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  1. Inaktiver User

    AW: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie vs. Kognitive Verhaltenstherapie

    Zitat Zitat von Wuckerzatte Beitrag anzeigen
    Mein letzter Therapeut hatte übrigens die Diagnose "Phobische Störung" aufgestellt und mein aktueller Therapeut "Dysthymie".
    Laut Wikipedia ist Dysthymie oft behandlungsresistent und betrifft geschätzt 1,5% der Bevölkerung (Frauen 1,8, Männer 1,3). "Behandlungsformen wie die kognitive Verhaltenstherapie können die Symptome mit der Zeit auflösen." (Kursivsetzungen von mir)

    Das finde ich aufschlussreich bzgl.:
    1. Große Zahl der Betroffenen (im Gegensatz zur allgemeinen Wahrnehmung)
    2. Wenig bis keine Antworten der klassischen Psychotherapie

    @Wuckerzatte,
    Ich finde, Du bist auf einem sehr richtigen (i.S. von selbstfürsorglichem) Weg, indem Du den Nutzen einer Therapie, die Dir trotz Deines hohen Invests nach wie vor nichts bringt und Dich sogar zunehmend nervt, infrage stellst.

    Je nach Deinen individuellen Neigungen könntest Du andere Wege ausprobieren. Simpleness hat Körperwahrnehmungs- und Achtsamkeitstrainings genannt, weitere mögliche Wege wären Austausch mit anderen Betroffenen (Selbsthilfe), Coaching (bezogen auf den Umgang mit der Dysthymie), energetische Behandlung (zur Stärkung), philosophisch-spirituelle Bearbeitung (Sinnfrage), Rückführung, uvm - wie gesagt, abhängig von Deinen Neigungen, ergänzend oder alternativ zu einer klassischen Therapie.

    Für jede, wirklich jede Methode sollte gelten:
    - Dein Bauchgefühl sagt Ja zum Therapeuten
    - Die Behandlung ist keine Last für Dich, sondern erzeugt ein gutes Gefühl (mindestens von "auf-dem-richtigen-Weg-sein")
    - Du hast ein klares Verständnis von der Wirkungsweise der Methode bezogen auf Deine Fragestellung
    - Du hast ein klares Verständnis von Deinem erwünschten Ergebnis und der Messbarkeit von dessen Erreichung
    - Du schaust regelmäßig, wie Du es ja auch jetzt schon machst, ob Dir die Behandlung etwas bringt, sprichst darüber mit dem Therapeuten und steuerst ggf. um bis hin zum Abbruch.


  2. Registriert seit
    03.07.2005
    Beiträge
    35.214

    AW: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie vs. Kognitive Verhaltenstherapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Laut Wikipedia ist Dysthymie oft behandlungsresistent
    Das ist wiedker eine von diesen Diagnosen... *seufz*

    Dysthymie – Wikipedia
    Der Begriff Dysthymie (Missmut von altgriechisch: dysthymós = „missmutig“ und thymós =„Gemüt“[1]) steht für eine langanhaltende depressive Verstimmung. Es handelt sich um eine affektive Störung, die aus den gleichen kognitiven und psychischen Mustern besteht wie die Depression – allerdings mit Symptomen, die weniger ernst sind, aber stattdessen weitaus länger andauern.

    äh ja - dass du wegen anhaltender missmutiger Stimmung, die einfach nicht weg geht, Hilfe suchst - ist ja die offensichtliche Ausgangslage. Da einfach noch ein griechisches Fremdwort dran zu pappen das genau das sagt, was eben offensichtlich so ist, wie es ist - hilft niemandem weiter.

    Es wär zum sich kringelig lachen, diese Absurdität, wenn es nicht so ernst wäre.

    Grundsätzlich ist das wohl ein Thema, das einen multifaktoriellen Ansatz braucht, das beharrliche ausdauernde Pickeln an vielen Details über lange Zeit. Ich würde auch damit rechnen, dass sich in dker Zwischenzeit alle möglichen und unmöglichen und unerwarteten Dinge zum Besseren bewegen, bloss das nicht, weswegen man das alles überhaupt macht - ging auf alle Fälle mir so, bei meinen grossen Brocken. Aber früher oder später bewegen sich auch die. Ich finde, es lohnt sich, dran zu bleiben.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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