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  1. Inaktiver User

    AW: Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Guten Morgen Himbeerelfe,
    ich glaub ich kann dich deswegen gut verstehen, weil ja ein ständiger Widerspruch in einem wütet. Einerseits liebt man sein Kind, möchte eigentlich sein Bestes, andererseits kann genau das falsch sein. Ich habe gelernt, wenn ich mich mehr zurücknehme, aber signalisiere, ich bin immer für dich da, das er mehr Vertrauen in sich selbst entwickelt und wenn ich seine Wege akzeptiere, die nicht unbedingt meinen Vorstellungen entsprechen, kommen wir uns auch wieder näher. Schuldgefühle bringen keinen weiter, aus den unterschiedlichsten Lebensumständen kann sich ein Kind so entwickeln. Oft werden auch Charaktereigenschaften völlig unterschätzt. Ach, seit dem ich das von dir gelesen habe, fühle ich so mit mit dir, wahrscheinlich hätte ich in meiner Verzweiflung auch hier geschrieben, bin mir aber jetzt gar nicht mehr so sicher, ob einem das so gut tut. Und wie du ja auch schon bemerkt hast, jeder bringt seine eigene Geschichte mit rein, ob das immer hilfreich ist? Na ja, bin trotzdem gespannt wie es weitergeht, laß dich nicht drausbringen.

  2. Inaktiver User

    AW: Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Frau vom Soz. Psychiatr. Dienst meinte, er ist nicht geistig behindert, er weiß genau, was er tut und es ist wie bei einem Alkoholiker. Nur wenn er einsieht, das er krank ist, bzw. Hilfe braucht und sich die professionelle Hilfe sucht, kann man ihm wirklich helfen. Ihm sonst, ohne diese Einsicht und Therapie immer wieder Geld zu geben, würde nur seine Sucht unterstützen.
    Sehr gut, die Frau. Halte dich an sie. Er ist intelligent, er hat die Kraft des Widerstands, er hat Dinge schon durchgezogen, die ihm Spaß machten. Das alles sollte dir Mut machen.

    Es gibt Notaufnahmen, unter die Brücke muss niemand. Es kann sein, dass es zu dieser Konsequenz einmal kommt, damit solltest du dich gedanklich durchaus beschäftigen. Wenn es nicht soweit kommt, umso besser.


    Ich werde ihm wahrscheinlich die austehende Miete direkt an seine Wohnungsverwaltung überweisen und hoffe, er kommt von sich aus in die Spur. Ansonsten habe ich keine Ideen mehr. :(
    Die direkte Überweisung finde ich gut. Und was sagst du, was vereinbarst du mit ihm? Was willst du machen, damit es nächsten Monat nicht wieder das selbe Spiel ist?
    Geändert von Inaktiver User (20.05.2012 um 10:24 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Zitat Zitat von ellipell2 Beitrag anzeigen
    Das tut der Sohn der TE aber nicht - er ist der Meinung, er bräuchte keine Hilfe.
    Das ist richtig! Er verschließt sich der Realität, warum auch immer. :(
    Und das ist mein Hauptproblem, das ich es nicht verstehe.... was in ihm vorgeht.

    Er hat erlebt, wie es enden kann und trotzdem hat er anscheind bis jetzt nichts unternommen, geht aber weiter Bowlen oder trifft sich mit Freunden. Er ist zu Aktivitäten in der Lage,mag aber anscheind nicht das zu tun, was für sein Überleben oder dach über dem Kopf wichtig wäre.

    Gibt es jemanden, der DAS erklären kann?

  4. Inaktiver User

    AW: Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sehr gut, die Frau. Halte dich an sie. Er ist intelligent, er hat die Kraft des Widerstands, er hat Dinge schon durchgezogen, die ihm Spaß machten. Das alles sollte dir Mut machen.

