Ich verstehe im Prinizp nicht, was die sachliche Ausgangslage mit der Paarbeziehung zu tun hat. Es geht schließlich um die andere Familie, bei der die TE nicht dazu gehört.
Wie ich sagte: Der Mann hat zu entscheiden, ob er zur Hochzeit seiner Tochter gehen will, und da diese Entscheidung nicht Sache der Next ist kann er ihr auch nicht anbieten daheim zu bleiben, wenn es ihr nicht passen sollte.
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30.03.2016, 14:10Inaktiver User
AW: Tochter meines Mannes lädt mich nicht zur Hochzeit ein
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30.03.2016, 14:11Inaktiver User
AW: Tochter meines Mannes lädt mich nicht zur Hochzeit ein
Die Tochter heiratet.
Die Tochter ist das absolute Zentrum dieses Events (und natürlich ihr Bräutigam, aber diesen Teil lass ich mal weg).
Aus Sicht der Braut haben die Befindlichkeiten folgender Personen Priorität, vermutlich in ziemlich dieser Reihenfolge:
- Befindlichkeit der Mutter (die TE schildert selbst, dass das Verhältnis der Tochter zur Mutter enger ist als zum Vater)
- Befindlichkeit des Vaters
- Befindlichkeit der eigenen Geschwister
- Befindlichkeit der leiblichen Grosseltern (sofern sie noch leben)
- Befindlichkeit der eigenen Freunde
- Befindlichkeit der eigenen übrigen leiblichen Verwandten
Und dann, erst dann kommen die Befindlichkeiten der - aus ihrer Sicht - "zugewandten Orte", zu denen auch die neue Lebensgefährtin ihres Vaters gehört (denn die gehört nicht zu ihrer Familie und sie hat kein enges persönliches Verhältnis zu ihr). Aus Sicht der Tochter (und nur die ist entscheidend für die Frage, wer eingeladen wird) ist die neue Ehefrau des Vaters ein Anhängsel. Aber nicht Familie.
Wenn sie also zwischen der Befindlichkeit der eigenen Mutter und jener der Ehefrau des Vaters wählen muss - und das muss sie in dieser Konstellation offenbar, bei dieser gegenseitigen Feindseligkeit, die immer noch vorzuherrschen scheint -, welche priorisiert sie logischerweise höher?
Als "zugewandter Ort" in einer solchen Konstellation ist man gut beraten, sich immer vor Augen zu halten, aus welchem Blickwinkel ein Ereignis zu bewerten ist, wo das Zentrum ist, die eigene Befindlichkeit zurückzustellen und solche Dinge nicht persönlich zu nehmen.Geändert von Inaktiver User (30.03.2016 um 14:18 Uhr)
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30.03.2016, 14:12Inaktiver User
AW: Tochter meines Mannes lädt mich nicht zur Hochzeit ein
Meine Güte Soraka, keep cool ! Ihr seid seit vielen Jahren zusammen/verheiratet und der runde Geburtstag deines Mannes wird nicht der dreissigste sein, oder ?

Viele Jahre(!) glückliche Ehe (wovon ich mal ausgehe) und jetzt ein oder zwei Tage(!) Hochzeitsfeier, die ihr nicht zusammen verbringen sollt nach Wunsch der Tochter ?
Lass gut sein, wenn es der Tochter guttut, dich nicht dabei zu haben, wenn damit (möglicherweise?) irgendetwas demonstriert werden soll und sich dein Mann vor diesen Karren spannen lässt: gönn ihm den Tag und mach dir einen schönen ebensolchen. Ist doch schön zu wissen, dass auch du bei Einladungen dir keinen Kopp machen musst und einladen kannst nach deinen Bedürfnissen und nicht nach irgendwelchen "Konventionen".....
Ein Genuss wäre für dich die Teilnahme an dem Event nicht, oder ? Ab einem gewissen Alter ist es meist kein Problem, einen Geburtstag (auch einen runden) "nachzufeiern" würde ich sagen....
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Gruß ElliGeändert von Inaktiver User (30.03.2016 um 14:19 Uhr)
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30.03.2016, 14:13Inaktiver User
AW: Tochter meines Mannes lädt mich nicht zur Hochzeit ein
Es wäre auch die Aufgabe des Vaters gewesen, den Kontakt aufrecht zu erhalten.
Wie hast Du dazu gestanden, dass der Vater von seinen Kindern die Aufmerksamkeit erwartet hat?
Und hat er sich um Deine Kinder gekümmert?
Hm. Du bezeichnest diesen Konflikt als Charakter- und Anstandslos, das sind starke Worte.In meinen Augen finde ich es Charakter- und Anstandslos immerhin gehöre ich doch zu ihm.
Das ist nicht viel, Du erwartest, dass Du allein wegen des Status "mit Vater verheiratet" eingeladen wirst.Habe mit seiner Tochter keinerlei Streit nix. Wir grüßen uns und mehr nicht.
Du erwartest das Zusammenreißen von der Ex Deines Mannes. Weshalb eigentlich? Es ist ihre Tochter, die heiratet.Ich bin der Meinung auch wenn man sich nicht leiden kann, aber an diesem einen Tag kann man sich zusammen reissen.
Dieses Gefühl solltest Du hinterfragen.Ich fühle mich verraten von meinem Mann.
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30.03.2016, 14:15Inaktiver User
AW: Tochter meines Mannes lädt mich nicht zur Hochzeit ein
Es ist sehr verständlich und menschlich, erstmal wütend auf alle(s) andere(n) zu sein und sich dem eigentlichen Problem nicht stellen zu können/wollen,
aber eigentlich hast Du es schon längst erkannt:
Ja, auch in meinem Empfinden kann man von seinem Partner mehr erwarten dürfen.
Ihr solltet nochmal miteinander sprechen.
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30.03.2016, 14:18Inaktiver User
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30.03.2016, 14:19Inaktiver User
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30.03.2016, 14:26Inaktiver User
AW: Tochter meines Mannes lädt mich nicht zur Hochzeit ein
In meinem Verständnis von Ehe sollte mein Partner mein Wohl zuallererst im Auge haben,
genauso wie ich seines.
Das heißt, ich würde zumindest zwischen uns als Paar erwarten und voraussetzen, daß er mich emotional an erste Stelle stellt-
und genauso wäre mir selbstverständlich, ihn dann- mit diesem Wissen ganz leicht und ohne jeden Groll - allein auf die Hochzeit der Tochter gehen zu lassen.
Das ist in meinen Augen das Versäumnis des Ehemannes, er hat sich nichtmal im internen Gespräch zu seiner Frau bekannt-
und ja, damit (und nur damit!) hätte ich meine Schwierigkeiten.
Alle anderen Probleme ergeben sich meiner Meinung nach ausschließlich aus diesem Sachverhalt.
Die Tochter muß die neue Ehe nicht im Auge haben,
aber der Mann selbstverständlich- und ihm sollte wichtig sein, daß sich auch seine Frau bei allem wertgeschätzt fühlen kann.
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30.03.2016, 14:29
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30.03.2016, 14:29Inaktiver User



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