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    Sympathie in Psychotherapie

    Ihr lieben,

    Weil ich gestern wieder bei der Therapie war und irgendwie wütend auf meine Therapeutin war, frage ich mich mal wieder, wie wichtig Sympathie und die so oft beschriebene Chemie in einer Psychotherapie ist. Man hört ja oft stimmen, die sagen, dass es sehr wichtig ist, den passenden Therapeuten oder die passende Therapeutin für sich selbst und für das eigene Thema zu finden. Was ja aber angesichts weniger Plätze und weniger Therapeuten häufig sehr sehr schwierig ist, auch in der Stadt.
    Ich habe aktuell eine weibliche Therapeutin, war vorher bei zwei Männern. Dadurch, dass ich festgestellt habe, dass ich gewisse Probleme mit Frauen habe, dachte ich, dass es vielleicht sinnvoll ist auch mal eine Frau auszuprobieren und sie auszuhalten.

    Ich hatte schon einige gute Momente mit ihr, merke aber oft, dass wir uns nicht ganz grün sind und einige Ansichten nicht teilen.
    Ich habe mich schon einige Male gefragt (auch weilr eine sehr gute Freundin große Probleme mit ihrer Therapeutin hat und ich den Eindruck habe, dass Sie daher nicht vorankommt): Ist es sehr ratsam, sich einen wirklich passenden Therapeuten zu finden, also oft zu wechseln und so viel wie möglich auszuprobieren? Oder ist die Chemie vielleicht doch nicht so wichtig, und am Ende geht es eher um die eigene Auseinandersetzung?

    Wie sind eure Erfahrungen?
    Ich freue mich über jede Antwort.

    Ganz liebe Grüße
    BM

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    AW: Sympathie in Psychotherapie

    Zitat Zitat von BunterMensch Beitrag anzeigen
    IOder ist die Chemie vielleicht doch nicht so wichtig, und am Ende geht es eher um die eigene Auseinandersetzung?
    ich denke, beides.
    Die Chemie ist wichtig, oder anders gesagt: das Vertrauen in den Therapeuten. Die therapeutische Beziehung ist das Fundament, auf dem gearbeitet werden kann. Was dann zu der Möglichkeit der Auseinandersetzung mit sich selbst führt.

    Ich weiss nur nicht, wie du "Chemie" definierst. Mir scheint, dir ist wichtig, dass ihr immer(?) in allem übereinstimmt? Das ist aber in keiner Beziehung so und gerade im Konflikt sitzt viel Potenzial, um für sich neue Erfahrungen und Umgangsweisen zu entdecken/entwickeln.

    Vielen Krankheitsmustern ist gemein, dass die Leute sehr "harmoniebedürftig" sind und Konflikte jeder Art meiden. Wenn ich an mein Störungsbild/Krankheitsbild will, dann muss ich mein Muster erkennen und mich auf das Abenteuer einer Neuerfahrung einlassen. Dafür soll der therapeutische Rahmen den entsprechenden Schutzraum geben.

    Ich hatte vor einigen Jahren eine Verhaltenstherapie bei einer Thera, die mir zum Glück viel feedback gab, und mir für Konflikte, die das in mir - und folglich auch mit ihr, auslöste, zur Verfügung stand. Das war für mich die wertvollsten Momente, die mich am meisten weiter brachten.

    Um die eigenen inneren Konflikte,sowie äußere Konflikte mal zuzulassen, ist Vertrauen wichtig. Hast du dieses Vertrauen in deine Thera? Wenn nein, was fehlt dir hierfür?
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  3. Inaktiver User

    AW: Sympathie in Psychotherapie

    Hallo Bunter Mensch,
    fehlende Sympathie - fehlende Chemie ist mE kein Grund den Therapeuten zu wechseln, denn dies sind Etiketten die für irgendwas stehen - das kann wichtig für die Therapie sein, das kann eine totale Nebensache sein, wie die, daß die Therapeutin schwarze Haare hat - Du rote und Du unter deinen roten Haaren leidest.

