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    Über Generationen Erwartungen, gehässige Bewertungen und sogar Gewalt

    Was ist das und wie kann oder soll man dieses System/Verhalten nennen?

    1974/1975 irgenwo in der ländlicher Region mit viel Dörfer und althergebrachten Traditionen:

    Eine junge Frau im Alter von 17/18 verliebt sich. Sie darf von Zuhause aus keine Ausbildung machen, okay nun hat sie sich verliebt und trifft ihren Schwarm heimlich. Irgendwann bekommen es die Eltern von der jungen Frau mit und auch die Eltern von dem älteren Mann (der Mann ist 36 zu dem Zeitpunkt). Sie heiraten und die junge Frau sieht das als Meilenstein, Fortschritt für ihr eigenes Leben an. Lebenserfahrung hat sie aber auch noch kaum welche, da sie bis zur Heirat im Elternhaus ohne eine Chance auf Ausbildung oder schulische Weiterbildung leben "muss", weil sie dazu verdonnert wird von ihren Eltern. Sie schaut aber auch Fernseh, wenn sie die Möglichkeit hat und verfolgt die Hochzeit von Schweden (König Carl XVI. Gustaf und Silvia) und die beiden bekommen ein Jahr später das erste Kind (also nicht die schwedischen Leute, sondern die, von denen ich schreibe). Es wird eine Tochter und nach einem weiteren Jahr das zweite Kind (Sohn). 6 Jahre danach kommt das Nesthäkchen.

    Die junge Frau ist inzwischen schon Ende 20 und darf wenig bis kaum zu ihren Kindern und Erziehung was sagen. Ihr wird fast alles aus der Hand genommen und auch wichtige Entscheidungen, die die Kinder betreffen, wird von der Großmutter (Mutter vom Vater) übernommen. Sie darf selten mal ganz spontan irgendwohin, wo sie möchte, muss ständig zurück stecken, kümmert sich deshalb auch nicht wirklich um ihre eigenen Kinder, kann keine Liebe geben. Später, als die Großmutter immer älter und klappriger wird und gesundheitlich sowie körperlich abbaut und dann in ein Seniorenheim muss, knallt es nur noch ganz extrem im Elternhaus. Die Kinder zerstreiten sich bis aufs Blut, haben auch in jungen Jahren Lernschwierigkeiten, sodass sie auf die Förderschule mussten, man schämt sich als Eltern indirekt, spricht Zuhause aber kein Wort, sondern verteilt fleißig Ohrfeigen bzw. Prügel, wenn die Kinder nur ganz vorsichtig ihre Wünsche äußern. Grundhaltung: Kinder müssen parieren, haben nichts zu wollen und erst Recht nicht aufmüpfig zu werden. Eines der Kinder spürt das schon sehr früh, wird rebellisch, merkt dass es nur bestraft wird und wird sogar eingesperrt, nur weil es mit 8 Jahren Nachts ins Bett gemacht hatte, bzw. wird von der Mutter irgendwann mal grün und blau geprügelt. Später rebelliert es so richtig und macht Dummheiten. Dann geht Mobberei los, die Verwandtschaft wird hinzugeholt, bzw. der Partner der ältesten Schwester und dieser soll versuchen die jüngste mit Gewalt aus dem bett zu holen. Mutter will indessen nur ihre Ruhe und wendet häufig nur noch Gewalt bei der jüngsten an. Die jüngste darf plötzlich nicht mehr zur Schwester, der Bruder (mittleres Kind) hat auch noch nie Mütterliche Liebe erhalten, weil ja alle drei irgendwie immer nur bestraft wurden. Das jüngste flieht, geht mit 17 Jahren zum Jugendamt, dann ins betreute Jugendheim und bekommt einige Jahre Abstand vom Trubel. DIe älteste ist mittlerweile selbst zweifache Mutter und lässt nur ihren Bruder zu sich heran und die jüngste ja von früher immer noch Verbot dort aufzuschlagen, weil sie angeblich die böse in der ganzen Familie ist und alle die Mutter bemitleiden, weil Mutter sich immer nur aufregen musste. Jetzt wird die jüngste zum Daueropfer und auch die Kinder der Schwester werden mit einbezogen und dürfen die Tante (die jüngste) so richtig beleidigen, und bekommen von Oma (die Frau die damals jung geheiratet hatte) auch noch Unterstützung, indem Oma ihren Enkelkindern erzählt, wie anstrengend und dumm die jüngste Tochter vor etwa 16 Jahren mal war. Keiner soll was mit der jüngsten zu tun haben.

