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  1. Inaktiver User

    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Sagen wir es mal umgekehrt - würde ich mich meiner Mutter gegenüber so verhalten wie meiner Schwiegermutter gegenüber, z. B. wenn die unangemeldet vor der Tür steht auch mal sagen "du, jetzt passt es leider gerade überhaupt nicht" und wieder wegschicken, wäre meine Mutter enttäuscht. Meine Schwiegermutter sagt nur "macht nichts, dann komme ich ein andermal vorbei" und denkt im nächsten Moment schon darüber nach, was sie schönes mit der gewonnenen Zeit anfangen kann.

    Also für mich wird eher andersherum ein Schuh draus: wenn ich mich meiner Mutter gegenüber so verhalten würde wie den meisten anderen Menschen gegenüber, wäre sie auch ganz oft enttäuscht. Ich bin ja auch mal sehr neugierig, wann sie von den tollen Nachbarn, die sie gerade adoptiert hat, das erste Mal enttäuscht ist.
    Ich versuche noch einmal den Blick von außen. Deine Schwiegermutter und deine Mutter klingeln gemeinsam unangemeldet an deiner Tür. Du hast keine Zeit. Die eine ist enttäuscht, die andere nicht. Die Reaktion ist demnach unabhängig von dir und deinem Agieren. Die Enttäuschung entsteht in deinem Gegenüber.
    Deine Mutter könnte auch nicht enttäuscht sein, ist sie aber, das Ergebnis hängt von ihr ab, von ihrer Sichtweise. Du kannst machen, was du willst, das Ergebnis ist ihre Enttäuschung.

    Aus irgendeinem Grund ist es für deine Mutter wichtig, enttäuscht zu sein, du kannst ihr das nicht wegnehmen.

    Ihr tanzt seit Jahren den selben Tanz, du möchtest deine Mutter nicht enttäuschen und deine Mutter ist enttäuscht und wenn sie aufhören würde, enttäuscht zu sein, dann müsste sie befürchten, dass du dir weniger Mühe in deinen Anstrengungen gibst.


  2. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    lich, an dem Punkt treffen wir 100%ig zusammen.

    Ja, es ist für meine Mutter wichtig enttäuscht zu sein. Sie wäre auch ein wunderbares Fallbeispiel für das Buch "Spiele der Erwachsenen". Ich habe durchaus auch Ideen, woher das kommt, aber das sind Dinge, die mit mir nichts zu tun haben, sondern mit ihrer Vorgeschichte.

    Ich hatte vor knapp 20 Jahren schon mal so einen erhellenden Moment. Meine Mutter klagte immer, mein Vater würde nicht gerne reisen, sie würde gerne öfter mal wegfahren etc. Sie sprach unter anderem davon, dass sie gerne mal Rom sehen würde, aber ach, das wäre so weit, Busreise, ja, wenn es mal eine organisierte Reise mit Flug gäbe, ja, dann würde sie das gerne mal machen. Sie tat mir leid, wie sie da reiselustig zu Hause hockte, mit meinem reiseunlustigen Vater, der im Urlaub schon in der ersten Nacht immer über das fremde Bett stöhnte. Nun, ich fing nach der Promotion an, in einer Firma zu arbeiten, verdiente endlich mal ernstzunehmend Geld, und nach Rom wollte ich auch immer schon mal. Also sagte ich "Mama, komm, ich verdiene jetzt genug, ich lade Dich ein. Wir fliegen ein paar Tage nach Rom." Da kam dann "ach, also weißt Du, nee, eigentlich will ich da ja gar nicht hin."
    Da wurde mir klar - die will gar nicht wirklich reisen. Die will nur darüber jammern. Wenn mein Vater jetzt plötzlich reiselustig werden würde, würde sie 100 Gründe finden, warum sie jetzt nicht weg kann (Haus, Garten etc. - die zieht sie ja auch jetzt heran als Begründung, weshalb sie uns nicht länger besucht als sie es tut, wobei ich sie noch nie gebeten habe, länger zu bleiben).

    Weißt Du, im Alltagsleben ist mir diese Enttäuschung völlig egal, es strengt nur bei Besuchen und manchen Telefonaten an.

    Und damit kommen wir irgendwie wieder zum Anfang des Strangs bzw. meiner eigentlichen Intention zurück. Ich habe meiner Mutter jede Gelegenheit gegeben, einen guten Kontakt zu ihren Enkeln aufzubauen. Was man in der Regel tun sollte, es ist ja eine andere Beziehung. Nun, da ich sehe, das wird nichts mehr, im Gegenteil, die Enkel fangen an sich zurückzuziehen, suche ich ehrlich gesagt nach einer Möglichkeit, mit Anstand den "geordneten Rückzug" anzutreten. Deshalb auch das Wort "Diplomatie" im Titel. Inzwischen bin ich mir auch klarer geworden, was ich erreichen will. Ich will, dass meine Kinder wissen, dass es ihr gutes Recht ist, sich von der Oma zurückzuziehen, wenn da ohnehin nichts kommt als Schelte und Sprüche, die ungute Gefühle machen. Gleichzeitig möchte das Kind in mir noch verhindern, dass ich dafür dann Schelte und Vorwürfe bekomme, aber davon muss ich mich befreien.

