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  1. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Ich bin auch nicht für Kontaktabbruch, sondern für miteinander reden.
    Das klappt ja zum Teil bei deiner Mutter.
    Wenn sie sich unmöglich verhält, du nichts sagst und deine Jungs daraufhin nicht oder nur ungern zur Oma gehen ist das viel schlimmer für sie.
    LG Ivi


  2. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Über so einige Argumente hier im Strang staune ich vor mich hin:

    "Kinder brauchen Omas..." - so? Alle anderen Menschen, deren Großmütter vorgeburtlich oder in jüngsten Jahren verstarben sind dann unsozialisiert?

    Wozu braucht ein Mensch eine Oma, im existenziellen Sinne, so also, wie das postuliert wurde?
    Ist es dabei vollkommen gleichgültig, wie der Charakter der Oma ausfällt, damit sie existenziell notwendig ist?


    Kinder lernen am Modell, d.h., im konkreten Fall: Die Kinder orientieren sich am Verhalten von Tigerente und derem Mann.

    Tigerente agiert selbst unsicher, laviert sich situativ durch und pflegt den Kontakt aufgrund einer unsicheren, sozial adäquat vermuteten und ambivalenten Gemengelage.
    DAS Modell lernen die Kinder.

    Kind 1 agiert mit zarten 13 Jahren "professionell". Toll, reife Leistung und die Genugtuung Tigerentes, weil er die Oma vereimert, ohne, dass sie dies merkt, kommt obendrauf.

    Was ein Lernerfolg in diesem Alter. Bringt beruflich oder in der Schule enorm viel, sich servil ducken zu können und gleichsam hintenherum den Besserwisser/Oberschlaumeier raushängen zu lassen.

    Das andere Kind, bereits im Alltag gemobbt, darf im Familienkreis der unsicheren Mutter live dabei zusehen, wie sie der emotional defizitären Mutter nachrobbt und sich schutzlos seitens Mutter, beleidigen und kränken zu lassen durch Oma.

    Was lernt wohl dieses Kind durch den Kontakt zur Oma und durch die erlebte Interaktion zwischen Mutter und Oma?



    Die Kinder werden es dir später "danken", in den Genuss deiner Mutter und auch deiner Interaktionen geraten zu sein. Immerhin kannst du ihnen dann erklären, deine Mutter sei dir gegenüber noch "unbequemer" gewesen und du habest sie zu sozialen Lernzwecken an diesen Kontakten teilhaben lassen.
    Wie einleuchtend wird das wohl sein?
    Glaubst du ernsthaft, deine Kinder finden etwas Positives daran, dich, diese Frau und eure ungelösten Konflikte und desolaten Kommunikationsmuster miterleben zu müssen/dürfen?

    Wie du den Kontakt zu deiner Mutter pflegst, ist ausschließlich deine Angelegenheit!

    Aber bitte kümmere du dich alleine darum, denn es ist deine Mutter. Was dein Mann, und eine beiden Kinder davon halten, weißt du längst!
    Handle danach und besuche deine Mutter und telefoniere mit ihr, so oft du magst und verschone den Rest der Familie vom Unsegen des Kontakts.

    "Familienfeieren" kannst du nicht unattraktiver und abschreckender gestalten, indem du die Kinder zum feierlichen Kontakt zwingst - es sei denn, dein Ziel ist es, dass die Kinder systematisch lernen, dass diese Dinge negativ und stets mit sehr viel Unannehmlichkeiten verbunden sind und man es als Erwachsener Mensch tunlichst bleiben lässt.

    Diplomatie sehe ich hier nur als Notwehrvariante eines 13jährigen. Wie bitter! Du bist darauf auch noch stolz - das finde ich bizarr!
    Was vermittelst du diesem Jungen und dem kleineren ebenso?!
    Irgendwie kann man sich offenbar jeden Sch.... schönreden.
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  3. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Ja.

    Stimmt @Carcasonne.

    Sehe ich ganz genauso.


  4. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen

    Glaubst du ernsthaft, deine Kinder finden etwas Positives daran, dich, diese Frau und eure ungelösten Konflikte und desolaten Kommunikationsmuster miterleben zu müssen/dürfen?
    Und du meinst, du hast von zuhause Empathie mitbekommen und kannst dich wertschätzend und respektvoll ausdrücken?

    Irgendwie passt da für mich was nicht, ich find dich reichlich aggressiv.


  5. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Und du meinst, du hast von zuhause Empathie mitbekommen und kannst dich wertschätzend und respektvoll ausdrücken?

    Irgendwie passt da für mich was nicht, ich find dich reichlich aggressiv.
    Mag sein. Wenn Kinder in die ungelösten Lebenskonflikte der Eltern reingezogen werden und das auch noch euphemisiert wird, dann finde ich dafür klare Worte.

    Schönfärberei, wenn Kinder leiden, ist fehl am Platz.

