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    Einen neuen Weg gehen?

    Hallo Ihr Lieben da draußen,

    hier meine Geschichte in Kurzform.

    Mein Mann ist im Juni 2010 an Krebs gestorben, was mir den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Ein heile Welt fiel wie ein Kartenhaus zusammen. Ich war 45 Jahre alt und unsere beiden Söhne 11 und 14 Jahre. Er hinterließ mir ein sehr großes Haus ( mit dem ich maßlos überfordert war). Meine Schwiegereltern, zu denen wir ein gutes Verhältnis hatten, wohnten in Erdgeschoss.
    Danach verstarb auch mein Schwiegervater und ich versuchte so gut wie möglich für meine Schwiegermutter da zu sein.
    Solche Schicksalsschläge können Dich verändern. Entweder du kämpfst Dich da durch oder du gehst daran zugrunde. Irgendwann (nach ca 2 Jahren) hat es klick gemacht in mir und ich habe kapiert das ich an meinem Leben etwas ändern muss.
    Ich ging wieder zur Schule und erlernte noch einen Beruf, was mir unheimlich viel Energie gab. Ausgehen mit Freunden machte mir wieder Spaß und ich fuhr mit meinen Jungs in den Urlaub. In dieser Zeit habe einen wirklich tollen Mann kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe.
    Meine Kinder ( mittlerweile 16 u fast 20 Jahre ), reagierten positiv als ich es Ihnen sagte. Anders meine Schwiegermutter.
    Sie hat es von Anfang an nicht akzeptiert. Nur Vorwürfe und Beleidigungen. Das hat sich bis heute nicht geändert. Diese Beleidigungen gingen soweit das ich schon an Umzug dachte.
    Meine Familie seitens meines Mannes hilft mir wenig und meine Söhne möchte ich da nicht immer mit hineinziehen. Ist halt doch die Oma! Das schlimme daran, das Sie meine Kinder negativ beeinflusst und ich hilflos zusehen muss.
    Natürlich könnte ich ausziehen, doch mit meinen Söhnen kann ich über dieses Thema nicht sprechen. Sie wollen auf keinen Fall aus diesem Haus und Ihrer gewohnten Umgebung weg.
    Mein Partner hat eine gut gehende Firma in 150 km Entfernung, südlich von mir. Wir sind mittlerweile fast 2 Jahre zusammen.
    Ich könnte in seiner Firma im Büro mitarbeiten und in seinem schönen Haus wohnen.
    Da mein kleiner Sohn noch keinen Ausbildungsplatz hat, wäre jetzt die beste Gelegenheit.
    Ich bin ein Mensch der selten an sich denkt und nur das beste für seine Kinder will.
    Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar

    susimir

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    AW: Einen neuen Weg gehen?

    Ich würde es machen.
    Geh weg von dort!

  3. Inaktiver User

    AW: Einen neuen Weg gehen?

    Redest Du mit den Söhnen über diesen möglichen Schritt?

    Es ist doch genau genommen eine ganz logische Sache- ganz unabhängig von der SM- dass Du dann absehbar dorthin ziehst!
    Der Große wird doch sicher eine Lehre machen und kann doch durchaus alleine wohnen- der Kleine die Lehre (sofern er halt möchte)- das kann man ohne die Oma hintendran als eigene Familie doch besprechen.
    Find ich wichtig um mal zu hören, wie die Kinder darüber denken oder was sie sich vorstellen können.

    Den Schmerz der Schwiegermutter wirst Du nicht nehmen können und die neue Beziehung ist leider eine gute Bühne um den Schmerz auszuleben. Sehr unfair Dir gegenüber, aber sie spürt halt auch ihre Hilflosigkeit. Kein Mensch fasst freiwillig in einen Haufen Scherben.......also warum sollst Du Dich von ihr ständig verletzen lassen?? für WEN sollte das gut sein ?

    Wie ist es mit dem Haus? Wirst Du es dann verkaufen?

    lg kenzia

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    AW: Einen neuen Weg gehen?

    Zitat Zitat von susimir Beitrag anzeigen
    Ich ging wieder zur Schule und erlernte noch einen Beruf ...
    Das finde ich klasse!

    Natürlich könnte ich ausziehen, doch mit meinen Söhnen kann ich über dieses Thema nicht sprechen. Sie wollen auf keinen Fall aus diesem Haus und Ihrer gewohnten Umgebung weg.
    Schwierig.

    Deine Schwiegermutter wird höchstwahrscheinlich ihre Einstellung
    zu Deinem neuen Partner nicht so schnell ändern, vielleicht, weil es
    in ihren Augen ein Verrat an ihrem Sohn gleichkommt. Ihre negative
    Einstellung ist sicher nicht gegen Dich persönlich gerichtet. Kennt sie
    den Mann denn?

    Dennoch brauchst Du Dich nicht beleidigen zu lassen. Da würde ich
    schleunigst einen Riegel vorschieben.

    Ist der ältere Sohn denn mitten in einer Ausbildung?
    Wann hat er denn vor, auszuziehen?

