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  1. User Info Menu

    Mein Vater begrabscht mich

    Ich bin 30 Jahre alt. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich 12 war, und ich bin mit meinen drei Geschwistern bei meiner Mutter aufgewachsen. Damals agierte mein Vater aggressiv gegen uns und wir brachen den Kontakt ab, um uns zu schützen (Verleumdungen, Lügen, Vorwürfe, Unterschlagen der Konten etc. pp.). Nach einigen Jahren nahmen zwei von uns vier Kindern wieder den Kontakt auf und versuchten, zumindest ein wenig Normalität wieder herzustellen.
    Ich versuche es auch, aber ich habe ganz massive Blockaden, was meinen Vater angeht. Wenn ich bei ihm übernachtet habe (er wohnt weit weg), lag ich angezogen und stocksteif auf dem Sofa, die Tür doppelt und dreifach verschlossen, und habe die ganze Nacht kein Auge zugetan. Damals habe ich noch versucht, mir das damit zu erklären, daß er nach all den Jahren einfach "fremd" geworden ist. Aber inzwischen fällt mir auf, daß er bei jedem Treffen physisch aufdringlich wird. Hand auf dem Hintern, um die Taille, beim Abschied gerne mal an den Brüsten entlangstreicheln, Kußversuche auf den Mund.... Es widert mich an! Ich habe mit meiner Schwester darüber gesprochen, aber sie hat nichts bemerkt und meint, ich bilde es mir ein. Ich weiß nicht, was ich tun soll, abgesehen davon, mich von meinem Vater fernzuhalten!

  2. gesperrt

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    AW: Mein Vater begrabscht mich

    Hast du schon mal mit ihm darüber gesprochen?

    Denn wenn es tatsächlich so ist wie deine Schwester sagt und du es dir lediglich einbildest, wird er sich das ja nicht mehr erlauben, wenn du es ansprichst.

    Wenn es tatsächlich wahr ist, sãhe der mich nie wieder.

    Bist du zufallig in psychologischer Behandlung?

  3. User Info Menu

    AW: Mein Vater begrabscht mich

    Nein, angesprochen habe ich es nicht. Was soll ich da auch sagen - Papa, hör auf, mich anzugrabschen? Das leugnet doch jeder, egal wie es gemeint war.

    In psychologischer Behandlung bin ich nicht, warum fragst du?

  4. Moderation

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    AW: Mein Vater begrabscht mich

    Zitat Zitat von Endria Beitrag anzeigen
    Ich habe mit meiner Schwester darüber gesprochen, aber sie hat nichts bemerkt und meint, ich bilde es mir ein. Ich weiß nicht, was ich tun soll, abgesehen davon, mich von meinem Vater fernzuhalten!
    Das bildest du dir ganz bestimmt nicht ein. Es kann sein, dass er es so geschickt macht, dass deine Schwester nichts mitbekommt oder sein Verhalten als väterliches Verhalten interpretiert. Allerdings solltest du hier unbedingt auf dein Gefühl hören.

    Es gibt in meinen Augen nur zwei Wege. Entweder sagst du ihm laut und deutlich, dass er dich loslassen soll/seine Hände wegnehmen soll etc. in dem Moment, in dem er sich dir gegenüber übergriffig verhält. Da könnte es natürlich sein, dass er dich überempfindlich, mimosenhaft oder auch launisch nennt.

    Der andere Weg wäre, dass du dich diesen Situationen nicht mehr aussetzt und den Kontakt meidest.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
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  5. Inaktiver User

    AW: Mein Vater begrabscht mich

    Mensch, das ist ja eine grässliche Erfahrung/Empfindung, deshalb lass dich erst einmal-

    Du solltest deinem Bauchgefühl trauen und nicht dem, was deine Schwester sagt.
    Denn übergriffige Väter zeigen nicht unbedingt bei allen Töchtern ihr übles Gesicht, es kann also gut sein, dass er ihr gegenüber keinerlei sexualisiertes Verhalten aufweist.

    Es kann und darf nicht sein, dass du stocksteif und voller Angstgedanken wachliegst, wenn du bei deinem Vater übernachtest,
    Grabschereien sind grundsätzlich widerlich - und wenn es der eigene Vater ist, ein absolutes NoGo. Das ist eine Grenzüberschreitung, die wir als besonders schlimm und unangenehm erleben.

    Väter sollen die Männer sein, denen wir körperlich absolut vertrauen. Da darf es keinen Raum für Zweideutigkeiten geschweige denn für Angst geben.
    Nun ist ja dein Erzeuger auch früher nicht in der Rolle des Beschützenden, des zu Vertrauenden aufgefallen, so wie du es beschreibst.

    Deshalb, auch wenn es wehtut, ihn zum zweiten Mal zu verlieren: Zieh einen klaren Schlussstrich, mögichst nicht, ohne ihn mit seinem widerlichen Verhalten zu konfrontieren.

    Ich wünsch dir Mut und Stärke, ihm sein abscheuliches Verhalten um die Ohren zu hauen und einen Abgang mit hoch erhobenem Haupt hinzulegen.

  6. User Info Menu

    AW: Mein Vater begrabscht mich

    geht es dir momentan besser, als zu der zeit, in der du den kontakt zu deinem vater abgebrochen hattest?

  7. User Info Menu

    AW: Mein Vater begrabscht mich

    Zitat Zitat von Endria Beitrag anzeigen
    Nein, angesprochen habe ich es nicht. Was soll ich da auch sagen - Papa, hör auf, mich anzugrabschen? Das leugnet doch jeder, egal wie es gemeint war.

    In psychologischer Behandlung bin ich nicht, warum fragst du?
    Warum nicht?
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

  8. Inaktiver User

    AW: Mein Vater begrabscht mich

    Zitat Zitat von Endria Beitrag anzeigen
    Nein, angesprochen habe ich es nicht. Was soll ich da auch sagen - Papa, hör auf, mich anzugrabschen? Das leugnet doch jeder, egal wie es gemeint war.
    Na und!?
    Er merkt dann aber jedenfalls ganz genau, dass Du Dir das nicht gefallen lässt.

  9. Moderation

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    AW: Mein Vater begrabscht mich

    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    Bist du zufallig in psychologischer Behandlung?
    Wie bitte? Warum stellst du diese Frage??
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

  10. Moderation

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    AW: Mein Vater begrabscht mich

    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    Bist du zufallig in psychologischer Behandlung?
    Wie bitte? Warum stellst du diese Frage??

    Endria, Dirk Ds Frage ist auch die, die ich stellen möchte. Wenn du mit nein antwortest, dann lass doch diesen Kontakt zu deinem Vater.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


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