Ich habe etwas erlebt mit einer Person, womit ich einfach nicht abschließen kann. Genauso wenig mit der Person an sich. Aber ich bin einfach noch nie im Leben so sehr verarscht, für dumm verkauft, enttäuscht, ausgenutzt, wie der letzte Dreck behandelt und abserviert worden. Noch dazu befand ich mich in einer Art emotionalen Abhängigkeit zu dieser Person (es ist nicht mein Partner oder jemand aus meiner Familie), weshalb ich erst "aufgewacht" bin, als es eigentlich schon zu spät war, und mich nicht richtig dagegen zur Wehr gesetzt habe, und das vielleicht auch gar nicht gekonnt hätte, denn ich habe in der Person wie verblendet einen guten Menschen gesehen und einen, dem ich etwas bedeute, was sicher niemals so war. Schließlich konnte ich mich unter Schmerzen von der Person lösen, doch statt sie dann endlich komplett links liegen zu lassen, habe ich ihr sogar noch in die Hände gespielt mit einem Brief, in dem ich eine Versöhnung erhofft habe, und Klärungsversuchen der Situation (dummerweise per SMS), die sie ausgenutzt hat, um mich schlecht zu machen. Ich war so dumm!
Das alles ist jetzt 6 Monate her und seitdem gibt es keinerlei Kontakt mehr zu der Person. Auf eine Versöhnung lege ich schon lange keinen Wert mehr. Trotzdem kann ich einfach nicht mit dem, was dort vorgefallen ist, abschließen, so sehr ich es auch versuche. Ich habe einfach so eine unglaubliche Wut auf diese Person in mir, und, fast noch schlimmer, auch auf mich selbst, weil ich so grenzenlos naiv und dumm war, und ihr gnadenlos in die Falle getappt bin. Oft fange ich wieder von dem Thema an, doch niemand versteht das noch. Mein Verlobter nicht, meine Familie nicht, letztendlich wohl auch meine Freunde nicht. Immer heißt es nur, ich soll endlich damit abschließen und der Person keine Beachtung mehr schenken, auch nicht gedanklich. Aber das KANN ich einfach nicht! Manchmal beherrscht das Thema immer noch mein Leben und bestimmt, ob ich zufrieden bin oder nicht. Ich bin einfach ZU verletzt und ZU enttäuscht und ZU wütend. Oft bin ich kurz davor, ein letztes mal bei der Person aufzulaufen, und sie so zusammen zu falten und ihr das letzte zuerst ins Gesicht zu sagen, dass sie es bis ans Ende ihres armseligen Lebens nicht mehr vergisst. Was mich in solchen Momenten davon abhält, ist hauptsächlich das Baby, das ich erwarte. Ich will und kann nicht riskieren, dass ihm etwas passiert, weil ich mich zu sehr aufrege. Das ist mir diese Person natürlich nicht wert. Aber ich habe das Gefühl, ich bin es meinem Verlobten und vor allem auch meinem Kind schuldig, endlich damit abzuschließen, sodass die Person keinen Platz mehr in meinem zukünftigen Leben hat. Aber WIE soll ich das bitte machen? Einfach einen Schalter umlegen und schon bin ich nicht mehr grenzenlos wütend und enttäuscht, funktioniert so leider nicht...Könnt ihr mir da helfen oder irgendwas empfehlen?
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19.09.2013, 15:31Inaktiver User
Was tun, wenn man mit einem Thema einfach nicht abschließen kann?
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19.09.2013, 15:55
AW: Was tun, wenn man mit einem Thema einfach nicht abschließen kann?
Du solltest erst mal akzeptieren , dass Du kein Übermensch bist.
Nimm an ,dass da was superdoofes gelaufen ist was Dich im inneren Deines "Puddings" schwer bewegt hat.
Es hat Dich von den Schuhen gerissen und tief getroffen. Und sowas legt man nicht einfach weg.
Du hast bestimmt schon alles durchgekaut und manöverkritik geübt mit Dir.
