Hallo Ihr Lieben,
irgendwie ist mir nach: es muss ´mal von der Seele.... Und vielleicht geht es einigen anderen ja auch ähnlich?
Erst einmal vorweg, ich habe einen lieben Mann und eine 11jährige Tochter, was ganz ganz viel Wert ist...
Aber das war es dann. Aus meiner Ursprungsfamilie gibt es niemanden mehr, außer einem Bruder, zu dem ich nicht viel bis gar keinen Kontakt habe (er ist deutlich jünger und lebt ganz für sich).
Das ist schon immer wieder und das ganze Jahr über sehr traurig für mich, denn wir waren gar kein so kleiner Haufen mit Eltern, Tanten, Großeltern...
Dann gibt es ja noch ein bißchen Familie bei meinem Mann, aber da sind die Beziehungen jetzt auseinandergegangen (Trennungen, Scheidungen im schlechten). Fazit: Da gibt es nur noch Eltern, die aber eher nichts mit Familiensinn zu tun haben.
Also, meine Schwägerinnen bin ich los (natürlich nicht als Freundinnen, aber die wenden sich jetzt ganz und gar ihren "Ursprungsfamilien" zu), meine Schwager toben im Ausland rum, tja, jetzt kommt Weihnachten, und ich fühle mich alleine (jammer, heul!).
Freundinnen haben genug mit ihren eigenen Familien zu tun, tja, irgendwie kommt gerade das ganze Elend über mich.
Sorry, das war jetzt gejammert und auch recht lang.
Das Putzwunder
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12.12.2008, 13:15
Keine Familie mehr - zur Weihnachtszeit wird es wieder bewusst
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12.12.2008, 13:49
AW: Keine Familie mehr - zur Weihnachtszeit wird es wieder bewusst
ich glaube du wirst jetzt von all denen beneidet die sich die ganzen Tage für die Familie krumlegen und Stress haben.
Warum genießt du nicht die freien Tage ???
Ich habe nur noch meine Eltern und Schwiegereltern, die sich seit jahrzehnten von mir verwöhnen ließen. Dieses jahr nicht ! Wir fahren weg, und können feiiern wie wir möchten, Nämlich feiern und nicht mit Tränen da hocken und rührseelig sein. nee
es heißt FRÖHLICHE Weihnachten. Dieses Jahr setzen wir es um !
Wenn es nicht zu weit ist, setzt euch einen Tag ins Auto und fahrt in den Schnee. Oder evtl ein paar Tage weg !
Sieh mal deine Vorteile !!! Da gibts auch ne menge !!!
also, fang an Pläne zu schmieden ! und dann viel SpassWir Frauen sind Engel ! ! !
und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir weiter...
...auf einem Besen ! ! !





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12.12.2008, 13:57
AW: Keine Familie mehr - zur Weihnachtszeit wird es wieder bewusst
Mensch 2Hände,
das ist ja ´mal ´ne ganze andere Version
!
Aber nicht schlecht, hat auch was...
Danke
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15.12.2008, 13:04
AW: Keine Familie mehr - zur Weihnachtszeit wird es wieder bewusst
Hallo Putzwunder,
ich kann Dich gut verstehen, dieses Gefühl überfällt mich gerade auch wieder extrem.
Was mich so traurig ist, daß es nicht mehr so s'chön' ist, wie 'früher'. Da hat sich die ganze Familie zum Feiern bei Oma und Opa versammelt. Inzwischen ist Oma tot, aber ich habe dieses 38 Jahre erleben dürfen. Die Sippe geht ihren eigenen Weg oder zieht sich in ihre Ursprungsfamilie zurück. Ich habe leider keine Geschwister und meine Mutter wird auch immer seltsamer. Hatte irgendwie gehofft, daß ich mit ihr manche Traditonen für meinen 3 jährigen Sohn schaffen kann (z.B. Weihnachtsbacken), aber sie hat kein Interesse daran und das tut mir sehr weh, denn ich finde es wichtig eine Oma zu haben.( Die andere ist schon sehr betagt und wohnt weit weg. )Heiligabend möchte meine Mutter unbedingt alleine bleiben (mein Vater ist seit 10 Jahren tot) und ansonsten kommt sie ,dem Eindruck nach, nur wiederwillig an Weihnachten.
Aber jammern hilft nicht. Man kann die Menschen nicht ändern. Also versuche ich meinem Sohn all das zu geben, was mir wichtig war und ist. Mal sehen wie er später damit umgeht.
Und ich glaube es ist noch schlimmer, ganz alleine zu sein. Wir haben wenigstens noch unseren Mann und Kind und sind gesund. (Hoffe, ihr seid es...)
Liebe Grüße
Frettchen
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15.12.2008, 20:50
AW: Keine Familie mehr - zur Weihnachtszeit wird es wieder bewusst
Hallo Frettchen,
ja, Gott sei´s gepfiffen: Wir sind gesund!!!
Das du sehr enttäuscht von deiner Mutter bist, kann ich gut verstehen (meine "bekloppten" Schwiegereltern sind ja auch so, allerdings glaube ich, eigene Eltern verletzen einen noch mehr...).
Tja, manche Sachen muss "frau/man" einfach akzeptieren und sich damit abfinden
Ich wünsche euch trotzdem schöne Weihnachten.
Liebe Grüße vom
Putzwunder
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16.12.2008, 11:55
AW: Keine Familie mehr - zur Weihnachtszeit wird es wieder bewusst
Hallo putzwunder,

