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  1. User Info Menu

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Das ist wirklich unbequem für dich. Aber ich verstehe die Erwartungshaltung nicht. Wenn der Gastgeber zu Hause feiern würde, würde doch auch kein Transfer stattfinden. Klar, es ist weiter weg. Dafür hat dein Kind dort einen tollen Tag. Biete doch deine Hilfe an für die Horde im Park. Das kann Spaß machen und die Zeit geht schnell um. Alls Mutter des Geburtstagskindes freut man sich über etwas "Luft" an diesem Tag um sich mit dem Kind zu freuen und nicht nur zu hetzen.

  2. Inaktiver User

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Ich würde absagen.
    Der Kindergeburtstag ist für die Kinder. Was hast Du damit zu tun?
    Wie alt sind die Kinder? Was sollen diese Megaevents, wo die Eltern der Gastkinder noch einen Aufwand zu betreiben haben.
    Ich hätte mich auch darüber geärgert und es genau so meinem Kind gesagt.
    Bei Kindergeburtstagen habe ich meine Kinder an der Haustür abgeliefert und zum verabredeten Zeitpunkt wieder abgeholt. Die Feier hat mich nicht interessiert.
    Umgekehrt habe ich mich um alle Gastkinder gekümmert, wenn meine Kinder Geburtstag hatten.
    Die Eltern der Kinder hätte ich nicht dabei haben wollen.

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    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist DEINE Regel und DEIN Anspruch und nun bist du wütend, weil andere es anders handhaben?
    Und entlastet bist du doch auch, wenn es Fahrgemeinschaften gibt. Vielleicht hast du sogar gar keinen Stress, weil jemand, dem das nicht so gegen den Strich geht wie dir, so nett ist und dein Kind hin - und zurückbefördert.
    Es hat auch nicht jeder immer mal so eben mehrere PKW's zur Verfügung und sollte der Geburtstag unter der Woche sein, sind Freunde oder Verwandte vielleicht auch einfach mal arbeiten.
    So ein Aufriss wegen einem halben Nachmittag... da wäre mir meine Energie zu schade um mich drüber aufzuregen und ich würde mich einfach freuen, dass ich meinem Kind einen tollen Tag ermöglichen kann.
    Genau so sehe ich das auch.

    Bei uns gab es beide Varianten: Mal übernahmen die Gastgebereltern den kompletten Transport, mal mussten die kleinen Gäste selber anreisen - das lag dann meistens an der großen Anzahl der eingeladenen Kinder.

    Besonders exotisch oder unhöflich finde ich die eigene Anreise jedenfalls nicht. Fahr dein Kind da einfach hin oder erkundige dich nach einer Fahrgemeinschaft, und gut is.
    LG
    Powerwoman

    Ich bin umgezogen nach https://www.befriendsonline.net/

    "Irgendein Ziel muß man haben und ansteuern - der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen"
    Elke Heidenreich

  4. Inaktiver User

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was ist denn als Gastgeber dabei, für diesen einen Tag im Jahr noch zwei Pkw zu organisieren und jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis anzusprechen? Ansonsten muss ich den Geburtstag halt anders feiern.
    Die Gastgeber müssen gar nix. Du musst dein Kind aber auch nicht hinbringen. Mir wäre der Spaß meines Kindes in dem Moment wichtiger, aber wenn dir das so gegen den Strich geht, dann lässt du es halt bleiben und dein Kind nimmt nicht an diesem Geburtstag teil.

    Für mich als Mutter habe ich irgendwie die Regel festgelegt, anderen Müttern keinen Stress zu machen. Ich finde es wichtig, dass man sich gegenseitg entlastet. Und stattdessen: 2 Stunden im Auto zu sitzen oder aber die Zeit im Spielpark tot schlagen - wegen eines blöden Ki-Geburtstags.
    Es ist Stress für dich, dein Kind eine Strecke von 20 Kilometern zu fahren und wieder abzuholen? Was machst du denn sonst den ganzen Tag so?

    Und wieso kannst du dich nicht vor Ort beschäftigen, wenn du schon nicht hin- und herfahren möchtest? Gibt es da in der Ecke nur diesen Spielpark?

  5. Inaktiver User

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Die Gastgeber denken sicher, dass man sowas gern für sein Kind macht. Schade, dass du da anders bist.

  6. Inaktiver User

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Gastgeber denken sicher, dass man sowas gern für sein Kind macht. Schade, dass du da anders bist.
    Ich glaube, es wäre genau diese Denke, die mich dazu bewegen würde, mein Kind da nicht hinzu chauffieren.
    Der Gastgeber schmeißt eine tolle Party, in die die Eltern erst mal investieren müssen.
    Dieser Zugzwang würde mich aufsässig machen.
    Alles für das Kind, wer da nicht mitmacht, ist anders und eben keine so gute Mutter.

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    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Ich stelle fest, ich hab eine andere Beziehung zu Entfernungen... 20km, das ist doch quasi um die Ecke
    *lost in the woods*

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    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Komisch, ich fand es bisher nicht unhöflich, meine Gäste irgendwohin einzuladen und zu erwarten, dass sie selbständig anreisen... Und da ein Kind nun mal nicht alleine reisen kann, hat es Eltern...

