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  1. Inaktiver User

    AW: Unsere perfekte Tochter

    Eigentlich könnte der Vater auf die älteste Tochter ja durchaus auch stolz sein, immerhin hat sie die Kurve bekommen und das war ganz sicher nicht leicht für sie.

  2. Avatar von twix25
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Ich finde es grundsätzlich gut und wichtig, sich mit seiner Rolle als Vater u Mutter zu beschäftigen u zwischendurch Bilanz zu ziehen

    Und das man trotz besten Vorsätzen Fehler macht dazu

    Aber das du als Mutter deine Kinder nicht vor ihrem Vater schützt, ist m.E kaum zu entschuldigen

    Er mag sich ziemlich Sch....verhalten, aber du ziehst nicht die Konsequenz

    Das ist m.E dein Anteil an Allem
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    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"


  3. Registriert seit
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen
    Weil ja nun dem Großteil hier klar ist, dass der Vater an allem schuld ist...das greift aber viel zu kurz. Zumal Tochter 3 die Auseinandersetzungen hier nicht groß mitbekommen hat. Sie war ein Jahr als die Älteste rausflog. Natürlich bekam sie danach schon Streit mit, aber keine großen Diskussionen. Mein Mann und Tochter 1 sehen sich so gut wie nie, sprechen eigentlich auch schon lang nicht mehr miteinander, wenn Zusammentreffen unvermeidlich sind wird sich kurz angegiftet und dann wieder ignoriert.
    Tochter 3 reagiert auf die Stimmung in eurem Hause, dazu muß sie nicht jeden Streit im Original mitbekommen haben. Es reicht, wenn über die beiden anderen Töchter schlecht geredet wird, um bei ihr Druck für ein anderes "Wohlverhalten" aufzubauen.

    Inwiefern greift es "viel zu kurz", wenn manche hier dem Vater die Schuld geben? Kannst du sagen, was er konkret tut, um für Entspannung bei euch zu sorgen, außer daß er nunmal auch "so ist" wie Tochter 1?

  4. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen
    Weil ja nun dem Großteil hier klar ist, dass der Vater an allem schuld ist...das greift aber viel zu kurz.
    Natürlich greift das viel zu kurz!
    Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie es sich anfühlen muss.
    Ich habe drei Töchter, auf die ich sehr stolz bin und wir gehen auch schon mal sehr lax humorvoll mit Bezeichnungen wie "schwarzes Schaf", "Mustermädchen" und "Lieblingskind" um (nur, dass die Positionen ständig wechseln und es wirklich lustig gemeint ist).
    Es sind für mich aber auch Konstellationen denkbar, in denen man seine Kinder als Enttäuschung empfindet. Liebe ist - im Gegensatz zu dem, was gern behauptet wird - nicht bedingungslos.
    Ihr habt sicher 30 Jahre erlebt, die kein Zuckerschlecken waren.

    Nun gilt eure Fürsorge noch der jüngsten Tochter.
    Bleib einfach dran an ihr und schaue, wo du sie von ihrer Bürde, perfekt zu sein, befreien kannst.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  5. Registriert seit
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    160

    AW: Unsere perfekte Tochter

    Hallo Bruncherin,

    erstmal: Willkommen in der Bri-Community.

    Es tut mir leid, wie man hier mit dir umgeht.

    Ich finde es immer sehr schwierig, Rat zu geben.

    Ist es für dich möglich, dich darüber mal mit Tochter 3 auszutauschen?

    Und ebenso mit dem Vater der Kinder?

    Es ist immer schwierig, mit den Kindern umzugehen, die einem sehr unähnlich sind, ganz anders leben (wollen) als man selbst,
    aber das ist ihr gutes Recht, und deshalb sind sie nicht weniger liebenswürdig.

    Dir und deiner Familie wünsche ich alles Gute!

    2001

  6. Avatar von luftistraus
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen
    Die "Kinder" sind erwachsen!!

    Und außerdem sehen sie sich ja äusserst selten. Die anderen beiden sind NICHT das Gesprächsthema bei uns dreien zuhause.
    Das war wohl echt blöd von mir die Bezeichnungen zu erwähnen.

    Tochter wird zum übernächsten Semester ausziehen, das ist ihr Wunsch gewesen bis dann hier zu bleiben.
    Es war sehr wichtig diese Bezeichnung zu erwähnen, da es Aufschluss über die Situation gibt.
    Irgendwie willst du Tochter 1-2 von Tochter 3 trennen

    Das geht aber nicht.

    Da du deinem Mann in Schutz nimmst, das er es oft nicht so meint - zeigt mir 2 Dinge

    1. Du stehst nicht voll und ganz für deine Kinder ein (völlig egal wie alt diese sind)
    2. Hast du einen Anteil an der Situation.

