Deine Mutter ist erst 62, hat Schmerzen und nimmt rapide ab.
Unter diesen Umständen finde ich deine Aussagen ziemlich zynisch:
Ich finde generell den Trend hier in der BriCom zu raten, sich zurückzuziehen, wenn Familie/Freunde krank sind, ziemlich erschreckend (liest man auch oft bei psychischen Erkrankungen).
Es ist wichtig, dass man sich vor Manipulationen schützt und seine Kräfte nicht derart in andere investiert, dass man selber krank wird. Aber das ständige "geh auf Abstand" und "denk an dich" finde ich sehr bedenklich. Wir leben nicht in einer Bilderbuchwelt, Krankheit gehört zum Leben dazu.
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05.03.2009, 21:15Inaktiver User
AW: Dauerkranke Mutter oder alles nur Einbildung?
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06.03.2009, 10:45
AW: Dauerkranke Mutter oder alles nur Einbildung?
Nachtrag zur Erklärung:
Seit ich zurückdenken kann, ist Mama immer irgendwie krank. Vielleicht mag das ein Grund dafür sein, dass mir die Geduld ausgeht.
-Sorry - ich möchte aber offen zu euch sein.
Sicherlich ist ihr alter Hausarzt bei ihr festgefahren. Meines Wissens nach schätzt er sie als psych. krank ein.
Wir sind seit vielen Monaten mit dem Thema beschäftigt. Haben immer darum gebeten, Fachärzte aufzusuchen. Mama wusste es immer besser....
Interesst ist allerdings, dass die Schmerzen immer dann wohl weg zu sein scheinen, wenn der favoriserte Facharzt von Mama (sie zaubert gerne immer welche aus dem Hut) nicht mehr weiter kommt. Plötzlich tauchen Schmerzen an anderer Stelle auf, die so vorher nie von ihr beschrieben wurden.
Ich weiß, all das klingt herzlos. Soll es gar nicht. Ich denke schon sagen zu können, dass ich immer gerne mit Rat und Tat zur Seite stehe.
Aber es fängt an mich zu überfordern.
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06.03.2009, 10:53Inaktiver User
AW: Dauerkranke Mutter oder alles nur Einbildung?
Hypochender wird deine Mutter nicht sein - der Gewichtsverlust ist ja keine Einbildung.
Leider habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass Menschen die stark abnehmen an Krebs erkrankt sind.
Mir ist nicht ganz klar, wieso die Ärzte den Gewichtsverlust ignorieren!?
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06.03.2009, 11:03Inaktiver User
AW: Dauerkranke Mutter oder alles nur Einbildung?
Auch ich dachte gleich an Krebs - meine Mama hatte die gleichen Symptome. Schädel-CT wurde schon gemacht? Weitere Alternative: Depressionen. Hat sie einen Lebensinhalt?
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06.03.2009, 13:34
AW: Dauerkranke Mutter oder alles nur Einbildung?
Die Ärzte scheinen Krebs auszuschließen.
Sie bekam CT gemacht, eigentlich das volle Programm.
Am Donnerstag nun war sie bei meinem Hausarzt. Einem sehr vertrauenswürdigen und gründlichen Arzt. Er hat nun noch einmal eine große Blutuntersuchung angeordnet, hat sie auch auf ihre Beinschmerzen hin untersucht (er ist auch Sportmediziner) .
Für die Beinschmerzen hat er erst mal keine Erklärung. Das Ergebnis der Blutuntersuchung muss er abwarten und er lässt nun alle Ergebnisse der Voruntersuchungen der anderen Ärzte zu sich schicken.
In der ersten Aprilwoche ist Termin zur Besprechung vereinbart.
Gewundert hat mich etwas, dass erst im April Besprechung ist. Die Blutergebnisse sind ja schon früher da.
Meine Mutter spricht nur noch davon, dass sie keinerlei Lebensqualität mehr hat. Mit diesem Schmerzen nicht Leben kann. Ihre Stimme ist leidend... Keiner versteht sie, keiner kann ihr helfen.
Jeder Arzt bedauert sie(sagt sie) und kann sie total gut verstehen. Sie erzählt jedem Arzt wie schlimm alles ist ......
Ich befürchte, ich kann nicht ausdrücken, was ich meine.
Es tut mir in der Seele weh zu sehen, was da gerade passiert. Ich gebe mir größte Mühe, hilfreich zur Seite zu stehen, zu motivieren .... Es gelingt nicht wirklich und zieht mich mit runter.
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06.03.2009, 15:17Inaktiver User
AW: Dauerkranke Mutter oder alles nur Einbildung?
fibromyalgie--------------------- da gibts sehr viele anzeichen, die völlig diffus sein können.
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06.03.2009, 16:02
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06.03.2009, 16:09
AW: Dauerkranke Mutter oder alles nur Einbildung?
Ist die Bezeichnung für unerklärbare Schmerzen- auch wenn die berühmten Schmerzpunkte nicht die erforderliche Anzahl an "positiv" punkten erreicht.
Mein Mann hat seit ca. 1,5 jahren unerklärbare Schmerzen.
Wir haben jetzt 1,5 Jahre gebraucht, um alle evtl Krankheiten aus zu schliessen.
Jetzt war er bei einem Schmerz-Therapeuten ! Und dieser Mann nahm ihn - 1. ernst
- 2. konnte ihm helfen
Leider brauchen heute diese Facharzt Termine Monate- bei so halb akuten Fällen. Wenn s so richtig akut ist, dann ehts auch flotter ! Aber wer will zwischen total akut und geht noch so entscheiden ???
Aber ich kenne deine Not. Meine SM ist auch so ein Dauerjammerer... dementsprechend nehme ich sie seltenst ernst, wenn sie mal wieder über diverse Wehwehchen klagt. Sie selber ändert nichts, und dementsprechend können auch ihre Leiden nicht besser werden. Aber sie war schon immer so und ich hab mittlerweile 2 Ohren.
Ihr habt schon einige Fachärzte durch, schreibst du. Und alle waren Ohne Befund ????
Ich kann euch wirklich nur einen Schmerztherapeuten empfehlen...
und auch da sind die termine in weiter Ferne..
Toitoitoi und ko** dich ruhig hier aus.
wer so was nicht selbsr erlebt, glaubt nicht, das es so was gibt.
meine Oma ist auch so ne Jammersuhle, seit 7 jahren höre ich von der auch nur: aua hier und aua da und kein Doc hilft udn überhaupt...
irgendwo verstehe ich sie ja, aber immer nur gejaule?????

halt die Ohren steif
LG 2 HändeWir Frauen sind Engel ! ! !
und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir weiter...
...auf einem Besen ! ! !








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