    Und dann ist da bei mir aber eben auch noch das Gefühl, dass meine Mutter mich großgezogen hat, was nicht immer einfach war (weiß ich auch, seit ich Kinder habe) und dass ich entsprechend aber auch als Aufgabe sehe, mich im Alter um meine Mutter zu kümmern. Aber dazu gehört eben nicht, den fehlenden Lebensinhalt zu ersetzen. Aber ich verstehe schon, dass man sich als einsamer Mensch freut, wenn an einem trüben Novembersonntagnachmittag die Tochter mal anruft. Die Freude mache ich ihr gerne und sehe über die Enttäuschung hinweg, dass ich nicht schon am Donnerstag, Freitag und Samstag angerufen habe.

  3. Avatar von Annilein
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Der Lebensinhalt deiner Mutter ist jammern und enttäuscht zu sein. Das ist ihr vertrautes Gefühl und sie will sich nicht ändern.
    Als ich Mitte vierzig war, ging es mir sehr schlecht und ich saß bei dernTherapeutin. Das Gespräch kam auf meine Mutter und ich berichtete, ähnlich wie du. Enttäuschung nicht direkt, aber keinerlei Anerkennung und ewiges Gejammer.
    Sie hörte sich das eine Weile an und fragte mich, ob es meinem Eindruck nach meiner Mutter schlecht ginge.
    Ich musste lange über die Frage nachdenken und nein, es geht ihr nicht schlecht. Sie leidet nicht unter ihrem Jammern und Meckern, und ich jetzt auch nicht mehr.
    Ich nehme es hin, es belastet mich nicht mehr und denke nicht drüber nach.
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)

  4. Avatar von hexe-38
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Ok, Hinfahren geht nicht öfter- und außerdem belastet dich so ein Besuch im Moment zu sehr. Wie wäre es mit deutlich mehr Anrufen? Und zwar durchaus mit der Ansage: "Es ist gar nichts Besonderes, ich wollt nur deine Stimme hören, mir kam es vor, als wärst du bissl gedrückt/einsam/schelcht drauf grade". Ihr quasi mit dem ersten Satz am Telefon ein wenigden Wind aus den Segeln nehmen UND ihr klar machen, es ist dir wichtig, du nimmst WAHR, wenn es ihr nicht gut geht. Da kann so ein Telefonat auch mal nur zehn Minuten dauern - zweimal die Woche zehn Minuten sind gut investierte Zeit, wenn es dir und deiner Mutter was bringt.

    Außerdem bleibt man "näher" am Alltag des jeweils anderen dran.

    Wenn das nach einigen Versuchen immer noch ins Leere läuft - dann hast du wohl alles getan, was getan werden kann und musst dich mit dem Verhältnis, so wie es ist, abfinden.
    Ich verliere nicht. Entweder ich gewinne oder ich lerne.


  5. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Annilein Beitrag anzeigen
    Sie hörte sich das eine Weile an und fragte mich, ob es meinem Eindruck nach meiner Mutter schlecht ginge.
    Ich musste lange über die Frage nachdenken und nein, es geht ihr nicht schlecht. Sie leidet nicht unter ihrem Jammern und Meckern, und ich jetzt auch nicht mehr.
    Ich nehme es hin, es belastet mich nicht mehr und denke nicht drüber nach.
    Annilein, in meinem Fall kann ich das leider nicht so eindeutig beantworten. Meiner Mutter geht es wirklich nicht gut. Sie ist einsam (wer will mit dem Jammern und Meckern auch dauerhaft zu tun haben), und sie hat tatsächlich einige massive gesundheitliche Probleme (unter anderem eine chronische Schmerzsymptomatik).

    Nur dass sie den Zusammenhang der Einsamkeit mit ihrem Naturell nicht sieht, sondern da gerne bei den Leuten, die sich ihrer Meinung nach zu wenig kümmern (und das bin nicht nur ich) Schuldgefühle schürt. Teilweise bemüht sie sich redlich (Seniorenaktionen der Gemeinde etc.), aber da gibt es auch schon eine Menge Leute, die nicht mehr mit ihr an einem Tisch sitzen wollen, vermutlich, weil sie auf das Gemecker und Gejammer keine Lust haben.