    Wenn Kind 1 und Kind 2 - so ein schlechtes Verhältnis zu Ihrem Vater haben. Warum fängst du nicht an, mal deinen Mann zu hinterfragen - bevor Kind 3 durchknallt?

    Ich finde es sehr gut, das du schon anfängst dich damit zu beschäftigen - denn deine Sorge ist völlig berechtigt.

    Vielleicht knallt sie nicht durch, aber einen "Schaden" wird es haben.

    Es gibt genug Erwachsene Frauen die in toxischen Beziehungen/Ehen verweilen, weil sie aus der Kindheit falsche Erwartungen verknüpfen.

    Du musst funktionieren, denn wenn nicht, dann bist du nichts wert.

    Kannst du 1000x hier im Forum lesen.....


  7. Registriert seit
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Eigentlich könnte der Vater auf die älteste Tochter ja durchaus auch stolz sein
    Ich denke sogar, dass er das ist. Es nur leider nie zugeben würde.
    Dazu gab es in der Vergangenheit zu viel Ärger, Vertrauensbrüche, Ängste und Enttäuschungen.


  8. Registriert seit
    27.12.2015
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen
    Weil ja nun dem Großteil hier klar ist, dass der Vater an allem schuld ist...das greift aber viel zu kurz. Zumal Tochter 3 die Auseinandersetzungen hier nicht groß mitbekommen hat. Sie war ein Jahr als die Älteste rausflog. Natürlich bekam sie danach schon Streit mit, aber keine großen Diskussionen. Mein Mann und Tochter 1 sehen sich so gut wie nie, sprechen eigentlich auch schon lang nicht mehr miteinander, wenn Zusammentreffen unvermeidlich sind wird sich kurz angegiftet und dann wieder ignoriert.
    An seinen Äußerungen ist der Vater doch schuld. Keiner hat ihn gezwungen, sich so zu äußern.

    Die jüngste Tochter merkt doch, dass irgendwas in ihrer Familie massiv schiefläuft, auch wenn sie die Diskussionen nicht mitbekommen haben sollte.
    Sie scheint den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, um anerkannt zu werden...weil sie spürt, dass sie sonst eben auch in Ungande fällt und gnadenlos abgekanzelt wird. Wie solltest Du ihr mit der unbewussten Angst im Nacken helfen, wenn Du Dich von dieser Gedankenstruktur nicht distanzieren möchtest?

  9. Avatar von luftistraus
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen
    Weil ja nun dem Großteil hier klar ist, dass der Vater an allem schuld ist...das greift aber viel zu kurz. Zumal Tochter 3 die Auseinandersetzungen hier nicht groß mitbekommen hat. Sie war ein Jahr als die Älteste rausflog. Natürlich bekam sie danach schon Streit mit, aber keine großen Diskussionen. Mein Mann und Tochter 1 sehen sich so gut wie nie, sprechen eigentlich auch schon lang nicht mehr miteinander, wenn Zusammentreffen unvermeidlich sind wird sich kurz angegiftet und dann wieder ignoriert.
    Es geht überhaupt nicht um Schuld, sondern um Ursache-Wirkung

    Dein Mann hat Anteil mit seinem Verhalten und du genauso weil du es tolerierst.

    Deswegen frage ich nochmal. Wie gehts dir mit der Gesamtsituation?

  10. Avatar von guerteltier
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von tomatenbrot Beitrag anzeigen
    Tochter 3 reagiert auf die Stimmung in eurem Hause, dazu muß sie nicht jeden Streit im Original mitbekommen haben. Es reicht, wenn über die beiden anderen Töchter schlecht geredet wird, um bei ihr Druck für ein anderes "Wohlverhalten" aufzubauen.
    Ja, das denke ich auch. Alleine die Tatsache, dass der Kontakt zu Tochter 1 nur sporadisch statt findet und dann auch offensichtlich unerfreulich verläuft beeinflusst doch das ganze Beziehungsgefüge.

    Bei uns in der Familie gab es ein ähnliche Dynamik, wobei mein Bruder das Sorgenkind und ich das "perfekte" Kind war/bin. Und ja, rückblickend hat mir in meiner Jugend/jungen Erwachsenenzeit die Leichtigkeit gefehlt, ich knabbere noch heute an meinen Perfektionsansprüchen (und mein Bruder an seinem Ruf als Versager).

    Aber so etwas lässt sich nicht mal eben so aus dem Weg räumen. Ich denke, außer dass du deine Tochter in ihrem Lebensweg unsterstützt und dich im Kontakt mir ihr von deinem Mann abgrenzt kannst du leider nicht viel tun.

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