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  1. Registriert seit
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    @Galah Aber gerade in diesen Situationen ( Schule, Freunde treffen, ect.) halte ich es ja psychisch am allerschlechtesten aus...

  2. Avatar von jofi2
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Konkret zu Deiner Situation: Ich rate nicht zu einem stationären Aufenthalt, weil der Dich so aus dem Leben (Schule) rausreißt und Deine Herausforderung ja gerade ist, im Alltag, statt in einem geschützten Raum, zu bestehen.
    Eine ambulante Unterstützung scheint mir sinnvoller, zudem Ablenkung vom Kreisen um's Essen, indem Du andere Aktivitäten (Lernen, Sport, Unternehmungen mit Freundinnen, neues Hobby, Nebenjob,...) bewusst ausbaust.
    Kannst Du mir erklären woher Du aus der Ferne mit den wenigen Infos, die wir haben, die Sicherheit nimmst, so relativ detaillierte Empfehlungen geben zu können?
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  3. Inaktiver User

    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Kannst Du mir erklären woher Du aus der Ferne mit den wenigen Infos, die wir haben, die Sicherheit nimmst, so relativ detaillierte Empfehlungen geben zu können?
    Das war eine von vielen, teils unterschiedlichen, Meinungen/Empfehlungen hier im Strang.
    Ich wiederhole: Eine ambulante Begleitung halte ich unbedingt für notwendig; dass ein Wechsel der gegenwärtigen Begleitperson erfolgen sollte und wie der zu bewerkstelligen ist, hatte eine Vorschreiberin schon ausgeführt.

  4. Moderation
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Zitat Zitat von sunshine223 Beitrag anzeigen
    @wildwusel ich frage mich ja immer, wie man so jemanden wie mich überhaupt lieben kann
    Gestehe den Leuten zu, daß sie es tun.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  5. Registriert seit
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Liebe Sunshine,

    wenn du bereit dazu bist, ernsthaft und mit Überzeugung etwas zu ändern wird ein stationärer Aufenthalt unumgänglich sein.Am besten wie erwähnt in einer Klinik für Essstörungen.
    Auch im Anschluss wird vermutlich weitere Hilfe in Form von ambulanter Therapie ,Selbsthilfegruppe und anderes nötig sein.
    Glaube mir,ich weiß wovon ich spreche.Die Magersucht begleitet mich seit m einem 17 LJ und nun bin ich 54 in allenHöhen und Tiefen mit vielen Folgeschäden, sodass ich schon seit meinem 40 LJ voll berufsunfäig berentet bin
    Lass dir helfen, schmeiss dein Leben nicht fort.
    Natürlich hast du einen Anspruch auf einen Klinikplatz.Im übrigen war es bei mir genauso.Nach dem 1 Klinikaufenthalt untrolliert gegessen bis zur wirklichen Adipositas,Mit hohem Gewicht kam ich in eine klinik für Essgestörte ,Diagnose blieb trotzdem Anorexia nervosa.Das Gewicht bezw. die Zahl auf der Waage ist in dem Falle nicht wichtig.Da ich vermutlich mich nicht richtig auf die Therapie eingelassen habe, sondern mein Hauptziel die Gewichtsabnahme war,blieb die weitere Gewichtssabnahme im Anschluß nicht aus.Trotzdem kann ich dir zu dieser Klinik raten, da sie doch spezielle Hilfe gibt.Natürlich ist es auch befremdlich, wenn so viele Essgestörte eine Zeitlang zusammenleben.
    Bitte lass dir helfen


  6. Registriert seit
    28.05.2019
    Beiträge
    12

    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Es ist schon spät und eigentlich wollte ich nur querlesen als Bettlektüre. ;) Hier muss ich kurz schreiben.

    Ich selbst war 12 Jahre schwer magersüchtig und bin heute gesund, Folgeschäden haben sich alle mit noch ü30 repariert. Es geht also.

    Was Du durchmachst ist normal. Klingt nun bescheuert, ist aber so simpel. Du bist nun an Pudels Kern und merkst, dass nur essen nach Plan noch keine gesunden Menschen schafft – essen nach Plan bei kontrolliertem NG ist eine etwas gesündere Form der Essstörung, dabei aber genauso von Kontrolle und Angst getrieben.

    Der springende Punkt befindet sich dort, wo Du Dich annehmen kannst mit all Deinen Bedürfnissen, wobei Normalität noch keine Rolle spielen darf. Du hattest und hast ein Problem mit Dir bzw. der Dosierung Deiner selbst und dem Zulassen dessen; die Gründe kennen wir nicht.

    Rein körperlich bist Du ausgehungert bei turbulentem Hormonspiegel noch Jahre nach Erreichen eines gesunden Gewichts.

    Mein Weg war – nachdem ich zig Runden wie Du jetzt hinter mir hatte: Intuitiv essen. Klingt schön, war hart, da ich Mengen regelmässig an die 5K Kalorien gegessen habe, manchmal mehr. Habe bis rund 70kg zugenommen, ab da signalisierte mein Körper und Geist von selbst, dass weniger benötigt wird. Mein Gewicht arbeitete sich über weitere 3 Jahre auf für mich gesunde 53 kg runter, die Essmengen sind normal geworden, die Gier verschwunden, alles gesund.

    Das war die Kurzfassung. Dazu hatte ich intensive ambulante (alternativmedizinische) Betreuung für das Hocharbeiten der Traumata.

    Willsagen: Kontrolle ist nicht the way to go. Tun ist nicht the way to go.
    Lassen. Darum geht‘s. Schon mal eine dicke Giraffe gesehen? Nein? Die kümmert sich nämlich auch nicht ums Gewicht, bewegt sich wann sie will und senkt den Kopf bei Hunger. :)

    Das war immer mein Credo. Heute bin ich eine lustige Erscheinung in meinem weiblichen Umfeld – eben wie die Giraffe. Ohne Krampf gesund und krampfbefreit.

    Meine zwei Cent. Entschuldigt allfällige Tippser am Handy. :)



  7. Registriert seit
    20.07.2010
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    @Peonie

    Sunshine, wenn du noch liest....

    Was dir unmöglich und vielleicht sogar unerwünscht erscheint, kann wieder heilen.

    Wenn du dich einmal traust, los zulassen. Und danach nicht Kompensation durch sonstwas betreibst.
    Wenn du dich einmal traust. Dann ist nichts wie vorher.

    Aber einmal muss es sein.

    Und "kontroll. Essen" - sagen wir mal so...Das ist ein Ansatz, der quasi selbsterklärend falsch ist.
    Leider ist er ein verbreiteter und wenn man sich die Evaluation über die Rückfallquoten ansieht, dann darf man auch mal fragen, warum eigentlich keiner Voodoo oder Schüssel # 11 vorschlägt als Therapie

    Soll heißen, wenn du das nicht packst, dann liegt es auch am Konzept.

    Bei einem so gravierenden Psychischen Problem wie einer Essstörung (egal welche!) ist ein rein VT Ansatz meist zu wenig.
    Vergleich:
    Wie wenn man irgendwo Schimmel im Bad hat. Wenn man immer nur Schimmelex drüber sprüht und lüftet und heizt ist das zwar nicht schlecht für die Optik, der Schimmel kommt aber sofort wieder, sobald er die Chance dazu hat.
    Solange man die Ursache (Baumangel etc ) nicht behebt ist es nur doktern am Symptom.

    Hast du Sunshine noch eine Therapeutin?
    Denke auch mal Richtung Tiefenpsychologie/Analyse

    Gibt nicht auf!
    Bei vielen schweren Krankheiten muss man öfters ran und der Ausgang ist ungewiss.

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