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  1. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen

    Mein Mann hat mal versucht mit ihr ein Gespräch darüber zu führen, dass Erziehung sich gewandelt hat. Er sagte, dass auch wir natürlich Fehler machen im Umgang mit den Kindern, sie hätte im Rückblick doch vielleicht auch nicht alles richtig gemacht u d ihre Eltern sicher auch nicht. Sie versteinerte regelrecht und presste hervor: "Nein, ich habe immer alles richtig gemacht und meine Eltern auch." Diskussion beendet.
    Bei dieser völligen Abwesenheit von Selbstreflexion ist wahrscheinlich Hopfen und Malz verloren .....

  2. Inaktiver User

    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Ich würde inzwischen sehr direkt sein: Ich weiß, dass deine Enkel eine große Enttäuschung für dich sind und es tut mir leid, dass du es so empfindest. Unsere Kinder werden sich dennoch nicht ändern. Für mich und meinen Mann sind sie keine Enttäuschung, wir sind stolz darauf wie sie sind und Lehrer, Erzieher, Freunde und Bekannte sehen das wie wir.

    Ich würde von der Patentante gar nicht sprechen, deine Mutter zeigt deinen Kindern ihre permanente Enttäuschung, das reicht für Wissen und den Wunsch nach Veränderung aus.

    Ergänzen kannst du dann noch, dass sie ein besseres Verhältnis zu ihren Enkeln aufbauen könnte, wenn sie ihre Enttäuschung nicht die ganze Zeit zeigen würde, sondern wenn sie auch mal stolz wäre.

  3. Avatar von Maggie74
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Nein, ehrlich gesagt nicht. Ich glaube am meisten nagt die Botschaft "du kümmerst dich nicht genug um deine einsame Mutter" , was natürlich Quatsch ist. Und dann hoffte die einsame Mutter wenigstens auf Enkel, die im Schulalter dann auch mal eine Woche Ferien bei ihr verbringen, hat aber bis dahin schon so bei ihren Enkeln versch..., dass die das gar nicht wollen.
    Ich glaube wir haben dieselbe Mutter

    Ja diese netten Sprüche kenne ich auch
    Und wenn ihr dann mal wieder einfällt sich zu melden also wenn im Gesangverein etc nichts läuft
    Heisst es dann

    Ich glaube ja manchmal ich habe gar keine Familie (weil ich auf eine WA Nachricht erst am nächsten tag geantwortet habe)
    Ich würde ja kommen aber ich will euch nicht stören (heißt sie braucht IMMER eine spezielle Einladung obwohl es bei uns üblich ist einfach kurz vorher Bescheid zu sagen)

    Du hast etwas dagegen das die und die Kinder alleine was unternehmen ( die "Kinder "sind 17,19 und 24, zu denen sagt sie aber nix)

    Ich könnte noch 222 Beispiele bringen

    Es ist ja nicht nur bei uns so sondern auch mit ihren Geschwistern, Cousinen, Nachbarn

    Gsd hat sie noch 4-5 ebenfalls alleinstehende Freundinnen die genau so sind

    Ich hoffe wenn sie noch älter werden machen sie eine WG

    Tigerente lass dich nicht erpressen
    Höflich sein, die Kinder auch
    Und wenn sie nicht mehr mit Oma machen wollen müssen sie auch nicht
    Ich habe es auch nie entschuldigt
    Hab einfach gesagt mit Cousine Erna verstehst du dich halt auch besser als mit cousine Berta
    Kann man nix dran machen

    Meine Mutter hatte auch jede Chance ein gutes Verhältnis zu den Kindern aufzubauen .......Aber wenn man sivj6 4 Stunden lang Geschichten anhören muss über Leute die man noch nie gesehen hat

    Anstatt mal dem Kind ein Buch vorzulesen oder ähnliches

    Meine Kinder sind keine Wünscheerfüller

    Und spätestens nach dem Spruch zu der Verwandten hätte ich ihr aber was erzählt

  4. Avatar von brighid
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Es macht mich eher aggressiv


    -weshalb ich mich vehement dagegen wehre, dass sie an meinen Kindern rumerzieht.


    .
    diplomatie- zwischen dir als tochter und ihr als mutter bzw. als mutter und grossmutter- kannste knicken.

    das wird in hundert jahren nichts. sie weckt in dir aggressionen und nichts was sie tut oder sagt- kommt bei dir auch nur ansatzweise positiv an.

    es ist deine einstellung ihr gegenüber. erinnert mich so an mein beispiel, zu anfang des threads.
    es ist für mich nicht verwunderlich, dass du aus deiner kindheit geschrieben hast- verhalten gehen oft über generationen hinweg.

    ich lese nichts aber auch garnichts was auch nur spur- bis ansatzweise positiv an deiner mutter ist.
    und jetzt erzähl mir bitte nicht dass deine kinder das nicht mitbekommen. denn dann unterschätzt du deine kinder.

