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    AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Therapeuten sind auch nur Menschen"
    Probleme irgendwelcher Art hat JEDER Mensch, egal, in welchem Beruf.
    Das sehe ich genau so.
    Aber, ich erlebe jede Wochen mindetens eine Menschen, der sich wundert, das auch ich nur ein Mensch aus Fleisch und Blut bin, der exakt die gleichen Krankheiten bekommt wie jeder andere auch.

    Therapeuten haben es schwerer, jemanden zu finden, der SIE therapiert, weil ...unter Bekannten oder Freunden klappt das nicht.
    Das trifft wohl nur auf Psychotherapeuten zu.
    Aber, Freunde und Familienangehörige sich generell nicht für fortlaufende therapeutische Tätigkeiten geeignet. Auch wenn sie gerne bei akuten Problemen helfen, das ist jedenfalls mein Empfinden.

    Grüße
    Luftpost

  2. gesperrt

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    AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen

    Muss dazu sagen, dass ich - auf eigene Kosten - durchaus auch mein Leben ganz gern mal mit einer "weisen" Person besprechen würde.
    Es gibt keine "weisen" Menschen.
    Es gibt nur ganz normale Menschen mit all ihren Fehlern und Verletzungen. Einige wenige dieser Menschen haben Berufliche Fähigkeiten erworben, auf psychische Ebene Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Das sind Psychotherapeuten.

    Grüße
    Luftpost

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    AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen

    Muss dazu sagen, dass ich - auf eigene Kosten - durchaus auch mein Leben ganz gern mal mit einer "weisen" Person besprechen würde.

    Ich wünsche dir, dass du demnächst oder bald mal mit einem "weisen Menschen" sprichst und das auch erkennst.
    Es gibt viele weise Menschen, die voller Erfahrungen, Güte und auch Wissen stecken, sich aber niemals irgendwie "hervortun".

    Du wirst es geniessen, wenn du einem weisen Menschen begegnest und wahrscheinlich nachhaltig beeindruckt von der Schlicht- und Einfachheit seiner Worte sein, vielleicht auch nur von seinem "Zuhören".
    Und eines Tages wirst du selbst erkennen, dass dein Gespräch oder DEIN Zuhören bei/mit einem weisen Menschen dein Leben in irgendeine, für dich annehmbare Richtung verändert.
    Du wirst nicht unbedingt wissen, wie es geschieht ...mit etwas Aufmerksamkeit wirst DU bewusster mit dir selbst!

    Und DAS hat nicht unbedingt etwas mit "Beruf" zu tun, es ist soetwas wie eine "Berufung".


    Gutes Gelingen

    Lyanna

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    AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?

    Zitat Zitat von Luftpost Beitrag anzeigen
    Es gibt keine "weisen" Menschen.
    Es gibt nur ganz normale Menschen mit all ihren Fehlern und Verletzungen. Einige wenige dieser Menschen haben Berufliche Fähigkeiten erworben, auf psychische Ebene Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Das sind Psychotherapeuten.

    Grüße
    Luftpost

    DEM muss ich ganz vehement widersprechen.
    DIR sind eben noch keine weisen Menschen begegnet, aber ich denke mir eher, dass DU es gar nicht gemerkt hast.

    Weise Menschen gibt es überall: das kann der Milchmann sein, der Schuster, die Lottofrau in der Abgabestelle, Irgendwer ...das hat nicht unbedingt mit Heilberufen oder "Erlerntem" zu tun.

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    AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?

    Na klar gibt es weise Menschen. Luftpost hat das anders gemeint. So weise, dass diese Menschen eine Therapie ersetzen könnten, kann ein Einzelner nicht sein. Das ist nun mal eine Tatsache.

    Klar kann man warten, bis man endlich diesem weisen Menschen begegnet. Das kann erstens dauern und zweitens muss man sich dann wohl sehr beeilen, alles so auf den Punkt zu bringen, dass dieser helfen kann. Klingt nicht realistisch.

    Es ist bekannt, dass viele Therapeuten Psychologie studiert haben, um sich selber besser verstehen zu können. Das ist auch eine sehr gute Voraussetzung. Was man selber kennt und erlebt hat, kann man auch am allerbesten vermitteln. Dazu kommt, dass nicht jedem dieses Studium einfach so zugänglich ist, man muss schon Einiges vorweisen, es ist ein sehr begehrtes Studium.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

  6. gesperrt

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    AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?

    sorry doppelt

  7. gesperrt

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    AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    DEM muss ich ganz vehement widersprechen.
    DIR sind eben noch keine weisen Menschen begegnet, aber ich denke mir eher, dass DU es gar nicht gemerkt hast.

    Weise Menschen gibt es überall: das kann der Milchmann sein, der Schuster, die Lottofrau in der Abgabestelle, Irgendwer ...das hat nicht unbedingt mit Heilberufen oder "Erlerntem" zu tun.
    Auch diese Weisen sind Menschen wie du und ich, mit Fehlern und Verletzungen. Sie erscheinen dir nur weise, weil íhnen ein bestimmter Zugang oder Umstand bewusst ist, der dir bis dahin nicht bewusst war, für den zu aber im Augenblich des erkennen zugänglich warst.

