Das wirkt sich natürlich verheerend aus. Man kann diesen Kindern nur wünschen, dass sie vielleicht ein Gegengewicht bei dem anderen Elternteil haben (welches dann wieder die Frage nach der Partnerwahl von Narzissten stellt und/oder die Situation mit einem narzisstischen Partner leben zu können) oder bei den Großeltern oder anderen Bezugspersonen, die ihnen Geborgenheit und Vertrauen mitgeben können.
Auf jeden Fall wäre es ihnen zu wünschen, dass sie ihre Problem mit dem narzisstischen Elternteil auf diesen zurückführen und sich davon lösen können. Auch mit Hilfe von Therapie.
Problematisch wird es, wenn jemand, wie die TE, sich nicht von ihrem narzisstischen Elternteil lösen kann, sondern daran festhält. Dann wird die Problematik in die übernächste Generation weitergetragen.
Wie soll das denn funktionieren?
Eigentlich nur, wenn Eltern (oder ein Elternteil) ihre eigene psychische Krankheit wahrnehmen und sich diagnostizieren lassen. Das geht z.B. bei Depressionen oder vielleicht Borderliner, wenn eine Krankheit diagnostiziert ist, haben die Kranken Einsicht und lassen sich und auch ihren Kindern helfen.
Aber das Problem sind doch die Nichtdiagnostizierten. Ein Narzisst ist nicht krank, er macht alles richtig, es sind die anderen, die schuld sind und ihm schaden wollen. Er wird sich weder diagnostizieren und schon gar nicht helfen lassen.
Kinder von Narzissten sind auf sich gestellt.
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16.08.2015, 20:35Inaktiver User
AW: Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung
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16.08.2015, 20:45
AW: Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung
@phaden: ich kann das hpts. aus dem Land berichten, in dem ich zur Zeit lebe. Erstens sind nicht alle narzisstisch Gestörten komplett ich-synton, und es gibt Behandlungsprogramme (z.b. MBT) mit einer gewissen Erfolgsaussicht. Zweitens gibt es erprobte Programme für Eltern, die wir anwenden und die nachweislich auch bei persönlichkeitsgestörten Eltern wesentliche Veränderungen bewirken können. Drittens, ja, therapierefraktäre PS schädigen (oft) die Kinder, und sind das Grenzgebiet zur Jugendhilfe (ich bin da oft als Zeugin vor Gericht). Ich persönlich bin nach meiner beruflichen Erfahrung der Auffassung, dass viele der entsprechenden Kinder besser in Pflegefamilien aufwachsen. Diese zu begleiten, um entstandene Schäden zu mildern/heilen, ist Teil meines Berufs.
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16.08.2015, 21:33Inaktiver User
AW: Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung
Wie gesagt, das Problem sind nicht die Eltern, die sich helfen lassen. Zwangstherapieren kann man sicher auch in Skandinavien nicht.
Es wäre vielleicht wichtig, Kinder zu stärken und mehr auf ihre Probleme einzugehen, als zu versuchen an die Eltern heranzukommen, die keine Einsicht zeigen.
Das könnte ich mir auch besser vorstellen.Ich persönlich bin nach meiner beruflichen Erfahrung der Auffassung, dass viele der entsprechenden Kinder besser in Pflegefamilien aufwachsen.
Allerdings wie willst Du sowohl die Eltern, als auch die Kinder dazu bewegen, diese Einsicht aufzubringen.
Kinder lieben ihre Eltern, auch wenn sie ihnen mehr schaden, als helfen. Und oftmals ist diese Liebe ebenso "krank" wie eben die entsprechende Beziehung bzw. das Familienklima.
So wie beim Beispiel von dasinnerekind, die es selbst als Erwachsene mit wachem Verstand, Einsicht und mit Hilfe nicht schafft, sich aus dieser Beziehung zu lösen.
Die TE hat sich 50 Jahre lang damit gequält und auch ihren Kinder es nicht erspart.
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16.08.2015, 22:19
AW: Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung
@phaden: du stellst gute und wichtige Fragen. Die stellen wir uns auch selbst, und arbeiten an den Antworten.