    Du bist wütend auf einen Satz - eine Meinung - eine Haltung der Therpeutin. Dann gibt es da zwei richtige Meinungen dazu - die der Therapeutin und Deine. Aber - wichtig für dein Leben und dein Weiterkommen ist allen deine Haltung. Also - nachdenken - beim Spazierengehen oder schriftlich - was für einen Mist die Therapeutin gesagt hat. Diese Wortwahl ist Dir in deinen persönlichens Selbstgesprächen erlaubt. Du darfst auch lange über die blöde Kuh schimpfen - du für dich. Dann kannst du klären, ob du meinst, daß die Therapeutin etwas richtiges angesprochen hat - dafür aber die falsche Formulierung gewählt hat. Oder ob sie vielleicht einen wunden Punkt getroffen hat aber ihr Lösungsvorschlag falsch ist. Oder ob du einfach anderer Ansicht bist. Wenn das die Therapie berührt - darft du weiter entscheiden, ob du deine Meinung mit der Therapeutin besprichst oder das nicht machst. Wenn das neben der Theapie ist - die Therapeutin findet Partei x gut, du Partei y - dann lohnt es sich gar nicht, das in der Therapie anzusprechen.

    Ich halte die Fragen für wichtiger: Erscheint Dir deine Therapeutin - so blöd sie sich auch äußern mag - grundsätzlich als Kompetent ? Interessiert sie sich für deine Probleme d.h. fragt sie nach wenn du etwas sagst und sie das nicht versteht - nicht begreift ? Bist Du der alleinige Inhalt der Therapiestuanden oder telefoniert die Therapeutin mit dem Kind das am Flughafen steht ( das habe ich mal von einer Bekannten gehört !!) während ihr Therpiestunde habt ? Hält sie die Termine ein bzw. kommt dir dann, wenn das mal sein sollte beispielsweise weil dich deine Firma in 3 Monaten zu einem zweiwöchigen Lehrgang schickt - auch entgegen und ist flexibel ? Hat sie bisher schon akzeptiert, daß du mal gesagt hast ." Da bin ich anderer Meinung ?" Für die Kompetenz einer Therapeutin kann auch sprechen, wenn sie dich wenn du etwas erzählst mal sagt: ja aber das ist kein Therapiethema " Kannst Du mit ihr über deine Ziele die als Kollateralgewinn durch die Therapie erreicht werden sollen sprechen - oder sagt sie einfach: "Warten sie Ab - alles wird gut werden"

    Wahr deine Anonymityt im Forum- ansonsten kannst du gerne verschlüsselte oder nicht verschlüsselte Details die dich an der Frau ärgern berichten. Dann hörst du mehr oder weniger offene Meinungen von anderen dazu.

  4. User Info Menu

    AW: Sympathie in Psychotherapie

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    ich denke, beides.
    Die Chemie ist wichtig, oder anders gesagt: das Vertrauen in den Therapeuten. Die therapeutische Beziehung ist das Fundament, auf dem gearbeitet werden kann. Was dann zu der Möglichkeit der Auseinandersetzung mit sich selbst führt.

    Ich weiss nur nicht, wie du "Chemie" definierst. Mir scheint, dir ist wichtig, dass ihr immer(?) in allem übereinstimmt? Das ist aber in keiner Beziehung so und gerade im Konflikt sitzt viel Potenzial, um für sich neue Erfahrungen und Umgangsweisen zu entdecken/entwickeln.

    Vielen Krankheitsmustern ist gemein, dass die Leute sehr "harmoniebedürftig" sind und Konflikte jeder Art meiden. Wenn ich an mein Störungsbild/Krankheitsbild will, dann muss ich mein Muster erkennen und mich auf das Abenteuer einer Neuerfahrung einlassen. Dafür soll der therapeutische Rahmen den entsprechenden Schutzraum geben.

    Ich hatte vor einigen Jahren eine Verhaltenstherapie bei einer Thera, die mir zum Glück viel feedback gab, und mir für Konflikte, die das in mir - und folglich auch mit ihr, auslöste, zur Verfügung stand. Das war für mich die wertvollsten Momente, die mich am meisten weiter brachten.