    Psychotherapeuten haben es, im Gegensatz zu deinen Weisen, professionell gelernt genau dieses bewusst zu machen.

    Grüße
    Luftpost

  8. gesperrt

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    AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Ich wünsche dir, dass du demnächst oder bald mal mit einem "weisen Menschen" sprichst und das auch erkennst.
    Es gibt viele weise Menschen, die voller Erfahrungen, Güte und auch Wissen stecken, sich aber niemals irgendwie "hervortun".

    Du wirst es geniessen, wenn du einem weisen Menschen begegnest und wahrscheinlich nachhaltig beeindruckt von der Schlicht- und Einfachheit seiner Worte sein, vielleicht auch nur von seinem "Zuhören".
    Und eines Tages wirst du selbst erkennen, dass dein Gespräch oder DEIN Zuhören bei/mit einem weisen Menschen dein Leben in irgendeine, für dich annehmbare Richtung verändert.
    Du wirst nicht unbedingt wissen, wie es geschieht ...mit etwas Aufmerksamkeit wirst DU bewusster mit dir selbst!

    Und DAS hat nicht unbedingt etwas mit "Beruf" zu tun, es ist soetwas wie eine "Berufung".


    Gutes Gelingen

    Lyanna
    Ich kenne schon ein paar Menschen, die meiner Meinung nach in gewisser Hinsicht, eben jeder auf seinem Gebiet, weise sind. Das ist auch schön.

    Aber so allumfassend kenne ich niemanden, gibt es wahrscheinlich auch nicht.

    Mit Beruf hat das wenig zu tun, sondern eher mit Berufung, glaube ich auch.

    Ich denke, wenn Beruf und Berufung zusammentreffen, ist das die ideale Voraussetzung für professionelle Unterstützung.

    Ferner denke ich, dass das eine seltene Kombi ist und deswegen würde ich ganz genau schauen, welchem Therapeuten ich mich anvertrauen würde.

    Wollte ich nur mal so anmerken.
    Geändert von Zazu2 (16.12.2015 um 23:46 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Davon ab.
    Diejenigen meiner Schulkameraden, die in diese Richtung studierten, haben zu einem nicht unwesentlichen Anteil ihre .. öm … Probleme mit sich selbst.
    Na das ist doch klar!
    Wieso sollte einen das Thema der Psychologie auch interessieren, wenn man damit gar kein Thema hat? Es gibt schließlich unzählige andere Bereiche, die man beruflich wählen kann!
    Und während vielleicht jeder Florist werden kann- ist dsa als Therapeut mal sicher anders.

    Und man kann natürlich herrlich an seinen Themen vorbei arbeiten, wenn man erst Theorie lernt und dann bei anderen räumt
    Das jemand, der bei sich nicht aufgeräumt hat, andere nicht gerade gut begleiten kann, ist klar und kommt auch leider oft vor........das stimmt.

    Jeder spürt aber auch für sich selbst, was stimmig ist und was nicht.
    Manche brauchen ja womöglich genau so einen Therapeuten in dem Moment - wer kann schon sagen, was richtig ist oder falsch?

    Wem es nicht genügt, reicht- der wird sich dann sowieso weiter umschauen und weiter gehen.....und gerade sowas ist dann wieder gut, denn man versteht, dass man aus vielen Quellen schöpfen kann und nicht nur EIn THerapeut für das innere Heil zuständig ist.

    lg kenzia

  10. User Info Menu

    AW: Ab wann oder: Wie viel Leid muss sein?

    Meiner Meinung nach wird auch unterschätzt, was jeder selber in einer Therapie mit zu übernehmen hat, der eigenen Anteil an der Arbeit sozusagen.

    Wenn die Therapie nicht sofort anschlägt im Zeitalter des Leistungsdruckes, dann ist der Therapeut nicht gut. Aber wer kommt auf die Idee, dass er selber nicht genug mit arbeitet und/oder zu ungeduldig ist dabei? Keiner! Schließlich wird die Leistung doch "gut" bezahlt. Da möchte man auch was Ordentliches raus haben und zwar zackig!

    Ich war gerade in einer Reha. Psychosomatisch. Dabei fiel mir auf: Wenige lassen sich wirklich darauf ein. Es wird gemeckert, was das Zeug hält und wenn es auf das Essen ist. Daran gab es nichts zu meckern, für mich ein Zeichen, dass grundlos rumgemotzt wird. Klar schmeckt nicht alles jedem. Aber da das ganz logisch ist, finde ich das Gemeckere total überflüssig.

    Wir hatten einen jungen Therapeuten. Ratet mal, was die alten Weiber dazu sagten (zähle mich dazu, bin auch schon 50!)? So in etwa: "Dieser Jungspunt, was will der uns sagen?" Kann sich noch jemand erinnern, wie es war, als wir jung waren, sagte ich (und das wollte niemand hören!)? Wir sagten damals, dass die Alten wohl denken, die haben die Weisheit mit Löffeln gefressen. Und wir gingen unseren Weg. Und wir hatten Recht.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

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