Meine eigenen Patienten sind 0-6 Jahre alt - in dem Altersbereich kann man nicht ausreichend "stärken", wenn die Eltern parallel schädigen. Wir arbeiten oft gemeinsam mit dem Jugendamt in den Familien, wenn wir ernsthaft besorgt sind, müssen wir sonst auch selbst dem JA melden. Das JA hat in ausgeprägten Fällen, wo die elterliche Sorge zweifelhaft ist, eine entscheidende Rolle. Die schwierigen Fälle sind diejenigen, die "mittelschlecht" laufen, gerade so, dass das Kind nicht herausgenommen werden wird, aber ausreichend schädigend. Das sind die Kinder, die mir einfallen, wenn ich nachts wach werde...
Aber es gibt auch Konzepte für Familien mit älteren Kindern, die auf Veränderungen setzen. Am Anna Freud Center in London zum Beispiel gibt es intensive Programme für solche Familien, wo unter anderem die Eltern therapiert werden, soweit ich weiß auch auf Veranlassung vom JA. Also durchaus auch mit Druck. Eben weil die krankmachenden Zusammenhänge bekannt sind.
In Pflegefamilien kommen Kinder, wenn die Eltern merken, daß sie nicht ausreichend gut für das Kind sorgen können, oft aber auch per Gerichtsbeschluss. Beides hat Vor- und Nachteile - bei letzterer Variante sind die Verhältnisse besser gesichert, was z.b. wichtig ist für traumatisierte Kinder.
Es ist ja im Bereich der Persönlichkeitsstörungen nicht alles schwarz und weiß - eine "meiner" wirklich schwer gestörten Mütter kann in lichten Momenten ganz viel begreifen und gut handeln, fällt aber in tiefe Störungslöcher und verliert ihre reflexive Funktion, wenn besonders schwierige Themen/Gefühle im Alltag getriggert werden.
Allgemein benutzen wir Methoden, die genau diese schwierigen Themen/Gefühle thematisieren und andere Denk-/Fühl-/Handlungsmuster aufbauen (der Begriff shark music bei circle of security zum Beispiel).
Ich kann deine Skepsis schon verstehen - dennoch solltest du anerkennen, dass sich mittlerweile ein ganzes Fachgebiet mit dieser Thematik beschäftigt und es neue Erkenntnisse und Ansätze gibt, die du so vermutlich nicht kennst. Die Vision ist die Durchbrechung der transgenerationellen Übertragung seelischer Störungen - die wir natürlich nie ganz erreichen können, die wir aber anstreben, weil das wichtig ist. Jedes Kind, das besser aufwächst, ist ein kleiner Erfolg.
Du wirst ja sicher nicht meinen, weil es schwer und teilweise im Familienverband nicht möglich ist, sollte man es lassen.
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16.08.2015, 22:47Inaktiver User
AW: Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung
Nein, auf keinen Fall. Ich meine nur, dass viele schlimme Familienklimata einfach nicht erkannt werden.
Wenn ich z.B. meine eigene Herkunftsfamilie nehme oder die der TE oder von dasinnerekind, dann würde wahrscheinlich niemand Außenstehender auf die Idee kommen, dass in den Familien etwas nicht stimmt.
Der terrorisierende Elternteil wird seinen Terror in der Familie lassen und der Partner und die Kinder sind entsprechend konditioniert. Gerade der Narzisst versteht es, dem anderen das Gefühl zu geben, an seinem Verhalten schuld zu sein (ich kann nicht anders, du hast mich provoziert).
Es ist eine Art Missbrauch (also seelischer Missbrauch), dem Kinder ausgeliefert sind. Man sieht keine äußere Wunden, die inneren werden verheimlicht oder eben gar nicht wahrgenommen.
Wenn ich mir die Geschichten der TE oder von dasinnerekind durchlese, dann ist mir klar, dass Hilfe von außen nicht angenommen werden kann.
