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    AW: Haus neben den Eltern, wegziehen, aber wie?

    Dein Mann bzw. seine Gesundheit geht ja wohl vor oder nicht???!!!

    15 km ..... da seid Ihr ja wohl nicht aus der Welt, sondern in zehn Minuten da, wenn mal Not am Mann ist.

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    AW: Haus neben den Eltern, wegziehen, aber wie?

    Zitat Zitat von ClauDu Beitrag anzeigen
    Klar könnten wir externe Hilfe für Gartenarbeit etc anheuern, aber ich glaube nicht, dass Ihnen das die Tochter ersetzt.
    Das sind zwei Ebenen, die Deine Entscheidung beeinflussen:

    die Tochter als unterstützende Arbeitskraft
    und
    die Tochter in ihrer emotionalen Bindung an die Eltern

    Es wäre wichtig, in Gesprächen diese beiden Aspekte ganz
    klar von einander zu trennen. Wenn Du den Eltern das Gefühl
    vermitteln kannst, dass sie Dich als Tochter nicht verlieren, dann
    gäbe es die Chance, dass sie das Wegziehen nicht als persönlichen
    Affront auffassen würden.

    Nachdem Du "15 km" erwähnst - habt Ihr denn schon ein
    Objekt in Aussicht? Bestünde die Möglichkeit, im näheren Umkreis
    zu bleiben?

  3. Inaktiver User

    AW: Haus neben den Eltern, wegziehen, aber wie?

    15 km ist doch keine Entfernung.

    Ich kann deinen Mann verstehen. Du solltest ihm zugute halten, dass er deinen Wunsch nach dem Wohnen neben den Eltern respektiert hat - viele hätten das gar nicht erst mitgemacht.

    Jetzt hat er seine Wünsche klar formuliert. Deinen Eltern kannst du mit 15 km Entfernung immer noch helfen, ihr könnt auch telefonieren. Es wäre sehr egoistisch, die Wünsche der Eltern an 1. Stelle zu stellen.

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    AW: Haus neben den Eltern, wegziehen, aber wie?

    .
    Geändert von auchda (29.04.2013 um 23:17 Uhr) Grund: doppelt

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    AW: Haus neben den Eltern, wegziehen, aber wie?

    Zitat Zitat von ClauDu Beitrag anzeigen
    Meine Eltern, beide an/über 70, sind froh, uns in der Nähe zu wissen.

    Leider hat sich in den 20 Jahren, die wir hier wohnen, die Verkehrssituation vor unserem Haus dramatisch verschlimmert und der Lärm und Dreck nerven einfach nur.
    Sie sagten, dass diese Entscheidung auch Auswirkungen für sie hätten. Klar, wir nehmen denn schon was ab, z.B. Schneeschaufeln oder Rasenmähen. Ich glaube auch, sie hoffen,durch meine Hilfe möglichst lang im eigenen Haus wohnen bleiben zu können.
    deine eltern hatten 70 jahre glück. dafür sollten sie dankbar sein. sie wohnen im eigenen haus und konnten 20 jahre am glück ihrer tochter teilhaben und sie viel erleben. nicht selbstverständlich.
    die entscheidung bei ihnen wohnen zu bleiben, hat auf sie auch auswirkungen. deine ehe wird immer mehr belastet, dein mann wird erkranken. das kannst du nicht wollen.

    Zitat Zitat von ClauDu Beitrag anzeigen
    Die Stadt hat vor einiger Zeit mehrere Logports eröffnet,seitdem ist es mit dem Verkehr echt schlimm. Mein Mann hat einen leichten Schlaf, er schläft kaum noch eine Nacht durch.

    Wir würden nicht soooo weit wegziehen, ca.15 km.
    Klar ist unsere Situation ein Luxus, aber je älter sie werden,umso schwerer fällt mir, Ihnen die Illusion der ewig verfügbaren Tochter zu nehmen.
    ein logport ist eine heftige sache, er macht auf dauer krank durch die enorme belastung, die er mit sich bringt. eine tochter muss nicht verfügbar sein, sondern unterstützen. das geht auch bei 15km distanz, das ist keine entfernung.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    15 km ist doch keine Entfernung.

    Ich kann deinen Mann verstehen. Du solltest ihm zugute halten, dass er deinen Wunsch nach dem Wohnen neben den Eltern respektiert hat
    willst du mit deinen eltern alt werden oder mit deinem mann?
    Geändert von auchda (29.04.2013 um 23:16 Uhr)

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    AW: Haus neben den Eltern, wegziehen, aber wie?