mir geht es auch ähnlich wie dir. Ich habe Mann und zwei Kinder, und wir werden die Feiertage in gemütlicher Runde zu viert verbringen. Meine Mutter (verwitwet) wird zu meiner Schwester und ihrer Familie fahren (800 km entfernt), und mit der Seite meines Mannes ist das Verhältnis eh problematisch.
Ansonsten gibt es noch ein paar weitläufigere Verwandte (weit verstreut) , mit denen es aber keine regelmäßigen Kontakte gibt.
Ich habe meine Kindheit auch eher so im "größeren Familienverbund" verbracht und das als sehr schön erlebt. Viele meiner Verwandten sind in den vergangenen Jahren verstorben, so dass da eben nicht mehr viel ist. Mittlerweile habe ich mich jedoch ganz gut dran gewöhnt, und meine Kinder kennen es eben nicht anders. Schätzungsweise geht es heutzutage vielen Kindern so, bei den ganzen Einzelkindern und den weit entfernten Wohnorten der Leute.
Wichtig finde ich, dass wir uns als Kleinfamilie nicht abkapseln, sondern mit anderen Menschen in näherem Kontakt stehen. Das fällt auch nicht vom Himmel, man muss schon "dranbleiben".
Und wenn man bei anderen mal so ein bisschen reinhört, gibt es da wirklich genug Geschichten, so nach dem Motto "unter jedem Dach ein Ach"...
Beneidenswert finde ich die Frauen jedenfalls nicht, die jetzt solche Feiertage vor sich haben ... Heiligabend mit 8 Personen (zu bewirten), am ersten Feiertag Anreise der Schwiegereltern mit Übernachtung bis... usw usw. Da hat man doch auch jede Menge Stress!!
Also, sieh es gelassen, es lässt sich ja sowieso nicht ändern, und macht es euch gemütlich.
LG blaueshaus
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16.12.2008, 12:26
AW: Keine Familie mehr - zur Weihnachtszeit wird es wieder bewusst
Ach, schön, daß es noch jemanden gibt, dem es so geht wie mir. Ich habe auch letztes Wochenende Tränen vergossen, vor lauter "Ich vermisse meine alte Familie so sehr !".
Tja, die gibt´s nicht mehr und die kommt auch nicht mehr wieder. Die Schwiegerfamilie kommt in unserem Leben wegen deren Seltsamkeit auch kaum vor, bietet also keinen "Ersatz". Was bleibt, sind liebe Freunde. Die aber feiern die Weihnachtstage durchweg mit ihren Familien *knatsch*.
Man kann sich einfach nicht alles schönreden. Stell ich fest. Klar, ich bin erwachsen. Natürlich bin ich auch flexibel, kann mit Veränderungen umgehen. Aber eben nicht Tag für Tag. Es darf mal einen Tag geben, wo ich nicht gut damit zurechtkomme. Ich habe mir das gestattet.
Richtig leid tun mir Menschen, die diese schöne "heile Welt"-Familie (die es bei mir natürlich auch nicht wirklich war) überhaupt nie hatten. Auch die gibt es ja, und das sind nichtmal wenige.
Boah es gibt wirklich Tage, da strengt mich das Erwachsensein einfach sehr an.
Ich hoffe, das ist nicht völlig unnormal.
LG KarlaThe original Karla
est. 2006











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16.12.2008, 12:56Inaktiver User
AW: Keine Familie mehr - zur Weihnachtszeit wird es wieder bewusst
Hm...Veränderungen....machen Angst, Unsicherheit....sind aber vielleicht nicht immer negativ????
Wo steht geschrieben, dass man an Weihnachten bei der Familie sein muss??? Wer sagt, was eine Familie ist????
Es häufen sich schon wieder die Tipps in den Zeitungen, wie man die paar Tage bei der Sippe ohne Krach übersteht, wenn man sich das ganze Jahr nichts zu sagen hat und sich aus dem Weg geht.....
Wer nicht allein sein möchte, in den Städten werden Weihnachtstische organisiert für alleinstehende Leute, vielleicht wär das eine Alternative?
Monsoon
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16.12.2008, 13:09
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16.12.2008, 13:15
AW: Keine Familie mehr - zur Weihnachtszeit wird es wieder bewusst
Hallo Schnarchstop,
mit Elend meinte ich: leicht depressive Verstimmung...
Aber ist nur Anflugsweise (zum Glück).
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. Und vielleicht geht es einigen anderen ja auch ähnlich?
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