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  1. Inaktiver User

    Eltern trennen sich nach 37 Ehejahren - Schock

    Hallo zusammen,
    ich bin 32 und seit 5 Monaten selber Mutter und lebe in einer Beziehung. Meine eigene kleine Familie ist mein großes Glück.
    Leider kann ich es nicht immmer so genießen, da mich die Trennung meiner Eltern ziemlich mitnimmt.
    Letztes Jahr hat mein Vater meine Mutter nach 37 Ehejahren verlassen um mit seiner Freundin zusammenzuleben, mit der er vorher schon 2-3 Jahre eine heimliche Beziehung hatte, wovon ich nichts wusste.
    Mein Vater ist 64 Jahre und meine Mutter ist 60 - ich finde es einfach schon wegen ihres Alters lächerlich, aber nun gut.
    Zu meinem Vater habe ich so gut wie keinen Kontakt, da es ihn nur im Doppelpack mit seiner neuen Freundin gibt und ich diese nicht sehen will. Selbt sein Enkel interessiert meinen Vater dann nicht.
    Dafür meldet sich meine Mutter um so mehr bei mir. Für jede Kleinigkeit ruft sie an und textet mich mit ihren Problemen zu. Jetzt habe ich ihr gesagt, dass mir das zuviel wird und ich etwas Ruhe brauche, ich bin gespannt wie lange sie sich daran hält.
    Was ich selber komisch finde, dass mich das alles so mitnimmt, obwohl ich doch selber erwachsen bin und auch meine eigene Familie habe.
    Kennt ihr das oder habt ihr etwas ähnliches erlebt? Wie seid ihr damit umgegangen?
    Im September ist meine Hochzeit, das wird die nächste Enttäuschung, wahrscheinlich wird mein Vater nicht kommen...
    Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare!

  2. Inaktiver User

    AW: Eltern trennen sich nach 37 Ehejahren - Schock

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Vater ist 64 Jahre und meine Mutter ist 60 - ich finde es einfach schon wegen ihres Alters lächerlich, aber nun gut.
    Das ist eine schwierige Situation, und irgendwo bleibt man ja immer das Kind seiner Eltern, egal wie alt man selbst ist.

    Aber den Satz versteh ich nicht: was ist denn daran lächerlich? Dein Vater kann doch locker noch 20, 30 Jahre leben - das ist doch eine ewig lange Zeit. Wieso ist es lächerlich, wenn er wie jeder andere auch nicht in einer Beziehung bleiben will, die ihn nicht mehr glücklich macht?

    Ich finde, es gibt gar kein Alter wo man seine Zeit einfach nur noch absitzen und auf den Tod warten muss.

  3. Inaktiver User

    AW: Eltern trennen sich nach 37 Ehejahren - Schock

    Ja natürlich sollte man sein Leben jederzeit genießen und es ist nie zu spät. Im Falle meiner Mutter finde ich auch, sie hat jetzt wenigstens die Chance nochmal "neu anzufangen", nachdem die Ehe endlich vorbei ist und er sie nicht mehr betrügen kann.
    Ich finde es in dem Sinne lächerlich, dass ich in dem Alter nicht mehr mit so etwas gerechnet habe. Es gibt ja die Midlife-Crisis der Männer mit 50 und da hatten meine Eltern auch so ihre Probleme, insofern hätte es mich dann nicht gewundert.
    Und ich denke meine Vater ist eher vom Regen ind die Traufe gekommen, aber das ist ein anderes Thema...

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    AW: Eltern trennen sich nach 37 Ehejahren - Schock

    Was an einer Trennung lächerlich sein soll, wenn man älter ist, verstehe ich auch nicht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dafür meldet sich meine Mutter um so mehr bei mir. Für jede Kleinigkeit ruft sie an und textet mich mit ihren Problemen zu. Jetzt habe ich ihr gesagt, dass mir das zuviel wird und ich etwas Ruhe brauche,
    Ist das Dein Problem? Geht es um die Frage, wie Du Dich abgrenzen kannst?

  5. Moderation

    User Info Menu

    AW: Eltern trennen sich nach 37 Ehejahren - Schock

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ich denke meine Vater ist eher vom Regen ind die Traufe gekommen, aber das ist ein anderes Thema...
    Das ist ein ganz anderes Thema und da solltest du dich komplett raushalten.

    Rede mit deinem Vater. Sage ihm, dass es dir wichtig ist, Kontakt mit ihm zu halten. Sage ihm, dass du ihn gerne auf deiner Hochzeit dabei hättest. Auch er muss unterscheiden; seine Partnerschaft ist seine persönliche Angelegenheit, Vater bzw. Großvater bleibt er jedoch auch noch. Und mit seiner neuen Partnerin hast du nichts zu tun, sie gehört nicht zur Familie (drücke es etwas diplomatischer aus). Wenn sich die neue Partnerschaft gefestigt haben sollte, sieht man weiter - jetzt aber noch nicht.