    Meine Empathie gilt den Kindern!

    Edit: Möglicherweise liegt das aber auch an früh verstorbenen Großmüttern
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    Geändert von Carcasonne (30.10.2019 um 20:19 Uhr)

  6. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen

    Schönfärberei, wenn Kinder leiden, ist fehl am Platz.

    Meine Empathie gilt den Kindern!
    LG Ivi


  7. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Hier schreibt aber eine Mutter, die sich ja durchaus in Frage stellt, und ich glaube, mit solchen Verurteilungen erreicht man nicht viel.

    Dass die Kinder ansonsten daran zerbrechen würden seh ich einfach nicht. Das find ich echt übertrieben, in dem Fall.

    Tigerente muss die Kinder stärken, da sind wir uns ja nun alle einig, aber das geht auch und gerade wenn man in Kontakt bleibt.


  8. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Tigerente muss die Kinder stärken, da sind wir uns ja nun alle einig, aber das geht auch und gerade wenn man in Kontakt bleibt.

    Ja, im Kontakt zu den Bedürfnissen der Kinder. Die wollen da nicht hin und fanden die omaliche Aufsicht übers Wochenende so toll, dass sie darum baten, dies nie mehr erleben zu müssen.
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  9. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    @Vorbei - das ist schon sehr zerrüttet....

    Tigerentes Argumentation geht in die Richtung "habe schlechtes Gewissen, wenn ich mich zurück ziehe, habe ich noch schlechteres Gewissen. Wenn sie stirbt und ich 'böse' war, explodiert mein schlechtes Gewissen"

    Tja. Wird so sein.

    Innere Bindung - über das schlechte Gewissen hinaus - lese ich nirgends.
    Auch nicht, dass die Kinder irgendwann mal gesagt hätten "wann fahren wir wieder zur Oma?" oder so.

    Mit seltsamen Blutsverwandten kenne ich mich sehr aus. Im Grunde bin ich mit allen Seltsamen aus einem Viertel blutsverwandt
    Auch mit kollidierenden Lebensstilen und Wertvorstellungen. Ich bin dermaßen aus der Art geschlagen, dass ich jetzt Beispiele erspare.

    ABER. So gezielt abwertend und sich auch ausgerechnet die Schwächsten aussuchend - das kenne ich nicht. Eine Oma, die den eigenen Enkeln, noch dazu den Kindern der einzigen Tochter gegenüber keine Beißhemmung hat, ist selten. Da ist was fundamental schief gelaufen. So schief, dass nicht mal die Gene es verhindern können.

    Das ist was anderes, als "Oma verehrt Marianne Strauß und hält Homo-Ehen für Teufelszeug" oder so.
    Das wären durch Sozialisation bestärkte Generationskonflikte, die die Menschheit kennt, seit das erste Mal Kinder auf die Welt kamen.

    Das mit dem Matsch-Garten ist auch eine andere Liga. Das ist Geschmack. Ähnlich "Hausschuhe yes or no" oder die innig diskutierte "Milchkännchen-Krise"

    Das wären alles Situationen, wo ich dir komplett Recht gäbe und auch sagte "Leute, so is' halt" Augen zu und durch.

    Viele Situationen, die Tigerente schildert sind aber anders. Grundsätzlicher. Fieser, weil den Kindern zusetzend. Und wenn man bedenkt, dass das Trauerspiel bereits seit Jahren geht, waren die Kinder ja früher noch viel viel kleiner.

    Eine Oma, der aus jeder Pore dringt, dass sie ihre Enkel scheiße findet, ist sicher keine Oma von der die Enkel profitieren.

    Meine Oma lebt auf einem komplett anderen Planeten wie ich. Ihr war weitestgehend unbegreiflich was ich so treibe, meine, sage, will und tue. Das hat sie mir oft und wortreich mitgeteilt. Wir haben uns da klassisch verloren und entfremdet.
    Tat weh.
    Aber immer war mir spürbar, die liebt mich. Die hat Angst, dass ich nicht glücklich werde, mit dem ihn ihren Augen unverständlichen Tun. Die will, dass es mir gut geht. Daher nölt sie an mich hin. Ich fand sie spießig, ungebildet, weltfremd und unemanzipiert. Das ganze Generationsprogramm. Aber Liebe spürte man immer.

    Ich habe einfach Zweifel, ob die Kinder dieser Oma sich geliebt von ihr fühlen. Oder ob das eine krass unfreundliche alte fremde Frau ist, die der Mama für die Kinder spürbar Kummer und Angst macht.

    Tigerente hat Angst. Das ist ein schlechter Ratgeber, wie wir alle wissen.


  10. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    @Tigerente - wie du auf "Kontaktabbruch" kommst verstehe ich auch nicht.

    du sollst ihr Paroli bieten. Das ist was anderes als Kontakt abbrechen.

    Streite mit ihr. Setz dich durch.

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