.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 34
Thema: Unglaubliche Geschichte...
-
30.03.2012, 18:17Inaktiver User
AW: Unglaubliche Geschichte...
Geändert von Inaktiver User (06.04.2012 um 02:38 Uhr)
-
30.03.2012, 19:56Inaktiver User
AW: Unglaubliche Geschichte...
Wurde sie nicht zwangsweise eingewiesen? Ich vermute, da ist die rechtliche Lage eine andere, weiß es aber nicht sicher. Mal nachfragen würde ich trotzdem, zumal Du ihren Aussagen nicht trauen kannst.
Ganz wichtig ist auf jeden Fall das Du gut für Dich sorgst, Abstand nimmst und nicht meinst den "Retter" spielen zu müssen.
-
31.03.2012, 01:48
AW: Unglaubliche Geschichte...
@wintergold hat sich die person auch selbst verletzt?
Ne sie ist freiwillig in die psychiatrie gegangen
-
31.03.2012, 13:39Inaktiver User
AW: Unglaubliche Geschichte...
Das ist schon einmal ein guter Schritt. Und offenbar folgte ein kleinerer weiterer, dass sie sich dir gegenüber nun ein Stück öffnen konnte. Ich weiß nicht, was ich dir raten soll. Eine gewisse Distanz zu üben, scheint dir bewußt zu sein. Und für dich sorgen kannst du offensichtlich auch, indem du dich z. B. bei deiner Erschöpfung krank schreiben liessest.
Als depressiv würde ich deine Freundin auch nicht bezeichnen, dafür ist sie viel zu agil. Wahrscheinlich allerdings gibt es einige traumatische Erlebnisse, die die Such(e)t nach diesen intensiven Gefühle, die sie durch ihre Dramen erzeugt, erklärbar macht. Dann spürt sie sich.
Für unmöglich, um nicht zu sagen, unfähig - mit Verlaub - halte ich ihre behandelnde Psychologin oder Psychiaterin. Dies fiel mir schon eingangs deiner Geschichte auf, wenn ich davon las, dass deine Freundin 'Tablettchen' verschrieben bekam. Das ist die einfachste Lösung, wenn keine anderen im Werkzeugkasten vorhanden sind.
Ich hoffe, in der Klinik bekommt deine Freundin nun bessere therapeutische Unterstützung.
Du für dich solltest weiterhin dafür sorgen, gesunde emotionale Distanz zu wahren. Und vielleicht ein wenig auf deine eigene Spur gehen, was dich an dieser Frau z. B. so anzieht. Möglicherweise gibt es wirklich einen Teil in dir, der gerne 'helfen' würde, um dadurch Selbstbestätigung zu erhalten.
Ich wünsche dir Kraft und würde mich freuen, wenn es dir gelingt, diese Frau auf ihrem Weg noch ein Stück weiter unterstützend zu begleiten. Was ist vor allem benötigt, ist Vertrauen gewinnen zu können.
-
31.03.2012, 13:48
AW: Unglaubliche Geschichte...
Meine berufliche Erfahrung mit solchen Geschichten ist, die Faktenebene mit einer gesunden Skepsis zu betrachten, es für möglich zu halten, daß es genau so wie auch ganz anders gewesen sein kann. Aber den Patienten ernst zu nehmen in seinem Erleben. Die meisten verschlungenen oder wunderlichen Berichte,die ich höre, stimmen zu größeren Teilen, aber es gibt auch Geschichten, die nicht so passiert sind.
Es gibt aber auch die Ebene des inneren Empfindens und Erlebens, und wenn es gelingt, auf diese Ebene zu kommen, dann können "lügenhafte" Menschen auch authentisch sein.
Mit PTSD hat das so erstmal nichts zu tun, möglichweise mit Dissoziation, vielleicht aber auch mit ganz Anderem. Virtuell & aus zweiter Hand unmöglich zu beurteilen. Das sollte die Psychologin mit deiner Freundin gemeinsam herausfinden.
Als Freundin fände ich das ganz schwierig. Ich nehme an, daß du nicht die erste Person bist, mit der es deiner Freundin so geht. Gefühlsmäßige Extreme, Schreck, Angst, Sorge, Helfenwollen- und Enttäuschung. Und sehr viel Einsamkeit. Retten kannst du sie nicht - wenn sie eine feste Beziehung zu ihrer Therapeutin hat aufbauen können, ist aber schon viel gewonnen. Aus Bosheit oder Übermut kommt niemand auf solche Erzählungen - ist meine Erfahrung.
Im Bereich Psychiatrie ist es schon so, daß man auf Geschehnisse zwischen Menschen stößt, die man früher vielleicht nie für möglich gehalten hätte - und daß man sich im Zweifelsfall an den Satz hält, man habe schon Pferde vor Apotheken kotzen sehen - das ist eine gute Faustregel, nach beiden Seiten
that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
-
31.03.2012, 13:52
AW: Unglaubliche Geschichte...
that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
-
31.03.2012, 14:09Inaktiver User
AW: Unglaubliche Geschichte...
Ja, das kann durchaus sein. Doch das war nicht das einzige, das mir auffiel. Auch die Einladung von Lion recht schnell zu einer gemeinsamen Sitzung, ihn selbst später bei einem Einzelgespräch offensichtlich über die Diagnose der Klientin zu informieren, hierzu erlaube ich mir durchaus meine Skepsis ob einer möglicherweise überforderten Ärztin zu nennen.
Gleichzeitig werden hier im Netz und in den entsprechenden Threads übrigens durchaus immer wieder 'Urteile' gegeben, die letztendlich allesamt eine reele Überprüfung bemängeln lassen. Sondern jede/r der hier Postenden ihre individuellen Erfahrungen, Meinungen und Einschätzungen wiedergeben.
-
31.03.2012, 16:05Inaktiver User
AW: Unglaubliche Geschichte...
.
Geändert von Inaktiver User (06.04.2012 um 02:38 Uhr)
-
31.03.2012, 18:16
AW: Unglaubliche Geschichte...
Lieber Lion: Als Mutter eines erwachsenen Sohnes erlaube ich mir den Rat an Dich: Schütze Dich - lass diese unheilvolle Beziehung behutsam enden.
In meiner Verwandschaft gibt es eine Ehe, wo die Frau seit Jahren chronisch psychisch krank ist. Frage nicht, wieviel der Mann in den Jahrzehnten gelitten hat, durft zeitweise nicht mal in den Chor, sie hat sämtliche Freundschaften und entspannten Verwandtenbesuche unmöglich gemacht. Ein Wechselbad der Gefühle - ich würde das nicht ertragen. Wie schon einer Schreiberin vorher kann ich mich nur anschließen. Nimm die Beine in die Hand und rette Dich.
-
02.04.2012, 23:31
AW: Unglaubliche Geschichte...
...
Geändert von manou10 (03.04.2012 um 10:53 Uhr) Grund: sinnloses unterfangen...


Zitieren