    Was ist das nun? Ist hier die Mutter in die Verantwortung zu nehmen? Weil sie sagt, Schwiegermutter hat mich weg gedrängt, wenns um Kindererziehung ging? Die Kinder bekommen sich im Erwachsenenalter wegen der Vergangenheit im Elternhaus nur noch in die Haare, wollen kein Kontakt zu einander, bzw. nur ein Geschwisterteil darf Kontakt zum anderen haben und Mutter mischt sich auch hier immer wieder ein und schürt Missverständnisse. Ist die Mutter schon damals depressiv gewesen, weil sie selbst nur Druck und Häme von ihren Eltern bekommen hat, weil sie kein Ausbildung gemacht hatte und stattdessen "nur" (in Anführungsstrichen) geheiratet und Kinder bekommen hatte, die dann aber nicht so funktionierten, wie sie und die Großeltern dies gewollt hätten? In der Familie sucht man seit Generationen nur nach Schuld oder dem Schuldigen um dem anderen was anzukreiden. Respekt fordern die Eltern nur von den Kindern ein, aber sie selbst leben auch keinen Respekt den Kindern vor. Wird es immer weiter Gehässigkeiten, Streitigkeiten und bitterböse Worte zwischen Jung und Alt geben?

  2. Avatar von Beachnoodle
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    AW: Über Generationen Erwartungen, gehässige Bewertungen und sogar Gewalt

    Ist dass dein Leben was Du hier beschreibst?
    Was hat die Hochzeit des Königspaares in Schweden mit der Sache zu tun.
    Wer soll hier wen in die Verantwortung nehmen und warum?
    Wenn sich das Ganze 1974 abgespielt hat und die Frau damals schon 17 war, dann ist die heute um die 60. und die Mutter locker 80 oder älter.
    Was will man da noch dran rumdoktern.
    Irgendwann muss man Dinge abhaken. Auch die „Kinder“.

    Bitte füge Absötze in die löngeren Textpassagen. Dass ist sehr mühsam zu lesen.
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer

  3. 16.11.2018, 22:58

    Grund
    gelöscht unsachlich, fern am Thema

  4. 16.11.2018, 23:01

    Grund
    gelöscht, Erwiderung auf gel. Beitrag


  5. Registriert seit
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    AW: Über Generationen Erwartungen, gehässige Bewertungen und sogar Gewalt

    Ich sehe es so:

    Wäre ich eines der Kinder, würde ich den Kontakt zu dieser Familie irgendwann abbrechen.
    Das ist, meiner Meinung nach, die einzige Chance, sich dieser unguten Dynamik zu entziehen.

    Familiengeschichte scheint sich gerne mal zu wiederholen.

    Ich habe einen ähnlich "verkorksten"Familienteil- die Seite meiner Mutter- und habe den Kontakt nach meiner Hochzeit eingestellt.

    Ich bin jetzt die Hochnäsige, die, die sich für was Besseres hält ( sagt dieser Teil der Verwandtschaft)... aber lebe glücklich und zufrieden.

    Meine Töchter, die diesen Familienteil nur alle Jahrzehnte mal sehen, finden sie übrigens gruselig.

  6. gesperrt
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    AW: Über Generationen Erwartungen, gehässige Bewertungen und sogar Gewalt

    Es geht nicht darum, ob ich das bin. Ich wollte hier eine Objektive Meinung. Ja, entschuldigt mich bitte, ich habe das ganze bisschen wirr-warr geschrieben. Tut mir Leid.


    [editiert]
    Geändert von Margali62 (17.11.2018 um 08:53 Uhr) Grund: editiert O.T.

  7. gesperrt
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    AW: Über Generationen Erwartungen, gehässige Bewertungen und sogar Gewalt

    Die damals junge Frau hatte wohl gedacht, dass Familienleben so funktioniert wie sie damals schon im Fernsehen gezeigt haben, als die königlichen Leute geheiratet hatten. Klingt komisch, ist aber so. Vermutlich hatte sie sich selbst auch Ordnung und Standesdünken gewünscht. Nur dass sie selbst keine Ahnung von Babys, Kleinkinder und Erziehung allgemein hatte, weil: Sie war ja erst frisch Volljährig geworden. Und die liebe Schwiegermutter hatte ihr dann gesagt, wo es da im Hause lang geht. Ausserdem wurden die drei Kinder auch immer an andere Leute übergeben, aber innerhalb des Hauses, die auf die Kinder aufpassen sollte, wenn die junge Mutter der Schwiegermutter gehorchen musste um einkaufen zu fahren. Egal ob sie stillen wollte oder nicht. Klar, sie hätte sich auch mal durchsetzen können... aber vielleicht war das damals etwas, was man nicht getan hätte, weil man Angst mit Respekt verwechselte.

