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  1. Avatar von TrishaTT
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Dass ich fand, eigentlich hätte ich mich wehren sollen, dass es so nicht geht, dass sie so nicht mit ihm umspringen darf, und dass ich es nicht über's Herz gebracht habe, weil sie uns jetzt das letzte Mal vor der OP sieht.
    Das klingt für das Kind wie ein Verrat. Pass bitte auf deinen Sohn auf, das kann fürs ganze Leben prägen.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

  2. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen

    Ich glaube übrigens nicht, dass das Kind da einen dauerhaften Schaden davonträgt oder unser Verhältnis vergiftet wird. Aber momentan merke ich einfach, das will ich ihm gerade nur noch in homöopathischer Dosis zumuten.
    Euer Verhältnis weniger aber das Verhältnis der Jungs zur Oma ist jetzt schon vergiftet.

    Beziehung ist doch im wesentlichen, wenn man vertrauensvoll miteinander reden kann, auch kontrovers.

    Du schreibst vom professionellen Umgang, also Small Talk, und das ist keine Beziehung.
    Ich würde mit meiner Mutter diskutieren, solange ich eine Chance sehe und die Chance siehst du ja.

    Vielleicht nicht gerade vor der OP...wenn alle dünnhäutiger sind aber danach, sobald sie wieder fit ist bei der nächstbesten Gelegenheit.

    Die Zeiten haben sich geändert.
    Es ist keine Zumutung, wenn ein älterer Mensch sich anpasst.

    Ich kenne genügend in ihren 70ern, auch 80ern, die sich angepasst haben. Eine ältere Dame ist in ihren antiquitierten Ansichten nach wie vor verhaftet, was sie selten durchblitzen lässt.

    Das ist soweit in Ordnung, weil sie schon lange gemerkt hat, dass ihre Methoden der 50er und 60er Jahre bei niemand mehr ankommen. Sie hält sich zurück mit ihrer Meinung und wirkt kein bißchen beleidigt..

    Hin und wieder war eine deutliche Ansage fällig von einem ihrer Kinder und gut war's.

    Sie leidet nicht, es tut ihr nichts weh deshalb und sie freut sich, wenn sie besucht wird von Kind, Enkel und Urenkel.
    LG Ivi


  3. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Ich finde, das machst du schon gut.

    In meiner Familie gab es auch auf jeder Seite ein anstrengendes Grosselternteil. Und darüber wurde in den jeweiligen Grossfamilien durchaus auch gelacht.

    Im direkten Kontakt war man so grosszügig wie möglich.

    Ich denke, du hast ein gutes Gespür für deine Kinder und durchaus klare Werte.
    A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer


  4. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    In meiner Familie gab es auch auf jeder Seite ein anstrengendes Grosselternteil. Und darüber wurde in den jeweiligen Grossfamilien durchaus auch gelacht..
    Nur- das Tigerente eben über das Verhalten ihrer Mutter nicht lachen kann!
    Und genau darin liegt die Kraft der Mutter: sie WIRD ernst genommen und Tigerente weiß nicht, wie sie reagieren soll.
    Das bekommt das Kind mit und wir sind wieder auf Anfang: Großmutter ist groß und wichtig.

    Das alles steht und fällt mit der inneren Haltung von Tigerente.

    Ich finde es gut, dass die Kinder selbst entscheiden dürfen und Tigerente aus ihrer Rolle ein Stück weit entlassen ist.
    Das ist ein guter Weg, der den Kindern auch zeigt, dass sie a- nicht aushalten müssen und b- selbst handlungsfähig werden können (dieses erlaubt ist).


  5. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Hm. Und was lernt man daraus, wenn man sich dem komplett entzieht?

    Was macht dein Kind, wenn es auf so einen Lehrer trifft? So einen Ausbilder, so einen Chef?
    Das Kind entzieht sich dem Ganzen ja trotzdem nicht komplett, wenn es die Oma nicht mehr sieht. Es hat doch trotzdem die verpflichtende (!) Schule, in der es mit anderen Menschen auskommen MUSS. Später dann entsprechend die Ausbildung und die Arbeit. Aber Kinder lernen schon in der Schule automatisch schwierige Menschen kennen.

    Dazu brauchen sie nicht die Oma.

    Wo KONKRET muss denn später ein Erwachsener mit schwierigen Menschen umgehen können? Am Arbeitsplatz. In der Familie nicht mehr unbedingt.

    Im Grunde verlangst du hier vom Kind mehr als von einer Erwachsenen.

  6. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Interessant wäre die Frage, wo und in welchen Bereichen die Oma eine Oma ist für die Jungs. Bisher lese ich - leider - nur Negatives.
    LG Ivi


  7. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Dazu brauchen sie nicht die Oma.
    Da bin ich anderer Meinung.

    Ich denke, gerade in der Familie lernt man am besten mit verschiedenen Menschen auszukommen. Und jedes Kind braucht seine Oma.


  8. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Und jedes Kind braucht seine Oma.
    Sagt wer? Und warum?

    Im Grunde stimme ich dir schon zu - die Familie ist ein guter Uebungsplatz dafuer, mit verschiedenen Macken umzugehen, Toleranz zu ueben, Unterschiede stehen zu lassen. ABER das gilt nicht mehr in dem Moment, in dem Familien eben nicht mehr im normalen Rahmen agieren. Wenn Familienmitglieder sich gegenseitig schaden, sich herabwuerdigen, sich absichtlich weh tun, ihre Macht ausspielen (und Kinder sind da eigentlich immer am unteren Ende des Gefaelles).

    Ich denke, da gibt es eben unterschiedliche Lesarten der Situationen, die die TE hier schildert. Viele davon finde ich zwar unerfreulich, aber nicht "ausserhalb der Norm" - die Masse der Geschichten, das Fehlen schoener, verbindender Momente als Ausgleich, und dass eine Grossmutter sich herabwuerdigend und "spitz" zum Gewicht eines Kindes auessert, das eh schon mit Gewichtsproblemen kaempft, die Situation am Geburtstag, und vor allem die Tatsache, dass die TE ihre eigene Vergangenheit so sehr mit in die Situationen bringt - das alles zusammen erscheint mir dann schon sehr viel und "ungut".

    Ich haette als TE das Gefuehl, Muster weiterzugeben, unter denen ich selbst gelitten habe. Und das faende ich nicht gut.
    Wer zuletzt lacht, denkt am langsamsten.

  9. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    . Und jedes Kind braucht seine Oma.
    Das ist nun etwas übertrieben


  10. Registriert seit
    15.06.2007
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    7.399

    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    . Und jedes Kind braucht seine Oma.


    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    Das ist nun etwas übertrieben
    Das ist aber absolut übertrieben.

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