Es ist eine vertrackte Störung, der Narzissmus. Diese Leute können sich nach außen sehr gut verkaufen, nach innen (in der Familie) funktioniert das nicht mehr, der Narzisst hat den Rückzug nicht mehr in der Hand, er muss seine komplette Persönlichkeit auspacken. Da kann kein Außenstehender Zeuge sein.
Die Leidtragenden können entweder kooperieren oder sich abgrenzen. Es gibt nichts dazwischen.
Ich glaube, ein Narzisst ist nicht zu therapieren.
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18.08.2015, 15:43
AW: Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung
Das glaube ich allerdings auch, wegen mangelnder Einsicht. Vergangenes Jahr habe ich wegen
Den Problemen mit meiner Mutter die lebensberatung aufgesucht. Dort wurde mir übrigens nahegelegt den Kontakt nicht abzubrechen sondern auf ein erträgliches Maß zu reduzieren... daraufhin habe ich damals den Kontakt wieder aufgenommen und
Meine Mutter darum gebeten mit mir zur lebensberatung zu gehen, darauf sagte sie:" was soll ich denn da?" Sie hätte sich nicht verändert, sondern ich. Womit sie auch recht hat, weil ich begonnen hatte mich aus der unterwürfigen Position zu befreien und nicht mehr zu versuchen ihr alles recht zu machen.
@phaden : wieso glaubst du, dass ich es nicht schaffe mich zu lösen? ich bin auf einem guten Weg, wenn dieser auch holprig ist. Vielleicht muss ich mir auch professionelle Hilfe suchen um damit abzuschließen.
Es tut mir leid, dass du so unter deinem Vater gelitten hast, umso erfreulicher, dass du mit dir im reinen bist und es dir gut geht.
mich würde noch interessieren wie sich der Kontakt zu deiner Mutter gestaltete , als du den Kontakt zu deinem Vater abgebrochen hast.waren die beiden noch zusammen?
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19.08.2015, 15:27Inaktiver User
AW: Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung
Das ist eine interessante Geschichte, ich schicke Dir eine PN.
Der Rat dieser Lebensberatung war ein schlechter Rat. Und die Reaktion Deiner Mutter war voraussehbar.
Mein Vater hätte zu mir gesagt: "Kein Wunder, dass du zu dieser Lebensberatung gehen musst, du bist ja auch ziemlich gestört und Schuld daran ist ganz klar.....bla....bla....bla...."
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26.08.2015, 18:03
AW: Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung
Ich weiß nicht so genau,was ihr mit Lebensberatung meint. Aber ich denke, dass dieses schwierige Thema in die Hände von Profis gehört. Damit meine ich, ausgebildete Therapeuten. Vor meiner Therapie habe ich den Rat bekommen darauf zu achten, jemanden zu finden, der selber eine Therapie gemacht hat, damit es keine unbewußten Übertragungen und keine "Erziehung" gibt.
Aber dieser Kampf, die Situation zu akzeptieren, nimmt trotzdem kein Ende. Mich hat heute ein Satz einer Mutter in einem Artikel sehr traurig gemacht. Sie sagte nach der Geburt ihres Kindes: ich wusste dass ich nach diesem Tag nie wieder alleine sein werde". Und ich habe wieder gedacht, verdammt wieso ist es bei mir so wie es ist.
Und obwohl ich eine Therapie gemacht habe und in meinem Kopf dieses Thema tausendmal umgewälzt habe, habe ich immer noch ein schlechtes Gewissen und fühle mich schuldig, weil ich nicht zu Kreuze krieche und mich nicht für irgendetwas entschuldige, was ich niemals gesagt habe.
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27.08.2015, 11:36Inaktiver User
AW: Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung
Keine Sorge, das geht vorbei

Lass dir halt Zeit - Kinder narzisstischer Eltern mussten jahre- bis jahrzehntelang ihre eigenen Beduerfnisse hintanstellen bzw ausradieren. Das gehoert auch wieder 'verlernt' und wird nicht von heute auf morgen gehen.
