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  1. Registriert seit
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    AW: Kontaktabbruch zur Herkunftsfamilie (Mutter) wie gehts uns/Euch damit?

    Liebe Ele2, ich habe auch nicht verstanden, worum es Dir geht.
    Deine Mutter verletzt Dich seit Jahr und Tag.
    Du nimmst es nunmehr hin? Oder hab ich Dich falsch verstanden, worum es Dir geht?
    Das Böse, das wir tun, wird uns Gott vielleicht verzeihen,
    aber unverziehen bleibt das Gute, das wir nicht getan haben.
    Karl Heinrich Waggerl


  2. Registriert seit
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    AW: Kontaktabbruch zur Herkunftsfamilie (Mutter) wie gehts uns/Euch damit?

    Zitat Zitat von Ele2 Beitrag anzeigen
    Du hast recht, solch ein Umgang damit würde ich mir wünschen. Bei mir funktioniert das nur leider nicht. Aber nach meinen letzten Aktivitäten habe ich kein schlechtes Gewissen mehr und die Erkenntnis, dass die Zeit mein Bild von meiner Mutter nicht verschleiert hat, denn sie ist genauso, wie ich sie in Erinnerung habe. Aber ich bin jetzt soweit, dass ich sie so akzeptieren kann und auch nicht mehr ändern will Mir geht es wieder besser!
    Ele, die Fragen, die dir hier gestellt wurden, sind die Fragen, die du dir stellen wirst, um weiterzukommen, um da anzukommen, was du dir wünschst. Hier im Forum wurden die Fragen schon mal für dich formuliert.

    Du bist sehr verletzt und du möchtest nicht verdrängen. Verdrängen brauchst du nicht, das ist nicht notwendig. Heb dir die gestellten Fragen auf, wenn du soweit bist, weiterzugehen.


  3. Registriert seit
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    AW: Kontaktabbruch zur Herkunftsfamilie (Mutter) wie gehts uns/Euch damit?

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Wenn du dich melden willst, dann such eine schöne Karte zum Geburtstag heraus und schick sie deiner Mutter - aber kein großer Text, sondern nur mit der Unterschrift "von Elvis". Damit hast du de(ine)r Form Genüge getan und gleichzeitig dich keiner weiteren Diskussion ausgesetzt.
    Einen Anruf, Geschenke und gar einen Besuch solltest du nicht machen. Denn dann läuft wieder der alte Film.
    Danke für deinen Vorschlag, den ich genauso auch umgesetzt hatte....mit einem guten Gefühl dabei

    Jetzt kommt jedoch ein großes AAABER....dann bin ich ein paar Tage später doch wieder schwach geworden und habe meine Mutter angerufen...erst konnten wir eigentlich ganz ruhig und vernünftig miteinander reden...dann kippte die Stimmung bei ihr wieder und sie legte wieder die ablehnende Haltung mir gegenüber an den Tag....habe ich auch wieder viel zu viel von mir erzählt und auf Verständnis gehofft

    Gestern dann noch ein weiteres Telefonat mit meinen beiden Eltern...wollte etwas Organisatiorisches klären...ging total schief...wie halt so oft in der Vergangenheit. Es endete wieder in einer katastrophalen Vorwurfshaltung...konnte ich danach zwar schnell beruhigen...es tat nur wieder sehr weh, diese Abwertung meiner Eltern zu ertragen...und dabei ging es wie gesagt nur um etwas zu besprechen.

    Warum tappe ich immer wieder in die gleiche Falle? Der von mir angestrebte Kontaktabbruch hat nun ganze 2,5 Wochen angedauert. Es tat meinem Selbstwert so gut, nichts von ihnen hören zu müssen und nun fühle ich mich erneut wie vom Bus überfahren.

    Meine Verwandtschaft hatte mir dann noch ein schlechtes Gewissen eingeredet, weil ich meiner Schwester nicht zum Geburtstag gratulieren wollte. Sie hatte mich ja zum gefühlt 1.000 mal angelogen und "veräppelt" um dann mich bei meinen Eltern schlecht zu machen und dann abzutauchen.
    Nun hat sie auf meine Geburtstagsmail reagiert, als sei nie etwas vorgefallen, einfach freundlich zurück geschrieben, ohne schlechtes Gewissen??