Also musst Du nun Dein Bewusstsein wach machen und Dir sagen oh ja war schlimm...passiert mir nicht wieder.
Er ist wie er ist, aber ich habe gelernt und sowas passiert mir nicht wieder. Dann stellst Du Dich wohin hältst die Handflächen vor oder neben Dich nach oben und stellst Dir vor wie all deine Wut und Enttäuschung über die Handflächen nach oben aus Dir raus steigt. Sie fliegt in die Luft weg von Dir. Einatmen und ausatmen. Ferdisch!
Nein nicht wiederkauen, nach vorne schauen , denn Du hast gelernt und nun lässt Du den anderen vor sich hinwurschteln und willst gar nix mehr von dem, denn er ist wie er ist.
Bei bedarf...immer wieder wiederholen ...guck mal ob es hilft.
Dass man so getroffen sein kann, passiert nicht jedem und deshalb verstehen es nicht alle Menschen um Dich.
Ich weiß was Du meinst, aber man ist sich selbst nicht ausgeliefert. Wenn gedacht ist was zu denken war was einem selbst angeht...dann loslassen. Mit der Hilfe des aktiven Bewusstseins.
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19.09.2013, 16:28
AW: Was tun, wenn man mit einem Thema einfach nicht abschließen kann?
oft ist es so, dass, wenn uns ein bestimmtes Thema verfolgt, eine Person lediglich der Auslöser dafür war, aber nicht die Ursache. Weil wir das Thema schon vorher hatten, uns dies aber nicht bewusst war, weil uns ein Verhalten an eine ähnliche Situation/Person von früher erinnert usw... Hast du da irgend eine Idee?
Vor dem Loslassen kommt i.d.R. die Akzeptanz, dass es so ist, wie es ist. Vielleicht kannst du deine Wut mal vorübergehend aufs "stille Bänkchen" im Hinterstübchen setzen und nüchtern auf die Situation gucken: was hat dich in diese Situation gebracht? Was hat dich darin gehalten? Geh diesen Fragen nach ohne zu bewerten, ohne dich oder die andere Person niederzumachen. Sieh es gar nicht personenbezogen, sondern "nur", was da überhaupt geschehen ist und was da mit und in dir geschehen ist.
Was bei solchen Dingen auch oft beim loslassen hindert ist die eigene Scham. Die könnte hinter dem Ärgern über dich selbst stecken. Die Scham ist aber nichts negatives, sondern sie ist ein guter "Wasserstandsanzeiger", ein Gefühl, das uns signalisiert, wenn wir über unsere Grenzen gegangen sind bzw wenn etwas oder jemand von außen über unsere Grenzen gelatscht ist. Vielleicht hilft dir das, um dir selbst zu verzeihen. Das wäre nämlich der nächste Schritt.
Es klingt zwar blöd, aber je weniger du versuchst etwas zu erzwingen (das loslassen), um so eher kann es "von selbst" gehen. Es ist der berühmte Effekt von "denke nicht an einen rosa Elefanten". An was denkt man dann wohl die ganze Zeit? Daher - besser ist es zu akzeptieren, dass es so war wie es war. Du kannst dir innerlich ja in Bezug auf die Person denken: "geh mit Gott, aber geh"
oder so ähnlich.
Und immer wenn du um das Thema kreiselst, sag dir "ok" und martere dich nicht.
Du kannst natürlich auch rituell noch irgendwas machen z.B. der Person einen Brief schreiben, und den, anstatt ihn abzuschicken in einem Feuer in Rauch aufgehen lassen oder Papierschiffchen bauen und den nächsten Fluss runterschicken oder (was ich mal gemacht hab) zerreissen und die Schnippsel in ein Bild mit reinarbeiten usw.Geändert von Amelie63 (19.09.2013 um 16:32 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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19.09.2013, 17:56
AW: Was tun, wenn man mit einem Thema einfach nicht abschließen kann?
Hallo!
Ich habe mich extra registriert, weil ich mich sofort in Deinem Bericht selbst erkannt habe!
