Hoffentlich kann ich mich verständlich genug ausdrücken, das ist nicht immer meine Stärke.
Kurz zur Vorgeschichte. Ich hatte wegen Depressionen zwei Therapien. Die eine Gesprächsthera über fast 20 Sitzungen, die zweite tiefenpsychologische nicht ganz so lange. Ich kam beide Male an einen Punkt, bei dem ich nicht mehr wusste, was das Ganze eigentlich soll. Es hat mir absolut nichts gebracht, ich empfand beide als Kaffeekränzchen (nur ohne Kaffee). Vor allem die zweite Therapeutin hat mich mit ihrem 3-Punkte-Plan vollkommen aufgeregt: 1. Sie erhalten von mir keine Antworten. 2. Kennen Sie das von früher? 3. Wie haben Sie sich dabei gefühlt? Viel mehr hat sie nie gesagt, was mich fast explodieren ließ.
Anfangs, als ich erklären sollte, was ich erwarte, sagte ich ihr, dass ich mir Erklärungen zu bestimmtem Verhalten anderer Menschen wünsche, aus dem einfachen Grund, dass ich dadurch verstehen lerne, dass ich dadurch hoffentlich entspannter werde. Es hätte mir sehr geholfen, wenn ich ein, zwei Möglichkeiten gehört hätte, warum Person XY so reagiert hat und nicht anders. Obwohl sie zugestimmt hatte, verweigerte sie fortan jegliche Antwort auf Fragen, die ich hatte. Sie meinte, sie wolle mich anregen selbst Lösungen zu finden, doch ich befand mich in einem derart tiefen Loch, in dem es ausschließlich meine verquere Ansichten gab und ich nicht in der Lage war andere Varianten auch nur ansatzweise in Betracht zu ziehen. Ein wenig Schützenhilfe hätte mir genutzt, um den Sprung zu schaffen. Diskussionen darüber waren aber zwecklos.
Kurum, ich stehe Psychotherapien extrem skeptisch gegenüber und verstehe nicht, wie sie helfen sollen oder können. Mir macht es auch immer noch zu schaffen, wie ich von meinen eh schon wenigen Freunden abgefertigt wurde. Die sahen sich überfordert (wahrscheinlich). Manche haben den Kontakt komplett abgebrochen, andere haben immer darauf verwiesen, dass mir nur eine Therapie helfen könne. Weil das ja ausgebildete, spezialisierte Menschen wären, die wüssten, wie mit Depressionen umzugehen ist, Freunde könnten das nicht. Das hat mir jedes Mal einen weiteren Stich ins Herz gegeben, denn alles was ich wollte, war Zeit, Aufmerksamkeit und Ablenkung mit Personen, die mir nahe standen. Ich habe z. B. eine Bekannte, die ich ca. 1 x im Monat treffe. Obwohl sie ein "Quatschkopp" ist, haben mich diese Treffen immer sehr "gepusht". Mir ging es für den restlichen Tag gut und ich hatte neue Kraft für den nächsten Tag. Auch eine ehrlich liebevolle Umarmung von meinem Freund tut wahnsinnig gut. Ich schöpfe daraus so viel mehr als es diese beiden Therapien zusammen auch nur ansatzweise geschafft hätten.
Ist das normal? Ich meine, vielleicht kann mir ja jemand verständlich machen, was eine Therapie bewirken soll oder kann, wenn man keine Antworten, keine Ansätze, keinen Schubbs in die andere Gedankenrichtung bekommt? Ist das bei allen Therapeuten so? Kennt das jemand, dass es andere "schmerzstillende" Dinge (Medikamente, Drogen etc. ausgenommen) gibt, die wirksamer als Therapien sind?
Antworten
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14.07.2015, 20:04Inaktiver User
Warum eigentlich Psychotherapie?
Geändert von Inaktiver User (14.07.2015 um 20:09 Uhr)
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14.07.2015, 23:42
AW: Warum eigentlich Psychotherapie?
Jepp, die Psychotherapien die ich kennen gelernt habe laufen exakt so ab. Hat mir außer mich aufregen über den Therapeuten auch nichts gebracht.
