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    Traumabewältigung - mit der Bitte um Hilfe!

    Achtung Triggergefahr

    für mich ist es an der Zeit über ein Trauma zu sprechen, diese Erfahrungen aufzuarbeiten und hoffentlich mit gutem Gefühl loszulassen. Entstamme aus einer kaputten, instabilen akademischen Alkoholikerfamilie (Vater, Stiefvater). Ich sexuell missbraucht, von meinen eigenen, 5 Jahren älteren Bruder. Meine Familie war zu sehr mit sich selbst beschäftigt und hat alle (sehr deutlichen) Warnsignale übersehen (wollen). Mein Bruder erklärte mir, da wird die Mama sehr böse, wenn wir Ihr das erzählen- auf mich. So sprach ich nicht darüber, viele Jahre. Ich begann sehr zeitig zu trinken, die Schule zu vernachlässigen, traf mich mit älteren und hatte kurz darauf noch die Erfahrung einer gewalttätigen sexuellen Erfahrung (Vergewaltigung) durch einen Bekannten machen müssen. Auch dies verdrängte ich und trank meinen negativen Gefühle weg, warf (werfe) mir selber vor schuldig daran zu sein. Im Alter von 18 Jahren vertraute ich mich nun meiner Mutter an – Tränen, ein Besuch einer Selbshilfegruppe ihrerseits und dann nichts, waren die Reaktion.

    Ich begann Drogen zu konsumieren, meinen eigenen Weg zu gehen, es folgten unzählige instabile Zwischenmenschlichen Beziehungen, ein Studium, diverse Wohnungen, Partys, Alkohol – kurz ein paar Jahre Sex, Drugs & and rock n Roll.

    Mit 2 Selbstmordversuchen (Tabletten + Alkohol), abgebrochener Therapie ( mit 22) und SSV an den Unterarmen (seit dem ca. 13 Lebensjahr). Familiäre Reaktion = Null. Später eine Annäherung an den Bruder, welcher sich beschämt entschuldigte und mir mitteilte, damals beim Vater die Absolution erhalten zu haben, in dem Sinne macht nichts, sind doch nur Doktorspiele.

    Meine Hochzeit mit meinen (Ex)- Mann brachte kurze Symptombesserung dann habe ich auch diese Verbindung gecrasht, unter anderem war ein Grund unser gemeinsames anfängliches exessives Trinkverhalten, sein Unwillen etwas daran zu verändern - Scheidung!

    Jetzt bin ich 29 Jahre alt, seit 1,5 Jahren in Beziehung zu einem Mann, welcher mich liebt, mich liebevoll auf meinen Probleme hingewiesen hat (habe schon gespürt das ich immer krasser war, aber nichts Pathologisches wie Borderline dahinter vermutet). SSV komplett im Griff, Drogen eliminiert und gelegentlich noch ein Glas Wein. Endlich und zum ersten Mal ein aktives wunderschönes Sexualleben, sicheres Auftreten im Job, Yoga, Sport – kurz alles läuft zu meiner Zufriedenheit.

    Ich bin guter Dinge! Erweitere täglich mein Wissen (lesen, lesen und nochmals lesen). Kann erstmals weinen, wenn ich mich traurig fühle (nach Streit).

    Habe über ein Buch gelernt das Modell des „inneren Kindes“ anzuwenden, wenn ich abzurutschen drohe, es funktioniert täglich besser. Ich führe jeden Tag eine halbe Stunde einen Dialog mit mir und lerne mich selber langsam kennen und auch lieben. Ich fühle mich stark und selbstbewusst, seit dieser Übung und ich möchte nicht aufhören mit mir im Dialog zu stehen.

    Therapie wäre super ist aber aus Zeitgründen vorerst nicht möglich – Mein Freund und ich planen auf Weltreise zu gehen, Flug gebucht, Job gekündigt, Wohnung gekündigt, Geld gespart, alle Menschen informiert – Termin Ende Oktober. Ich spüre dass die Reise mir gut tun wird. Möchte aus vollsten Herzen reisen. Bin danach (falls noch nötig) zu einer Therapie bereit.