  8. Avatar von schafwolle
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    AW: Über Generationen Erwartungen, gehässige Bewertungen und sogar Gewalt

    Zitat Zitat von Grosses-Dorfkind Beitrag anzeigen
    Ist hier die Mutter in die Verantwortung zu nehmen?
    Heute noch, nach Jahrzehnten?
    Wie sollte das "in die Verantwortung nehmen" denn aussehen?


    Ist die Mutter schon damals depressiv gewesen … ?
    Das kann niemand beantworten, außer die Mutter selbst.


    Wird es immer weiter Gehässigkeiten, Streitigkeiten und bitterböse Worte zwischen Jung und Alt geben?
    Ja - bis jemand den Kreislauf zu unterbrechen vermag bzw. sich
    der Dynamik entzieht.

  9. Avatar von Beachnoodle
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    AW: Über Generationen Erwartungen, gehässige Bewertungen und sogar Gewalt

    Grosses Dorfkind, dein letzter Post:


    Sie Hatte wohl gedacht, vermutlich wollte Sie, Sie hätte...aber vielleicht...Du stellst jede Menge Mutmassungen und Spekulationen an. Nochmal: Warum?

    Du sagst selbst die Frau war grade 17/18 hatte keinerlei Erfahrung mit der Sorge um einen Söugling.
    Wobei mich dass schon wieder wundert. Grade in den 60 und 70 er Jahren wurde doch noch sehr traditionell und rollenspezifisch erzogen. Klar ist ein Kind keine Puppe, aber so Null Ahnung wie Du es hier darstellst.
    Waren die Geburten im Krankenhaus? Spätestens da wurden die essentiellen Dinge wie Wickeln, Stillen, etc. doch gezeigt, besprochen.

    Ja, wer in dem Alter ein Kind bekommt, kann froh sein, wenn ihm jemand zur Seite steht.
    Ob dass Alles wirklich nur so schrecklich war? Weitere Vermutungen?
    Es war eben auch ne andere Zeit.

    Man könnte sich auch fragen, warum dann noch 2 weitere Kinder in diese Situation hineingeboren wurden, wenn Alles da so furchtbar und unterdrückend ist.
    Wo ist eigentlich der Mann dieser Frau in der Geschichte.

    Damals herrschte ein anderer Erziehungsstil, aber Konflikte mit Schwiegereltern gibts heute noch und überall.
    Wie man es unterbricht? Es kommt auf jeden selbst an, wie er mit der „schlimmen Kindheit“ umgeht und wann er sich davon freimacht. Dabei kann man sich professionelle Hilfe suchen.
    Die Eltern oder Schwiegereltern in die Verantwortung nehmen? Wie sollte dass aussehen? In deren heutigen Alter wird da kaum ne Einsicht kommen.
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer

  10. 17.11.2018, 08:17

    Grund
    gelöscht, O-Ton!!

  11. Avatar von elli07
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    AW: Über Generationen Erwartungen, gehässige Bewertungen und sogar Gewalt

    Die ganze "Sache" läuft schon seit Jahrzehnten so, hat sich offenbar so eingeschliffen, etliche "profitieren" auch von diesem System.

    Was willst du da ausrichten ? Wen willst du "in die Verantwortung" nehmen ? Wie soll das gehen bzw. was soll das noch bringen, die Protagonisten sind inzwischen alle nicht mehr die Jüngsten.

    Lebe dein Leben, das dir noch bleibt, so wie du es möchtest. Meiner Meinung nach hast du in solchen Fällen eh keine Chance durch Argumente oder ähnliches, da hilft nur Distanz. Alles andere ist sinnlos und macht einen selber nur kaputt.

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

  12. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Über Generationen Erwartungen, gehässige Bewertungen und sogar Gewalt

    An alle,

    die TE kann schreiben, wie sie es möchte, Beiträge der themenfremden Art werden editiert.

    Weiter wird hier ein sachlicher und respektvoller Umgang angemahnt! Lest doch einfach mal die Nettiquette!


    Ich bitte um Beachtung,


    Margali
    Moderatorin im Forum

    Trennung und Scheidung,
    Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
    Über das Kennenlernen
    Reine Familiensache

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    AW: Über Generationen Erwartungen, gehässige Bewertungen und sogar Gewalt

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    An alle,

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    Margali
    Verstehe ich jetzt nicht, wer hier gegen die Regeln verstoßen haben soll. Habe ich etwa was falsches geschrieben? Ich schreibe am besten gar nichts mehr, denn ich gab mir hier gestern Abend mühe und dann löscht man den halben Text. Bringt wohl hier nichts. Ich bin dieses Thema so leid.

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