    Es gibt Notaufnahmen, unter die Brücke muss niemand. Es kann sein, dass es zu dieser Konsequenz einmal kommt, damit solltest du dich gedanklich durchaus beschäftigen. Wenn es nicht soweit kommt, umso besser.




    Die direkte Überweisung finde ich gut. Und was sagst du, was vereinbarst du mit ihm? Was willst du machen, damit es nächsten Monat nicht wieder das selbe Spiel ist?
    ...ich habe keine Ahnung :(
    Auf eine Vereinbarung wird er sich nicht einlassen, wie er jetzt drauf ist.

    Es wird dauern, bis ich wieder mit ihm reden kann, denke ich. Er will laut Aussage des Freundes nicht mehr, das ich "andauernd" nachfrage, was er macht. Also wenn ich ihn sehe... kann ich ihn nur noch Belangloses fragen?

    Bei einem Verweigerer ist wohl jedes Nachfragen Druck und schlechtes Gewissen, was nach Hinten losgeht?

    Ehe ich mit ihm reden kann, wird es eher der Kontakt über das Internet sein. Ich habe ihm diese Woche aber nicht geschrieben und ich werde ggf. auch noch 2-3 Wochen warten. Und wenn werde ich nur schreiben, was ich gemacht habe, dass ich hoffe es geht ihm gut und wir uns bald wieder sehen, ob er zum Essen kommen mag am Wochenende.... irgendwie so. Halt ohne "Druck und Nerverei" - das ist es, was ich versuchen kann.... ihn leben lassen, wie er es will ihm das auch zu verstehen geben.

    Er konnte eh leben wie er mag, seit er ausgezogen ist, aber welche Eltern stellen sich schon gern ein obdachloses Kind vor.

    Eine richtige Aussprache wäre wohl angesagt, wo wir beide sagen, was man sich vorstellt, wie es weiter laufen soll. Wie er sich vorstellt, meinetwegen, was er erwartet, wie ich mich verhalten soll. Dann könnte man ggf. auch über das warum seiner Vorstellung reden....

    Es bleibt vielleicht ein Wunsch.

  5. Inaktiver User

    AW: Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Guten Morgen Himbeerelfe,
    ich glaub ich kann dich deswegen gut verstehen, weil ja ein ständiger Widerspruch in einem wütet. Einerseits liebt man sein Kind, möchte eigentlich sein Bestes, andererseits kann genau das falsch sein. Ich habe gelernt, wenn ich mich mehr zurücknehme, aber signalisiere, ich bin immer für dich da, das er mehr Vertrauen in sich selbst entwickelt und wenn ich seine Wege akzeptiere, die nicht unbedingt meinen Vorstellungen entsprechen, kommen wir uns auch wieder näher. Schuldgefühle bringen keinen weiter, aus den unterschiedlichsten Lebensumständen kann sich ein Kind so entwickeln. Oft werden auch Charaktereigenschaften völlig unterschätzt. Ach, seit dem ich das von dir gelesen habe, fühle ich so mit mit dir, wahrscheinlich hätte ich in meiner Verzweiflung auch hier geschrieben, bin mir aber jetzt gar nicht mehr so sicher, ob einem das so gut tut. Und wie du ja auch schon bemerkt hast, jeder bringt seine eigene Geschichte mit rein, ob das immer hilfreich ist? Na ja, bin trotzdem gespannt wie es weitergeht, laß dich nicht drausbringen.

    Danke nanan! Gute Ansätze... auch für mich hilfreich. Und danke für dein Mitfühlen, so etwas zu lesen tut mir in dieser Zeit gut. Wenn du es ähnlich kennst, ist das traurig genug und dann wissen wir, worüber wir schreiben. Es sit etwas, was meinem Kind und keinem Elternteil wünscht.

    Eben, man weiß nicht immer was richtig ist wie man mit den eigenen Kindern umgehen soll, auch wenn sie Erwachsen sind.