    Um die eigenen inneren Konflikte,sowie äußere Konflikte mal zuzulassen, ist Vertrauen wichtig. Hast du dieses Vertrauen in deine Thera? Wenn nein, was fehlt dir hierfür?
    Hallo Amelie, danke für deine Antwort. Und danke für deine Anregungen. Dein Eindruck stimmt schon, irgendwie habe ich das Bedürfnis, von ihr verstanden zu werden. Auch gelobt. Ich vermisse oft, dass sie mich stärker bestätigt und mir z.B. sagt, dass ich schon sehr weit gekommen bin. Wir hatten das auch bereits als Thema, wo sie klar meinte, dass sie diese Rolle nicht einnehmen wird. Sie kann nicht meine Mutter sein. Ja, ich weiß, und ich weiß auch, dass wohl das eines der Knackpunkte ist. Noch. Leider. Sie meinte da, sie wolle mich nicht wie ein Kind behandeln, sie möchte mich behandeln wie eine Erwachsene. Ich habe viel darüber nachgedacht und finde das an sich sehr gut, und auch richtig. Und trotzdem ist da halt was in mir, was sich das wahnsinnig doll wünscht.

    Habe ich Vertrauen? Kann ich wirklich schwer beantworten. Ich halte viel von ihr, ja. Ich merke oft sehr deutlich, wo sie hin möchte und dass ich das für mich auch möchte. Dennoch sind wir uns menschlich nicht sehr nah aus meiner Sicht. Sie ist meiner Mutter sehr ähnlich (mit der ich gewaltige Probleme habe, was auch noch aktuell ist), sehr angepasst aus meiner Sicht. So typisches Leben: Haus, Kinder, regelmäßige Vollzeitarbeit, dabei irgendwie bieder. So manchmal fühle ich mich von ihr angegriffen in meinen Ansichten. Wobei ich weiß, dass ich das auch sehr leicht so empfinde.

    Gestern zum Beispiel. Es ging darum, dass ich in meiner Ausbildung mit Leuten ein Gespräch hatte über kurze/lange Haare bei Frauen. Als eine Lehrerin meinte, sie hätte ihre schönen Haare durch die Schwangerschaften verloren, meinte ich etwas zynisch, naja, für mich noch ein Grund mehr, keine Kinder zu bekommen. Ich habe keinen Kinderwunsch. Das Thema hatten wir auch bereits in der Therapie. Sie fasste das gestern zusammen als: Ihnen ist halt ihre Frisur wichtiger als eine Familie. Hm. Ich saß da, und nickte dann leicht. Wobei ich diese Aussage aber im Nachhinein irgendwie provokativ finde. Zumal sie noch dazu sagte: Den meisten geht das aber nicht so. Glaub ich nicht. Aber gut. Da haben wir wohl unterschiedliche Auffassungen, über die es auch nichts zu streiten gibt. Nur ist es eben ein sensibles Thema. Wo ich ihre Art irgendwie parteiisch empfinde.

    Was meint ihr?

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    AW: Sympathie in Psychotherapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Bunter Mensch,
    fehlende Sympathie - fehlende Chemie ist mE kein Grund den Therapeuten zu wechseln, denn dies sind Etiketten die für irgendwas stehen - das kann wichtig für die Therapie sein, das kann eine totale Nebensache sein, wie die, daß die Therapeutin schwarze Haare hat - Du rote und Du unter deinen roten Haaren leidest.

    Du bist wütend auf einen Satz - eine Meinung - eine Haltung der Therpeutin. Dann gibt es da zwei richtige Meinungen dazu - die der Therapeutin und Deine. Aber - wichtig für dein Leben und dein Weiterkommen ist allen deine Haltung. Also - nachdenken - beim Spazierengehen oder schriftlich - was für einen Mist die Therapeutin gesagt hat. Diese Wortwahl ist Dir in deinen persönlichens Selbstgesprächen erlaubt. Du darfst auch lange über die blöde Kuh schimpfen - du für dich. Dann kannst du klären, ob du meinst, daß die Therapeutin etwas richtiges angesprochen hat - dafür aber die falsche Formulierung gewählt hat. Oder ob sie vielleicht einen wunden Punkt getroffen hat aber ihr Lösungsvorschlag falsch ist. Oder ob du einfach anderer Ansicht bist. Wenn das die Therapie berührt - darft du weiter entscheiden, ob du deine Meinung mit der Therapeutin besprichst oder das nicht machst. Wenn das neben der Theapie ist - die Therapeutin findet Partei x gut, du Partei y - dann lohnt es sich gar nicht, das in der Therapie anzusprechen.

