann kannst Du denen sagen, dass Du keine Vollmachten hast und nicht mehr zuständig bist. Die werden dann schon wissen, wie sie an ihr Geld kommen. Die haben mit Sicherheit Erfahrung mit solchen Fällen.
    So sehe ich das auch. Mal ganz abgesehen davon, dass Deine Mutter bisher nur droht, Dir die Vollmacht zu entziehen. Wer weiß, ob sie es tun würde.

  3. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Problematische Konstellation: narzisstische Mutter und ich als einzige Angehörige

    Zitat Zitat von Krona Beitrag anzeigen
    Was ich eigentlich damit sagen wollte: ich weiß, dass es dumm von mir war, alles zu erledigen, dass es dumm und naiv war, nicht auf meinem Pflichtteil zu bestehen, egal wie sehr meine Mutter rumschreit, dass ich eine Menge nicht hätte machen sollen. Mir ist das im nachhinein klar geworden. Und ich habe ja auch geschrieben, dass nach dem Tod meines Vaters in mir eine Tür endgültig zugefallen ist und ich verstanden habe, wie meine Mutter ist.

    Aber in der Ausnahmesituation damals bin ich irgendwie emotional neben mir gestanden und habe nur noch funktioniert.
    Du kannst doch diese Sachen noch nachholen. Du bist innerhalb der Frist.
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  4. Registriert seit
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    AW: Problematische Konstellation: narzisstische Mutter und ich als einzige Angehörige

    Weißt du, wie hoch das Vermögen gewesen ist und wie viel dir zusteht?

    Ich finde es ziemlich schäbig von deiner Mutter, dass sie sich so schnell von den Sachen deines Vater getrennt hat. Das klingt so, als ob sie nur auf seinen Tod gewartet hat, um sich von dem Geld ein schönes Leben machen zu können.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

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  5. Registriert seit
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    AW: Problematische Konstellation: narzisstische Mutter und ich als einzige Angehörige

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Du kannst und darfst also den Erbschein beantragen, weil du mangels Geschwister zur Hälfte erbst.
    .....
    Und dir eine tüchtige Portion Kraft , damit du es in den nächsten Wochen leichter hast.

    Ich habe doch schriftlich auf eine Erstellung eines Erbscheins verzichtet. Mit Unterschrift und pipapo. Das kann man doch nicht später einfach rückgängig machen, vermute ich? Immerhin ist dieser schriftliche Verzicht auf einen Erbschein beim Nachlassgericht ja "amtlich" dokumentiert.

    Danke für deine guten Wünsche!


  6. Registriert seit
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    AW: Problematische Konstellation: narzisstische Mutter und ich als einzige Angehörige

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Weißt du, wie hoch das Vermögen gewesen ist und wie viel dir zusteht?

    Ich finde es ziemlich schäbig von deiner Mutter, dass sie sich so schnell von den Sachen deines Vater getrennt hat. Das klingt so, als ob sie nur auf seinen Tod gewartet hat, um sich von dem Geld ein schönes Leben machen zu können.
    Ja, ich fand es auch extrem schäbig. Ich war total entsetzt davon. Vorher hat sie ihm beim Sterben noch die Hand gehalten und dem Pastor erzählt, wie lange sie verheiratet waren *schluchz*, und kaum ist er tot, schmeißt sie alles von ihm auf den Müll.

    Es geht um ca. 200.000 Euro insgesamt (etwas mehr). Mir würden also um die 100.000 Euro zustehen.

    Für mich sehr viel Geld. Aber ist es mir wert, mich deswegen mit meiner Mutter in eine ihrer gehässigen Schlammschlachten zu begeben, in dem ich sie nochmal von einer Seite erleben muss, vor der mir einfach nur graut, wenn ich nur dran denke? Sie wird mit dem Geld auch nicht glücklicher werden, denn sie kann kaum mehr was unternehmen, aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands. Sie findet es einfach nur toll, soviel Geld zu haben und damit Druck ausüben zu können, auf wen auch immer. Aber sonst hat sie nichts davon und kauft sich auch nichts davon. Es kann höchstens sein, dass sie es spendet, damit ich nichts mehr davon kriege und nach ihrem Tod nichts mehr da ist. Sowas traue ich ihr zu. Und ehrlich gesagt - es ist mir egal. Ich will einfach mit ihr nichts mehr näher zu tun haben, bis auf das, was ich für mich als "minimalen Anstand" definiere (wie weiter oben schon ausgeführt). Aber sonst will ich von ihr nichts mehr haben, nichts mehr sehen, ihre emotionalen Abgründe oder ihre Gefühllosigkeit oder was auch immer nicht mehr zur Kenntnis nehmen müssen.
    Geändert von Krona (21.03.2019 um 11:56 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: Problematische Konstellation: narzisstische Mutter und ich als einzige Angehörige

    Zitat Zitat von Krona Beitrag anzeigen

    Es geht um ca. 200.000 Euro insgesamt (etwas mehr). Mir würden also um die 100.000 Euro zustehen, als Pflichtteil.
    Hol sie Dir ansonsten schluckt es das Heim! Nimm Dir einen Anwalt und lass Dich beraten....
    Das Leben macht was es will und ich auch!


  8. Registriert seit
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    AW: Problematische Konstellation: narzisstische Mutter und ich als einzige Angehörige

    Krona,
    probiere es doch einfach. Mehr als Nein sagen können die Angestellten auch nciht. Aber du kannst zumindest nachweisen, dass deine Mutter dir nur einen Teil des zustehenden Erbes ausgezahlt hat.
    Ansonsten musst du zivilrechtlich klagen. Das ist schwieriger und belastet dich erheblich.

    Die letzte Möglichkeit ist leider moralisch verwerflich.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

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    AW: Problematische Konstellation: narzisstische Mutter und ich als einzige Angehörige

    Bei 2000 Euro hätte ich dir auch gerate zu verzichten. Aber auf so viel Geld darfst du nicht verichten. Selbst wenn du es nur für eine Eigentumswohnung ausgibst oder dir einen Sportwagen leistest - das Geld steht dir zu und erleichtert dir dein Leben.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

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    AW: Problematische Konstellation: narzisstische Mutter und ich als einzige Angehörige

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Krona,
    probiere es doch einfach. Mehr als Nein sagen können die Angestellten auch nciht. Aber du kannst zumindest nachweisen, dass deine Mutter dir nur einen Teil des zustehenden Erbes ausgezahlt hat.
    Ansonsten musst du zivilrechtlich klagen. Das ist schwieriger und belastet dich erheblich.

    Die letzte Möglichkeit ist leider moralisch verwerflich.
    O.k., den Gedanken hatte ich auch gerade, dass ich beim Nachlassgericht mal anrufen könnte und mich erkundigen könnte, was angesichts der Sachlage noch möglich ist. Das werde ich nächste Woche mal tun.

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