    Halten die mich alle für naiv und manipulierbar?

    Werde nun einen erneuten Anlauf nehmen, mich vorerst (hoffe für lange Zeit) nicht mehr bei meiner Familie melden und gleichzeitig fühle ich mich wie verstoßen/ausgesetzt. ..

  4. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Kontaktabbruch zur Herkunftsfamilie (Mutter) wie gehts uns/Euch damit?

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    Danke für deinen Vorschlag, den ich genauso auch umgesetzt hatte....mit einem guten Gefühl dabei

    ......


    Werde nun einen erneuten Anlauf nehmen, mich vorerst (hoffe für lange Zeit) nicht mehr bei meiner Familie melden und gleichzeitig fühle ich mich wie verstoßen/ausgesetzt. ..
    Du darfst gerne weiter das gute Gefühl haben. Wer genau verbietet es dir?

    Noch besser: Du darfst dich BEFREIT fühlen.
    LG Ivi


  5. Registriert seit
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    AW: Kontaktabbruch zur Herkunftsfamilie (Mutter) wie gehts uns/Euch damit?

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    Halten die mich alle für naiv und manipulierbar?
    Haben sie unrecht?

    Du beschreibst es doch selbst:
    Du tappst immer wieder in dieselbe Falle. Das IST naiv.
    Sie können dir ein schlechtes Gewissen einreden. Das IST manipulierbar.

    Ist jetzt kein Vorwurf. Been there, done that ;-) (naja - nicht alles davon.)

    Warum machst du es immer wieder? Wenn du das weißt (Schlüsselwort: du; das musst du also nicht im Forum klären), dann bist du schon einen großen Schritt weiter. Auch hin zum Nicht-mehr-rein-Tapsen.

  6. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Kontaktabbruch zur Herkunftsfamilie (Mutter) wie gehts uns/Euch damit?

    Ach, Elvis, so ein Scheiß! Das tut mir leid.
    Kitty hat da nicht Unrecht, Du lässt es Dir immer wieder gefallen und fühlst Dich dann beschissen.
    Ich wünsche Dir sehr, dass Du es schaffst, mehr innere Distanz zu Deiner Familie zu bekommen.
    Das ist u.U. Schwerstarbeit und dauert lange.

    Ich habe zuletzt vor zwei Wochen mit meiner nörgelnden, herablassenden Mutter gesprochen. Und ich schaffe es inzwischen, während ihrer Tiraden innerlich zu lächeln und zu denken "Jaja, red Du mal, Du armes Würstchen, Du tust mir leid mit Deiner Verbitterung". Es berührt mich einfach nicht mehr. Aber bis dahin war es ein langer Weg.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



  7. Registriert seit
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    AW: Kontaktabbruch zur Herkunftsfamilie (Mutter) wie gehts uns/Euch damit?

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Ich habe zuletzt vor zwei Wochen mit meiner nörgelnden, herablassenden Mutter gesprochen. Und ich schaffe es inzwischen, während ihrer Tiraden innerlich zu lächeln und zu denken "Jaja, red Du mal, Du armes Würstchen, Du tust mir leid mit Deiner Verbitterung". Es berührt mich einfach nicht mehr. Aber bis dahin war es ein langer Weg.
    Sehr gute Einstellung bei so energiefressenden, verbitterten Menschen!


  8. Registriert seit
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    AW: Kontaktabbruch zur Herkunftsfamilie (Mutter) wie gehts uns/Euch damit?

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    Danke für deinen Vorschlag, den ich genauso auch umgesetzt hatte....mit einem guten Gefühl dabei
    Danke. Fühle mich sehr geehrt.

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    Jetzt kommt jedoch ein großes AAABER....dann bin ich ein paar Tage später doch wieder schwach geworden und habe meine Mutter angerufen...
    Halten die mich alle für naiv und manipulierbar?
    Das war dein letzter "Rückfall". Ab heute wird's anders...Du Steigst Aus Dem Kranken Spiel Aus.