    Ich halte die Fragen für wichtiger: Erscheint Dir deine Therapeutin - so blöd sie sich auch äußern mag - grundsätzlich als Kompetent ? Interessiert sie sich für deine Probleme d.h. fragt sie nach wenn du etwas sagst und sie das nicht versteht - nicht begreift ? Bist Du der alleinige Inhalt der Therapiestuanden oder telefoniert die Therapeutin mit dem Kind das am Flughafen steht ( das habe ich mal von einer Bekannten gehört !!) während ihr Therpiestunde habt ? Hält sie die Termine ein bzw. kommt dir dann, wenn das mal sein sollte beispielsweise weil dich deine Firma in 3 Monaten zu einem zweiwöchigen Lehrgang schickt - auch entgegen und ist flexibel ? Hat sie bisher schon akzeptiert, daß du mal gesagt hast ." Da bin ich anderer Meinung ?" Für die Kompetenz einer Therapeutin kann auch sprechen, wenn sie dich wenn du etwas erzählst mal sagt: ja aber das ist kein Therapiethema " Kannst Du mit ihr über deine Ziele die als Kollateralgewinn durch die Therapie erreicht werden sollen sprechen - oder sagt sie einfach: "Warten sie Ab - alles wird gut werden"

    Wahr deine Anonymityt im Forum- ansonsten kannst du gerne verschlüsselte oder nicht verschlüsselte Details die dich an der Frau ärgern berichten. Dann hörst du mehr oder weniger offene Meinungen von anderen dazu.
    Vielen Dank auch an dich. Es ist schön zu hören: Hey, du darfst da auch sauer sein. Ja, mir ist ja bewusst, dass wir keine Freunde sind, sondern zusammen (im besten Fall) ein Ziel verfolgen. Du fragst, ob sie nachhakt. Ja, das tut sie. Sie versucht oft meine - vielleicht etwas wirren - Worte zu strukturieren, für sich zu formulieren und fragt oft: ist es das, was sie damit sagen wollen? Doch, das finde ich gut. Sie ist in der Regel sehr bemüht, manchmal auch mal etwas abgelenkt, aber ich denke, in einem Rahmen, der absolut vertretbar ist. Sie ist eben auch nur ein Mensch. Nein, da will ich nicht meckern. Es ist mehr, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass wir uns schlecht "verstehen". Ich kann mich schwer ausdrücken, und sie versucht dann sehr früh schon zusammenzufassen, worum es mir gerade geht. Liegt dann aber auch an mir, weil ich nicht sagen kann: Stop, so mein ich das nicht.
    Ich glaub, emotional seh ich oft in ihr meine Mutter. Meine Mutter, die mir eigentlich erklärt, dass ich schlichtweg die Dinge falsch sehe.
    Gestern war zum Beispiel eine Situation, in der ich ihr die Situation mit den Haaren schilderte. Eine Mitschülerin bei mir sagte zu mir: "Wenn ich kurze Haare hätte, würde ich damit jedes Mal was anderes ausprobieren." Ich habe mittlerweile kurze Haare, sie hatte schon immer lange. Klingt, wenn ich das so erzähle, wirklich sehr banal. Allerdings sind meine Haare für mich irgendwie ein Symbolthema, das hatten wir auch als Thema genau in der Stunde davor. Ich habe Ewigkeiten lange Haare gehabt, fast zwanghaft, hatte Angst, etwas Neues auszuprobieren, weil ich meine, damit meine Attraktivität einzubüßen.
    Ich empfand den Spruch daher als Angriff. Ich habe mich unter Druck gesetzt gefühlt, es hat mich wütend gemacht, dass sie ihre eigene Mutlosigkeit verschleiert, indem sie mir nahelegt, mehr daraus zu machen. Wisst ihr, was ich meine? Ach man, ich weiß ja, dass das ne Kleinigkeit ist, aber dennoch ist es wie ein wunder Punkt. Gerade diese Doppelzüngigkeit daran kann ich nicht ausstehen.

    Meine Therapeutin meinte auf jeden Fall, ich sei einfach schrecklich kränkungsbereit. Ich hätte eine massiv hohe Bereitschaft, mich kränken zu lassen. Ich mein, das mag stimmen. Ich bin da sensibel, und muss mich oft etwas zusammennehmen. In solchen Situationen hätte ich früher sofort "gebellt", sie also verbal angegriffen. Hab ich aber nicht. Was ich echt gut finde. Daran liegt es wohl, dass ich die Reaktion meiner Thera unpassend fand und wütend war.

