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  1. Inaktiver User

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Ich finde es auch nicht normal.

    Jedenfalls nicht hier: Hier in der Stadt hat zum einen nicht jeder ein Auto (Ausflüge werden dafür gern mit den Öffentlichen unternommen). Zum anderen sind Mütter schulpflichtiger Kinder hier mehrheitlich berufstätig.

    Aus meiner Kindheit kenne ich ebenfalls keine Fahrdienste. Das Auto hatte Papa um in die Arbeit zu fahren.

    Aber: Andere Umgebung, andere Sitten.

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    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe keine Lust, hin und her zu gondeln und 2 Stunden im Auto zu sitzen oder aber die Zeit im Spielpark tot zu schlagen.
    Das verstehe ich total gut und mir würde das ebenfalls keinen
    Spaß machen.

    Andere Eltern werden auch betroffen sein vom Fahraufwand und
    vom Ausfüllen der Zeit dazwischen - und keinen wird's freuen, nehme
    ich an.

    Ich teile auch Deine Meinung, dass der Gastgeber es sich hier organisatorisch
    sehr einfach macht. Es wäre sicher möglich gewesen, für den Transport zu
    sorgen.

    Ich habe Dich so verstanden, dass Dein Kind sonst an den üblichen
    Geburtstagsfeiern teilnehmen darf. Deshalb fände ich es nicht schlimm,
    wenn Du Dich in diesem Fall mit einer ehrlichen Begründung verweigerst ...
    auch auf die Gefahr in, kurz mal die "böse Mama" zu sein.

  3. VIP

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    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Das ist hier ganz unterschiedlich. Es gibt Aktionen mit den ÖNV, zu Fuß und auch mit dem Auto. Meistens ist der Geburtstag allerdings zu Hause. Ich habe ein Kind, das im Schnitt einmal im Monat auf einen Kindergeburtstag eingeladen ist. Meistens kann er alleine gehen oder ich muss ihn danach abholen, dann haben die Eltern schon die Kinder aus den verschiedenen Betregungen (500 - 2000m auseinander) abgeholt. Viele Eltern, die kein Haus und keinen Garten haben, feiern oft im Wald an Grill- und Spielplätzen. Der Weg dorthin ist dann schon Teil des Kindergeburtstags und dann hole ich meinen Sohn und drei andere Kinder ab. Für die, die kein Auto haben oder arbeiten müssen.

    In meiner Kindheit wurde ich auch oft abgeholt - von meinen oder anderen Eltern - , insbesondere im Winter, weil es da schon dunkel war. Entweder zu Fuß oder mit dem Auto.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  4. Inaktiver User

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe das aus der Perspektive des Kindes.
    Ich sehe das aus der Perspektive der Mutter. Und die soll ja schließlich den Fahrdienst machen.
    Von "schlechter und guter Mutter" habe ich nicht geredet.
    Doch das hast Du getan und tust es wiederholt:
    Insbesondere nicht für eine "tolle Party", über die mein Kind sich freuen würde, ich aber lieber ein bisschen aufsässig bin und mein Kind dann eben traurig ist. Andererseits habe ich aber die Anspruchshaltung und frage mich: "Wo ist denn das Problem, ein paar Verwandte oder Freunde für einen Fahrdienst zu organisieren?"
    Ja, vielleicht ist es ein Problem! Woher soll man das wissen? [B]Und warum sollten Verwandte und Freunde das machen, wenn ich das nicht einmal für mein Kind tun würde?
    Aber wenn ich sowas lese, dass so ein Aufriss deshalb gemacht wird, frage ich mich eben doch insgeheim, warum manche Kinder in die Welt setzen, wenn denen dieser Aufwand einmal im Jahr/im Leben zu viel ist.
    Einmal im Jahr oder sogar im Leben?!
    Meine Kinder waren sehr beliebt, sie waren ständig zu Kindergeburtstagen eingeladen. Kaum eine Woche ohne irgendein Kindergeburtstag.
    Wenn ich sie da hätte auch noch irgendwo hin chauffieren müssen, hätte ich das nicht gemacht. Unter Garantie nicht. Und wenn ich tausendmal eine schlechtere Mutter gewesen wäre, als andere, denen kein Aufwand zu viel für ihre strahlenden Kinderaugen war.
    Nope.

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    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich sie da hätte auch noch irgendwo hin chauffieren müssen, hätte ich das nicht gemacht.
    Na, so rigoros war ich nicht ;).

    Ich habe meine (und andere) Kinder regelmäßig chauffiert, sei es
    zu Geburtstagsfeiern, Veranstaltungsproben (Sport), Badenachmittagen
    bei Freunden ....

    Allerdings alles innerhalb eines Radius von rund 5 km. Das war überschaubar,
    und zeitlich kein Problem, aber bei größerem Fahr- bzw. Zeitaufwand hätte
    ich auch gestreikt.