    Wegen der Schmerzen rennt sie schon seit Jahren von Pontius zu Pilatus, aber da kann keiner so recht helfen - nach allem, was ich über so chronische Schmerzen weiß und auch, was ich so seit Jahren beobachte, könnte ihr da nur helfen, sich mal in einer wirklich spezialisierten Einrichtung aufnehmen zu lassen, die auch ganz besonders die psychosomatische Komponente in Augenschein nimmt. Aber auf sowas lässt sie sich nicht ein, das würde zu sehr ans Eingemachte gehen.

    Insofern auch hier - ja, es geht ihr tatsächlich nicht gut, aber nur sie selbst kann das ändern. Ich kann es nicht. Und sie will es nicht. Ich glaube, weil man ihr schon in frühester Kindheit klar gemacht hat, dass sie unerwünscht ist und sie Null Selbstwertgefühl hat. Das muss sie über dieses Gemecker kompensieren. Oder wahlweise zeigen, dass sie die Beste und Tollste ist ("ich kann arbeiten, ich kann hart anpacken, mein Haushalt ist perfekt, meine Kuchen die besten"). Leider hat ihre Tochter sich Lebensbereiche geschaffen, in denen sie sich so gar nicht zu Hause fühlt, und wo sie nicht konkurrieren kann. (Naja gut, Haushalt muss jeder machen, aber da habe ich nicht ihren Anspruch sondern eine Putzfrau, und dass ich genauso gut backe wie sie erfüllt sie tatsächlich erstaunlicherweise mit Stolz und nicht mit Neid.)

  6. Avatar von Annilein
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Ich finde es gut, dass dir deine Mutter und ihre Probleme sehr wichtig sind. Aber ihr ist ja nicht zu helfen und sie will doch auch nicht geholfen haben. Daher muss man es so akzeptieren wie es ist, nimm dir ihr Gerede nicht so zu Herzen.
    Man kann es sich anhören, mmhh, aha, soso, na sowas aber zu diskutieren oder sie ändern zu wollen bringt ja nichts.

    Du kannst nichts tun, damit es ihr besser geht und dann geht es ihr eben schlecht.
    Oder bist du der Meinung, wenn sie ihre Einstellung ändern könnte und alle Enttäuschungen verschwunden wäre, ginge es ihr besser? Glaube ich nicht
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)


  7. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass Deine Kinder in einem Alter sind, wo sie sowieso langsam andere Interessen haben, als mit der Oma auf dem Boden mit Lego zu bauen. Da sind vier Tage auf Besuch bei der Oma unter Umständen wirklich zu lang. Ist die Oma bei Euch, leben sie halt ihr ganz normales Leben, was auch sonst.

    Vielleicht könnte man den Kontakt mit der Oma etwas eventlastiger gestalten (Kino, Freizeitpark, Museum...).
    Das würde ich auch vorschlagen. Besuche so kurz wie möglich, Aktivitäten planen, bei denen die Kinder sich vermachen können und ansonsten ist jeder Erwachsene in der Familie selbst dafür verantwortlich, wie er seine Beziehung zu den Kleinen der Familie gestaltet. Nicht du. Das belastet dich doch nur zusätzlich.

    Da würde ich mich gar nicht aktiv einbringen. Es reicht ja schon, dass du diese Treffen mehrfach im Jahr organisierst. Und im Übrigen, ist doch auch nicht schlimm, wenn dein Sohn sich aus ganz praktischen Erwägungen auf die Besuche der Oma freut.
    Das kann sich auch noch ändern. Manchmal entwickeln Kinder trotzdem eine harmonische Beziehung zu schwierigen Großeltern. (so wie wie Heidi und ihr Großvater)

    Man sollte nur aufpassen, dass man nicht schlecht über die Großmutter spricht.


  8. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Hallo ;)

    ich komme gerade aus einem anderen Strang (wissen wir;)) und bin über dieses Thema gestolpert. Ganz ungefiltert meine Gedanken dazu. mich erinnert das ein bisschen daran, was gestern Jaimie Sullivan gesagt hat, die ein ähnliches oder eigentlich identes Problem hatte: sie hat ganz mächtig Grenzen aufgezeigt und gesagt "mom, die Grenze ist: ..... Wenn du gegen die Grenze verstößt, werde ich nicht mehr mit Dir reden". Muttern hat gegen die Grenze verstoßen und wurde von der Tochter für 4 Monate ausgeschwiegen.

    Generell, wenn ich total ehrlich bin, und auch auf die Gefahr hin, dass andere ganz anderer Meinung sind, kannst Du dich jetzt an dem Punkt an dem Du bist, zurücklehnen, Dir auf die Schulter klopfen und Dich dazu beglückwünschen, dass Du Deinen Kindern beigebracht hast, ihre Grenzen a) zu spüren und b) das auch zu verbalisieren. Damit meine ich: wenn sie nicht mit wollen, weil sie die Situation als verletzend empfinden und sich selbst genug wert sind, dass sie sich dem nicht mehr aussetzen, hast du eines der meiner Meinung nach wichtigsten Erziehungsziele erreicht, nämlich Selbstachtung und Selbstliebe. Deine Mutter wird sich dem fügen müssen, denn sie hat die Situation heraufbeschworen.
    Eventuell ist das der Moment an dem sie anfängt an sich zu arbeiten.