Meine "beste Freundin" hat mich 25 Jahre lang herumdirigiert, unterschwellige Respektlosigkeit war Alltag, die schönen Seiten der Freundschaft gingen schließlich völlig unter als ich endlich auf meine Bauchgefühl gehört habe, mich anfangs sanft, später mit mehr Nachdruck zu wehren begann. Ein klärendes Gespräch hat sie immer verweigert...
Sie "antwortete" stattdessen mit lupenreinem Mobbing oder Aggressiviät. Die Loslösung ist in Etappen erfolgt und verfolgt mich immer noch - auch ich kann nicht abschließen, bin wütend, zum guten Teil natürlich auf mich blödes Schaf. Warum hab ich mich nicht viel früher gewehrt und die "Freundin" in die Wüste geschickt???
Mir helfen meine Termine bei einer lieben Kinesiologin, die mir begreiflich gemacht hat, dass ich für diese Erfahrung dankbar sein soll. Nachdem mir kurz nach Luft geschnappt habe, hab ich begriffen, dass sie Recht hat. Es war die Aufgabe der Freundin mir zu zeigen, das ich für mich selbst da sein und für mich einstehen soll. Ich habe mich weiterentwickelt und rücke mich selbst mehr in den Mittelpunkt. Das ist mir bisher sehr schwer gefallen.
Diese Erkenntnis schützt mich natürlich nicht vor Rückfällen und gerade in den letzten Tagen grüble ich und hadere mit den Geschehnissen.
Im Frühjahr habe ich ihr ein paar Zeilen mit dem Vorschlag geschickt, ein paar versöhnliche Worte füreinander zu finden. Zwar sei die Freundschaft vorbei, aber so schnell bereut man ein Zerwürfnis: ein gemeinsamer Freund von früher ist schwer an Krebs erkrankt (sie wusste das nicht, weil sie ausgewandert ist). Retour kam NICHTS....und wieder lässt sie mich auflaufen (sie hat die Nachricht definitiv erhalten).
Und im Moment, im dem ich nicht fassen kann, dass sie nicht einmal jetzt reagiert, sitzt ein kleines Teufelchen auf meiner Schulter, das mir einflüstert, sie bei unserem Sozialstaat anzuzeigen, den sie seit Jahren ungerechtfertigter Weise anzapft.
Nur, das macht mich nicht glücklicher und nichts ungeschehen.
Was ich damit sagen will: es ist sicher gesünder, sich um sich selbst zu kümmern, als mit Vergangenem zu hadern. Du bist in einer solch wunderschönen Situation! Deine Familie wird größer und Du solltest den Zustand genießen - die Schatten des Erlebten lass liegen, ich wünsche es Dir von Herzen!
Ein Trugschluss, dem ich immer wieder erliege ist, dass ich denke, dass es der Freundin "ach so gut geht", wenn sie mich wieder einmal verletzt hat. Das stimmt mit Sicherheit nicht. Sie ist bemitleidenswert, denn wieviel negative Energie muss bei ihr hängenbleiben? Das kann kein schönes Leben sein...
Die Idee von Amelie63 durch ein Ritual den Absprung zu schaffen ist eine sehr gute Idee. Wir sind dermaßen auf
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19.09.2013, 17:58
AW: Was tun, wenn man mit einem Thema einfach nicht abschließen kann?
Oje, ich kämpfe noch mit der Technik und versuche, den verlorenen Teil nun dranzuhängen:
Die Idee von Amelie63 durch ein Ritual den Absprung zu schaffen ist eine sehr gute Idee. Wir sind auf viele Dinge so stark progammiert, dass wir uns nur schwer davon lösen können.
Ich habe dazu einen Buchtipp: "Und am Ende steht die Freiheit" von Lizzi Götz. Leicht zu lesen und selbsterklärend durch den Titel. Das Seminar, das ich begleitend gemacht habe, hat mich auch ein gutes Stück weitergebracht.