    Für den jüngeren Sohn wäre in der Tat der Zeitpunkt günstig wegen
    der neuen Lehre. Aber gerade Ortswechsel mitten in der Pubertät
    sind in der Tat belastend, weil es meist den Verlust des Freundeskreises
    bedeutet. Kommt natürlich darauf an, wie sehr er vor Ort "verankert"
    ist. Ich kenne einen Umzug in ungefähr diesem Alter aus eigener Erfahrung,
    und habe regelrecht darunter gelitten.

    Andererseits hast Du natürlich auch ein Recht darauf, ein Leben
    zu leben, das Dir gut tut. Es ist ja nicht selbstverständlich, dass man
    nochmals auf einen passenden Partner und gute Rahmenbedingungen
    trifft.

    An Deiner Stelle würde ich einen "Familienrat" einberufen und zusammen
    mit den Söhnen alle Pros und Contras abwägen.

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    AW: Einen neuen Weg gehen?

    Das mit dem Haus wird schwierig! Ich weiß nicht ob ich es verkaufen soll oder vermieten.
    Wir wohnen sehr ländlich und dann würde ich es unter Preis verkaufen müssen.
    Außerdem will ich meine Schwiegermutter nicht aus dem Haus jagen.
    Mein großer Sohn macht eine Ausbildung und ist sehr viel bei seiner Freundin. Das würde irgendwie gehen.
    Ich war vor einem Jahr schon mal so weit und wollte ausziehen, doch meine Kinder waren total dagegen.
    Ich weiß das ich Zeitnah mit Ihnen reden muss.

  6. Inaktiver User

    AW: Einen neuen Weg gehen?

    Zitat Zitat von susimir Beitrag anzeigen
    Außerdem will ich meine Schwiegermutter nicht aus dem Haus jagen.
    Was habt ihr denn für eine Regelung für den Fall, dass sie permanent Hilfe braucht oder pflegebedürftig wird? Erwartet sie, dass du sie pflegst?
    Könnte sie in eine eigene kleine Wohnung ziehen (betreutes Wohnen)?

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    AW: Einen neuen Weg gehen?

    Hallo schafwolle,

    meine Schwiegermutter kennt diesen Mann nur vom Vorbeigehen. Er hat leider noch keine Gelegenheit von Ihr bekommen sich vorzustellen, obwohl er es schon mehrmals versucht hat!
    Mein Großer Sohn ist im 2. Ausbildungsjahr. Er denkt noch nicht an ausziehen!
    Ich werde Zeitnah mit meinen Söhnen reden, muss ich ja!
    Danke Dir

    Lg susimir

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    AW: Einen neuen Weg gehen?

    Hallo molliere,

    sie hat zwar kein eingetragenes Wohnrecht aber das möchte ich dann doch nicht das sie gehen muss!
    Sie würde auch nie freiwillig dieses Haus verlassen !
    Sie hat sicher erwartet das ich sie mal pflege, das hätte ich wahrscheinlich auch getan. Jetzt kann ich dieser Frau nicht mehr in die Augen schaun.
    Ich habe jedoch keinerlei Verpflichtungen Ihr gegenüber.

  9. gesperrt

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    AW: Einen neuen Weg gehen?

    Du solltest bei deinem neuen Mann unbedingt Arbeit und Beziehung auseinander halten. Wenn du beides miteinander verquickst und es schief läuft, bist du Mann und Beziehung auf einen Schlag los.
    Lebe mit ihm, aber arbeite woanders, sprich in einer anderen Firma. Das erspart euch unnötige Reibereien.

    Das Haus gehört dir und deinen Söhnen. Die Schwiegermutter hat sich nach euren Vorgaben zu richten, nicht du nach ihren. Behalte das im Hinterkopf.

  10. gesperrt

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    AW: Einen neuen Weg gehen?

    Zitat Zitat von susimir Beitrag anzeigen
    Sie hat zwar kein eingetragenes Wohnrecht aber das möchte ich dann doch nicht das sie gehen muss! Sie würde auch nie freiwillig dieses Haus verlassen!
    Sie hat sicher erwartet, dass ich sie mal pflege, das hätte ich wahrscheinlich auch getan. Jetzt kann ich dieser Frau nicht mehr in die Augen schaun.
    Ich habe jedoch keinerlei Verpflichtungen ihr gegenüber.
    Nein, du bist ihr gegenüber nicht verpflichtet. Aber - dieser Satz gehört ausgesprochen. Aug in Aug.

    Bevor du dich mit ihr zusammensetzt und das Thema Haus - Pflege - dein Umzug besprichst, denk bitte darüber nach, was du wirklich willst und leisten kannst. Moral ist das eine, dein Glück das wichtigere.
    Gibt es weitere Kinder deiner Schwiegereltern, die für die Pflege aufkommen können? Wenn ja, dann bist du auf jeden Fall außen vor.
    Wenn du sie auf keinen Fall pflegen willst, dann sag ihr das genau so. Dann muss sie für sich eine andere Lösung finden. Noch ist sie gut beieinander und kann umziehen oder sich gezielt Hilfe suchen. Ihr muss klar sein, dass sie bei extremer Pflegebedürftigkeit in ein Heim muss.
    Wie sehen deine Söhne die mögliche Pflege der Großmutter? Könnten sie sich daran beteiligen? Würden sie das? Wenn nicht, ist ihr Umzug in eine Einrichtung nur noch eine Frage der Zeit.

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