Oh je, Annette! Mensch, scheiße. *virtuell die Hand reicht*Zitat von Inaktiver User
Das willst Du nicht wirklich, denke ich. Spekulation: das hast Du aus extremer Verletztheit heraus gesagt - "es ist vorbei" als Hilferuf und eigentliches "ich brauche Dich!"
Hast Du das während seines Telefonates gehört? Wie hat danach die Diskussion angefangen? Was hat er, was hast Du gesagt?Zitat von Inaktiver User
Ok, das sind so typische Streitaussagen. Wenns geht, vergiss das einfach, das hat ganz sicher nichts zu bedeuten.Zitat von Inaktiver User
Ja, das ist für Dich jetzt richtig beschissen. Aber: Du hast jetzt die Möglichkeit, Dich nur auf Dich zu besinnen. Reflektiere die Situation: was ist passiert, wie kam es, was hast Du gesagt und was meintest Du in Wirklichkeit damit? Gesteh ihm die Möglichkeit des Rückzuges zu - er muss sich jetzt sicher auch erst sammeln und beruhigen. Ich kling jetzt so pragmatisch - bitte nicht böse sein deshalb, denn ich versteh Dich.Zitat von Inaktiver User
Das ist sicher dumm gelaufen. Stimmt. In einer Partnerschaft würd ich auch davon ausgehen, dass man Silvester zusammen ist. Hast Du ihm nach dem Telefonat die Möglichkeit gegeben, Stellung zu nehmen? Was sagt er dazu, wenn Du den Wunsch äußerst, mitzukommen zu seiner Tochter? Versteht er, dass Du gerne über die Feiertag bei ihm sein willst?Zitat von Inaktiver User
Alles etwas wirr von mir, so auf die Schnelle. Nix Unüberlegtes machen jetzt! Schreib Deine Gedanken doch hier auf, und sei nett zu Dir!
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01.11.2007, 16:31
AW: (Beziehungs-)Alltag mit Borderline
change is the only continuous state.
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02.11.2007, 09:43
AW: (Beziehungs-)Alltag mit Borderline
Annette? Alles ok?
change is the only continuous state.
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02.11.2007, 12:15
AW: (Beziehungs-)Alltag mit Borderline
Hallo Annette,nicht trinken, dass macht alles nur noch schlimmer.
Gehe zu deiner Psychologin, falls kein anderer da ist mit dem du sprechen kannst.
Ich glaube dein Partner nimmt dich nicht ernst, oder aber er will dich unter Druck setzen,: geht silvester zur Tochter, was ist das ?? Ein Weihnachtstag o.k., aber Silvester gehört IHR zusammen.
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02.11.2007, 13:04Inaktiver User
AW: (Beziehungs-)Alltag mit Borderline
hallo Jada, hallo Silberpfeil, ich danke euch für eure lieben Worte.
Nun geht es wieder etwas, sodass ich wenigsten schreiben kann.
Ist aber noch sehr sehr unten.
Ich muss einiges klarstellen, auch warum ich so wütend bin.
Es ist so, dass er sagt, dann und dann kommt meine Tochter.
SO. Ich kann ja sagen und dann wenn nicht - schauen wo ich bleibe. Vielleicht sieht er das anders. Aber ist das eine Alternative.
Er sagt, du kannst mitkommen nach Deutschland, aber es ist so -
ich habe Schwierigkeiten mit meiner Familie und auch mit seiner,für die ich ja von Anfang an ein Eindringling war. Okay, mit mir ist es auch nicht immer einfach, aber - ich habe da schon einiges erlebt. Er weiß auch, dass ich schmerzhafte Erinnerungen an Deutschland habe. Und sagt. Kommst mit oder dann - ja dann muss ich eben alleine bleiben. Wie würdet ihr euch dann fühlen?
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02.11.2007, 13:10Inaktiver User
AW: (Beziehungs-)Alltag mit Borderline
Mein Partner ist in meiner tiefsten Krise zu mir gekommen und hat mich gefragt, ob ich Schluss machen wolle - da habe ich natürlich aus Trotz ja gesagt. Warum soll ich mich anstengen? Wenn ich ihn um etwas bitte, was wird mir entgegengebracht. Er wollte mir eine Freude machen und am 24 / 25 / und 26 dableiben, aber an Silvester hat er nicht gedacht. Soll ich zu seinen Eltern gehen, die mich eh nicht leiden können, zu meinen, da kann ich gerade doppelte Therapie beantragen.
Im Hotel - was mache ich da, fernsehen?
Nennt ihr das Alternativen.
Ich habe nicht viele davon, und wenn ich ihn frage, sagt er nur:
Komm mit, setzt sich mit meinen Antworten nicht auseinander.
Es tut weh, aber ich liebe ihn noch, doch im Moment ist es so,
als würde er mich in meinen Wünschen und Sehnsüchten ignorieren - er zieht sein Programm durch.
Jada, du hast Recht - ich habe es nur so gesagt.
Aber es fällt mir so unheimlich schwer. Das Gute in meinem Leben: Am Montag fängt wieder die Therapie an.
Danke sehr für eure guten Wünsche, hoffe ich habe euch nicht zu sehr zugetextet.
Das mit Silvester habe ich auch erst erfahren, als er das mit seiner Tochter so abgemacht hat.
Ganz liebe Grüße
Annette
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02.11.2007, 13:17Inaktiver User
AW: (Beziehungs-)Alltag mit Borderline
Silberpfeil - danke dir, aber manchmal ich weiß nicht, kann ich es nicht kontrollieren, ich bin keine Alkoholikerin; ich kann ohne Alkohol auskommen, aber sind wieder Probleme da....schwupps..
