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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen
    Ist aber hier auf dem Land mit Familienbetrieb nicht unüblich.
    Hier hat sogar die Handwerkskammer was dagegen... nicht hochoffiziell, aber es wird definitiv ein Gespräch geführt mit „Abraten“ als Tenor.


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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Hier hat sogar die Handwerkskammer was dagegen... nicht hochoffiziell, aber es wird definitiv ein Gespräch geführt mit „Abraten“ als Tenor.
    Das ist auch gut so !
    Die Eltern dachten vielleicht woanders würde er keine Stelle finden.
    Aber so haben sie sich auch keinen Gefallen getan.
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  3. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von farfalle61 Beitrag anzeigen
    Die Eltern haben den für Sie einfachsten Weg gewählt.
    Immerhin hat Herr Brunch eine Berufsausbildung.

    Dass sie Brunch plus Enkeltochter bei sich aufgenommen haben ist schon anerkennenswert.
    Vor 34 Jahren brauchte auch noch nicht jeder Abitur, wie heute fast überall Voraussetzung, Mittlere Reife mindestens.

    Ich möchte die Eltern da nicht verurteilen.

    Außerdem wissen wir nicht, wie katastrophal die Schulnoten waren.
    In dem Alter nicht so unüblich....trotzdem.

    Die Eltern hatten Gründe.
    Außerdem hätte Herr Brunch später immer noch über Weiterbildung seine Chancen verbessern können.

    Außerdem hat er ja Arbeit, wenn ich mich richtig erinnere.
    LG Ivi


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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Hier hat sogar die Handwerkskammer was dagegen... nicht hochoffiziell, aber es wird definitiv ein Gespräch geführt mit „Abraten“ als Tenor.
    Das wird aber im Jahr 1985 auch noch nicht so gewesen sein ; ) Ist inzwischen auch völlig egal, ich finde die Variante nach wie vor nicht schlimm, würde es zwar selbst nicht so machen aber gut.

    Ohne irgendeinen Hintergrund zu kennen zu behaupten: " die Eltern wollten es sich nur einfach machen" sorry, erstens Quatsch, zweitens anmaßend!


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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen
    Das wird aber im Jahr 1985 auch noch nicht so gewesen sein ; ) Ist inzwischen auch völlig egal, ich finde die Variante nach wie vor nicht schlimm, würde es zwar selbst nicht so machen aber gut.

    Ohne irgendeinen Hintergrund zu kennen zu behaupten: " die Eltern wollten es sich nur einfach machen" sorry, erstens Quatsch, zweitens anmaßend!
    Du kannst mich da gerne als anmaßend bezeichnen. Das trifft mich nicht.
    Ja, ich masse mir da ein Urteil an. Das die Eltern bequem waren. Dem Jungen Grenzen zu setzen wäre unbequem gewesen. Fand aber nicht statt.
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  6. gesperrt
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen
    Das wird aber im Jahr 1985 auch noch nicht so gewesen sein ; ) Ist inzwischen auch völlig egal, ich finde die Variante nach wie vor nicht schlimm, würde es zwar selbst nicht so machen aber gut.
    Ähm, garnix ist gut bei Dir, gerade.
    Klar, über gedatschte Eier lohnt nicht mehr jammern, aber genau an dieser Stelle ging bei Euch vermutlich zum Ersten mal was schief.
    Denn Sohni hat eben NICHT den „Ernst des Lebens“ kennengelernt, sondern wurde seiner Sorgen (Schule ist anstrengend, ich habe schlechte Noten) ledig, hatte vermutlich viel zuviel Selbständigkeit (viele dieser Familienazubis geniessen Narrenfreiheit, im gegensatz zu nicht „familieneigenen“). Obercoole Eltern neigen meist nicht zum Grenzen setzen und Fordern.mit katastrophalen Folgen für die Kinder.
    Qed.

    Ohne irgendeinen Hintergrund zu kennen zu behaupten: " die Eltern wollten es sich nur einfach machen" sorry, erstens Quatsch, zweitens anmaßend!
    Sie haben es auf jeden Fall ihrem Sohn einfach gemacht. Leider.


  7. Registriert seit
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Liebe Brunch,
    ich habe mir in den letzten Tagen den ganzen Strang durchgelesen (nachdem ich schon zu Anfang was über "perfekte Töchter" schreiben wollte, es dann aber doch nicht getan hatte).
    Es ist vieles gesagt worden, vieles herausgebrochen - und ich habe das Gefühl, dass es nach wie vor zu sehr um deinen Mann geht.
    Ich frage mich die ganze Zeit: Wo bist du als Mutter in diesem Geflecht? (Meiner Wahrnehmung nach ist die Mutter meistens die wirklich zentrale Person im Familiengeflecht -Distanz und Problematik mit dem Vater sind "alltäglich", die wirklichen Dramen gibts meistens in der Mutterbeziehung)
    Außerdem wird -gerade von Töchtern -Vätern einfach meistens mehr "verziehen" als Müttern -ist sicher ungerecht, ist aber in unserer Gesellschaft wohl so.