So habe dann beschlossen mich in das Thema einzulesen, wie Psychotherapien wirken und wie gute Therapeuten vorgehen. Ich habe so viel Ausbildungsliteratur für Psychotherapeuten gelesen, bis ich eine Methode gefiunden hatte die ich nachvollziehen konnte. Und die habe ich ausprobiert und es hat funktionierrt. Das Problem war danach weg.
Bezogen auf dein Problem Mir macht es auch immer noch zu schaffen, wie ich von meinen eh schon wenigen Freunden abgefertigt wurde. wären das die Fragen:
Was genau macht mir zu schaffen an dem, wie mich xy behandelt hat?
Wie fühlt es sich an so behandelt zu werden? (die Gefühle dabei spüren ist wichtig)
Wann bin ich vorher so behandelt worden und habe diese Gefühle gespürt? (Situation genau schlindern und fühlen.)
Was ist die früheste Situation, in welcher ich diese Gefühle gespürt habe? Was ist damals passiert? (Genau schildern und spüren.)
Es geht nicht darum zu verstehn warum deine Freunde handelten wie sie handelten, sondern darum zu verstehn warum es dich belastet und diese Belastung abzulegen.
Einfach gesagt, ist die Bearbeitung erfolgreich, dann tut es dir nicht mehr weh, das dich deine Freunde so behandelt haben.
Nach dem oben genannten Strickmuster kann ich jedes mich belastende Problem, nahezu ohne Hilfe des Psychotherapeuten, in ca. 2 Sitzung bearbeiten, so das es deutlich gebessert bis nicht mehr vorhanden ist.
Grüße
LuftpostGeändert von Luftpost (15.07.2015 um 20:49 Uhr)
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15.07.2015, 06:49Inaktiver User
AW: Warum eigentlich Psychotherapie?
Hallo Alaskiana,
Ich kann gut verstehen, wie gefrustet und verärgert Du durch das bist, was Du erlebt hast!
Eine Therapie soll dafür sorgen, dass es dem Klienten besser geht.
Das Problem ist nur, dass es eben keine Garantie gibt, dass sowohl die Therapieform als auch der Therapeut für den Klienten gut ist!
Es ist nunmal keine Maßarbeit, wie bei einem Schreiner, der ein Maß vorgegeben bekommt und danach schleift, sägt und hobelt und Du danach die Wasserwaage anlegen kannst
Therapie ist ein ganz besonderes Zusammenspiel von zwei Menschen, die eine Verbindung eingehen.
Es geht durchaus um die Chemie zwischen zwei Menschen, es geht um Empathie, um innere Haltung, Wissen, Vermittlung und noch vieles mehr, was leider nicht immer gegeben ist.
Leider denken Klienten, dass der erste Therapeut dann so gut ist wie jeder Schuster- "der wird es doch können- hat es doch gelernt!".......nur kann man das eben überhaupt nicht vergleichen.
Zurück bleiben dann verärgerte und enttäuschte Klienten, die sich damit leider auch die Chance für ganz andere Wege nehmen....aber woher sollen sie es auch wissen??- auch Du hast NUR zwei erlebt und ich kann Dir sagen, dass das mal NICHT repräsentativ für das ist, was Therapeuten leisten können!
Andersrum kann aber auch alles als "therapeutische Maßnahme" beschrieben werden.....dagegen ist der Klient schlicht machtlos und der Klient bleibt dann auf der langen Bank sitzen.....
Lösungen selber finden ist ein schöner Ansatz, aber ich muss natürlich dennoch den Rahmen dafür schaffen!
Was Du beschreibst, würde mich auch aggressiv machen und ich würde mich überhaupt nicht abgeholt fühlen, geschweige gut aufgehoben und unterstützt.
Freunde, die sich abwenden- muss man schlicht differenziert sehen.
Einerseits schützen sie sich auf diese Art und das ist durchaus positiv. Genug Menschen reiben sich auf bei Problemen von Freunden, mit denen sie total überfordert sind.
