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    AW: Psychotherapeutensuche Erfahrungen

    @Die-Andere

    Genau, ich werde in der nächsten Stadt nochmal ganz neu auf die Suche gehen. Im Moment bin aber auch noch ein wenig im Zwiespalt. Die Planung nach Hamburg ist noch nicht ganz abgeschlossen. Eigentlich will ich hier alles hinter mir lassen, da Frankfurt mein Unglück nur noch verschärft hat, aber da ich hier noch einen weiteren Therapeuten aufgesucht hatte, der beim Erstgespräch ganz passabel war, weiß ich jetzt nicht, ob ich meinen Umzug verschieben soll, um diese Chance noch wahrzunehmen. Aber was, wenn ich dann in den probatorischen Sitzungen merke, dass er doch nicht der Richtige ist?! Soll ich dann tatsächlich wegen einem Therapeuten meine Planungen verwerfen, aber es könnte auch ein Ausweg aus meiner Erkrankung sein. Was für ein Dilemma. Leider hat er erst wieder Anfang Juli Termine frei.

    Einen guten Umgang mit seiner Erkrankung zu finden, ist doch auch schonmal was. Das ist genauso wie mit Diabetis/Schilddrüse etc. Man nimmt seine Medikamente und kommt einigermaßen damit zurecht. So ist es wohl auch teilweise mit der Psyche, obwohl ich glaube, dass es da auch nochmal Abstufungen und komplette Heilung geben kann. Je nachdem, um welche psychische Erkrankung es geht.

    Dass die Therapeuten nicht das Abstinenzgebot eingehalten haben, ist ja schon heftig. Ziemlich unprofessionell. Da sieht man mal auch wieder, dass Therapeuten auch nur Menschen sind und dieser Bereich oft sehr schwammig ist, um tatsächlich eine gesunde Distanz zu wahren. In vielerlei Hinsicht fehlt aber auch scheinbar die Supervision der Psychotherapeuten, um sie gerade in Einrichtungen/Kliniken etc. zu beraten und kontrollieren.

    Dass du den Therapeuten deine Grenzen aufgezeigt hast, war genau der richtige Weg, obwohl es ja nicht deine Aufgabe gewesen wäre, sondern der ihre. Dass du danach Wut und Ablehnung erfahren hast, hört sich für mich persönlich sehr nach narzisstischen/instabilen Persönlichkeiten an. Es ist echt schlimm so etwas zu hören. Das tut mir sehr leid.

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    AW: Psychotherapeutensuche Erfahrungen

    Zitat Zitat von Ewiger_Bub_V3 Beitrag anzeigen
    Ich würde meinen daß 1, 2 und 5 von übergeordneter Stelle aus dem Verkehr gezogen werden sollten.
    Warum? Welche Begründung hättest du dafür?

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    AW: Psychotherapeutensuche Erfahrungen

    @wildwusel

    Es gibt bundesweit sehr viele Kliniken, die unabhängig vom Bundesland Patienten aufnehmen. Soweit ich weiß, gibt es sogar psychosomatische Kliniken, die auch aus dem (deutschsprachigen) Ausland Patienten akzeptieren.

    Danke für deine Tips. Da ich evtl. bald sowieso in ein anderes Bundesland umziehen werde, nehme ich die Therapeutensuche nochmal ganz neu in die Hand.

    Ich denke, ich kann mich selbst sehr gut analysieren, von daher habe ich meine Problematiken und Ziele schon ganz gut formuliert. Ich denke schon, dass die Kognitive Verhaltenstherapie die richtige Therapieform für mich ist, aber da kann ich mich ja nach meinem Umzug in einer Psychoambulanz nochmal beraten lassen.

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    AW: Psychotherapeutensuche Erfahrungen

    Zitat Zitat von Liven Beitrag anzeigen
    @Die-Andere

    Genau, ich werde in der nächsten Stadt nochmal ganz neu auf die Suche gehen. Im Moment bin aber auch noch ein wenig im Zwiespalt. Die Planung nach Hamburg ist noch nicht ganz abgeschlossen. Eigentlich will ich hier alles hinter mir lassen, da Frankfurt mein Unglück nur noch verschärft hat, aber da ich hier noch einen weiteren Therapeuten aufgesucht hatte, der beim Erstgespräch ganz passabel war, weiß ich jetzt nicht, ob ich meinen Umzug verschieben soll, um diese Chance noch wahrzunehmen. Aber was, wenn ich dann in den probatorischen Sitzungen merke, dass er doch nicht der Richtige ist?! Soll ich dann tatsächlich wegen einem Therapeuten meine Planungen verwerfen, aber es könnte auch ein Ausweg aus meiner Erkrankung sein. Was für ein Dilemma. Leider hat er erst wieder Anfang Juli Termine frei.
    Du schreibst eigentlich willst Du alles hinter Dir lassen. Nun, wegen einem Therapeuten bei dem noch nicht mal sicher ist, ob ihr zusammen passt, würde ich nicht in der Stadt bleiben. Er ist doch nicht die einzige Möglichkeit die Du hast!
    Du findest sicher in HH jemanden, sagt mein Bauchgefühl.