    Aber dass der Gastgeber seine Gäste einsammelt - das habe ich noch nie erlebt.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Es mag daran liegen, dass in meinem Umfeld alles etwas weitläufiger ist- ab Klasse 5 sind die Einzugsbereiche der einzelnen Schulen so groß, dass zwischen zwei besten Freundinnen durchaus 40 km liegen können, wenn nicht sogar mehr- aber ich habe bei drei Kindern noch keine Geburtstagsfeier erlebt, bei der die Gastgebereltern für das Abholen und Zurückbringen aller Gäste gesorgt hätten. Ich kenne auch niemanden, der das erwartet hätte.

    Wie gesagt, ab Klasse 5.

    Meist bilden sich die Freundschaften innerhalb eines Klassenverbundes, da wohnt dann ein Gast hier, der nächste Gast dort, der Dritte wieder woanders- und da ist es für alle Beteiligten am einfachsten, sich quasi in der Mitte zu treffen. Und das ist die Kreisstadt, in der sich auch alle weiterführenden Schulen befinden.

    Ab dieser Altersklasse ist es auch so, dass Feiern schwierig werden. Teilweise wollen die Kinder ( ich habe Töchter, die neigen wohl mehr dazu als Söhne) keinen "klassischen Kindergeburtstag" mehr, dafür sind sie mit ihren immerhin 11 oder 12 Jahren ja viel zu groß, für Abendparties aber noch viel zu jung.
    Also gibt man das Motto "Videoabend mit Übernachtung" oder so aus, bei den Entfernungen bleiben für die Feiern nur die Wochenenden, was allerdings mit einem erhöhten Streßaufkommen im eigenen Haushalt einher geht. Und zumindest Mädchen kriegen sich gern mal in die Wolle nach einigen Stunden- das macht es nicht leichter.

    Macht man ein,zweimal, dann reicht es, und man empfindet das Angebot des örtlichen Spielparks- damit können auch 12jährige noch gut leben- oder des "Kinocenters" ( erst Bowling, dann Kino, später Abendessen in einer der im gleichen Gebäude befindlichen Gastronomiebetriebe, inkl. Getränk beim Bowling, Kinokarte samt Getränk und Popcorn oder Nachos sowie "Kindermenü samt Getränk" am Abend 15 Euro pro Kindernase) als so attraktiv, dass man sagt- ok, machen wir das.

    Man fährt mit dem eigenen Kind hin, blebit beim Bowling dabei, setzt die Bande danach ins Kino - Ältere schaffen es durchaus, den Film ohne Aufsicht zu gucken- nimmt sich was zu lesen mit, sitzt entspannt im Kinofoyer und trinkt Kaffee, während der Film läuft. Danach muß nur noch das Abendessen gemeistert werden und danach kommt man nach Hause in ein aufgeräumtes, ruhiges Heim. Und alle sind zufrieden.

    Für die Geburtstage der Kategorie "11 bis 15" sind das hier die Standartveranstaltungen.

    Bei Kindergarten- oder Grundschulkindern sehe ich das anders, da haben meine Damen auch hier zu Hause gefeiert, die Wege waren aber auch nicht so weit.

    Daher von mir, rein sachlich gesehen- für mich ist es ganz normal, mich selbst um das Hin- und Her meiner Kinder zu kümmern, und 20km (einfach) keine weite Entfernung. Kommt einfach drauf an, was man gewöhnt ist.

    Deshalb bin ich ziemlich...erstaunt über dein Unverständnis, drücken wir es mal so aus

    Wenns Dich so stört, dann geht Dein Kind halt nicht hin. Wie andere Eltern den Geburtstag ihrer Kinder ausrichten, bleibt ihnen ja nun selbst überlassen....

  10. Inaktiver User

    AW: Kindergeburtstag mit eigener Anreise

    Phaden, diese Wertung hast du gemacht - ich nicht. Ich sehe das aus der Perspektive des Kindes.

    Der Gastgeber schmeißt eine tolle Party
    Scheinbar ja! Und mein Kind lasse ich nicht daran teilnehmen, weil mir das Investment (20 km zu fahren bzw. eine Fahrtgemeinschaft zu bilden) zu hoch ist. Ja gut, jeder wie er meint. Ich finde 20 km sind nicht der Rede wert. Insbesondere nicht für eine "tolle Party", über die mein Kind sich freuen würde, ich aber lieber ein bisschen aufsässig bin und mein Kind dann eben traurig ist. Andererseits habe ich aber die Anspruchshaltung und frage mich: "Wo ist denn das Problem, ein paar Verwandte oder Freunde für einen Fahrdienst zu organisieren?"
    Ja, vielleicht ist es ein Problem! Woher soll man das wissen? Und warum sollten Verwandte und Freunde das machen, wenn ich das nicht einmal für mein Kind tun würde?

    Von "schlechter und guter Mutter" habe ich nicht geredet. Aber wenn ich sowas lese, dass so ein Aufriss deshalb gemacht wird, frage ich mich eben doch insgeheim, warum manche Kinder in die Welt setzen, wenn denen dieser Aufwand einmal im Jahr/im Leben zu viel ist.
    Geändert von Inaktiver User (08.01.2016 um 22:15 Uhr)

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