    Also: Wo (außer in der Rolle der sich Sorgen Machenden) bist du?

    Du selbst hast eine sehr schwierige Mutterbeziehung, und so viel ich weiß, nimmt man als Mutter sehr viel mehr in die nächste Generation mit, als es einem lieb oder bewusst ist.
    Es ist ungerecht, ich selbst hatte das Glück, eine großartige Mutter und Großmutter zu haben, da war es sehr viel einfacher, das "mitzunehmen" bei meinen Kindern.

    Vielleicht sagst du jetzt: Na, wenn sie problematische Mütter nicht kennt, kann sie nicht mitreden.
    Kann ich vielleicht wirklich nicht, aber ich kann lesen und aus meiner Erfahrung (halt die der anderen Seite, der guten Mutter-Kind Beziehungen über mehrere Generationen) sagen, was mir auffällt.

    Und das ist schon einiges, vor allem in Hinblick auf Tochter1:
    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen

    Ohne sie jetzt wieder schlecht zu machen, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ihr Ego es packt, wenn sie von jemand ignoriert wird, mit dem sie noch nicht fertig ist.
    Stell dir vor, deine Mutter hätte das (vielleicht nicht zu dir, aber über dich) gesagt.
    Denn du willst sie nicht schlecht machen, aber
    -sie ist egoistisch
    - sie will jeden Kampf gewinnen, koste es was es wolle.
    (Und das ist nur ein Zitat von vielen die zeigen, dass du so über sie denkst)

    So denkst du über sie -als ihre Mutter, als jemand, der wahrscheinlich der prägendste Mensch im Lauf des Leben eines anderen Menschen ist.
    Und zwar weit ins Erwachsenenleben hinein, wie du in vielen Strängen hier nachlesen kannst.

    Und natürlich spürt diese Tochter das -es ist eine Lücke in ihr, die nie gefüllt wird, weil die Mutter sie als egoistischen und mit allen Wassern gewaschenen Menschen sieht.
    Sie kriegt keine Anerkennung von dir, sie kriegt kein Lob.

    Ich kann verstehen, wo das herrührt. (Die Stelle, wo du von ihr als Baby schwärmst - die zeigt ja, dass das mal anders war und die habe ich als wirklich rührend empfunden)
    Die Angst, die du um die Kleinen gehabt haben musst, die du verteidigen musstest gegen die Große.
    Ja. Ich verstehe das.
    Aber sie selbst war ein Kind (auch,wenn du in dem Alter schon Mutter warst -du warst ja sicher auch noch irgendwo ein Kind, mit den durchgeknallten Emotionen einer Pubertierenden), da muss es doch einen Auslöser gegeben haben, warum sie das getan hat....

    Aber letztlich ist das alles geschehen, es kann nicht ungeschehen gemacht werden, von beiden Seiten.
    Wichtig ist die Zukunft.
    Kannst du mal die guten Seiten deiner Tochter 1 aufzählen?
    Weniger für uns, mehr für dich.
    Ich glaube, dass es viel, viel wichtiger für sie ist, was du von ihr hältst, als du es für möglich hältst.

    :

    (Über Tochter 2 und 3 aus meiner Sicht schreibe ich gerne demnächst noch was, falls es dich interessiert)

  8. Avatar von TrishaTT
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen
    Nein, aber bei einer 34jährigen gehe ich im Normalfall nicht davon aus, dass sie samstag abend nichts besseres zu tun hat, als mit den Eltern und kleinen Schwestern zu grillen
    Ich habe alle paar Tage in deinem Thread gelesen, öfter ging es nicht, weil ich Beklemmungen bekomme, wenn ich sowas lese. Das Zitat oben habe ich beispielhaft heraus genommen. Ich bin etwa im Alter deiner Tochter, und ich freue mich total, wenn meine Eltern mich einladen zum Kuchen essen oder Grillen oder einfach mal so. Ich besuche meine Eltern sehr gern, ich sehe sie viel zu selten. Und dann lese ich, dass deine Tochter 1 bewusst ausgeschlossen wird, wenn gegrillt wird. Alle anderen aus der Kernfamilie sind da, nur sie nicht. Sie wird gar nicht erst eingeladen. Klar hat sie einen Freundeskreis, das heißt aber nicht, dass ihr die Familie nicht wichtig ist. Wäre ich ihre Mutter, würde ich ihr sagen: "Wir grillen am Samstag. Wenn du möchtest, kannst du auch gerne kommen, es ist aber auch nicht schlimm, wenn du etwas anderes vor hast". Wieso ist das für dich keine Option?

    Zitat Zitat von Brunchgehtimmer Beitrag anzeigen
    Der wichtigste Mensch in ihrem Leben ist sie selbst und danach kommt erst mal sehr lange niemand.
    Du siehst nur die Mauer, die sie um sich herum gebaut hat, damit niemand sie mehr verletzen kann
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)


  9. Registriert seit
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Liebe Chilirose,
    vielen Dank für deinen Post, der mich sehr nachdenklich gemacht hat.
    Ja, mein Verhältnis zu Tochter 1 hat massiv Schlagseite, das wird mir seit unserem Treffen auch immer klarer.