Gibt's einen Zeitplan, nach dem du dich richten musst? Spricht etwas dagegen, zu sagen - ja, ich bin traurig, weil ich zwar verstehe, dass meine Mutter krank ist, und mir nicht geben kann, was ich brauche; und das ist jetzt mal so - jetzt gerade. Wobei du dir dieses Brauchen auch garnicht ankreiden musst - das ist im Gegenteil ein voellig normales menschliches Beduerfnis. Und die Situation ist ja auch traurig - dass sowas passieren kann - dass Kinder den Muettern geboren werden, die sich dazu eigentlich nicht eignen: Wertungsfrei - denn auch die Krankheit deiner Mutter hat ihre Ursachen - irgendwo in einem Forum hat's jemand ganz treffend ausgedrueckt zu einer aehnlichen Situation (ebenfalls Kriegstraumata): wie weit zurueck soll man denn hadern?
Es ist, wie es ist. Die Ursachen zu verstehen ist bis zu einem gewissen Grad wichtig. Die Situation zu akzeptieren ist eine eigene Aufgabe. Die benoetigt aber an sich keinen Kampf - die benoetigt tatsaechlich nur, auch wenn's jetzt tautologisch klingt, Akzeptanz. Ist der eigentliche Konflikt nicht eher zwischen zwei widerstreitenden Parts - die Ele, die noch klein und beschuetzenswert ist und sich danach sehnt, von ihrer Mutter geliebt, angenommen und beschuetzt zu werden (und wiederum ihrerseits Schuldgefuehle hat, weil sie den von der Mutter aufoktroyierten Vorstellungen 'nicht entspricht'), und die Ele, die zumindest schon zu verstehen begonnen hat, dass in der Hinsicht einfach nix zu holen ist und ihr der Kontakt garnicht gut tut und, in ihren eigenen Worten, von dem Theater eh schon die Nase voll hat (schoene Formullierung - das 'darf' dir auch jederzeit selbst als Antwort dienen, wenn die Schuldgefuehle und sonstigen maladaptiven Verhaltensweisen wieder mal anklopfen!
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17.11.2015, 09:00
AW: Mutter mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung
Tandara, an deiner Stelle würde ich den Wert solcher Erfahrungen nicht untergraben, schon gar nicht deren Aussagekraft, denn die ist in diesem Fall doch relativ bestechend.
Es ist immer dasselbe: Die Geschichte der Menschheit ist voll von Monstern, aber wenn es darum geht, auch nur einem einzigen Menschen etwas Negatives anzulasten, dann empört man sich dermaßen darüber, als ob so etwas völlig abwegig wäre, obwohl es das allein von der rein mathematischen Wahrscheinlichkeit gar nicht ist; es gibt nun einmal grundsätzlich mehr schlechte als gute Menschen, ebenso wie es grundsätzlich mehr Schlechtes als Gutes gibt. Kein Grund, bei so etwas jedes Mal den kategorischen Menschen-Anwalt zu spielen, als wären alle Menschen gleich, was sie eben nicht sind.
- Blablabla, ja schon klar. Man bildet sich das eh alles nur ein, und das ist ja alles so subjektiv - gääähn. Wenn sich alle nach diesem Hinweis richten würden, endete jeder Versuch, sein Wissen über Literatur zu mehren, in einer Sackgasse. Und? Würde die Welt dadurch besser?
Gemäß meiner Erfahrung (die natürlich auch nix zählt, denn in Erfahrungen kann man viel reininterpretieren, und der Erfahrende ist man selbst blablabla) sieht es wirklich so aus, als hätte MaryB eine narzisstische Mutter, es sprechen genügend Anzeichen dafür. Auch sonst braucht man sie nicht moralisch auszubremsen, denn sie nimmt sich ja schon selbst zurück, indem sie zugibt, dass ihr das nicht viel hilft.
