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  1. Avatar von schafwolle
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    AW: Familien Aufstellung

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Die Wirkung in diesem Feld ist schwer zu glauben und wer das nie erlebt hat, wird sowas schnell als Humbug hinstellen.
    Mit dem Verstand alleine wird man das nur schwer annehmen, hier überzeugt das Erleben und Fühlen.
    Ich bin zu diesen Aufstellungen völlig vorurteilsfrei gegangen, bin aber eigentlich
    dennoch im Vorfeld von der Wirkung dieses morphischen Feldes ausgegangen. Nicht
    zuletzt wegen der entsprechenden Literatur, die ich zum Thema gelesen hatte.

    Nur - das ausbleibende Erleben und Fühlen hat zu meiner Überzeugung beigetragen,
    dass man die Wirkweise - bzw. Existenz - dieses Feldes zurecht hinterfragen darf.

    Ganz abgesehen davon, hatte ich bei einigen der Stellvertreter den Eindruck, dass
    sie Theater spielten, wobei die vorher besprochenen Situationen quasi als Skript dienten.
    Man konnte schließlich erahnen, in welche Richtung die Gefühle gehen sollten.

    Systemaufstellungen als solche halte ich nach wie vor für eine gute und sehr
    hilfreiche Sache.

  2. Avatar von Julifrau
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    AW: Familien Aufstellung

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen

    Nur - das ausbleibende Erleben und Fühlen hat zu meiner Überzeugung beigetragen,
    dass man die Wirkweise - bzw. Existenz - dieses Feldes zurecht hinterfragen darf.
    Wie wäre es dabei, von dir selbst zu sprechen? Ich meine, dass das ausbleibende Erleben und Fühlen weniger mit dem Nicht-Vorhandensein der angesprochenen Felder als mit deiner Reaktion darauf zu tun hat? Zweifel verhindert die Wirkung.

    Ganz abgesehen davon, hatte ich bei einigen der Stellvertreter den Eindruck, dass
    sie Theater spielten, wobei die vorher besprochenen Situationen quasi als Skript dienten.
    Man konnte schließlich erahnen, in welche Richtung die Gefühle gehen sollten.
    Im Laufe der vergangenen 25 Jahre habe ich wirklich einige Aufstellungen bei verschiedenen Trainern gemacht. Was du beschreibst, habe ich so nicht erlebt. Und ggf. dann aber auch die entsprechend kompetenteTrainer/Aufstellungsleiter, die genau das gesehen hätten/haben und entsprechend agierten.
    ************************************************** **
    What if I fall?
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  3. Avatar von twix25
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    AW: Familien Aufstellung

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Quirin, warst du je bei einer Familienaufstellung?

    Diese Art von Kritik kenne ich nur von Menschen, die das noch nie gemacht haben.
    Die Wirkung in diesem Feld ist schwer zu glauben und wer das nie erlebt hat, wird sowas schnell als Humbug hinstellen.
    Mit dem Verstand alleine wird man das nur schwer annehmen, hier überzeugt das Erleben und Fühlen.
    Deshalb ist auch darüber diskutieren sinnlos, man kann nicht mit Reden überzeugen, wenn man es fühlen muss.



    Ich habe diverse Aufstellungen gemacht, selber aufgestellt und in verschiedenen Rollen aufgestellt worden

    Ich kann sagen, dass es mir nach einem bestimmten Leven an Therapie/Selbsterfahrung im besten Sinne "den Rest" an Klarheit gebracht hat

    Alles erschien plötzlich "rund"

    Und hauptsächlich waren es Aufstellungen, an denen ich gestellt wurde, bei denen eben nicht vorher klar war, worauf es hinauslaufen könnte
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

  4. Avatar von schafwolle
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    AW: Familien Aufstellung

    Zitat Zitat von Julifrau Beitrag anzeigen
    Wie wäre es dabei, von dir selbst zu sprechen? Ich meine, dass das ausbleibende Erleben und Fühlen weniger mit dem Nicht-Vorhandensein der angesprochenen Felder als mit deiner Reaktion darauf zu tun hat?
    Zweifel verhindert die Wirkung.
    Ist wohl ein bisschen so, wie mit dem Placebo-Effekt ;).

    Ich schrieb aber, dass ich (damals) keine Zweifel hatte, eher im Gegenteil - und das,
    obwohl die Existenz dieses Feldes wissenschaftlich nicht erwiesen ist und
    abgelehnt wird.

    Was meinst Du mit meiner Reaktion?
    Welche hätte ich denn zeigen sollen?


    Was du beschreibst, habe ich so nicht erlebt.
    Das war auch mein ganz subjektives Empfinden - und meine Erklärung
    ist für mich auch nach wie vor naheliegend. Menschen sind idR leicht
    zu beeinflussen.