Für Dich ist das nicht schön und ob man selbst mit Deinen hier geschriebenen Worten dann verstanden wird.......ist nicht sicher.....sich alleine gelassen zu fühlen, ist dann leider trauriges Beiwerk.
Interessant fänd ich eher, wie diese Menschen sich JETZT verhalten und Dir begegnen.
Schau doch einfach mal, was es noch alles gibt....unzählig viel......und dann probiere doch einfach mal aus, wenn Du nochmal einen Versuch starten möchtest!
Klammere Dich weniger an "eine Heilung" sondern sei einfach aufgeschlossen und interessiert was jeder neue Input mit Dir macht. Alles, was dazu kommt macht etwas mit uns und so kannst Du doch auch ganz sanft für Dich selbst sorgen.
Und solltest Du bei einer Methode "hängen bleiben"......dann kannst Du erst einmal hinfühlen und spüren, wie gut es für Dich ist.
Kernproblem sehe ich in dem viel zu hohen Anspruch - den sehr viele haben - was die "erstbeste Therapie" alles leisten können muss.
Könnte sie vermutlich sogar.........WENN......dahinter der perfekte Mensch steht, den es aber leider nicht gibt
lg kenzia
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15.07.2015, 07:14
AW: Warum eigentlich Psychotherapie?
ich habe schon gute und weniger gute Erfahrungen mit Therapeuten gemacht. Dass die nur auf dem Stuhl hocken und zuhören, habe ich auch schon erlebt und dachte mir, cool, mach ich auch, ist ja echt leicht verdientes Geld
Da hilft nur die Probestunden zu nehmen, bis es mit einem passt.
Die Thera, bei der ich VT hatte, war sehr gut. Sie war wirklich ein Gegenüber für mich. Und aus diesem Kontakt, auch und vor allem aus dem Konflikt, den es dann an einem Punkt mal gab, habe ich für mich sehr viel mitgenommen. Sie hat das, was ich ausgedrückt habe, in Worte fassen können und sie hatte auch Positionen bezogen, an denen ich mich wiederfinden oder reiben konnte. Das war für mich genau das richtige. Und sie trug das mit, dass ich auch noch andere Wege ging: Körpertherapie, Familienstellen. Das ist für mich sowieso Voraussetzung, weil ich schon immer die Vielfalt der Möglichkeiten genutzt habe und das sehr bereichernd finde.
Freunde sind aber keine Ersatztherapeuten. Ich würde mich dagegen auch sperren. Was ich bei dir lese, ist eine hohe Bedürftigkeit. Du schreibst, was du brauchst und wie gut dir das tut. Aber nicht, was du gibst. Ich hätte da nicht das Gefühl, dass du mit mir um unserer beider selbst willen befreundet wärst und der Dinge, die uns verbinden. Sondern, weil du Zuwendung und Verständnis brauchst. Das ist zwar einerseits normal in einer Freundschaft, aber das ist keine Einbahnstraße. Mir wäre das auch zu anstrengend und wahrscheinlich würdest du dich dann auch abgefertigt fühlen, weil dir das ganze wahrscheinlich auch nicht "sozialverträglich" vermittelbar ist (Sonst gäbe es das Problem gar nicht).
Zitat von Inaktiver User
Was ich mir da für dich gut vorstellen könnte, wäre Gruppenarbeit. Entweder Gruppentherapie oder Gruppen zur Persönlichkeitsentwicklung usw. Denn da bekommst du Spiegel und ein geschütztes Versuchsfeld. Letztlich kannst du das nur von den Personen selbst erfahren, warum sie so oder anders mit dir umgehen, das wird dir kein Thera der Welt wirklich vermitteln können, wenn du da einen komplett blinden Fleck hast. Zumindest könnte so eine Gruppe ergänzend zu einer Einzeltherapie Sinn machen. In einer klinischen Therapie läuft es letztlich auch nicht anders. Auch da ist der Erfahrungsraum Gruppe ein zentrales Instrument.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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15.07.2015, 09:06
AW: Warum eigentlich Psychotherapie?