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen

    Also: Wo (außer in der Rolle der sich Sorgen Machenden) bist du?
    Eine gute Frage, um die ich jetzt auch schon länger kreise. Ich weiß es nicht! Inzwischen denke ich es war eine schlechte Mischung aus verschiedenem. Ein paar ungute Charaktereigenschaften von mir (konfliktscheu, entscheidungsschwach) waren schon immer eine schwierige Basis, dann meine Unsicherheit im Umgang mit den, damals, Kindern. Ich hatte immer Angst ihre Zuneigung zu verlieren und von ihnen so gehasst zu werden, wie ich meine Mutter gehasst habe. Ich habe es, glaube ich, schon mal geschrieben, vor allem bei der ersten Tochter hatte ich als Baby massive Problem sie nackt anzufassen. Ich hatte immer die Befürchtung sie empfindet es als unangenehm und ich "belästige" sie damit. Auch stillen ging nur mit Tuch dazwischen. Ich wollte nicht dass sie mich berühren "muss". Ja, ich weiß auch wo das herkommt.
    Und gleichzeitig fand ich es so schön wie ungezwungen mein Freund mit dem Baby umging.
    Und vielleicht ist daraus so eine Art Muster geworden, ich "konnte" was nicht, also musste es mein Freund/Mann regeln, ich war dankbar und habe die Klappe gehalten.

    Vielleicht sagst du jetzt: Na, wenn sie problematische Mütter nicht kennt, kann sie nicht mitreden.
    Nein, keineswegs, ich finde den Blick von anderen Müttern mit normaler eigener Mutterbeziehung sehr interessant.

    Denn du willst sie nicht schlecht machen, aber
    -sie ist egoistisch
    - sie will jeden Kampf gewinnen, koste es was es wolle.
    (Und das ist nur ein Zitat von vielen die zeigen, dass du so über sie denkst)

    So denkst du über sie -als ihre Mutter, als jemand, der wahrscheinlich der prägendste Mensch im Lauf des Leben eines anderen Menschen ist.
    Leider auch nicht von der Hand zu weisen, ja.
    Ich mag sie, aber irgendwie bin ich immer angespannt in ihrer Gegenwart, das warum kann ich ganz schlecht greifen. Einerseits fürchte ich ihre Verbalattacken, ihren Spott. Andererseits ihre Art, sich nicht darum zu kümmern was andere über sie denken, kollidiert immer mit meinem " bloß nicht auffallen wollen". das gleiche Problem habe ich allerdings mit meinem Mann auch, aber für ihn fühle ich mich nicht verantwortlich.

    Die Angst, die du um die Kleinen gehabt haben musst, die du verteidigen musstest gegen die Große.
    Nein, die Hauptangst hatte ich jahrelang um die Älteste selbst, dass ihr eben mal was Schlimmes zustößt weil sie nicht aufpasst und Mist macht.
    Das sie wirklich den Kleinen die Drogen absichtlich gegeben hat, konnte ich eh lange nicht glauben.

    Ich glaube, dass es viel, viel wichtiger für sie ist, was du von ihr hältst, als du es für möglich hältst
    Vielleicht auf jeden Fall eins meiner großen Vorhaben: Verhältnis zu Nr 1 intensivieren. Einfach auch offener und ehrlicher ihr gegenüber sein


  10. Registriert seit
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    AW: Unsere perfekte Tochter

    Zitat Zitat von TrishaTT Beitrag anzeigen
    "Wir grillen am Samstag. Wenn du möchtest, kannst du auch gerne kommen, es ist aber auch nicht schlimm, wenn du etwas anderes vor hast". Wieso ist das für dich keine Option?



    Du siehst nur die Mauer, die sie um sich herum gebaut hat, damit niemand sie mehr verletzen kann
    Auch dir vielen Dank.
    Das wird mir leider auch immer klarer. Ich habe Probleme mit ihren unvorhersehbaren Reaktionen. Da liegt das Problem aber eindeutig bei mir. Ich fühle mich von ihr sofort abgelehnt und abgewertet. Und das löst in mir Gefühle aus, die ich vermeiden möchte. Aber auch da ist der Ball bei mir. Wenn ich sie zum grillen einlade und es kommt ein fieser Spruch, muss ich auch einfach Stellung beziehen und sagen dass es kein Thema ist wenn sie nicht mag, sie dies aber normal sagen kann ohne Beleidigung. Und nicht aus Angst sie könnte patzig reagieren, es lieber gleich bleiben lassen.
    Auch habe ich mir vorgenommen, in Zukunft Unternehmungen, wo mehr als eine Tochter involviert ist, alle drei zumindest zu fragen.
    Letzendlich habe ich mit ihrem Spott und den Gehässigkeiten ein ähnlich gelagertes Problem wie ihre Schwestern mit ihrem Vater

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