  5. Avatar von Julifrau
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    AW: Familien Aufstellung

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ist wohl ein bisschen so, wie mit dem Placebo-Effekt ;).
    Oder aber du standest eben auch für Menschen, die wenig spüren ..., dann würde deine Erfahrung ja auch wieder passen ;-).


    Was meinst Du mit meiner Reaktion?
    Welche hätte ich denn zeigen sollen?
    Nicht du, sondern was du von anderen beschrieben hattest, die nach deinem Empfinden nicht echt in den Stellvertreterrollen waren. Jemand, der Aufstellungen leitet, sollte erkennen, wenn es nicht authentisch ist und 'zusammengereimt'. Dann wird diese/r normalerweise reagieren. Außer vielleicht, es ist nicht sehr wesentlich für das Gesamtbild.



    Menschen sind idR leicht zu beeinflussen.
    Ja und nein. Das gilt ja dann auch für jeden Therapeuten - den Klienten 'zu beeinflußen'. Ist aber nicht so, weil bei einem Klienten nur das aktiviert wird, was ohnehin vorhanden ist. Ähnliches gilt für das Familienstellen - gut gemacht, wird da nichts manipuliert, sondern lediglich ohne Wertung aufgezeigt.
    ************************************************** **
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  6. Inaktiver User

    AW: Familien Aufstellung

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Mit dem Verstand alleine wird man das nur schwer annehmen, hier überzeugt das Erleben und Fühlen.
    Deshalb ist auch darüber diskutieren sinnlos, man kann nicht mit Reden überzeugen, wenn man es fühlen muss.
    Quirin nehme ich in der Bri als einen sehr rationalen, weniger gefühlsbetonten Menschen wahr. Dennoch meine ich, dass man an das Thema durchaus auch rational herangehen kann.
    Meine Vermutung ist, dass die Klassifizierung als Esoterik-Humbug auch darin begründet liegt, dass Quirin und Anderen Wissen darüber fehlt, worum es bei diesem Feld geht, was es ist, wie es wirkt.
    Im Web steht das ja nur verschwurbelt, auch auf medizinischen Seiten nur verklausuliert.

    Daher möchte ich versuchen, das Feld hier in einfachen Worten zu erklären:

    Bekanntlich hat ein Mensch ein Bewusstsein und ein Unterbewusstsein; in beidem ist Wissen (gespeist aus Erfahrungen, Gelerntem, Wahrgenommenen, hergestellten Verknüpfungen, etc.), wobei nur das Wissen im Bewusstsein vom Gehirn gezielt abgerufen werden kann. Das Wissen aus dem Unterbewusstsein hingegen kommt nur indirekt, punktuell, somatisch, in Trance-Zuständen, induziert durch Therapie/Coaching, etc., ins Bewusstsein.
    Das Feld ist das kollektive Unterbewusstsein, enthält somit Wissen, welches bewusst nicht ohne Weiteres abgerufen werden kann, aber unbewusst vorhanden ist, und zwar in einem von Menschen Stand heute nicht näher erfassbaren/definierbaren Raum (Feld, Matrix,vwie auch immer), der jedem Menschen zugänglich ist.
    Entdeckt wurde das Feld von Forschern verschiedenster Fachrichtungen zufällig, so auch in der Systemtherapie, und es wird heute von allen (!) Schulen der systemischen Aufstellungen genutzt, die mit lebenden Personen als Repräsentanten arbeiten – weil es Ergebnisse bringt.
    Da der wissenschaftliche Nachweis jedoch noch nicht erbracht ist, hält sich die Schuldmedizin mit schriftlichen Erläuterungen der Wirkungsweise dieser Methode sehr zurück, um sich nicht angreifbar zu machen. Die Tatsache jedoch, dass diese Aufstellungen mittlerweile anerkannte, bei entsprechender Qualifikation des Anleiters von Krankenkassen bezahlte, in Medizin-Lehrbüchern gelistete Methoden sind, sagt m.E. aus, dass eine Wirksamkeit beobachtet, satt nur vermutet wurde, die so mächtig ist, dass auch die Schulmedizin die Vorteile mitnimmt, obwohl der wissenschaftliche Nachweis noch nicht vorliegt.

