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  1. Avatar von Simpleness2
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen

    Das Problem dabei ist, daß Magerkeit und Nicht-essen in unserer Gesellschaft einen so hohen Wert hat, daß du immer wieder Ärzte und Therapeuten treffen wirst, die dir eigentlich helfen sollten, die aber nicht umhinkönnen, dich merken zu lassen, daß sie deine Sucht für eine im Grunde gute Sache halten, die nur ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist.


    Wie bitte? Es soll Ärzte und Therapeuten geben die Magersucht nicht erkennen und nicht ernst nehmen? Wie kommst Du darauf? Das glaube ich tatsächlich nicht.

  2. Avatar von jofi2
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Zitat Zitat von sunshine223 Beitrag anzeigen
    @ jofi2 weil das ja über mehrere Monate gehen muss,dass man so frisst....ich persönlich denka ja, dass ich es habe, aber ich glaube, aus ärztlicher Sicht ist das nicht so...
    Klar, es gibt immer auch zeitliche Kriterien.
    Aber bei Deiner Vorgeschichte sollte es mich wundern, wenn einPsyxhiater oder Psychologe Dir sagen würde, Du sollst erst mal 3 Monate weiter Fressattacken haben und danach könntest Du ja mal wiederkommen.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)


  3. Registriert seit
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    @jofi2 ja,das stimmt. Das Problem ist,ich komme vom Essen nicht mehr weg, also wirklich gar nicht und hänge den ganzen Tag nur rum. Wenn ich nicht sofort irgendwo anders hinkommen, als Zuhause ( und auch nicht zu irgendwelchen Verwandten oder so, denn diesen Leuten kann ich nicht mehr unter die Augen treten, seitdem ich so fresse) , dann bin ich innerhalb kürzester Zeit ein Adipositas Typ 3 Patient...... :( :(
    :( :(


  4. Registriert seit
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Wenn du nicht aufpasst, bist du irgendwann tot.

    Ernsthaft: dir ist doch hoffentlich klar, dass du schwer krank bist, oder?
    Es ist grad egal, ob deine Therapeuten, Eltern oder Verwandten das verstanden haben. Hast du es verstanden? Weißt du, dass du eine schwere, lebensbedrohliche Erkrankung hast, für die du NICHTS KANNST, und wo du zwingend mehr Hilfe brauchst?

    Rede es nicht klein. Und hör auf zu überlegen ob du genug ins Raster passt um Hilfe in Anspruch nehmen zu dürfen. Du bist wichtig! Dein Leben, dein Körper, deine Seele sind wichtig! Und für dich, an jedem Tag und zu jeder Minute darfst du dich an allererste Stelle stellen. Du darfst dich und dein Leben als das allerwichtigste für dich ansehen. Absolute top eins Priorität. Und du darfst gesund sein wollen und gesund werden und um Hilfe bitten und dich in den absoluten Mittelpunkt stellen. Jetzt ab heute und für immer.

  5. Inaktiver User

    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Zitat Zitat von sunshine223 Beitrag anzeigen
    ich frage mich ja immer, wie man so jemanden wie mich überhaupt lieben kann
    @sunshine,
    die Frage, die Dich zum Thema Liebe Dein Leben lang begleiten wird, ist nicht diese.
    Sondern: Kannst Du es zulassen, dass Dich jemand liebt?


  6. Registriert seit
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    623

    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Also, hier wird an manchen Stellen ein bisschen dramatisiert.
    Mit 1,74 m und 54 kg ist man nicht in einer akut lebensbedrohlichen Situation.
    Das ist, was man nach den gängigen Kategorien heute leicht untergewichtig nennen würde.

    Richtig ist, dass Magersucht in extremen Formen lebensbedrohliche Formen annehmen kann und auch, dass manchmal dauerhaft bleibende Schäden entstehen können.

    Du hast sunshine das Problem erkannt, willst auch was tun, nur aus irgendwelchen Gründen scheinst du zu zögern, Hilfe anzunehmen, weil du meinst, andere sind vielleicht schlechter dran und weil Ärzte vielleicht die Notwendigkeit nicht sehen würden, dass du Therapie brauchst.
    Es kann schon sein, dass andere schlechter dran sind, aber du nimmst niemandem seinen Therapieplatz weg.
    Das regeln schon die Stellen, die Therapien anbieten. Wirst du also angenommen, dann hat es seine Richtigkeit. Du würdest dann nur das nehmen, was dir auch zusteht.
    Niemand wird "draußen" bleiben müssen, weil du dir helfen lässt.

    Und wirst du eines Tages das Ganze überwunden haben, dann wirst du auch für andere in deinem Umfeld da sein können, wenn jemand z. B. ein offenes Ohr braucht, ein wenig Zuspruch.. Dafür musst du aber erst aus diesem Zustand heraus kommen.

    Es hat alles seinen Grund. Und es wird Gründe dafür geben, die dich in diese Situation hinein gebracht haben. Das ist oft zu bewältigen. Ich kenne zwei Menschen, die beide als Jugendliche an Magersucht litten. Beide sind heute glücklich. Zufrieden mit sich selbst, mit ihrem Leben, haben Familie, Kinder, stehen im Beruf usw..


  7. Registriert seit
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    @Galah ja, das weiß ich eben auch nicht, momentan ist mir ja eigentlich nach allem Anderen als Liebe...


  8. Registriert seit
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    @ Putulu das sehe ich auch so. 54 kg ist jetzt noch nicht zu wenig, ich möchte ja auch nicht weniger wiegen, aber halt auch nicht mehr.....

  9. Avatar von jofi2
    Registriert seit
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    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Zitat Zitat von sunshine223 Beitrag anzeigen
    @jofi2 ja,das stimmt. Das Problem ist,ich komme vom Essen nicht mehr weg, also wirklich gar nicht und hänge den ganzen Tag nur rum. Wenn ich nicht sofort irgendwo anders hinkommen, als Zuhause ( und auch nicht zu irgendwelchen Verwandten oder so, denn diesen Leuten kann ich nicht mehr unter die Augen treten, seitdem ich so fresse) , dann bin ich innerhalb kürzester Zeit ein Adipositas Typ 3 Patient...... :( :(
    :( :(
    So schnell geht das nicht mit Adipositas.
    Geh in die Ambulanz, Du klingst so, als ob Du wirklich nicht weiter weißt.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  10. Inaktiver User

    AW: Magersucht und ihr weiterer Verlauf

    Zitat Zitat von sunshine223 Beitrag anzeigen
    @Galah ja, das weiß ich eben auch nicht, momentan ist mir ja eigentlich nach allem Anderen als Liebe...
    @Sunshine, das steht in Deinem Leben aktuell ja auch nicht an. (Ich hatte Deine Aussage als grundsätzlich verstanden, und ebenso grundsätzlich geantwortet.)

    Konkret zu Deiner Situation: Ich rate nicht zu einem stationären Aufenthalt, weil der Dich so aus dem Leben (Schule) rausreißt und Deine Herausforderung ja gerade ist, im Alltag, statt in einem geschützten Raum, zu bestehen.
    Eine ambulante Unterstützung scheint mir sinnvoller, zudem Ablenkung vom Kreisen um's Essen, indem Du andere Aktivitäten (Lernen, Sport, Unternehmungen mit Freundinnen, neues Hobby, Nebenjob,...) bewusst ausbaust.

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