    Brauch Tipps, wie ich das neu erlangte Wissen positiv für mich einsetzen kann. Habe mir ein Buch von Röhr zum Thema Mißbrauch gekauft. Und trau mich da jetzt nicht ran-habe Angst, aber auch das starke Verlangen das Trauma aufzuarbeiten– vor der Reise. Sind noch 3,5 Wochen im Job danach noch knapp 7 Wochen in Dtl. Lohnt das ??? Soll ich besser warten und das alles wieder abkapseln? Bin unsicher, will jetzt nichts Falsches machen. Bitte um Hilfe, Erfahrungen, gern auch von Betroffenen in einer ähnlichen Situation! Wie lange verarbeitet man ein Trauma? Kann ich da alleine durch?? Mit was muss ich rechnen?

    Danke für Antworten J.

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    AW: Traumabewältigung - mit der Bitte um Hilfe!

    Ich kann Dir leider (oder auch Gott sei Dank) nicht aus eigener Erfahrung etwas dazu sagen.
    Aber Deine Geschichte hat mich berührt und ich wollte Dir sagen, daß ich das unglaublich von Dir finde, wie zielstrebig Du da heran gehst.

    Als Tipp kann ich von meiner Seite aus nur sagen, daß ich viel über eine Technik zur Traumatherapie gehört habe, die wohl sehr tolle Erfolge hat.

    EMDR ...
    vielleicht hilft's Dir ja. Ich hoffe es und wünsche es Dir sehr.
    Viel Stärke und alles Gute!
    outing
    .................................................. .
    And so I sent some men to fight
    And one came back at dead of night
    Said he'd seen my enemy
    Said he looked just like me

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    AW: Traumabewältigung - mit der Bitte um Hilfe!

    Hallo!

    Ich arbeite auch gerade an einem (mehreren?) Trauma/Traumen.
    Wie lange das dauert, kann ich dir nicht sagen. Das ist wohl sehr individuell. Ich kämpfe mit mir schon lebenslang, allerdings standen die Chancen wegen schlechter Bedingungen nicht gut. Der Rahmen muss stimmen und ich merke jetzt, wo ich meine Lebenssituation grundlegend verändert habe, öffne ich mich langsam, werde wieder empfänglicher für Positives.
    Ich hoffe, das hält noch lange an. Bin auch für unbestimmte Zeit arbeitsunfähig. Ich schaffs sonst nicht.
    Ich komme auch erst jetzt dazu, über das, was wirklich in mir los war, zu reden. Im Detail sogar. Und das nach 9 Jahren Psychotherapie (immer mal wieder...)
    Ich darf mich auf keinen Fall überfordern- Auch nicht mit meinen Wünschen und was ich so alles will. Für mich steht fest, dass ich erstmal keine große neue Sache anfange. Das war einer meiner Fehler. Immer weitermachen, egal wie und was.
    Wenn du dich wirklich stabil genug und geerdet fühlst, dann mach alles plangemäß. Wenn du dich nicht gedrängt fühlst.

    Von der EMDR- Methode hab ich auch viel gelesen. Es ist die neueste, modernste und nachweislich effektivste.
    Du brauchst auf jeden Fall jemandem, mit dem du drüber reden kannst. Am Besten niemand, der dir zu nahe steht. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass sich die Beziehung irgendwann abnutzt (Ich hab aber auch sehr viel und immer mit denselben unlösbaren Problemen angefangen)

    Ich finde es bewundernswert, dass du so gut weitermachst. Hab ich auch immer versucht.
    Ich habe auch innerhalb weniger Jahre sehr viel erlebt, hatte auch keine Familie, nur ,,biologische Erzeuger". Für mich war es zuviel auf einmal. Ich hab immer neues aufgeladen bekommen, ohne mit altem klargekommen zu sein.
    Also, pass auf dich auf.
    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg

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    AW: Traumabewältigung - mit der Bitte um Hilfe!