    Man darf keineswegs erwarten, dass sie ähnlich leben, wie man selbst. Das er sich ggf. mit Hartz IV arangiert aber wenigstens am Leben bleibt, war nach seinem Klinikaufenthalt für mich ja schon.... so das wo mit ich leben konnte. Klar erhofft man sich etwas mehr für sein Kind, als Hartz IV. Aber wenn er nun nicht in der Lage ist, aus welchen Gründen auch immer, akzeptiert man das als Eltern.

    Mich noch weiter zurück nehmen, ist auf jeden Fall das was ich nun mache und beibehalten werde.

    ...nicht alles was ich hier lesen, tut mir gut, da hast di wohl Recht ;) Aber so ist das Leben. Ich ziehe mir überall Brauchbares heraus und denke nach... warum Jemand Dies oder Jenes sagt. Aber ich kann auch gut ausfiltern, was eigentlich nicht für mich bestimmt war. ;)

    Das alles wieder passieren kann mit meinem Sohn und auch das er vielleicht die Wohnung verliert... daran habe ich schon gedacht@Julifrau.
    1 Monat Aufschub seiner Probleme hilft ihm vielleicht, wenn ich jetzt einfach 1 Miete direkt an seine Wohnungsverwaltung überweise. Somit ist der Druck für ihn vielleicht nicht so enorm, das er wieder nachdenken kann, über sich und sein Leben und reagieren kann. Es geht halt nicht wieder und wieder so.

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    AW: Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schuldgefühle bringen keinen weiter, aus den unterschiedlichsten Lebensumständen kann sich ein Kind so entwickeln. Oft werden auch Charaktereigenschaften völlig unterschätzt.
    Das kann ich nur unterstreichen. Ausserdem bringt einen auch die Frage nach dem 'Warum' nicht weiter - mein Sohn weiss es wahrscheinlich selber nicht.

    Am schlimmsten ist fuer mich, wenn man sich immer wieder Hoffnung macht, die dann enttaeuscht wird. In der ersten Jahren, als ich noch dachte, ich koenne helfen, bin ich auf jede seiner Ideen abgefahren. Habe ihm geholfen, Kurse zu finden, die ihn brennend interessiert haben (urspruenglich seine Idee), alle Info geschickt usw., nur um dann wieder unglaubwuerdige Ausreden zu hoeren, warum es nicht geklappt hat.

    Jetzt mach ich nichts mehr ausser ab und zu ein Lebenszeichen zu senden. Wenn ich mich ganz mies fuehle, versuche ich manchmal, ihn anzurufen, aber meist erreiche ich ihn nicht.

    Himbeerelfe, sei sparsam mit Kontakt- und Hilfsangeboten, auch Kleinigkeiten koennen schnell als Druck umgedeutet werden, wenn ein Schuldiger gebraucht wird. Gib ihm zu verstehen, dass Du offen fuer Gespraeche und Hilfe bist, aber lass ihn kommen - waere was ich aus meiner Erfahrung raten wuerde.
    le gach beannacht

    Trautchen



    Das mit der Leiche ist zwar weniger schoen, doch muss das Leben ja weitergehen... (mehr oder weniger Hannes Wader)

  7. Inaktiver User

    AW: Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Zitat Zitat von Trautchen Beitrag anzeigen
    Das kann ich nur unterstreichen. Ausserdem bringt einen auch die Frage nach dem 'Warum' nicht weiter - mein Sohn weiss es wahrscheinlich selber nicht.

    Am schlimmsten ist fuer mich, wenn man sich immer wieder Hoffnung macht, die dann enttaeuscht wird. In der ersten Jahren, als ich noch dachte, ich koenne helfen, bin ich auf jede seiner Ideen abgefahren. Habe ihm geholfen, Kurse zu finden, die ihn brennend interessiert haben (urspruenglich seine Idee), alle Info geschickt usw., nur um dann wieder unglaubwuerdige Ausreden zu hoeren, warum es nicht geklappt hat.