    Nicht wenige der Schulfreunde wohnten zwar distanzmäßig nicht weit weg,
    aber trotzdem in the middle of nowhere, sprich, auf entlegenen Bauernhöfen
    zum Beispiel. Ohne das Kutschieren seitens der Eltern hätten viele
    Zusammenkünfte der Kinder gar nicht stattfinden können, was äußerst
    schade gewesen wäre.

  6. Inaktiver User

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich habe meine (und andere) Kinder regelmäßig chauffiert, sei es
    zu Geburtstagsfeiern, Veranstaltungsproben (Sport), Badenachmittagen
    bei Freunden ....
    Natürlich. Wo sie hin mussten, da mussten sie hin.
    Aber dafür, dass andere sich für eine tolle Party feiern lassen, hätte ich nicht einen ganzen Nachmittag im Auto verbracht. Was hätte ich denn auch in der Zeit mit den andern Sprösslingen gemacht.
    Ohne das Kutschieren seitens der Eltern hätten viele
    Zusammenkünfte der Kinder gar nicht stattfinden können, was äußerst
    schade gewesen wäre.
    Auch für Zusammenkünfte habe ich sie gefahren, ist ja klar.

    Freunde von uns wollten ein Kind einmal generös ins Theater einladen und meinten, wir würden es dafür in die große weite Stadt fahren und natürlich auch wieder abholen.
    War nicht. Fiel aus.

  7. Inaktiver User

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Ich stelle fest, ich hab eine andere Beziehung zu Entfernungen... 20km, das ist doch quasi um die Ecke
    Sehe ich auch so. Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Spätestens als ich auf dem Gymnasium war, wohnten viele Klassenkameraden 20 und mehr Kilometer entfernt.

    Ich könnte den Unwillen verstehen, wenn es - wie ich es neulich aus dem Bekanntenkreis gehört habe - um eine Feier in einem Freizeitpark ginge, der eine Stunde Autobahnfahrt vom Wohnort des Geburtstagskindes wie sämtlicher Gäste entfernt liegt. Das empfände ich tatsächlich als Zumutung und stressig.

    In dem von mir genannten Fall hatten die Eltern des Geburtstagskindes aber - wie sich die TE das ja wünscht - den Transport mit zwei Kleinbussen übernommen. Allerdings stört mich an diesem "Event" tatsächlich der Trend zu immer aufwändigeren Kindergeburtstagen. Ich empfinde es so, dass manche Eltern in einer Art Wettstreit um die spektakulärste Party stehen und ich hoffe, dass meine Kinder auch weiterhin Feiern genießen, bei denen eine Schatzsuche das Highlight darstellt und die Eltern nicht als Daueranimateure auftreten oder sogar die Daueranimation outsourcen an teuer bezahlte Profis.

    Da Sasapi es angesprochen hat: Für Kinder ab 11/12 Jahren bietet sich natürlich wirklich eine Variante "Geburtstag im Kino" etc. an, aber ich erlebe das hier eben schon bei 3- oder 4-jährigen, dass ein Aufwand betrieben wird, über den ich nur den Kopf schütteln kann.

  8. Inaktiver User

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    "Keine Lust haben" und solche Sachen grundsätzlich nicht machen wollen, kann und will ich nicht verstehen.

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    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Tirami-Sue, also...bei 3/4jährigen würde ich einen extremen "Partyaufwand" auch bestreiken.

    In dem Alter haben meine Damen zu Hause gefeiert- meist samstags am späten Vormittag, mit einem Frühstück beginnend, das war erfahrungsgemäß entspannter als in der Woche, wenn die Meute schon einen Kindergartenvormittag auf dem Buckel hatte.

    Und da ging es sehr gut ohne viel Programm.

    Wobei- bis zu frühen Teenageralter galt hier die Regel- "Es dürfen soviel Gäste eingeladen werden wie man alt wird- Schwestern sind anwesend, zählen aber nicht mit" - da hätte ich beim vierten Geburtstag gerade noch alle Gäste abholen können, die hätten samt Kindersitzen noch ins Auto gepasst

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    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    T

    Für mich als Mutter habe ich irgendwie die Regel festgelegt, anderen Müttern keinen Stress zu machen. .
    Was andere Mütter oder Väter als Stress empfinden, weiss man nicht immer.
    Wir finden zB Kindergeburtstage, die Samstags um 9.30 Uhr beginnen, als Stress, weil bei uns alle, auch die Kinder, Langschläfer sind.
    Das weiss aber die einladende Familie, deren Kinder schon um 6.00 Uhr auf der Matte stehen und ab 7.00 Uhr ungeduldig sind, dass es losgeht, nicht.

    Dass Du das Fahren als Stress empfindest, ist den Gastgebern ev nicht klar, ich würde auf jeden Fall keinen bösen Willen dahinter sehen. Mit einer Fahrgemeinschaft ist es nicht viel Zeit und das Rumsitzen vor Ort entfällt.
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"

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