Hallo,
habe die Therapie begonnen, nachdem ich nach der ersten Sitzung die Therapeutin und die Uhrzeit gewechselt habe.
bin noch bei den ersten vier Stunden und einen sympathischen Therapeuten.
Der bringt mich ganz schön ins Schwitzen, was sicherlich sehr gut ist. Ich bekomme jede Woche eine Aufgabe um nachzudenken, die wir dann besprechen.
Obwohl ich durchaus Bildung habe, aber bei der Aufgabe wie ich geprägt wurde, habe ich schon meine Schwierigkeiten. Habe zwar nochmal gegoogelt, aber so schlüssig bin ich mir noch nicht. Ich fühle mich schon etwas gestresst, weil ich nicht weiß, was ich genau sagen soll und ob ich den Ansprüchen genüge.
Sicher, ein Therapeut unterstützt aber die meisten Dinge müssen/sollen von mir kommen. Nur was ich sagen soll, ist mir ein Rätsel.
Servus
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Ergebnis 1 bis 8 von 8
Thema: Therapiebeginn
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15.01.2016, 22:20
Therapiebeginn
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15.01.2016, 22:29
AW: Therapiebeginn
Hallo Elephant
Sag doch das, was dir als erstes dazu einfällt oder sag, dass du nicht weisst, was du sagen sollst.
Nach meiner Erfahrung kommt es bei einer Therapie nicht so sehr drauf an, dass "man" genau weiss, was "man" sagt.
Wichtiger ist es wohl für den Therapeuten, was die Aufgabe bei dir auslöst und was du empfindest, wenn du etwas dazu erzählst.
Und genau das wird später auch wichtig für dich sein/werden.
Alles Gute bei deiner Therapie
Lyanna
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15.01.2016, 22:54
AW: Therapiebeginn
Mit der Prägung meint er wahrscheinlich Sachen wie was waren so Glaubenssätze in der Familie, waren deine Eltern eher liberal gewährend oder streng, wodurch waren sie selber beeinflusst. ZB Krieg, Flucht wäre da ein Thema. Was haben sie Dir für Geschlechtsrollen vorgelebt, wie war ihre Paarbeziehung? Welchen Stellenwert hat Beruf/ Erfolg für sie? Wie ist der Umgang mit Geld?
Das sind ja alles so Sachen die einen beeinflussen und wo es gewinnbringend sein kann sich einiges bewusst zu machen.
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15.01.2016, 23:02Inaktiver User
AW: Therapiebeginn
Mach das was die Aufgabe an Stress in Dir auslöst zum Thema. (Angst nicht zu genügen?? ectr.) Genau so etwas ist wichtig. Dazu wird noch viel in Dir auftauchen und so gelangst Du ganz automatisch, im Hier und Jetzt, an Deine Prägungen heran indem Du sie fühlst.
Du musst jetzt nicht alles bereits erkennen, wissen. Du hast Zeit! So nach und nach wird alles Wichtige sowieso
an die Oberfläche kommen.
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16.01.2016, 08:50
AW: Therapiebeginn
Ich schließe mich den anderen Usern an und wenn du bereit bist für deine Aufgaben und es ist nicht leicht bereit zu sein, wenn man von einer eigenen üblichen Problemlösung Abstand nehmen will, oder was auch immer. Das wird mit jedem Gespräch leichter. Du brauchst dich nicht unter Kontrolle zu halten mit dem was du sagen willst. So eine Therapiestunde ist ein guter Ort an dem man diese Freiheit spüren kann auch aus dem Augenblick heraus zu reagieren.
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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17.01.2016, 18:19Inaktiver User
AW: Therapiebeginn
Prägung bedeutet:
Wer oder was hat Dich zu dem gemacht, was/wer Du nun bist?
Wer an Mensch- was an Situation.
Alles kann prägen- was war es bei Dir?
lg kenzia
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26.01.2016, 19:00
AW: Therapiebeginn
Du kannst, du solltest sogar auch solche Gedanken mit deinem Therapeuten besprechen. Der kan ja nicht in dich reingucken. Auch wenn es dir zu schnell geht,oder du noch bei einem Thema bleiben möchtest, sag es ruhig. DU MUST NICHT DEINEM THERAPEUTEN GEFALLEN. Das ist wirklich ganz wichtig. Der soll dir helfen. Der prüft dich auch nicht,er möchte vielleicht auch nur wissen,wie er mit dir reden kann. Wenn du gebildet bist wird er anders mit dir reden ,als wenn du es nicht bist,nicht weil der Gebildete besser ist,sondern weil der sich sonst blöd vorkommt. Und du kommst dir blöd vor,weil du manches nicht auf Anhieb weisst. Ich würde an deiner Stelle, dass was du nicht verstehst bei ihm nachfragen,denn wie hat er dieses oder jenes gemeint, dass weißt du ja nicht. Ich bin selbst in Therapie und wie ich sage,leider gebildet. Da kommt dann eben manches nicht ins Herz,sondern nur in den Kopf.Und,gerade wenn du etwas mit Worten nicht beschreiben kannst,ist das für deinen Therapeuten wichtig. Ich wünsche dir ganz viel Zuversicht und Vertrauen in deine Therapie und deinem Therapeuten.
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26.01.2016, 19:57


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