    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  5. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Tigerente,Besuche bei der Mutter würde ich sehr zurückfahren. Lade sie ein, wenn du willst, wobei bei 250 km vier Tage m.E. nicht sein müssen.
    Bei Besuchen bei dir können sich die Kinder besser zurückziehen oder draußen spielen. Oder du kannst bei dir vor Ort Kino, Spielplatz, Schwimmbad o.ä. organisieren. Bei Schlechtwetter holst du Brettspiele oder Kartenspiele raus. Da kann sie mitmachen oder nicht. Dann liest sie eben was und setzt sich nur dazu.
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  6. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    es ist deine einstellung ihr gegenüber. erinnert mich so an mein beispiel, zu anfang des threads.

    ich lese nichts aber auch garnichts was auch nur spur- bis ansatzweise positiv an deiner mutter ist.
    und jetzt erzähl mir bitte nicht dass deine kinder das nicht mitbekommen. denn dann unterschätzt du deine kinder.

    Natürlich bekommen das meine Kinder mit. Und zwar nicht nur das, auch wie meine Mutter sich mir gegenüber verhält, so wie ich ja auch mitbekomme wie sie sich ihnen gegenüber verhält. Und ich gebe auch zu, das Verhältnis ist schlechter geworden, seit ich Kinder habe. Früher hat sie mich noch bekommen mit "so fühlt eine Mutter halt, das ist normal, das wirst Du schon sehen, wenn Du mal Kinder hast". (Das ständige Kritisieren, das Klammern, die Ängste um das inzwischen erwachsene "Kind".) Und dann begann es damit, dass sie bei Verkündigung der Schwangerschaft völlig geschockt war, während mein Vater sich aufrichtig gefreut hat. Man sah ihr das Kopfkino an "das kann ja nichts werden, dieses Kind (damals 36 Jahre alt) kann das doch gar nicht, das ist doch unfähig als Mutter".
    Ja, dann war ich Mutter, und eine Prophezeihung nach der anderen, dass ich genau so fühlen und mich genauso verhalten würde wie sie, erfüllte sich nicht. Im Gegenteil. Ich rechnete nicht damit, dass die Kinder sich im Kindergarten ständig irgendwie verletzen würden, oder auf dem Heimweg von der Schule garantiert einen Unfall hatten, wenn sie mal 10 oder 20 Minuten später kamen (denn ich erinnerte mich, bei was wir Kinder damals so alles die Zeit vergessen haben). Ich vertraute meinen Kindern an ganz vielen Punkten, während sie lange der Typ "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" war. Und noch viele Beispiele mehr.

    Erst als ich Kinder hatte und erzog, stießen mir viele Begebenheiten meiner Kindheit sauer auf, Dinge, die ich als Kind für ganz normal gehalten hatte, wie Kinder das halt tun. So gesehen haben mich meine Kinder meiner Mutter tatsächlich auch immer mehr entfremdet.

    Und jetzt kommt das Positive über meine Mutter, so schräg es klingt. Sie ist eigentlich ein sehr fürsorglicher Typ, möchte dass es allen gut geht. Das ist der Grund, weshalb ich es immer und immer und immer wieder versuche, zu einer freundschaftlichen, verständnisvollen Basis mit ihr zu kommen. Das Problem besteht nur darin, dass sie sehr festgefügte Vorstellungen darüber hat, was gut gehen heißt und wie das zu bezwecken ist. Andere Ansichten gelten da nicht. Auch ihr ewiges Gemeckere soll ja einem guten Zweck dienen - der Läuterung von Tochter, Enkel, Nachbarn, Freundinnen oder so, dass sie endlich den Unsinn ihres Tuns erkennen und es so machen, wie es "richtig" wäre, denn dann würde es allen gut gehen, und meiner Mutter endlich auch. Es hat so was missionarisches.
    Ich habe das halt lange auf "so ist diese Generation halt" geschoben, blöderweise habe ich inzwischen genug Leute kennengelernt (10-15 Jahre älter als sie), die eben nicht so sind, sondern auch auch durchaus nach der Devise "jeder Jeck ist anders" oder "jedem Tierchen sein Pläsierchen" leben. Dummerweise gehören dazu auch meine Schwiegereltern, was natürlich die familiäre Problematik weiter anheizt.
    Geändert von Tigerente (07.08.2017 um 11:18 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Liebe Tigerente,
    ich habe alles gelesen und will nur kurz schreiben, dass ich die Besuche ebenfalls seeeehr einschränken würde!

    Nur dir liegt etwas daran, den Kontakt zur Mutter zu erhalten, den Kindern ist es unangenehm. Dann besuche deine Mutter doch ab und zu mal alleine.

    Wobei ich selbst darüber denke: Warum will die Tigerente so intensiven Kontakt zu ihrer Mutter, wenn die Mutter sich gar nicht für sie interessiert???