    Liebe ClauDu,

    auch ich sehe es so, dass Du und Dein Mann wegen der Gesundheit wegziehen müßt!

    Ich (49 Jahre) wohne selbst mit meiner Familie im Haus meiner Schwiegereltern, kenne also die Problematiken gewisser Erwartungen "alter Eltern".

    Ich denke, Du musst mit Deinen Eltern "Klartext" sprechen (auch wenn es Dir bestimmt schwerfällt). Deine Eltern müssen verstehen, dass Ihr tatsächlich wegen des Lärms wegziehen werdet. Und wenn sie nicht "mitziehen" möchten, dann werdet Ihr ohne die Eltern wegziehen. Vielleicht sehen sie Euren Wunsch bisher als "nicht real" an. Evtl. ändern sie dann Ihre Meinung doch noch und ziehen in eine neue Umgebung mit, wenn sie sehen, dass es euch wirklich ernst ist. Im Bekanntenkreis wurde gerade ein Elternhaus wegen Lärm verkauft, und die "alte Mutter" ist mit Ihrer Tochter in einen völlig anderen Ort gezogen. Keine einfache Entscheidung auch wegen der emotionalen Bindung,..aber auch das gibt es!

    15 km Entfernung sind nicht wirklich soo viel, aber nebeneinander zu Wohnen ist schon etwas anderes.

    Für mich stellt sich die Frage: Wie lange werden deine alten Eltern voraussichtlich noch eigenständig in ihrem Haus leben können? Wie fit sind sie? Denkst Du sie bewältigen den Altag vermutlich noch länger alleine, oder ist quasi ein "Pflegebedarf", bzw. sonstige Unterstützung abzusehen?

    Bei uns ist es so, dass mein Schwiegervater dieses Jahr mit 83 Jahren (mehrere Jahre dement) verstorben ist. Schwiegermutter (79 Jahre) braucht schon diverse Unterstützung, angefangen von diversen Fahrdiensten (z. B. Einkaufen, sie hat keinen Führerschein), bei Arztbesuchen und auch das Problem "Einsamkeit" ist nicht unerheblich.

    Wäre es denn z. B. möglich in Eurem zukünftigen Haus für später eine Einliegerwohnung für beide bzw. ein Elternteil mit einzuplanen?
    Hast Du noch Geschwister, die Deine Eltern "auffangen" könnten, wenn ihr wegzieht?

    mfg
    Doris

  7. Inaktiver User

    AW: Haus neben den Eltern, wegziehen, aber wie?

    Es geht hier doch letztlich nur um Egoismus, den jeder als Anspruch gelten machen möchte

    Deine Eltern halten es für selbstverständlich, daß Du dort wohnst, hilfst und das das ihnen gefällt ist doch vollkommen klar. Das sie da nicht begeistert sagen "toll- macht das!"- war zu erwarten.

    15km ist mal keine Entfernung- damit kann noch genug Sorge getragen werden und Deine Eltern unterstützt.

    Versuche Dich aus diesem schlechten Gewissen zu lösen, denn Deinen Eltern geht es nur um ihr eigenes Wohl und das versuchen sie halt zu schützen. Würden sie es mit DIR gut meinen- würden sie Deine Argumente anhören und versuchen, Dich/Euch zu verstehen.

    Ich bin nicht der Meinung, daß Du es Deinen Eltern schuldig bist- dort wohnen zu bleiben!
    Du hast Dein eigenes Leben und damit auch das Recht es zu Deinem Besten zu gestalten. Ausserdem- versuchst Du allen gerecht zu werden und das wäre absolut gegeben, wenn die Entfernung so nah ist!
    Mach deren Angst nicht zu Deiner!! Du kannst den Weitblick haben- allen noch gerecht zu werden und das es allen gut geht!

    alles Gute
    kenzia

  8. gesperrt

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    AW: Haus neben den Eltern, wegziehen, aber wie?

    Egoismus kann ich überhaupt nicht erkennen! Die Eltern fordern nichts, dass ihnen die Veränderung Angst macht, ist doch durchaus verständlich. und dass das der TE nicht am A-rm vorbeigeht gleichfalls. In einer emotionalen (Ver)bindung nimmt man doch selbstverständlich die Gefühle der anderen Seite ernst! sie wirken auch auf die eigen Befindlichkeit zurück.
    Das Dilemma ist eben, dass es zwei Bindungsebenen gibt. Alle sind sich einig, dass das eigene Leben hier stärker zählt, das sehe auch ich so. Jetzt geht es darum, den Eltern wenigstens einen Teil ihrer Befürchtungen zu nehmen oder zu mildern. Wenn das gelingt, fühlt auch die TE sich besser.

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