    Bei systemischen Aufstellungen mit lebenden Menschen als Repräsentanten passiert Folgendes:
    Der Klient stellt seine Fragestellung mit diesen Repräsentanten auf in Form eines Systems, welches fortan unter m.o.w. viel Anleitung ohne weitere Mitwirkung des Klienten agiert.
    Die Repräsentanten stellen dabei ihre eigene Person zurück, spüren in das kollektive Unterbewusstsein hinein und verhalten sich entsprechend, indem sie z.B. mit anderen interagieren oder in einer Befragung durch den Anleiter empfundene Gefühle artikulieren.
    Der Klient schaut von außen drauf.
    Und dann passiert Folgendes: Was der Klient bisher nur im Unterbewusstsein gewusst hat, wird ihm nun durch die Repräsentanten gezeigt, welche, da sie selbst persönlich nicht emotional verstrickt sind und durch die kollektive Fokussierung auf das Anliegen des Klienten, das Wissen aus dem kollektiven Unterbewusstsein hochholen. Gerade wenn der Klient seinen eigenen Interpretationen seiner Situation nicht traut und Schwierigkeiten hat, mit seinem Unterbewusstsein in Kontakt zu kommen, kann er sein unbewusstes Wissen annehmen, wenn er merkt, dass es mit dem kollektiven Wissen übereinstimmt.
    Das ist der Mehrwert gegenüber Aufstellungen mit Figuren oder Klötzen.
    Das ist der Mehrwert, weswegen ein beträchtlicher logistischer und finanzieller Aufwand und ein hohes Fehlerrisiko in Kauf genommen werden.

    (Darüber hinaus gibt es noch Mehrwert der Art, dass der Klient verschiedene Lösungswege stellen lassen kann, um den für sich stimmigen herauszufinden, Loslassprozesse gehen kann, etc. etc.)

    Jeder Therapeut und Coach, der Aufstellungen mit lebenden Repräsentanten anbietet, hat auch ein Set Playmobil-Figuren oder Klötze und würde bei Klienten wie Quirin bevorzugt mit diesen arbeiten. Auch so kann der Klient das System überblicken, auch so sein Unterbewusstsein anzapfen, nur halt ohne den mächtigen Hebel einer komplett dissoziierten Perspektive.


    Ein Kommentar zu den unterschiedlichen Erfahrungen, die hier im Strang geschildert wurden:
    Das hat m.E. mit der Qualität der Anleiter zu tun. Ich habe geniale Aufsteller gesehen, viele gute (- alle mehrjährig darin ausgebildet), etliche schlechte.
    Das Fehlerrisiko ist hoch. Neben dem in meinem vorigen Post erwähnten Hauptfehler, dass die Intensitäten der Gefühlsäußerungen falsch bewertet werden, kommt dazu, dass manche Repräsentanten zu sehr bei sich selbst bleiben, statt sich „leer“ zu machen für das Anliegen des Klienten, und ihre Reaktionen daher sie selbst statt den Repräsentierten betreffen.

    Selbst leite ich Aufstellungen mit mehreren lebenden Repräsentanten nur an, wenn es nicht um menschliche Schicksale geht, also bei abstrakten Themen (z.B. Produktvermarktung, Organisationsaufstellung) oder im Experimentier-Kontext oder bei „harmlosen“ Themen.
    Persönlich favorisiere ich übrigens verdeckte Aufstellungen.


  7. Registriert seit
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    AW: Familien Aufstellung

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich bin zu diesen Aufstellungen völlig vorurteilsfrei gegangen, bin aber eigentlich
    dennoch im Vorfeld von der Wirkung dieses morphischen Feldes ausgegangen. Nicht
    zuletzt wegen der entsprechenden Literatur, die ich zum Thema gelesen hatte.
    Es ist möglich, dass Angst in dir war und diese einiges an Fühlen unterdrückt hat.
    Das muss auch keine große spürbare Angst gewesen sein
    Aber ich schätze, das keiner ohne Aufregung, Spannung und ein wenig Angst in eine Aufstellung geht, denn was man davon hört oder liest klingt nunmal "unheimlich".
    Egal wie offen man sein wird, man erfährt etwas, was ohne direkte Kontrolle geschehen soll (und so nicht stimmt, denn natürlich kann man auch dieses Erspüren unterdrücken oder gar nicht erst zulassen).

    Es könnte also bei dir so gewesen sein, dass einiges aus Schutz nicht zugelassen wurde.
    Und wie oft hast du an FAèn teilgenommen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Nur - das ausbleibende Erleben und Fühlen hat zu meiner Überzeugung beigetragen,
    dass man die Wirkweise - bzw. Existenz - dieses Feldes zurecht hinterfragen darf.
    Das ist verständlich und wenn die Erwartung sehr hoch war, noch mehr.
    Ich stand auch oft in Rollen, die ganz unspektakulär waren und in denen auch nur abgefragt wurde, ob ich dem Geschehen zustimmen kann oder nicht. Wenn ich das dann noch ständig konnte, war das wahrhaftig kein "großes Erleben".

    Nebenbei ist noch spannend, dass die Rollen durchaus zum seelischen Zustand passen.
    Auf lange Zeit beobachtet, hatten Klienten am Anfang ihrer Behandlung durchweg die echt "harten Rollen" und je länger sei gearbeitet haben desto "leichter" wurden diese Rollen.
    Darauf bezogen, könnte es ebenso sein, dass du gar nicht "diese großen Baustellen" in dir hast und somit richtig schlimme Themen bei dir gar nicht Eingang finden. (du nicht dafür ausgesucht wirst).

