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  1. Registriert seit
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    AW: Verhalten eines Psychotherapeuten - unethisch, unprofessionell?

    Zitat Zitat von Joaquin_ Beitrag anzeigen
    Und nein, es war nicht von provokativer Therapie oder paradoxen Interventionen die Rede, das hatte ich doch auch schon geschrieben, oder nicht?
    Sorry das hatte ich nicht mitgekriegt.

    Ohne ein absichtliche Provokation als bewusst gewählte Therapiemethode ist sein Verhalten schon irritierend.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  2. Registriert seit
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    AW: Verhalten eines Psychotherapeuten - unethisch, unprofessionell?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ohne ein absichtliche Provokation als bewusst gewählte Therapiemethode ist sein Verhalten schon irritierend.
    Er hat gesagt, er habe ihn "pieksen" wollen. Klar, das kann man natürlich immer sagen. Aber rechtfertigt das alles? Irgendwie bleibt ein Beigeschmack bei dem allen und es ist wohl ganz gut, dass der Zyklus jetzt endet.


  3. Registriert seit
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    AW: Verhalten eines Psychotherapeuten - unethisch, unprofessionell?

    Zitat Zitat von Joaquin_ Beitrag anzeigen
    Er hat gesagt, er habe ihn "pieksen" wollen. Klar, das kann man natürlich immer sagen. Aber rechtfertigt das alles? Irgendwie bleibt ein Beigeschmack bei dem allen
    Ganz offensichtlich hat er ihn pieksen wollen- aber - die Motivation dahinter ist das große Fragezeichen.
    Möchte man Veränderung für den anderen oder für sich (weil man genervt ist)?- eine wichtige Frage, die sich in der Handlung zeigt.

    Das, was abgelaufen ist, klingt eher nach typisch-menschlichem Verhalten- jemand ist verärgert und "watscht ab". Die Tragik liegt in dem Machtgefälle, bei dem das, was so jemand sagt, mehr Gewicht bekommt als die eigene Stimme.
    Hier greift eben die große Verantwortung, die man übernimmt, wenn man mit Menschen auf diese Art arbeitet.

    Nachdem dieser Kurs nun eh zuende geht, hätte ich jetzt - zu verlieren gibts nichts mehr- durchaus konkreter nachgehakt.
    Und mir die ganzen Antworten dann doch angehört.

    Und ich würde auch erwarten, dass ein Therapeut, WENN das Thema nochmal aufkommt, in die Runde laut fragt "wie ist es euch damit gegangen?" und sich damit jedem einzelnen noch einmal zuwendet- sofern nötig.

    Entweder er hat es bis jetzt immer noch nicht verstanden- was er da gemacht hat- oder er will es übersehen.
    Beides ist nicht filmreif.

    Gleichzeitig möchte ich die Teilnehmer auch an ihre Verantwortung erinnern- es sprach nichts dagegen, das Thema- was berührt hat- anzusprechen und zu klären.
    Richtig deutlich wurde das offenbar nicht gemacht.

    Wenn ICH Klarheit will, dann muss ich mich dafür auch einsetzen.
    Bin ich selbst direkt betroffen, mag das zu schwer sein- als Teilnehmer, der "nur beisitzt" in der Situation, werde ich vermutlich in der Lage sein, das noch einmal anzusprechen.
    Und ohne den Therapeuten in den Schutz zu nehmen, kann grundsätzlich auch einem Therapeuten mal etwas "untergehen" und er etwas nicht erkennen.

    Wie immer- letztlich geht es darum zu sehen, was man aus dem Geschehen für sich bestenfalls herausziehen kann.
    Diese Erfahrung in das Leben positiv einbauen.

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