Es erspart aber nicht, weiter an sich zu arbeiten, das merke ich immer wieder
Ich wünsche Dir, dass die Loslösung gelingen wird!
lg
Arekia
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19.09.2013, 18:14
AW: Was tun, wenn man mit einem Thema einfach nicht abschließen kann?
Arekia, wenn du dich hast 25 Jahre herumdirigieren lassen, dann vermutlich deshalb, weil du damals nicht anders konntest, es nicht "besser wusstest" und/oder es eben Dinge gab, die dir wichtiger waren und in dieser "Freundschaft" hielten. Das meine ich mit sich-selbst-verzeihen und etwas akzeptieren. Wir müssen uns deshalb nicht selbst in den Popo beißen, es war eben so und wir hatten unseren Anteil dabei. Basta. Und jetzt ist was anderes.Meine "beste Freundin" hat mich 25 Jahre lang herumdirigiert, unterschwellige Respektlosigkeit war Alltag, die schönen Seiten der Freundschaft gingen schließlich völlig unter als ich endlich auf meine Bauch
Deshalb müssen wir nicht in (stummen) Vorwürfen uns selbst und der anderen Person gegenüber verharren. Wenn wir die ganze Sache irgendwann mal reflektieren, dann können wir auch in Zukunft besser für uns sorgen und das ganze war nicht "umsonst".
Und es haut nicht hin sich einzubilden, dass der/die Andere die Welt so wahrnimmt wie ich selbst. Tut er/sie nicht. Und darum ist es leider auch so, dass es anscheinend nur gemobbte gibt, aber keine Mobber. Kann ja wohl nicht sein. Könnte man aber manchmal fast glauben, wenn man so im Netz querliest..Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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19.09.2013, 18:37
AW: Was tun, wenn man mit einem Thema einfach nicht abschließen kann?
Amelie, Dein Beitrag spricht mir aus der Seele!

Und ja, ganz genau so ist es: Jeder hat seine eigene Wahrheit.
Auch wenn es schwer fällt (ich empfinde es als harte Arbeit): nehmen wir solche Erlebnisse als Geschenk. Schlussendlich profitiert man.
lg
Arekia
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19.09.2013, 19:30Inaktiver User
AW: Was tun, wenn man mit einem Thema einfach nicht abschließen kann?
Das mit dem "schönen Leben" ist ein guter Denkanstoß. Denn ein schönes Leben hat die Person, die ich meine, sicher nicht. Sie ist selbständig mit einer Freizeit-Einrichtung und dort für alles alleine verantwortlich. Ich war dort Kundin, dort ist das alles auch vorgefallen. Es ist allgemein bekannt, dass sich ihr Laden eigentlich nicht mehr lohnt und sie wohl schon insolvent ist, was sie sogar selbst von sich sagt. Aber irgendwie geht es da trotzdem immer noch weiter, keine Ahnung wieso. Sie ist starke Kettenraucherin, schon lange geschieden und lebt immer noch alleine mit ihrer fast 30-jährigen Tochter zusammen (die arme Tochter). Meine Vermutung dazu ist, weil sie ohne die Tochter ihr Leben gar nicht mehr finanzieren könnte, da sie ja eigentlich pleite ist. Ich denke deshalb, sie hat ihren Frust über ihr eigenes verkorkstes Leben auf mich übertragen und an mir ausgelassen. Ironischerweise gehörte ich zu ihren besten Kunden. Durch ihr eigenes Verhalten verdient sie an mir jetzt nichts mehr und ist sogar zwei ihrer besten Kunden los. Letztendlich hat sie sich also auch selbst geschadet, selbst wenn es ihr kurzzeitig besser ging, weil sie mich fertig machen konnte. Und ja, irgendwie ist das alles wirklich sogar ein bisschen bemitleidenswert. Ich bin froh, dass ich es nicht nötig habe, andere Menschen fertig zu machen, um mich selbst besser zu fühlen. Wer so tief gesunken ist, vor allem in ihrem reiferen Alter, kann einem eigentlich nur leid tun. Da ist mein Leben sicher das schönere.Ein Trugschluss, dem ich immer wieder erliege ist, dass ich denke, dass es der Freundin "ach so gut geht", wenn sie mich wieder einmal verletzt hat. Das stimmt mit Sicherheit nicht. Sie ist bemitleidenswert, denn wieviel negative Energie muss bei ihr hängenbleiben? Das kann kein schönes Leben sein..