    Jetzt mach ich nichts mehr ausser ab und zu ein Lebenszeichen zu senden. Wenn ich mich ganz mies fuehle, versuche ich manchmal, ihn anzurufen, aber meist erreiche ich ihn nicht.

    Himbeerelfe, sei sparsam mit Kontakt- und Hilfsangeboten, auch Kleinigkeiten koennen schnell als Druck umgedeutet werden, wenn ein Schuldiger gebraucht wird. Gib ihm zu verstehen, dass Du offen fuer Gespraeche und Hilfe bist, aber lass ihn kommen - waere was ich aus meiner Erfahrung raten wuerde.
    Liebe Trautchen - ich sehe das inzwischen auch so... kann das alles gut nach empfinden, was du schreibst. Es ist traurig.

    Ich hoffe bei mir wird es anders laufen... bald. Und für dich - es wäre schön wenn!
    Ansonsten können wir nur hoffen und es so machen, wie du es bereits machst und auf uns selber achten, weiter leben, ohne Schuldgfühle, denn wir haben alles versucht. Und letztendlich ist jeder verantwortlich für sein eigenes Leben.

    Sparsam sein mit Kontakt - und Hilfsangeboten... ja darauf läuft es hinaus.

    Alles liebe!!!!

    ... ich habe die offene Summe kommentarlos an die Wohnungsverwaltung überwiesen. Aber ich weiß, ich kann das nicht immer so machen.

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    AW: Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... ich habe die offene Summe kommentarlos an die Wohnungsverwaltung überwiesen. Aber ich weiß, ich kann das nicht immer so machen.
    Gut, das gibt ihm Aufschub und die Chance, sich zu berappeln. Willst Du ihn darueber informieren und ihm auch sagen, dass Du Dir das nicht jeden Monat leisten kannst?

    Schoenen Sonntag noch.
    le gach beannacht

    Trautchen



    Das mit der Leiche ist zwar weniger schoen, doch muss das Leben ja weitergehen... (mehr oder weniger Hannes Wader)

  9. User Info Menu

    AW: Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Zitat Zitat von Trautchen Beitrag anzeigen
    Gut, das gibt ihm Aufschub und die Chance, sich zu berappeln. Willst Du ihn darueber informieren und ihm auch sagen, dass Du Dir das nicht jeden Monat leisten kannst?
    Das wird er definitiv wissen, dass sie sich das nicht jeden Monat leisten kann. Ich würde diese Hilfestellung mal ganz ohne jeglichen Vorwurf und ohne viel Aufhebens leisten. Genau das, hoffe ich, könnte für ihn ein Motivationsschub sein, sich wieder um seinen Kram zu kümmern. Natürlich sollte er schon irgendwie informiert werden, dass seine Miete von Muttern bezahlt wurde.
    Geändert von Abendstille (20.05.2012 um 14:14 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Erwachsenes Kind kümmert ggf. nicht genug um seine Angelegenheiten

    Zitat Zitat von Trautchen Beitrag anzeigen
    Gut, das gibt ihm Aufschub und die Chance, sich zu berappeln. Willst Du ihn darueber informieren und ihm auch sagen, dass Du Dir das nicht jeden Monat leisten kannst?

    Schoenen Sonntag noch.
    Danke und dir auch. Ich war etwas draussen, das schöne Wetter genießen, energie tanken.

    Das weiß ich im Moment nicht, ob und wie ich ihm das mitteile. Wenn ich ihm mitteile, das ich das nicht jeden Monat überweisen kann - könnte seine Antwort sein, dass ich das auch nicht muss.

    Was sagt dein Sohn dir, wenn du ihn telefonisch erreichst, worüber redet ihr?

    Er wird es erfahren, wenn er sich berappelt und sich bei seiner Wohnungsbaugesellschaft meldet. Im Moment ist noch Hoffnung in mir. Wenn es anders kommt, muss ich irgendwann damit klar kommen, nichts tun zu können und ihn laufen lassen, auch wenn es in eine schlimme Richtung geht.

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