    @outing - Danke für das Kompliment, bis hierher war für mich ein sehr steiniger und langer Weg. Ich schaue nach vorn und will normal leben. Ich werde mal nach EMDR googeln

    @Sterndiebing - Glückwunsch zu Deinen Therapieerfolgen. Das mit dem Überfordern bzw. zu viel von allem, kenne ich gut, auch ich wollte immer alles auf einmal und der Crash war vorprogrammiert. Es ist gut, wenn Du auf Deinen Bauch (Instinkt) hörst und erst einmal kleine Schritte gehst - aber Schritte in die richtige Richtung. Die Herkunftsfamilie bzw. das Milieu, bestimmt nicht zwangsläufig über das weitere - eigene - Leben. Ich bin dabei loszulassen und andere nicht mehr für meine Gefühle verantwortlich zu machen. Alles gute für Dich.

    Zum reden habe ich jetzt hier noch Freunde, allerdings auf der Reise ist "nur" mein Freund zugegen. Ich wollte am WE - mit Zeit das Buch von Röhr anfangen.
    Hatte es gestern wieder kurz in der Hand, aber so als Feierabendlektüre ist mir das Thema zu heiß!

    Gibt es einen Buchtipp zum Thema EMDR??

    Liebe Grüße J

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    AW: Traumabewältigung - mit der Bitte um Hilfe!

    Hi!
    Buchtipps kann ich leider keine geben. Aber wenn du googelst, kriegst du bestimmt viel zu lesen.
    Meine Therapieerfolge halten sich so in Grenzen. Ich glaub, ich war noch nicht soweit, dass man mich überhaupt richtig therapieren konnte. Ich weiß es nicht genau. Vielleicht lags auch nur an den schwierigen Begleitumständen (die haben mich weiter traumatisiert). Es war so, dass die Therapeuten mir nichts Neues sagen konnten und ich das Gefühl hatte, dass sie meine Gefühle (die das Hauptproblem waren und sind) nicht ausreichend positiv beeinflussen konnten. Ich war mir immer (kommt mir so vor) aller Probleme bewusst. Ich konnte sie nur nicht ändern.

    LG

  6. Inaktiver User

    AW: Traumabewältigung - mit der Bitte um Hilfe!

    Hallo Linearb,
    auch ich möchte dich loben mit wieviel Stärke und Kraft du dein(e) Traum(en)a an gehst. Ich habe selber kein Traume, habe aber in einer reinen Traumaklinik gearbeitet und muss ehrlich sagen, dass ich beeindruckt war von den Menschen die ich dort kennen gelernt habe. Gut war, dass dort wirklich nur Traumapatienten behandelt werden und keine Menschen mit anderen psychiatrischen Erkrankungen.
    Ich würde dir empfeheln deine Weltreise mit dem Partner zu genießen. Positives kann man ja garnicht genug erleben. Vor allem nach dem was du bisher erlebt hast. Hast du während deine Reise die Möglichkeit das Internet zu nutzen? So dass du wenn dir danach ist mit vertrauten Menschen zu schreiben. Als Stütze...
    Liebe Grüße

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    AW: Traumabewältigung - mit der Bitte um Hilfe!

    @ seluh64 - Danke für deine aufbauenden Worte. Ja wir haben einen Homepage eingerichtet, welche uns ermöglicht über die gesamte Zeit mit unseren Lieben in Kontakt zu bleiben. Das finde ich auch wichtig-es werden mehrere Kinder geboren und stehen besondere Ereignisse an - meine Lieben haben die Möglichkeit Bilder hochzuladen und uns so an den Ereignissen teilhaben zu lassen.

    Ich habe am WE das Buch vom Röhr gelesen und viele neue Anstöße bekommen. Es war gut das ich die Literatur angefasst habe, jetzt ist die Hemmschwelle kleiner geworden. Weiterführend habe ich mir 2 neue Bücher zum Thema bestellt. Beides wohl Klassiker in ihrem Genre. Ich habe verstanden, dass das Verhältnis innerhalb der Familie entscheidend zum Missbrauch beigetragen hat. Jedes Familienmitglied hat da seine Aktie zu tragen. Vor allem das Mutter/Kind-Verhältnis war/ist nachhaltig gestört. Ich habe dazu meine Tante befragt (sie war oft Babysitter) und sie erzählte mir, das alle, als ich Kleinkind war, aufgrund dass ich als Frühchen geboren wurde - nur mit Mundschutz und nur wenn unbedingt nötig zu mir durften. Monatelang Hilfe, das kann nicht gut sein für die Bindung - wechselseitig!