Was Du hier schreibst, lese ich aus vielen Postings von Formsteilnehmerinnen hier. "Ich will wissen, warum der oder der das tut". "Wie ticken die?". "Wie kann ich schnell auf eine Provokation reagieren?". "Wie werde ich den Schmerz los?".Ist das normal? Ich meine, vielleicht kann mir ja jemand verständlich machen, was eine Therapie bewirken soll oder kann, wenn man keine Antworten, keine Ansätze, keinen Schubbs in die andere Gedankenrichtung bekommt? Ist das bei allen Therapeuten so? Kennt das jemand, dass es andere "schmerzstillende" Dinge (Medikamente, Drogen etc. ausgenommen) gibt, die wirksamer als Therapien sind?
Sprich, Du erwartest Rezepte. Selbst, wenn es welche gäbe, es brächte Dir nichts. Denn - und nur das kann Therapie leisten - die Lösung aller Probleme liegen ausschließlich im Patienten. Da niemand einen anderen Menschen verändern kann, nutzt es auch nicht das zu fordern. Du möchtest häufiger in den Arm genommen werden, das bekommt ein Erwachsener nur, wenn er auch dem anderen Wärme vermittelt.
Gute Therapeuten werden niemals Ratschläge erteilen, dafür sind Freundinnen zuständig, denn die Lösung muss der Patient aus sich heraus finden. Er wird sie auch finden, aber sie taugen nur, wenn es auch seine Lösungen sind. Ratschläge sind meistens unbrauchbar. Sie werden eh nicht befolgt.
Du erwartest Lotsendienst, man möge Dich sicher durch gefährliches Wasser leiten, guter Therapeuten können nur Deine Wahrnehmung von Gefahren aufzeigen. Ich denke, Dein Therapeut hat Dir das von Anfang an auch gesagt. Wenn man mit einem Therapeuten nicht klar kommt, kann man einen anderen aufsuchen, was allerdings von der Krankenkasse genehmigt werden muss. Es gibt Klienten-Therapeuten-Sitzungen, die beiden nicht gut tun.
Ich kenne keine schmerzstillenden Dinge außer Drogen und Medikamenten.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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15.07.2015, 09:36
AW: Warum eigentlich Psychotherapie?
Ich habe durchgezogen und meine Therapeutin lotste mich durch meine Themen ohne Bewertungen. Dazu kann ich nur sagen perfekt, denn nur ich kann mich ändern aber nicht mein Umfeld.
Warum Luise doof zu mir ist, ist am Ende schnurzegal, sondern wann bin ich bereit Konfrontation einzugehen und wann nicht.
Jeder Mensch hat seine Meinung und diese ist gleichwertig mit meiner zu sehen, wenn sie nicht meiner entspricht muss ich damit leben dass dieser Mensch anders tickt...
Es war eine äusserst schmerzende Zeit, extrem schwer und ich bin froh nicht aufgegeben zu haben, obwohl ich meine Therapeutin auch ab und an hätte an die Wand klatschen können...
Am Ende war es jedoch richtig so, ich wollte Veränderung, Verbesserung, mich besser warnehmen, es hat funktioniert, weil ich es wirklich wollte und nicht einfach nur Taschentücher gerreicht bekommen um Tränen zu trocknen, die kann man sich selber kaufen....Das Leben macht was es will und ich auch!
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15.07.2015, 09:39
AW: Warum eigentlich Psychotherapie?
Genau diesen Fragen sollte man für sich alleine nachspüren im stillen Kämmerlein.... Das ist der Ansatz.Was genau macht mir zu schaffen an dem, wie mich xy behandelt hat?
Wie fühlt es sich an so behandelt zu werden? (die Gefühle dabei spüren ist wichtig)
Wann bin ich vorher so behandelt worden und habe diese Gefühle gespürt? (Situation genau schlindern und fühlen.)
Was ist die früheste Situation, in welcher ich diese Gefühle gespürt habe? Was ist damals passiert?
Wenn ich immer ein beknacktes Gefühl habe, frage ich immer noch, was steckt dahinter? Sage mir selbst, noch tiefer zu gehen, bis ich spüre, am Knackpunkt angekommen zu sein.