Auch gut finde ich die Idee mit dem kleinen "Ritual", um endlich loszulassen. Ich denke, das werde ich mal ausprobieren. Einen Versuch ist es sicher wert.
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19.09.2013, 19:54
AW: Was tun, wenn man mit einem Thema einfach nicht abschließen kann?
Oje, sowas kenne ich - diese Wut, die einen so lange verfolgt. Aber auch wenn sie kaum spürbar abnimmt - sie nimmt ab. Irgendwann kann man nur noch gelassen denken" gut dass DAS vorbei ist".
Ich habe mal mit einem Psychologen ein Ritual gemacht. Wir haben ein Gespräch mit der betreffenden Person, die mich belastet hatte durch ihr Verhalten, nach"gespielt". Also der Psychologe war die Person, ich war einfach ich selbst.
Es hat unheimlich gut getan, endlich mal das aussprechen zu können, was in mir gärte. Und das im ungefährlichen, geschützten Raum.
Diese Frau, unter der du gelitten hast - die hat ja wirklich echte Probleme. Und das nicht nur materiell sondern halt auch psychisch. Eigentlich verdient sie Mitgefühl, aber natürlich hat sie nicht das Recht, andere Menschen fertigzumachen. Ich kenne sowas von einer Bekannten - wenn sie wieder depressiv ist, schnauzt sie alle und jeden an, dass die Wände wackeln. Wenn man das einordnen kann (sie ist krank und kann sich nicht kontrollieren), dann kann man damit umgehen und weiter ruhig seiner Wege ziehen. Man muss es nicht auf sich selbst beziehen.
Wir Frauen
warten ja meistens zu lange, bis wir uns von nicht gut tuenden Menschen lösen. Aber nun, besser spät als nie. Du gehst jetzt deinen eigenen, gesunderen Weg. Wie schön, dass ein Baby unterwegs ist. Gönne ihm den inneren Frieden, den es braucht. Wenn du beten kannst, dann bete, Gott möge dir helfen, zu vergeben und zu verarbeiten. So mache ich es immer.
GLG und alles Gute für dich und das Baby!
KarlaThe original Karla
est. 2006











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19.09.2013, 21:37
AW: Was tun, wenn man mit einem Thema einfach nicht abschließen kann?
Nelly, aus deinem letzten Beitrag spricht viel Häme. Das ist zwar aufgrund deiner Verletztheit verständlich, aber jemanden zu bemitleiden ist auch eine Art von Arroganz bzw sich über jemanden zu erheben. Hast du dich schon mal gefragt, warum du es brauchst, über ihr Leben so dermaßen zu urteilen und es von der Qualität her mit deinem vergleichen zu müssen?Und ja, irgendwie ist das alles wirklich sogar ein bisschen bemitleidenswert. Ich bin froh, dass ich es nicht nötig habe, andere Menschen fertig zu machen, um mich selbst besser zu fühlen. Wer so tief gesunken ist, vor allem in ihrem reiferen Alter, kann einem eigentlich nur leid tun. Da ist mein Leben sicher das schönere.
Du kennst sicher den indianischen Spruch "Beurteile nie einen Menschen, bevor Du nicht mindestens einen halben Mond lang seine Mokassins getragen hast."
Wenn du die Geschichte absolut nicht ruhen lassen kannst und dich vor allem in diesem ewigen Verurteilungs-Hamsterrad verhedderst - vll solltest du dann doch mal mit nem Profi drauf gucken, warum das so ist. Diese Verurteilerei von anderen Menschen könnte dich sonst immer wieder in die Klemme bringen.
Karla, das Rollenspiel mit dem Psychologen war sicher ne prima Idee :)Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.


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