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    AW: Sympathie in Psychotherapie

    Du kannst diese Frage auch bei deiner Therapeutin thematisieren.

    Ich selber habe schon zwei Therapeutinnen erlebt und hatte auch immer das Gefühl, dass da die Sympathie nicht so 100-prozentig ist. Aber das lag daran, dass sie die schmerzhaften Punkte bei mir jeweils so getroffen haben. Und ich profitiere heute noch von den Aussagen dieser Therapeutinnen. Oft fällt mir ein, was diese gesagt haben. Und ich bin dankbar für deren Ratschläge, die damals so schmerzhaft auf mich wirkten.

    Schwer zu sagen, was es bei dir ist. Was ist denn so unsympathisch an deiner Therapeutin?

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    AW: Sympathie in Psychotherapie

    Toll, Übertragung - Gegenübertragung.
    Oder wie immer man das nennt in einer Therapie....
    Es ist nicht die Frage, ob deine Thera die richtige Sicht auf die Dinge hat, sondern was sie in dir auslöst.
    Wenn sie deiner Mutter ähnlich ist interpretiertierst du negative Eigenschaften derer in sie. Damit kannst du arbeiten.
    Therapie ist Arbeit und keine Frage einer netten Unterhaltung in der man Tipps fürs Leben findet.
    Aber ich denke das weißt du, ist halt ein schwerer Weg. Geh ihn!
    Viel Glück und Durchhaltevermögen

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    AW: Sympathie in Psychotherapie

    Ach so hast du ja jetzt im letzten Post beschrieben, was dich so stört.

    Ich finde, das ist aber die Therapie-Arbeit. Da stört nun mal manches. Und genau das musst du thematisieren. Denn das sind deine echten Probleme.

    Ich weiß das aber auch nur, weil mir das eine Therapeutin mal so erklärt hat. Offenheit ist das allerwichtigste. Du musst ihr sagen was dich stört.

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    AW: Sympathie in Psychotherapie

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Du kannst diese Frage auch bei deiner Therapeutin thematisieren.

    Ich selber habe schon zwei Therapeutinnen erlebt und hatte auch immer das Gefühl, dass da die Sympathie nicht so 100-prozentig ist. Aber das lag daran, dass sie die schmerzhaften Punkte bei mir jeweils so getroffen haben. Und ich profitiere heute noch von den Aussagen dieser Therapeutinnen. Oft fällt mir ein, was diese gesagt haben. Und ich bin dankbar für deren Ratschläge, die damals so schmerzhaft auf mich wirkten.

    Schwer zu sagen, was es bei dir ist. Was ist denn so unsympathisch an deiner Therapeutin?
    Unsympathisch finde ich, dass ich die Empfindung habe, sie hat ihre Sicht der Dinge und will sie mir etwas aufdrücken. Ohne anzuerkennen, dass es da andere Sichten gibt und ich vielleicht auch eine andere habe. Die ich bitte auch berücksichtigt sehen will.
    Ich nehme jetzt aber schon mit, dass ich sie darauf ansprechen werde, Auch wenn ich irgendwie meine, das eigentlich mit mir selbst ausmachen zu müssen. Ist ganz komisch.

    Danke für eure Antworten. Das hilft. Ich wünsche euch eine gute und ruhige Nacht!

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    AW: Sympathie in Psychotherapie

    Ja, erstmal genau dieses Problem besprechen.

    Kann bestimmt helfen. Deine Therapeutin wird dir vielleicht die Dinge beziehungsweise ihre Sichtweisen etwas anders erklären können dann. Weil sie weiß, wie es auf dich wirkt.

    Und jedes Mal, wenn es dich wieder stört, dann sagst du ihr das. Du wirst ja dann merken, wie sie damit umgeht.

    Obwohl ich sagen muss, mir tat trotzdem Vieles weh. Und ich hatte auch diese Zweifel, ob das überhaupt richtig passt. Allerdings hat sich meine Therapeutin auch oft danach erkundigt. Heute weiß ich, dass sie sehr gut qualifziert ist. So im Nachhinein.

    Wenn du dich einmal entschieden hast, die Therapie bei ihr fortzuführen, dann solltest du dich voll und ganz auch darauf einlassen. Und das Zweifeln vielleicht einmal hinten anstellen. Dann kannst du das Meiste daraus mitnehmen.

    Ich wünsche dir auch eine gute Nacht. 😘

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