Ich führe dann mit der dazu gehörigen Person ein Gespräch, sage meine Verletzungen der Person an den Kopf, diese ist sich dieser Verwundung an mir (sie ist echt verwundert, was sie so angerichtet hat) gar nicht bewußt. Es ist wie ein Rollenspiel, ich wechsle pingpongartig die Rollen.
Aber in diesem Dialog mit der Bewußtwerdung kommt es sogar zu so etwas wie " das wollte ich nicht, tut mir leid", man spürt diese Ehrlichkeit, man kann sich so regelrecht aussöhnen. Oftmals erscheinen Bilder, Gedanken, Verletzungen, die die mich verletzende Person selbst durchgemacht hat. Weshalb sie so ist, wie sie ist.... Und dann kann man verzeihen.
Dieses tiefe Verstehen macht frei, das ursprünglich Gefühl löst sich auf.
Wenn Du die Person kennst, kannst Du sofort damit "arbeiten".
So hat es mir eine Therapeutin in einer Klinik beigebracht, bei mir selbst zu schauen. Immer tiefer. Da liegt die Antwort. So kommt man auch an die Widerstände der anderen ran. Da findet man die Antwort auf Ablehnung. So ein Nachspüren kann sehr schmerzhaft sein, es braucht schon massenhaft Tempotücher. Aber am Ende so einer Session muß immer ein befreiendes Gefühl stehen.
Der Zauber liegt im eigenen Gefühl - nicht darin, dass der Therapeut sagt, Hilde oder Karl-Heinz sind so strukturiert, dass sie nicht umarmt haben oder sich abgewendet haben. Der Therapeut ist ja schließlich kein Hellseher, er weiß aber, dass der Ablehnung etwas vorausging. Das ist der Knackpunkt. Und den kennt man nur selbst.
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15.07.2015, 10:46
AW: Warum eigentlich Psychotherapie?
Um die Frage zu beantworten:
Psychotherapie gibt es, damit die Therapeuten damit Geld verdienen. Studiert wird es vor allem, damit die Studenten ihre eigenen Probleme bewältigen können (letzteres war das Ergebnis einer Umfrage an der Uni, an der ich studiert habe).
Ich weiß nicht, ob es überhaupt belastbares Studien gibt, die überprüfen, ob die Psychotherapie überhaupt wirksam ist. Sicher gibt es Menschen, denen sie geholfen hat, aber da weiß man eben nie, ob die sich nicht auch ohne die Psychotherapie erholt hätten. Du scheinst ein kritischer Mensch zu sein, selbst reflektiert, zweifelnd - das ist bei Depressionen häufig. Ein guter Therapeut würde dir helfen, mit der Erkenntnis, dass das Leben eine Mühsal ist und letztlich mit dem Tod endet, umgehen zu lernen.
Severus
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15.07.2015, 11:13
AW: Warum eigentlich Psychotherapie?
Ja...Bravo....Meist brauchen die Therapeuten selbst einen Therapeuten, weil sie mit ihren eigenen Problemen nicht klar kommen.
Echte Depressionen kann man, meiner Meinung, nach nicht mit Psychotherapie heilen, da braucht es ein wenig Chemie. Als Lebenshilfe kann es manchmal taugen, die ist aber teuer bezahlt.Es ist der Geist der sich den Körper baut
Friedrich Schiller
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15.07.2015, 11:17Inaktiver User
AW: Warum eigentlich Psychotherapie?
Liebe TE, eine Psychotherapie ist nicht dazu da, dir das Verhalten anderer zu erklären, sondern dich darin zu unterstützen, damit besser klar zu kommen.
Eine Therapeutin kann dir das Verhalten anderer nicht erklären, weil sie diese Personen nicht kennt und auch nur deine Sichtweise über die Vorgänge mitgeteilt bekommt.
Letztendlich kannst nur du selbst dir helfen. Die Therapeutin ist dazu da, dich dabei zu unterstützen. Du mußt deinen Weg aber letztendlich selbst finden und gehen. Das kann dir niemand vorschreiben.


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