    In dem Fall reichen doch Geb.besuche von einem Tag. Mit Weihnachten wären das schon Treffen ca. alle 2 Monate im Jahr. Und bei so viel Desinteresse mehr als genug.

    Die Kinder tun mir leid. Ich kenne auch so eine Oma, die alle verwöhnen möchte, dafür von dem Enkel aber erwartet von ihm beschäftigt zu werden. Da wird geschimpft, wenn das Enkelkind anfängt zu lesen etc. Aber an das Enkelchen gerichtete Gespräche gibt es nur, falls nach stundenlangen Erwachsenengesprächen eine Gesprächspause einsetzt. Dann wird gefragt wie die Schule ist. Und das Kind spürt kein echtes Interesse und antwortet deshalb einsilbig. Gespräch beendet.

    Bei anderen redet das Enkelkind manchmal wie ein Wasserfall und ist sehr offen. Mir tut es immer leid, weil es wenig beachtet wird und sich nicht beschäftigen darf während der Besuche. Muss sehr langweilig sein. Aber es findet die Flucht, wenn ich mich damit beschäftige oder die Erwachsenen intensiv beschäftigt sind. Wird aber immer vorwurfsvoll herbeigerufen irgendwann: "Jetzt setze dich doch mal wieder zu uns." :-(

    Dass es deine Mutter schafft, dass du dich so wenig wie möglich mit deinen Kindern auseinandersetzt und nur der Mutter ungeteilte Aufnerksamkeit gibst, gefällt mir gar nicht. Die ist schon groß und ehrlich gesagt total unsympathisch. Sonst machst du alles super wie es scheint.
    Geändert von Palmanova (07.08.2017 um 13:27 Uhr)

  8. Avatar von Annilein
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde inzwischen sehr direkt sein: Ich weiß, dass deine Enkel eine große Enttäuschung für dich sind und es tut mir leid, dass du es so empfindest. Unsere Kinder werden sich dennoch nicht ändern. Für mich und meinen Mann sind sie keine Enttäuschung, wir sind stolz darauf wie sie sind und Lehrer, Erzieher, Freunde und Bekannte sehen das wie wir.

    Ich würde von der Patentante gar nicht sprechen, deine Mutter zeigt deinen Kindern ihre permanente Enttäuschung, das reicht für Wissen und den Wunsch nach Veränderung aus.

    Ergänzen kannst du dann noch, dass sie ein besseres Verhältnis zu ihren Enkeln aufbauen könnte, wenn sie ihre Enttäuschung nicht die ganze Zeit zeigen würde, sondern wenn sie auch mal stolz wäre.
    Tigerente , wäre das ein Weg, der zu dir passen könnte?
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)


  9. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Das müsste die Oma ja auch wollen, Annilein! Ein Gespräch diesbzgl fänd ich noch ok, aber es bleibt ja leider trotzdem dabei, dass die Enkel eine Enttäuschung für sie sind. Leider!!!

    Ich denke, das Wissen würde mir reichen, zumal die Kinder nichts dazu können. Die Oma hat sich ja nicht mal über das Omawerden gefreut. Ab da hätte ich den Kontakt zu meiner Mutter schon mehr als fragwürdig gefunden.

    Was will man da noch ändern können?


  10. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Das klingt wie meine Oma. Ich bin mittlerweile 28, als wir noch gemeinsame Interessen hatten, ich zb. ihrem Wunsch entsprechend Flöte gelernt habe, war es die tollste, interessierteste und auch junggebliebenste Großmutter, die man sich nur wünschen konnte. Mittlerweile tue ich einfach zu viele Dinge, die sie nicht interessieren, oder mit denen man sich nicht vor anderen brüsten kann. - Interesse, über Menschen zu lästern habe ich auch nicht. Im Alter werden diese Eigenheiten nicht besser, nur schlimmer.

    Ich würde mit den Kindern kommunizieren, dass du zu jedem Zeitpunkt ihre Ansprechpartnerin bist und ansonsten versuchen, es an mir abprallen zu lassen. Die Kinder müssen nicht "gut geraten" in den Augen deiner Mutter sein. Nur in den Augen ihrer eigenen Mutter und das bist du. Dein Mann und du seid da ja wohl auch auf einer Ebene.

    Also, zusammengefasst. Ich würde es so weiterlaufen lassen und deine Mutter ggf. noch einmal bitten, Interesse für ihre Enkel und deren Interessen aufzubringen, einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden sozusagen, bevor sich die Wege ganz trennen. Dasselbe kannst du auch mit deinen Kindern absprechen, bis Pubertät und Freunde Besuche der Oma vollkommen zur Pflichtübung machen. Das meint ein Jugendlicher auch nicht böse, das sind in diesem Fall dann Hummeln im Hintern.

    Das hätte ich mir damals auch gewünscht.

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