Hallo,
mal an die Therapieerfahrenen hier,es geht um eine Verwandte von mir,Ende 20.
Sie hat(te) für ihr Alter schon richtig Karriere gemacht, seit ca. einem Jahr einen neuen
Vorgesetzten, seitdem macht dieser ihr beruflich das Leben zur Hölle, es ist heftigstes
Mobbing und inzwischen sucht sie eine neue Stelle.Der Typ kommt angeblich generell
mit Frauen nicht klar.
Aufgrund der unschönen Ereignisse ist meine Verwandte nervlich total am Ende,Magen-
beschwerden, rapide Gewichtsabnahme, Kopfweh, Depressionen, Kündigung läuft,
derzeit ist sie krank geschrieben.
Nun ist sie auf Anraten ihres Arztes (Hausarzt) in Therapie.Es handelt sich um eine Therapeutin
mit richtigem Abschluß und Kassenzulassung,also nicht so jemand der sich nur so nennt,
falls es die noch gibt.
Diese Dame benimmt sich meiner Verwandten gegenüber sehr seltsam.Grundsätzlich lässt
sie sie so gut wie nie zuende reden, unterbricht permanent, kritisiert ständig (aber unpro-
duktiv, auf kränkende Art) und verdreht ständig genervt die Augen
Dabei ist meine Verwandte ein Mensch mit dem man ganz normal und höflich reden kann,
weder Dauerquasslerin noch irgendwie schräg drauf oder merkbefreit.
Nun schoss die Dame den Vogel ab: sie sagte zu meiner Verwandten "kein Wunder das Ihr Mann
sie nicht mehr leiden mag!" Meine Verwandte ist seit 3 Jahren verheiratet, noch keine Kinder,
sie erwähnte wohl das die derzeitige Situation und auch der Stress im Job ihre Ehe belastet,
sagte aber mit keinem Wort das ihr Mann "sie nicht mehr mag"(was Quatsch ist).
Was will die Therapeutin mit diesem Verhalten bezwecken,ist sowas Usus !?Also auf einen
Menschen,der eh am Boden ist,noch "therapeutisch eintreten" ?
Wenn sie mit meiner Verwandten aus irgend einem Grund nicht zurecht kommt, könnte
sie doch die Therapie beenden, sie an jemand anderen überweisen, meine ich jedenfalls,
habe aber keine Ahnung ob das möglich ist.
Irgendwas scheint diese Frau (Anfang bis Mitte 40) offenbar zu triggern, mittlerweile geht
es meiner Verwandten noch schlechter als zuvor, das kann es ja wohl nicht sein!
Sollte sie die Therapie abbrechen? Sie zweifelt an dem Ganzen- würde ich auch.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 58
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04.11.2013, 15:33
Ist so eine Therapeutin "normal"!?
Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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04.11.2013, 15:52
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04.11.2013, 15:59
AW: Ist so eine Therapeutin "normal"!?
Sofort wechseln.
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04.11.2013, 16:00
AW: Ist so eine Therapeutin "normal"!?
die theratante scheint selbst ein problem zu haben. in jeder berufsgruppe arbeiten menschen mit menschlichen defiziten.
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04.11.2013, 16:03Inaktiver User
AW: Ist so eine Therapeutin "normal"!?
gezeitenfrau, wie ist Deine Verwandte an diese "Therapeutin" geraten? Empfehlung des Hausarztes oder steht ihr Name auf der Liste, die von den Kassen herausgegeben wird?
Dieses Verhalten ist unprofessionell und respektlos gegenüber den Patienten. An Stelle Deiner Verwandten würde ich die Kasse informieren und versuchen, die verbliebenen Stunden bei einem anderen Therapeuten zu nutzen.Geändert von Inaktiver User (04.11.2013 um 16:30 Uhr) Grund: Typo
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04.11.2013, 16:17
AW: Ist so eine Therapeutin "normal"!?
Nix wie weg. Meine Nichte ist auch mal an so eine Madam geraten, die ihr seltsames Verhalten unter "Konfrontationstherapie" zusammengefasst hat.
Meine Nichte hat noch Jahre später unter den Auswirkungen gelitten.
Sei gewiss, dass es wirklich gute Leute gibt. Aber leider halt nicht alle....
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04.11.2013, 17:43Inaktiver User
AW: Ist so eine Therapeutin "normal"!?
Ich sage auch, sofort wechseln. Manche beschweren sich, dass die Therapeutin nichts oder wenig sagt, das kann sinnvoll sein, aber das was du da beschreibst: nö.

Außer der Kasse würde ich auch noch der Ärztekammer bescheid geben. Und das der Dame je nach Verfassung auch mitteilen.
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04.11.2013, 18:50
AW: Ist so eine Therapeutin "normal"!?
Ich stell mal Folgendes provozierend in den Raum:
Ist es möglich, dass die Therapeutin diese Taktik gezielt einsetzt, um damit etwas zu bezwecken? Nämlich indem sie die entnervende Mobbing-Situation in sicherem Umfeld ihrer Praxis gewissermaßen nachstellt, um die Patientin dazu zu bringen, sich endlich mal zu wehren, statt immer davonzulaufen. Wäre allerdings ganz nett und professionell, wenn solche Methoden vorher besprochen würden.
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04.11.2013, 20:22Inaktiver User
AW: Ist so eine Therapeutin "normal"!?
Hallo,
ich würde auch zum Wechsel raten und es der Therapeutin mitteilen was der Grund ist. Ich bin der Meinung eine Therapie sollte stets ein geschützter Raum sein, in dem man sich geborgen fühlt, Vertrauen aufbauen kann und Unterstützung erfährt mit dem Ziel, dass es einem besser geht. Wenn ausreichend Vertrauen aufgebaut ist, kann man sicherlich auch mal vereinbaren, im Rollenspiel eine Mobbingsituation nachzustellen und durchzuspielen, aber einfach so finde ich das Verhalten der Therapeutin völlig inakzeptabel.
Lieben Gruß
Evelyn
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04.11.2013, 20:46



(was Quatsch ist).
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