Das Ding ist, dass du keine Lust auf Besuch bei der Schwiergermutter hast.
Dann geh halt nur jedes 2. oder 3. mal mit - das ist dann ca. 8 - 12 mal im Jahr.
Es ist ja oft so, dass man bei Besuchen eine bestimmte Uhrzeit im Kopf hat, zu der man aufbrechen möchte. Nach meiner Erfahrung ist der Aufbruch immer (!) später als ursprünglich angedacht.
Weiters finde ich es sehr unhöflich von dir, wenn du bei Überschreiten der angedachten Aufbruchszeit immer (!) sagst, dass ihr jetzt gehen müsst(!).
Vor dem Hintergrund finde ich, dass du froh sein kannst, dass deine Schwiegermutter immer noch euch beide einlädt und sich nicht nur hin und wieder nur mit ihrem Sohn trifft.
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Ergebnis 21 bis 30 von 155
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30.07.2017, 21:15
AW: Dass ich mit meiner Schwiegermutter nicht auskomme, liegt also an mir?
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30.07.2017, 21:16
AW: Dass ich mit meiner Schwiegermutter nicht auskomme, liegt also an mir?
Das verbessert aber nicht das Verhältnis zum Partner. Es reduziert im ersten Moment den Streß, aber die Bugwelle, die die beiden als Paar vor sich her schieben, wird noch höher. Zudem gibt das nicht jede Situation her. In dem Fall waren sie wohl gemeinsam eingeladen? Soll sie sich da jetzt isolieren? Das geht doch gar nicht.
LG LaraDenken ist wie googeln, nur krasser...
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30.07.2017, 21:19
AW: Dass ich mit meiner Schwiegermutter nicht auskomme, liegt also an mir?
Tut mir leid.
Dieses Rufen nach "er muss hinter einem stehen" etc. halte ich zwar prinzipiell für richtig.
Aber es ist keine Einbahnstraße! Das halte ich für zentral.
Man muss sich dann auch so benehmen, dass der Partner, der einem den Rücken stärken soll, auch den Rücken stärken kann, weil man sich angemessen, fair und vernünftig verhalten hat.
Einfach Loyalität einfordern, sich aber daneben benehmen, geht eben nicht.
Wie soll z.B. ein Mann, den gutheißen, dass seine Frau aus einem nichtigen Anlass über seine Mutter herfällt?
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30.07.2017, 21:21Inaktiver User
AW: Dass ich mit meiner Schwiegermutter nicht auskomme, liegt also an mir?
Interessant, was Ihr schon wieder alles wisst.
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30.07.2017, 21:26
AW: Dass ich mit meiner Schwiegermutter nicht auskomme, liegt also an mir?
Es ging ja nicht ausschließlich um deinen Beitrag. Das Zusammenspiel mit den anderen hat es gemacht. Und am Ende ist egal, was man geschrieben oder gemeint hat, wichtig ist, was ankommt. Hier macht es wenig Sinn darüber zu diskutieren, was gemeint war, man muss es dann ggf. einfach besser/ anders formulieren.
Der Tenor war in Summe einfach "liegt an dir", "du hast überreagiert", "er hat Recht" - ich finde man muss einfach auch mal die andere Seite beleuchten.
LG LaraDenken ist wie googeln, nur krasser...
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30.07.2017, 21:39
AW: Dass ich mit meiner Schwiegermutter nicht auskomme, liegt also an mir?
Ich halte es für nicht sinnvoll aus dem Einzelfall auf das gesamte zu schließen
Aus der Beschreibung kann man m. E. nicht darauf schließen wie sich das entwickelt hat. Sein Verhalten zeigt aber schon in dem einen Fall, dass er überhaupt keinen Zweifel hegt, dass es an seiner Frau liegt. Wenn kein Wunder passiert, wird das jetzt schon nichts mehr und das liegt nicht an ihr (sie mag die Ursache sein, das wissen wir nicht), so wie er sich gerade vergällt kann das nicht mehr gut werden.
LG LaraDenken ist wie googeln, nur krasser...
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30.07.2017, 21:43Inaktiver User
AW: Dass ich mit meiner Schwiegermutter nicht auskomme, liegt also an mir?
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30.07.2017, 21:46Inaktiver User
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30.07.2017, 21:50
AW: Dass ich mit meiner Schwiegermutter nicht auskomme, liegt also an mir?
Nun ja.
Es ist ein Beispiel. Aber es ist sicherlich als gutes, typisches Beispiel von der TE gewählt worden, um uns die Situation zu verdeutlichen.
Und sicher sogar eins, bei dem sie sich erhofft hatte, man würde ihr Verhalten nachvollziehen können.
Außerdem würde es mir schon zu denken geben, wenn beinahe alle Menschen gut mit jemandem auskommen, nur ich kreische mit der Frau rum oder gerate mit ihr aneinander.
Dann würde ich mir schon denken, dass es etwas mit mir zu tun hat. Das bedeutet nicht, dass man dann immer prinzipiell im Unrecht ist, aber man kann nicht den Ehemann, nicht die Schwimu, sondern nur sein eigenes Verhalten ändern.
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30.07.2017, 22:01Inaktiver User
AW: Dass ich mit meiner Schwiegermutter nicht auskomme, liegt also an mir?
So weit klar. Wenn man jetzt noch den Kontext zu solchen Situationen hätte, könnte man es besser einordnen.
Das behauptet der Ehemann. Der ist mit Sicherheit ebenso wenig objektiv wie die TE.Außerdem würde es mir schon zu denken geben, wenn beinahe alle Menschen gut mit jemandem auskommen, nur ich kreische mit der Frau rum oder gerate mit ihr aneinander.
Ganz bestimmt sogar. Die Frage bleibt dann, in welcher Weise sie ihr Verhalten ändert. Hängt davon ab, was sie erreichen will.Dann würde ich mir schon denken, dass es etwas mit mir zu tun hat. Das bedeutet nicht, dass man dann immer prinzipiell im Unrecht ist, aber man kann nicht den Ehemann, nicht die Schwimu, sondern nur sein eigenes Verhalten ändern.



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