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20.12.2015, 08:12Inaktiver User
AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?
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26.01.2016, 17:12
AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?
Ich finde es absolut nicht gut,wenn hier einige Foristen schreiben,ein Psychologe würde schon was finden...Das nimmt die Therapie nicht ernst und die Kranken auch nicht.
Wieviel leid muss sein? Das habe ich mir auch immer gesagt, man stellt sich einen Zusammenbruch vor, der dann zur Therapie führt. Nur so ist es nicht.
Ich fragte mich zBs, bereits wissend in einer Depression zu sein, was ich denn überhaupt zuerzählen hätte und dass ich einiges gar nicht erzählen will und welche Therapie ich dann wohl brauchte. So schlich ich wirklich Jahre immer vor einer Therapie her.
Mir fehlten auch immer die Worte auszudrücken wie es mir geht. Das braucht auch keiner, der/die Therapeutin verlangt nicht,dass etwas erzählt wird,dass man nicht erzählen will. Einen Therapeuten im Vorfeld auszusuchen ist denkbar schwierig,auch abhängig vom Wohnort.
Es gibt nämlich gar nicht so viele.
Und wer gesund ist, der sollte bitte davon absehen einen Therapeuten zu ungunsten der Kranken zu blokieren. Es gibt für diese gute Abhilf
en bei heilpraktischen Psychotherapeuten,den man dann ehrlicherweise auch selbst bezahlt.Es gibtviele Möglichkeiten sich ausloten zu lassen.
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26.01.2016, 17:23
AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?
Nein,auch das ist unfär den Kranken gegenüber! Wer an PTbS leidet, oder an Borderlinerusw, der hat hinterher eine Diagnose und zwar fundiert. Es gibt therapiebedürftige Angst,bipolare Störungen,usw. Sie werden alle klassifiziert, ja nach Intensität dessen,was es ausmacht usw.Das ist nicht nur eine Ist- Beschreibung, sondern auch eine Einschätzung der Therapie, Therapiehäufigkeit und Länge. Meist merkt auch erst da Umfeld, dass amn krank ist. Und diesen Menschen sollte auch nicht ein Platz blokiert werden,nur weil ein Therapeut aufjeden Fall etwas findet.
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26.01.2016, 17:30
AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?
[QUOTE=NiLaterne;26994796]
Ich fragte mich zBs, bereits wissend in einer Depression zu sein, was ich denn überhaupt zuerzählen hätte und dass ich einiges gar nicht erzählen will und welche Therapie ich dann wohl brauchte. So schlich ich wirklich Jahre immer vor einer Therapie her.
Mir fehlten auch immer die Worte auszudrücken wie es mir geht. Das braucht auch keiner, der/die Therapeutin verlangt nicht,dass etwas erzählt wird,dass man nicht erzählen will. QUOTE]
Nein, aber wer der Depression auf den Grund gehen will, beziehungsweise sie los haben will, der tut sich leichter, wenn er über diese Dinge spricht - vorzugsweise mit jemandem, der über solche Emotionen Bescheid weiß zu verarbeiten - die ihn so runterziehen oder belasten. Ich habe diese Erfahrung gemacht.
Wem es schwer fällt zu erzählen obwohl man möchte, dem kann ein psychologisch geschulter Therapeut schon Hinweise geben um es leichter zu machen. Klar kann man ich auch in seine Depression vergraben und alles so lassen wie es ist. Meistens will man ja aus einer Depression herauskommen.
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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26.01.2016, 17:33
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13.03.2016, 21:56
AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?
Doch. Zumindest bei der 2. Therapeutin, bei der ich beim Vorgespräch war. Sie will mich trotz Überweisung NICHT behandeln, ich soll mir erst eine Diagnose "holen".ich glaube nicht, dass es einer Diagnose bedarf um sich zunächst einen Therapeuten zu suchen
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13.03.2016, 22:47
AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?
@Killeshandra : ich verstehe, dass es dir zur Zeit schlecht geht und du dringend Hilfe suchst.
Aber im Grunde ist es ja richtig von der Therapeutin, die Behandlung auf der Grundlage einer Diagnose durchzuführen bzw auch dich weiterzuleiten, wenn sie nicht die passende Behandlung anbietet.
Du bräuchtest vermutlich Soforttermine in der jetzigen Krisensituation, und dann eine geplante Therapie.
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14.03.2016, 00:52
AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?
Schon bemerkenswert wie unterschiedlich diese Problematik gehandhabt wird. Ich hatte auch einmal fünf Sitzungen, dann habe ich aber erkannt, da gehört meine Mutter hin, was mein Grundproblem war und noch immer ist. Nur wird die nicht in diese Richtung eine Lösung suchen, weil sie sich ja als ganz normal sieht. Hilfe!!!
Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.
Habt Ihr heute schon gelacht?
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14.03.2016, 11:02
AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?
Das ist richtig. Ich hatte nur Verdachtsdiagnosen bekommen. Heute schickte mich meine Hausärztin zu einem Psychiater. Er machte Tests mit mir und in 4 Wochen soll ich nochmal hin. Das ist schonmal ein Fortschritt. Ich hatte das Glück, dass auch gleich ein Termin frei war.Aber im Grunde ist es ja richtig von der Therapeutin, die Behandlung auf der Grundlage einer Diagnose durchzuführen bzw auch dich weiterzuleiten, wenn sie nicht die passende Behandlung anbietet.
Du bräuchtest vermutlich Soforttermine in der jetzigen Krisensituation, und dann eine geplante Therapie.
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14.03.2016, 23:08




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