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    AW: Psychotherapeutensuche Erfahrungen

    Zitat Zitat von Liven Beitrag anzeigen

    Einen guten Umgang mit seiner Erkrankung zu finden, ist doch auch schonmal was. Das ist genauso wie mit Diabetis/Schilddrüse etc. Man nimmt seine Medikamente und kommt einigermaßen damit zurecht. So ist es wohl auch teilweise mit der Psyche, obwohl ich glaube, dass es da auch nochmal Abstufungen und komplette Heilung geben kann. Je nachdem, um welche psychische Erkrankung es geht.
    Es gibt Dinge die sich leicht lösen lassen und andere die eine Lebensaufgabe bleiben. Entwicklung, lernen geht immer weiter. Man ist nie "fertig".

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    AW: Psychotherapeutensuche Erfahrungen

    Zitat Zitat von Die-Andere Beitrag anzeigen
    Du schreibst eigentlich willst Du alles hinter Dir lassen. Nun, wegen einem Therapeuten bei dem noch nicht mal sicher ist, ob ihr zusammen passt, würde ich nicht in der Stadt bleiben. Er ist doch nicht die einzige Möglichkeit die Du hast!
    Du findest sicher in HH jemanden, sagt mein Bauchgefühl.
    Das ist süß von dir und hat ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert

    Nein, fertig ist man nie. Entwicklung geht immer weiter, das stimmt! Hoffen wir mal, vor allem zum Positiven

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    AW: Psychotherapeutensuche Erfahrungen

    Zitat Zitat von Liven Beitrag anzeigen
    Nein, fertig ist man nie. Entwicklung geht immer weiter, das stimmt! Hoffen wir mal, vor allem zum Positiven
    Am Ende ist alles gut- und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht zuende

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    AW: Psychotherapeutensuche Erfahrungen

    Hallo, Liven,
    habe erst jetzt deinen thread entdeckt u. überlegt doch noch darauf zu antworten. Ich wünsche und hoffe, dass du inzwischen weiter bist,
    was die Therapeutensuche anbelangt. Ich glaube es ist sehr, sehr schwer einen Therapeuten zu finden, wo es wirklich passt. Als ich mal
    6 Wochen in einer psychosomatischen Klinik war, habe ich das auch bei vielen Mitpatienten rausgehört. Ich war davor auch schon bei
    weiblichen Theras, war allerdings auch nicht das Gelbe vom Ei. Weil es sich dann herausgestellt hat, dass ich einen starken
    Mutterkonflikt habe, wurde mir in der Klinik angedeutet, es wäre vermutlch besser bei einem männlichen Thera. Und ich glaube auch,
    dass viele Therapeuten Patienten nicht annehmen, die ihnen zu schwierig erscheinen. Probleme mit dem Therapeuten, den thread habe
    ich letzten April hier ins forum gestellt. Genau das, was du mit den männlichen Therapeuten erlebt hast, sexualisiertes Gespräche,
    obwohl es keinen Anlass dafür gab, so war das bei mir auch. Auch ich hatte das Thema in den Bögen nicht ausgefüllt, da ich nicht
    deswegen eine Therapie machen wollte. Leider war der Thera am Anfang ganz normal, das fing dann erst nach einiger Zeit an.Vermutlich
    weil er dachte, ich sei das perfekte Opfer, alleinlebend, ohne support seitens der Herkunftsfamilie. Und ich war in einem
    Abhängigkeitsverhältnis und zwar dergestalt, dass ich immer AUs (gleichzeitig Psychiater) brauchte wegen drohenden
    Arbeitsplatzverlustes. Nun inzwischen bin ich der Meinung, dass viele (männliche) von denen selbst Störungen/Auffälligkeiten haben,
    möglicherweise genau auf dem Gebiet der Sexualität/Frauen/Macht. Ist doch der perfekte Rahmen um das ungestört ausleben zu
    können. Es bleibt meistens unter Verschluss, welche Patientin will so was schon öffentlich machen oder hat die Kraft dazu? Wagt man
    es, in der Therapie zu widersprechen wird sofort pariert von wegen, das zeigt doch schon wieder, dass Sie, also die Patientin, ein
    Problem auf dem Gebiet haben. Durch die Zuschriften hier im Forum wurde es mir klar, es war sein Problem, da war es dann nicht mehr
    so bedrückend. An meinen eigentlichen Problemen, u. a. Sozialphobie, Depression, körperliche Krankheit – was was bedingt, ist bis
    heute ungeklärt -, war er nur mäßig interessiert. Obwohl heute die körperlichen Hintergründe für meine Krankheiten erforscht und bekannt
    sind (u.a.fehlgeleitetes Immunsystem) war er der Auffassung, dass es daher rührt, dass ich alleine lebe (sprich zu wenig Sex habe). Ach
    so... Man kann es sich einfach machen als Therapeut, wenn alles darauf runtergebrochen wird. Tja, wäre ja schön gewesen, mir als
    Sozialphobikerin Tipps zu geben bzw. zu üben, wie man allgemein Menschen (Männer) kennenlernen kann. Wenn mir vorher jemand so
    etwas erzählt hätte, was da in wirklich jeder Stunde ablief, ich hätte es nicht glauben wollen und gedacht, das kann nicht wahr sein. Man
    möchte es sich nicht vorstellen, wenn jemand der wirklich sexuellen Missbrauch erfahren hat, an so einen Typen gerät… Aber so einen
    an der Klatsche habe ich nicht, auf solche Ideen würde ich nicht kommen, hätte ich es nicht erlebt.:Jede noch so banale
    Alltagsbemerkung wurde in den sexuellen Kontext gestellt. Einmal zu Beginn der Stunde antwortete ich auf die Frage, wie es mir geht,
    gut, ich käme gerade vom Podologen. Daraufhin wurde von ihm versucht mich als Fußfetischistin darzustellen… wegen Fußpflege. Dabei
    glaube ich war er selbst einer (u.a.), so wie er im Sommer auf lackierte Fußnägel in Sandalen reagiert hat, das ist mir noch nie passiert.
    Ich könnte seitenweise von seinem abartigen Gerede und Verhalten berichten. Alles war genau geplant, regelrechte Inszenierungen
    seiner Person, aber auch immer so, dass es zufällig erscheinen konnte,wenn z. B. die Angestellten da waren. Zu dem kamen noch
    extremer Narzissmus, Wutanfälle usw. Da ich ihn für nicht ungefährlich hielt, habe ich mich entschieden so zu tun, als ob ich es nicht
    durchschaut hätte, bei Konfrontation wäre es schätzungsweise nicht gut für mich gelaufen. Das hatte voll System bei dem. Er ist
    unglaublich gut vernetzt (+bürgerliche Fassade m.Familie), diese Art von Menschen wissen, ihnen kann nichts passieren, dieser Verein
    hält zusammen. Ich denke auch, dass die in ihren Supervisionsstunden nicht ehrlich sind…Das System in Deutschland lässt sie
    gewähren, leider u. das schon viel zu lange. Videoaufzeichnung der Sitzungen, ja das wäre schon mal ein guter Schritt. Bleibt nur zu
    hoffen, dass auch hier bald eine me-too-Bewegung entsteht. So wie sich das hier im forum schon darstellt, müsste die Bewegung in
    kurzer Zeit sehr viele Aktivistinnen haben.