    Ja mein Mum habe ich auch getroffen und ihr - ohne - einen Vorwurf zu machen mitgeteilt wie sehr sie mir mein Leben erschwert hat, durch dieses penetrante, krankhafte wegschauen. Wir konnten ganz gut reden, leider hat sie mir auf die Aussage hin, das ich mich nicht traue das Missbrauchsbuch zu lesen geraten, die Dinge doch so zu belassen, wenn es mir doch gerade so gut geht. Tja was soll ich dazu sagen?? Ich kann nur mich ändern, nicht meine Mutter - froh bin ich, dass ich anscheinend einen Weg gefunden habe für mich selbst einen anderen Weg einzuschlagen statt den der Blindheit und der Resignation zu gehen.

    Einen schönen tag !

    Grüße J

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    AW: Traumabewältigung - mit der Bitte um Hilfe!

    Hi Linearb,

    ich habe eine Biographie, die Deiner sehr ähnlich ist, allerdings ohne Drogen und Alkohol.

    Nach 2,5 Jahren ambulanter tiefenpsychologischer Gesprächstherapie, die mich manchmal fast an den Abgrund gebracht hat, bin ich in einer Klinik gewesen und habe eine Traumatherapie gemacht.

    Die gute Nachricht: Es geht mir heute wesentlich besser, meine Lebensqualität hat sich immens verbessert.

    Am meisten haben mir neben der Therapie an sich die folgenden Klinikangebote geholfen:
    * Psychoedukative Gruppe, u.a. mit Lektüre eines Buches über Traumata und die Langzeitfolgen von Reddemann
    * Stabilisierungsübungen nach Reddemann und Huber
    * moderierter Austausch über Belastungen im Alltag mit anderen Betroffenen

    Den folgenden Abschnitt habe ich aus dem Netz kopiert, denn hier wird die Methode nach der ich behandelt wurde beschrieben:
    "EMDR (Eye-Movement Desensitization and Reprocessing) ist keine neue Therapierichtung, sondern ein schulenergänzendes Zusatzverfahren. Die Verarbeitung belastender Gedächtnisinhalte und starrer Überzeugungen im Selbstkonzept geschieht durch therapeutisch angeleitete Konzentration auf die innere Wahrnehmung. Die psychodynamisch-behaviorale Behandlungsmethode EMDR gehört nach Jahren kritischer Forschung heute zum internationalen Behandlungsstandard.
    Es handelt sich um eine visuell-konfrontative, entspannende und stark unterstützende Methode. Bilateral wechselnde Sinnesreize (induzierte Augenbewegungen, Antippen der Hände, Schnippen mit den Händen) bringen die Verarbeitung und Integration traumatischer Erfahrungen neu in Gang und führen sie zu Ende (Francine Shapiro, EMDR - Grundlagen und Praxis. Handbuch zur Behandlung traumatisierter Menschen. 2. Aufl., Junfermann Verlag, Paderborn 2001.)"

    Ich habe das Verfahren mit dem Antippen der Hände bzw. Knie gewählt, da ich schnell und viel weine und damit die "Augenrollübung" wegen verschleierter Augen schwierig durchzuführen ist.

    Als "Sprachrohr" hat mir besonders die "Bildschirmmethode" geholfen, da konnte ich innerlich einen gewissen Abstand wahren.

    Im Nachhinein habe ich mich nur geärgert, dass ich mich nicht schon viel eher in Traumatherapie begeben habe. Ich dachte, meine eigentlich sehr nette Psychotherapeutin wird fachlich schon wissen, was sie mit mir macht! Sie hat mir nicht einmal gesagt, dass ich eine schwere PTBS habe, und mich mit meinen Zweifeln, Sorgen und Ängsten ziemlich allein gelassen.