Zu meiner Erfahrung mit Narzissmus: Ich war mit der narzisstischen Tochter einer narzisstischen Mutter liiert. Alles Wissen, das ich inzwischen über Narzissmus habe, kam zu spät, denn die Beziehung ist lange vorbei und hat mir sehr geschadet, da ich damals mangels Wissen und Selbstvertrauen quasi vollkommen wehrlos war. obwohl, nicht vollkommen, denn sonst wäre ich heute mit diesem Unmenschen verheiratet und dank dieses Umstandes nicht mehr wert als ein dressierter Hund.
Im Nachhinein besonders witzig war, dass beide verfeindet waren (tja, zwei Ochsen hält es nun mal nicht im selben Stall) und sie sich gegenseitig immer die eigenen Fehler vorgeworfen haben, als hätte sie jeweils nur der andere (typisch für Narzissten, wie ich inzwischen weiß). Damals war ich tatsächlich so dumm, darauf reinzufallen, die Tochter sei "gut" (weil sie sich gemäß ihres Wahnsinns und ihrer Taktik so sah und auch so verkaufte) und ihre Mutter sei "böse". Dabei waren sie bei näherem Hinsehen (wozu ich aber eben erst im Nachhinein fähig war) alle beide einfach nur exakt dieselben elenden verlogenen kranken Arschlöcher, die ihre sämtlichen Mitmenschen völlig respekt- und skrupellos benutzten (z.B. kaum war ihr lebenslang geplagter Ehemann bereits im besten Alter unter der Erde, schon hatte sich die Mutter ein neues Opfer ausgesucht, von dem sie sich aushalten lassen konnte - während ihre Tochter sich in dieser Phase mich als Wirt für ihr Parasitentum aussuchte). Ja, manchmal fällt der Apfel wirklich nicht weit vom Pferd.
Seitdem habe ich ebenfalls viel gelesen und bin dankbar für diese Erfahrungen, soll heißen: Mir helfen sie wirklich, wenn auch nicht so sehr, wie ich es mir wünsche. Zwar machte ich sie zu spät, aber sie helfen immerhin zu verstehen und sich gegen künftige fragwürdige Kontakte zu wappnen, indem man gewissen Anzeichen eben die Bedeutung zumisst, die sie verdienen, anstatt wieder nach dem leichtsinnigen "So schlimm wird's schon nicht sein"-Schema zu verfahren und sich dann einer üblen Falle wiederzufinden. Eins ist jedenfalls sicher: In der Verharmlosung liegt letztendlich immer mehr Gefahr als in übertriebenem Alarmismus!
Psychopathie und Narzissmus liegen übrigens nah beieinander (Stichwort: Komorbidität). Probleme gibt es aber nicht nur mit narzisstischen Elternteilen, sondern, wie bei mir, mit narzisstisch-psychopathischen Partnern, und wenn man narzisstische Elternteile zu durchschauen gelernt hat, fällt einem das bei narzisstischen Partnern ebenfalls leichter (ihr wisst ja: man heiratet immer einen der eigenen Elternteile wieder). Falls jemand in so etwas steckt oder sich dafür interessiert, möchte ich hierzu zwei Links empfehlen:
http://erkennepsychopathie.wordpress...then-befindet/
Hartes Brot: Narzissten und Psychopathen
Dien erschütterndste Erkenntnis, die ich bei meiner Beschäftigung mit dem Thema gemacht habe, ist folgende: Menschen, die diese Krankheit haben (Psychopathie/Narzissmus) sind ihren Opfern naturgemäß (also, ohne sich anstrengen zu müssen) immer auf komplementäre Weise einen Schritt voraus. Beispiel: Der Narzisst projiziert sein negatives Inneres immer automatisch auf sein Gegenüber, um Schuld von sich fern- und den anderen kleinzuhalten; sein typisches, wenig selbstbewusstes bis depressives Opfer sucht automatisch immer die Schuld bei sich selbst. Passt wie die Faust aufs Auge - ein a priori-Garant für jede Menge sinnlose destruktive Beziehungen auf dieser Welt (und erst die unschuldigen davon belasteten Kinder, die daraus hervorgehen). Würde ich an Gott glauben, würde ich ihn fragen: Was hast du dir dabei gedacht, als du Narzissten und Psychopathen geschaffen hast?



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