    Von deiner Mutter grenzt du dich ja schon klugerweise ab; deine Mutter muss lernen, wieder alleine klar zu kommen, auch wenn es schwer fällt.
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  6. Inaktiver User

    AW: Eltern trennen sich nach 37 Ehejahren - Schock

    @Massahi: Ja, es geht um die Frage wie kann ich mich abgrenzen, ohne gleichzeitig ein schlechtes Gewissen zu haben.

  7. Inaktiver User

    AW: Eltern trennen sich nach 37 Ehejahren - Schock

    NewMum31,

    die Ausdrücke "lächerlich" bzw. "mein Vater kommt vom Regen in die Traufe" sind nicht grade förderlich für einen guten Kontakt zu deinem Vater. Abgesehen davon, dass dir hierzu kein Urteil zusteht.

    Nebenbei: auch und gerade *hüstel* ältere Menschen wünschen sich eine befriedigende Partnerschaft, das ist kein Vorrecht der Jugend. Du würdest dir ein Urteil umgekehrt seitens deiner Eltern über deine Beziehung auch verbitten denke ich mal.

    Die Ehe deiner Eltern ist gescheitert, das ist für Kinder immer ein Schock. Trotz allem ist es eine Tatsache und alle(!) müssen Formen finden, damit umzugehen.

    Du musst die neue Partnerin deines Vaters nicht liebhaben, aber ich würde mal sagen, dass es Kompromisse gibt. Sprich mit deinem Vater offen darüber, dass du noch Zeit brauchst, dich an die neue Frau an seiner Seite zu gewöhnen. Triff dich mit deinem Vater und seinem Enkel ab und an alleine, ab und an ist aber auch die neue Frau dabei.

    Zu deiner Hochzeit kannst du selbstverständlich einladen, wen du willst. Es ist halt eine Frage, wie wichtig dir dein Vater ist. Würdest du dir so viel vergeben, wenn du seine neue Frau mit einlädst ? Die beiden müssen ja nicht in unmittelbarer Nähe zu deiner Mutter sitzen.

    Wie würdest du dich denn fühlen(!), wenn jemand nur dich einladen würde, deinen zukünftigen Mann aber ausdrücklich nicht ? Jetzt komm nicht damit "das ist etwas anderes", es ist nämlich genau das gleiche !

    Ich denke, du erwartest, dass deine Eltern die Entscheidung für deinen Mann akzeptieren. Du bist erwachsen, sorry, aber da solltest du auch das Leben deiner Eltern respektieren. Das sie nicht mehr zusammen führen. Deine Eltern bleiben sie trotzdem und ich gehe mal davon aus, dass sie es immer noch gut mit dir meinen. Dafür braucht man nicht unter deinem Dach wohnen.

    Ich wünsche dir viel Geduld und gute Nerven für die Zukunft.

    Gruß, Elli
    Geändert von Inaktiver User (04.04.2012 um 18:15 Uhr) Grund: Ergänzung

  8. Inaktiver User

    AW: Eltern trennen sich nach 37 Ehejahren - Schock

    Seid ihr Scheidungskinder? Ich glaube das ist dann doch was anderes....

  9. Inaktiver User

    AW: Eltern trennen sich nach 37 Ehejahren - Schock

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Seid ihr Scheidungskinder? Ich glaube das ist dann doch was anderes....
    Diese Frage verstehe ich nicht.

    Gruß, Elli

  10. User Info Menu

    AW: Eltern trennen sich nach 37 Ehejahren - Schock

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Vater ist 64 Jahre und meine Mutter ist 60 - ich finde es einfach schon wegen ihres Alters lächerlich, aber nun gut.
    Finde ich nun ganz und gar nicht lächerlich.
    Sowohl dein Vater, wie auch deine Mutter haben ein Recht auf ein glückliches Leben. Wenn sie dieses Glück nicht mehr zusammen finden, dann halte ich es für selbstverständlich, dass sie sich trennen. Klar ist es oft für den einen schmerzlicher als für den anderen, aber so ist das immer bei Trennungen.

    Ich würde sagen, du hast Glück, dass dir eine Trennung im Kindesalter erspart worden ist. Ich würde sagen, du hast Glück, dass du noch beide Eltern hast, gesund womöglich auch noch. An die neue Situation musst du dich logischerweise erst gewöhnen, aber elli07 hat dazu schon gute Gedankenanstöße geliefert.

    Gib dir Zeit und verbau dir den Weg zu deinem Vater nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er diese Entscheidung leichten Herzens getroffen hat.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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