    Die in der Klinik praktizierte Achtsamkeitspraxis und Selbstfürsorge haben mich da wesentlich weiter gebracht.

    Liebe Linearb,
    Ich wünsche Dir Mut und Kraft eine Traumatherapie anzugehen!
    Du hast Recht, es reisst alte Wunden auf, aber mit GUTER therapeutischer Unterstützung kann die neu gewonnene Lebensqualität dies allemal aufwiegen.

    Liebe Grüsse von der Skifahrerin.
    Life is difficult, misery is optional.

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    AW: Traumabewältigung - mit der Bitte um Hilfe!

    Hallo Skifahrerin,

    Danke für Deine Antwort. Über die Wirksamkeit von EMDR - habe ich jetzt schon einiges gehört. Interessanterweise erst letztes Wochenende durch eine (bisher oberflächliche) Bekannte, welche in einer psychologischen Tagesklinik als Pflegepersonal arbeitet und sich privat auf dem Gebiet der Traumabewältigung weiterbildet. In der Klink wo sie tätig ist, wird dieses Verfahren nicht angewendet. Auf Grund von Unkenntnis und magelnder Weiterbildungsmaßnahmen der dort tätigen Psychiater und Psychologen.

    Auch Du musstest die Erfahrung machen, erst spät mit einer wirklichen Traumabewältigung zu beginnen. Komisch, was ist da mit unserem Fachpersonal los? Wieso hat die PTBS und die Heilung dieser keinen "pathologischen" Wert in Dtl?

    Am Wochenende ging es mir einfach nicht gut, ich konnte meine Stabilität nicht halten und bin alte Muster zurückgefallen. Ich denke die Auseinandersetzung mit dem Missbrauch lässt bei mir alte Wunden bluten.

    Leider komme ich in den mir verbleibenden 2 Monaten nicht mehr dazu mich einer solchen Behandlung unterzeihen zu können. Alles gute für Dich! LG J

  10. User Info Menu

    AW: Traumabewältigung - mit der Bitte um Hilfe!

    Hallo Linearb,

    zu deinem letzten Post:
    "Am Wochenende ging es mir einfach nicht gut, ich konnte meine Stabilität nicht halten und bin alte Muster zurückgefallen. Ich denke die Auseinandersetzung mit dem Missbrauch lässt bei mir alte Wunden bluten. "

    Ich möchte Dir raten, die Bewältigung des SMB hauptsächlich mit fachlicher Unterstützung anzugehen. Traumabewältigung ist enorm anstrengend, psychisch und physisch. Du brauchst jemanden, der Dich bei Bedarf auffangen kann.

    Meine ganz persönliche Meinung: wenn ich Du wäre, würde ich mich jetzt auf die Weltreise freuen.

    Du hast schon soviel erreicht (kein SVV mehr, keine Drogen, Alkohol unter Kontrolle, gute Sexualität) - davon können viele Betroffene nur träumen. Sei stolz auf dich, lehn dich zurück, geniesse die wunderbare Möglichkeit, eine Weltreise zu machen und "pflege" dein inneres Kind.

    Nach der Rückkehr und "Wiedereingewöhung" würde ich eine Traumatherapie in Angriff nehmen.

    Vielleicht kannst Du ja die verbleibende Zeit bis zur Abreise nutzen, um schon Infos zu sammeln:
    - z.B. nach dem Stichwort Traumatherapie googeln - ich finde,es gibt zu den 3 Phasen (Stabilisierung - Exposition - Integration) recht viel im Netz zu finden. Auch unter der Seite vom Traumainstitut.

    - In meinem Bundesland wurde vor kurzem ein Traumanetzwerk aus der Taufe gehoben, dort kann man online nach Traumatherapeuten und Beratungsstellen suchen. Vielleicht geht das für dein Bundesland auch?

    Alles Gute für dich und gute Reise! Ich bin ja recht neugierig und würde gern wissen wie lange Du weltreisend sein wirst?

    Liebe Grüße von der Skifahrerin
    Life is difficult, misery is optional.

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