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ganz abgesehen davon, hatte ich bei einigen der Stellvertreter den Eindruck, dass
    sie Theater spielten, wobei die vorher besprochenen Situationen quasi als Skript dienten.
    Man konnte schließlich erahnen, in welche Richtung die Gefühle gehen sollten.
    Das kenne ich auch und das ist echt übel, wenn man dann keinen Blick dafür hat.
    Angefangen bei total dramatischen Darstellungen über eigene Interpretationen (die aus dem goldenen Blatt stammen könnten, bis zu einem Fall, wo eine Darstellerin etwas über die Geschichte zu der Aufstellung erfahren hat und dann in ihrer Rolle totale Körpersymptome meinte zu spüren. Krux war nur, dass sie für einen anderen Menschen gestellt wurde und da gibt es diese Thematik gar nicht.
    Es war dann wirklich absurd und ist nach ein paar weiteren Fragen an sie auch letztlich für jeden deutlich geworden.
    Das ist schon eine Arbeit, die durchaus Wissen und sehr viel Feingefühl erfordert.


  8. Registriert seit
    15.01.2006
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    AW: Familien Aufstellung

    Galah, es gibt kein kollektives Unterbewusstsein und es gibt kein Feld. Das sind nichts als Behauptungen, auf die es noch nicht mal einen Hinweis gibt, geschweige denn irgendeine sinnvolle Erklärung, was das denn sein soll. Es gibt gar nichts dazu, wirklich gar nichts.

    In der Psychotherapie spielen Aufstellungen insofern einer Rolle, als dass du von den anderen Personen Rückmeldungen bekommst, wie es ihnen in und mit dieser Szenerie geht. Aufstellungen sind aber nur ein Hilfsmittel in einer normalen Therapie, niemals eine Therapie an sich.

  9. Inaktiver User

    AW: Familien Aufstellung

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Galah, es gibt kein kollektives Unterbewusstsein und es gibt kein Feld. Das sind nichts als Behauptungen, auf die es noch nicht mal einen Hinweis gibt, geschweige denn irgendeine sinnvolle Erklärung, was das denn sein soll. Es gibt gar nichts dazu, wirklich gar nichts.
    Quirin, wenn jemand nicht daran glaubt, finde ich das absolut akzeptabel und kann diese Zweifel auch nachvollziehen.
    Nicht nachvollziehen kann ich die Haltung: "Was bis heute nicht bewiesen/erklärt ist, gibt es nicht."
    Diese Haltung erscheint mir nicht rational, denn sie impliziert: "Heute (2018) ist alles erforscht und erklärt. Was heute nicht erklärt ist, gibt es nicht."
    Ist es nicht vielmehr so, dass in jedem Jahrzehnt Neues entdeckt und erklärt wird, in allen Disziplinen?


    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    In der Psychotherapie spielen Aufstellungen insofern einer Rolle, als dass du von den anderen Personen Rückmeldungen bekommst, wie es ihnen in und mit dieser Szenerie geht.
    Nur für diesen Zweck würde der Aufwand m.E. den Nutzen nicht rechtfertigen. Rückmeldungen kann man auch im Stuhlkreis einholen, und um auf blinde Flecken hinzuweisen, genügt schon eine einzige andere Person (der Therapeut), ohne dass man die erwähnten Fehlerrisiken eingehen müsste.


    BTW: Ich halte mich durchaus für einen rationalen Menschen.


  10. Registriert seit
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    AW: Familien Aufstellung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Quirin, wenn jemand nicht daran glaubt, finde ich das absolut akzeptabel und kann diese Zweifel auch nachvollziehen.
    Nicht nachvollziehen kann ich die Haltung: "Was bis heute nicht bewiesen/erklärt ist, gibt es nicht."
    Diese Haltung erscheint mir nicht rational, denn sie impliziert: "Heute (2018) ist alles erforscht und erklärt. Was heute nicht erklärt ist, gibt es nicht."
    Ist es nicht vielmehr so, dass in jedem Jahrzehnt Neues entdeckt und erklärt wird, in allen Disziplinen?
    Zum Entdecken gehört aber auch das Entdecken. Wenn man nichts entdeckt, dann hat man auch nichts entdeckt. Und genau so ist das mit dem kollektiven Unterbewusstsein und diesem ominösen Feld. Hat man nix entdeckt.

    Ein einfaches postulieren, da gäbe es dies und das, das hat nix mit Wissenschaft zu tun. Eine Theorie muss Sachverhalte erklären und Voraussagen machen, die man überprüfen kann.

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