Zitat von silberpfeil
Aber ich versuche mich in Zukunft zusammenzureißen, gestern klappte es nicht so.:(
Am Montag habe ich ja Therapie in Barcelona. Da wird sich rausstellen, ob es Borderline oder was anderes ist.
Ganz liebe Grüße
Annette
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02.11.2007, 13:22Inaktiver User
AW: (Beziehungs-)Alltag mit Borderline
Beschissen, sorry, ist aber so.
Zitat von Inaktiver User
mehr kann ich wohl nicht tun.
blue
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02.11.2007, 13:27Inaktiver User
AW: (Beziehungs-)Alltag mit Borderline
danke blue moon, so fühle ich mich eben -
ich weiß. er ist ein feiner kerl, aber das tut mir weh. und so lief es immer -die Ferien wurden nicht mit mir abgesprochen, sondern ich darf jasagen. wenn nicht, tja, dann haben wir ein Problem, das heißt nicht wir, sondern ich.
Und er lässt in diesem Fall nicht mit sich reden.
Gruß
Annette
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02.11.2007, 13:39Inaktiver User
AW: (Beziehungs-)Alltag mit Borderline
Diese Zeilen sind übrigens von meinem Partner, er wollte hier schreiben, seine Erklärung:
Hallo Leute
ich versuche es zu vermeiden, im gleichen Strang wie meine Freundin zu schreiben, erst recht, wenn es um unsere eigenen Probleme geht. Ich habe aber Annette gefragt, ob ich das hier reinsetzen kann. Vielleicht hilft es ja.
1. Gut, Annette hat Schluss gemacht. Ich denke hierzu, dass sie viel eher als ich einen Partner nötig hat, der zu ihr steht.
2. Thema Tochter an Weihnachten. Wir wohnen in SPanien, meine Tochter (15) in Deutschland bei ihrer Mutter. Bisher habe ich meine Tochter in den Ferien am 25Dez. abgeholt und um den 5. Januar zur Mutter zurückgebracht. Annette sagte mir, dass sie mit mir Weihnachten feiern möchte. Ich habe mit meiner Tochter in Deutschland telefoniert, und gesagt, dass ich noch über Weihnachten bei Annette bleiben möchte und dass ich meine Tochter erst nach Weihnachten am 27. oder 28. 12. abhole. Danach würden wir zu meinen Eltern fahren. Diese gemeinsamen Ferien wären dann am 5. Januar zu Ende. Leider fällt dieser Deutschland - Aufenthalt auch auf Silvester-
Annette will nicht nach Deutschland, da sie durch ihre Krankheit mit allen dort zerstritten ist.
3. Ich könnte noch einiges über den Alltag mit einer Borderlinerin erzählten, das wäre in diesem Rahmen aber mehr als unfair.
Viele Grüße
Wolfgang
Ich bitte um eure Meinung.
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02.11.2007, 14:44
AW: (Beziehungs-)Alltag mit Borderline
Hallo ihr beiden.
Find ich gut von Dir, Wolfgang, dass Du hier auch was schreiben wolltest.
Also, das ist eine verfahrene Situation. Zum einen verstehe ich Annette, dass sie sich allein gelassen fühlt. Ich kann diese extremen Gefühle aufgrund meiner eigenen Situation sehr gut nachvollziehen.
Was ich aber auch beginne zu verstehen, ist folgendes: der Partner ist nicht für "unser" Wohl alleinverantwortlich. Jeder, auch ein Borderliner, muss Verantwortung für sich selbst übernehmen und lernen, so gut wie möglich für sich selbst zu sorgen. Es ist vom Partner bei weitem zuviel verlangt, dass er immer auf Abruf bereit steht, dass er seinen eigenen Bedürfnisse bei Bedarf zurückstellt, dass er sein eigenes Leben nicht mehr Leben kann. Das ist zuviel. Nach sehr vielen langen Gesprächen mit meinem Partner und mit Freunden fange ich an, das zu verinnerlichen.
Erstmal nur mit dem Kopf, nicht mit dem Bauch. Aber das ist ja auch schon was.
Es ist wirklich ein Dilemma - Borderliner neigen dazu, extrem vereinnahmend zu sein. Sie vergessen, dass der Partner eine eigenständige Persönlichkeit mit eigenem Leben ist. Und auch der liebste Partner kommt da irgendwann an seine Grenzen. Andererseits kann ein Betroffener eben oft nicht aus seiner Haut.
Es ist schwierig, meine Meinung zu äußern, da ich hier keinem auf die Füße treten will und erst recht nicht jemandes Gefühle verletzen möchte.
Ich denke, es gibt da einen Kompromiß, wenn Ihr wirklich einen haben wollt. Der Kompromiß darf aber nicht so aussehen, dass Wolfgang tun muss, was Annette möchte. Und auch nicht umgekehrt. Emotionale Erpressung hat in einem echten Kompromiß nichts zu suchen, von keiner Seite aus. Es ist schlimm, dass Annette in Deutschland mit allen zerstritten ist, das muss sehr bedrückend für sie sein. Aber andererseits kann dafür Wolfgang nichts, oder? (so von außen gesehen) Deshalb sollte er nicht gezwungen sein, ebenfalls den Kontakt weitestgehend zu unterbrechen.
Ich will Euch jetzt gar keine konkreten Vorschläge machen, sondern hab erstmal nur meine Gedanken zu Eurer Situation geäußert.
Ich hoffe, ich bin niemandem zu nahe getreten.
Annette, für Dich
change is the only continuous state.


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