  9. Registriert seit
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    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Aus aktuellem Anlass hole ich diesen Strang mal aus der Versenkung. In den letzten zwei Jahren ist die Besuchsfrequenz deutlich gesunken, auch die Dauer der Besuche ist kürzer geworden. Geändert hat sich im Kern nichts. Außer, dass sie immer abwertender mit meinem jüngeren Kind spricht, und dass mein älteres Kind sie an gewissen Punkten auf den Arm nimmt, ohne dass sie es merkt - das macht für ihn die Besuche erträglicher.

    Ansonsten: bei Besuchen hier (die im letzten Jahr seltener geworden sind, offiziell wegen einer Verschlechterung der Bahnverbindung, in Wirklichkeit scheint meine Mutter auch nicht so ganz traurig zu sein, weil die Besuche keine reine Freude sind) ziehen sich die Kinder zurück und ich habe kein schlechtes Gewissen mehr. Der letzte Besuch bei ihr (51 Stunden) fühlte sich für die Kinder wie eine Woche an und wird so bald nicht wiederholt. Auch, weil sie wirklich sehr abwertend mit dem jüngeren Kind umgeht und ich ihm das ohne Rückzugsmöglichkeit nicht zumuten möchte.

    In den letzten beiden Sommern haben wir im Jahresabstand nochmal das Experiment gemacht (war Vorschlag der Oma), zu einer Feier bzw. einem Konzert in einer anderen Stadt von Samstagmorgen bis Sonntagabend weg zu sein, sie hütete hier die Kinder. Das erste Mal war es okay. Nach dem zweiten Mal verkündete mein jüngerer Sohn, das sollen wir nie wieder machen, das sei das schlimmste Wochenende seines Lebens gewesen. Er hat sich das ganze Wochenende alleine in seinem Zimmer verkrümelt, ist nur zu den Mahlzeiten aufgetaucht, um der Oma bloß nicht ausgesetzt zu sein.
    Nach dem Wochenende gab es auch einen richtigen Eklat. Mein größerer Sohn hatte an dem Wochenende relativ viel Besuch von einem neuen Freund, und meine Mutter rühmte diesen Freund nun über alle Maßen, "also, so ein stilles, ruhiges Kind, man merkt gar nicht, dass er da ist, also wirklich, so ein tolles Kind". Nachdem mein Mann irgendeinen blöden Spruch über diese Lobeshymne gemacht hatte, beklagte sich meine Mutter nun über meinen Mann bei mir. Da sprach ich sie dann darauf an, dass ich ja wisse, dass sie sehr enttäuscht von ihren Enkeln sei, weil die eben nicht genau so ruhig seien, und dass sie das ja mal bei einer Familienfeier einer Freundin gegenüber gesagt hätte. Riesentheater, nein, niemals hätte sie so etwas gesagt usw. Ich meinte, dann hätte ich wohl etwas missverstanden, aber mir sei die Tatsache wohl bewusst, dass ihre Enkel so ganz anders seien als sie sie gerne hätte, aber damit müsse sie nun leben. Es gab Tränen, aber keine weiteren Rechtfertigungen - und für längere Zeit keinen Besuchswunsch mehr.

    Der nächste Besuch war dann der, wo sie nur noch abwertend mit dem jüngeren Kind sprach und beide Kinder echt bedient waren. Nach diesem Besuch haben wir uns geschworen, der nächste Besuch wird noch kürzer, und frühestens in einem halben Jahr stattfinden. Weihnachten kommt sie zu uns, wenn es ihre Gesundheit erlaubt. Wenn nicht, werde ich zwischen den Jahren kurz hinfahren, ob Kinder mitkommen, können sie selbst entscheiden.

    Übrigens ging der Vorschlag, öfter und kürzer zu telefonieren, nach hinten los. Habe ich nämlich auch mal probiert, wegen Kleinigkeiten mal außer der Reihe angerufen. Da hat sie mir dann halt 2-3 mal pro Woche eine Stunde lang erzählt, wer im Dorf ihrer Meinung nach was falsch macht statt einmal die Woche. Enger oder lockerer im Umgang wurde die Beziehung dadurch nicht.

  10. Avatar von luftistraus
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    4.010

    AW: Oma - Enkel - Diplomatie

    Liebe Tigerente

    danke für dein Update.

    Ich möchte dir eine Frage stellen.

    Macht es dir nix aus das deine Mutter so mit deinem jüngeren umspringt?

    Warum bringst du die Kinder immer wieder in diese Situation?
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

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