    Nimm einen Zettel und schreib dir auf: "Ich fühle mich besser ohne Kontakt zu den Eltern." Den schreibst du dreimal und hängst ihn in der Wohnung auf, bis du die Botschaft nach einem Monat verinnerlicht hast.
    Nimm dir jeden Tag vor, deine Eltern außen vor zu lassen und dich dabei gut zu fühlen. Das wird ein paar Tage dauern, bis dieses Gefühl normal(er) wird. Sag dir, wenn du den Hörer in der Hand hast, dass du erst morgen anrufen wirst.
    Nach einem Monat wirst du kein Bedürfnis mehr nach einem Anruf haben. Du bist dann ausgestiegen.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  9. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Kontaktabbruch zur Herkunftsfamilie (Mutter) wie gehts uns/Euch damit?

    Und wenn Du doch mal Kontakt mit ihnen hast: erzähl nix mehr von Dir, jedenfalls nix Persönliches. Gib ihnen kein Futter, biete keine Angriffsfläche.

    Ich erzähle meiner Mutter seit Jahren nichts mehr, nur noch Belanglosigkeiten wie dass es am Wochenende in meinem Wohnort aber echt ganz schön geregnet hat.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



  10. Registriert seit
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    AW: Kontaktabbruch zur Herkunftsfamilie (Mutter) wie gehts uns/Euch damit?

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen
    Noch besser: Du darfst dich BEFREIT fühlen.
    Danke dir für den Satz, den ich mir ab sofort vorsagen werde 🥂

    Zitat Zitat von KittySnicket Beitrag anzeigen
    Haben sie unrecht

    Warum machst du es immer wieder? Wenn du das weißt (Schlüsselwort: du; das musst du also nicht im Forum klären), dann bist du schon einen großen Schritt weiter. Auch hin zum Nicht-mehr-rein-Tapsen.
    Gute Fragen! Wenn ich das wüsste wäre ich einen großen Schritt weiter. Es ist wie ein Automatismus, erst danach fällt es mir dann wieder ein 😉. Werde mal in mich gehen...

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Ich wünsche Dir sehr, dass Du es schaffst, mehr innere Distanz zu Deiner Familie zu bekommen.
    Das ist u.U. Schwerstarbeit und dauert lange.
    . Es berührt mich einfach nicht mehr. Aber bis dahin war es ein langer Weg.
    @Mediterranee: Danke für die Wünsche 💐
    Finde es gut, dass du es geschafft hast, dich zu distanzieren und abzugrenzen. Soweit wäre ich auch gerne, damit mir die Vorwürfe und Sticheleien meiner Mutter egal werden. Momentan fehlt es mir vielleicht auch deshalb an Gelassenheit, weil ich so viele Parallelen meiner Ex Beziehung zu meinen Eltern entdeckte 🙄

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen

    Nimm einen Zettel und schreib dir auf: "Ich fühle mich besser ohne Kontakt zu den Eltern." Sag dir, wenn du den Hörer in der Hand hast, dass du erst morgen anrufen wirst.
    Nach einem Monat wirst du kein Bedürfnis mehr nach einem Anruf haben. Du bist dann ausgestiegen.
    Dies werde ich gerne mal ausprobieren und beherzigen, hört sich für mich sehr effektiv an, liebe chryseis🤗


    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Und wenn Du doch mal Kontakt mit ihnen hast: erzähl nix mehr von Dir, jedenfalls nix Persönliches. Gib ihnen kein Futter, biete keine Angriffsfläche.

    Ich erzähle meiner Mutter seit Jahren nichts mehr, nur noch Belanglosigkeiten wie dass es am Wochenende in meinem Wohnort aber echt ganz schön geregnet hat.
    Ja, das ist der beste und einzigsten gangbare Weg! Was du so von dem Verhältnis von dir und deiner Mutter schreibst, liest sich dies sehr stimmig. Eben weil du aus den Mustern ausgestiegen bist und gut für dich sorgen kannst 👍.

    Nach jedem Kontakt zu meinen Eltern, falle ich danach kurz in depressive Stimmung. Bin immer wieder erstaunt, wie negativ sich oft auch nur ein kurzes Telefonat auf mein Wohlbefinden auswirkt. Dies sollte mir doch endlich zu bedenken geben!?

    Lieben Dank an euch alle, für die wertvollen und treffenden Rückmeldungen 😊

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