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    AW: Psychotherapeutensuche Erfahrungen

    Liebe silver_pixy,

    ich kann dir nur voll und ganz dazu beipflichten, dass das System in Deutschland dieses zulässt und die Therapeutenkammern da auch viel unter Verschluss halten. Die Beschwerdestelle der Therapeutenkammer in Hessen hat zu meinem Anliegen auch nicht reagiert, wie ich es erwartet hätte. Ich hatte die Auflistung an sie gesendet, mit der Bitte um Rückmeldung, inwieweit Behandlungsfehler, die meldepflichtig wären, entstanden sind. Ich hatte scheinbar zu viel erwartet. Statt mich über die einzelnen Grenzüberschreitungen seitens der Therapeuten aufzuklären, wurde dazu informiert, dass die Beschwerde nur bearbeitet werden kann, wenn ich die Namen der Therapeuten mit angebe. Das war eine absolute Enttäuschung für mich! Damit hätte ich nicht gerechnet und hat mich sehr resignieren lassen. Manchmal frage ich mich, wie denn die Kammer reagiert hätte, wenn es ein (körperlicher) sexueller Missbrauch innerhalb des Patienten-Therapeuten Verhältnisses gegeben hätte? Hätte die Kammer dann genauso reagiert?! Erst den Namen des Therapeuten preisgeben und dann geht man erst auf die Belange des Patienten ein?! Ohne Aufklärung, ohne Rückmeldung, der Patient wird mit seinem Anliegen alleine gelassen und retraumatisiert!

    Diese Resignation und das dadurch entstandene Misstrauen dieser Institution gegenüber, hat mich dazu veranlasst, dem nicht weiter nachzugehen. Ich habe keine potenziell positive Entwicklung bzgl. meiner Beschwerden und deren Aufarbeitung gesehen!

    Ja, wir brauchen auch in Deutschland eine Me-too Bewegung!

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    AW: Psychotherapeutensuche Erfahrungen

    Ich bin zur Zeit auch wieder auf der Suche nach einem Psychotherapeuten, aber die Suche hier in meiner Stadt gestaltet sich äußerst schwierig. Entweder es geht nur der Anrufbeantworter dran, der einem sagt, dass bis Ende des Jahres weder Patienten auf die Warteliste kommen noch Erstgespräche statt finden. Andere sind zwar erreichbar, aber sind auch alle voll. Es ist so frustrierend. So langsam weiß ich mir auch keinen Rat mehr.

    Die Terminvergabe der 116117 ist überhaupt nicht erreichbar - egal, zu welcher Uhrzeit. Auf der Homepage wird darauf hingewiesen, dass Termine für Psychotherapeuten nur über die Hotline vergeben werden

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