Liebe Bricom
Ich werde mich in den nächsten Wochen wegen meiner Depression in eine stationäre Behandlung begeben. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Entschluss endlich gefasst habe, aber jetzt ein wenig überfordert mit der Vorbereitung...
Der Aufenthalt wird 6-8 Wochen dauern... Ich weiß einfach nicht, wieviele T-Shirts usw. ich mitnehmen soll. Das klingt vielleicht lächerlich, aber ich bin mit diesen einfachen Dingen wirklich überfordert :( Ich gehe davon aus, dass man dort auch waschen kann, aber ich wäre über jeden Tipp dankbar, was und wieviel ihr von bestimmten Kleidungsstücken mitnehmen würdet (Basisausstattung...) Was hat euch außerdem geholfen, was würdet ihr unbedingt einpacken (auch außerhalb des Kleidungs-Themas)?
Vielen Dank![]()
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05.05.2010, 21:40
Stationäre Behandlung - was muss mit?
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05.05.2010, 22:08
AW: Stationäre Behandlung - was muss mit?
Hallo Dori!
erstmal: ein guter Entschluss! Darf ich mal fragen, wo es hingeht?
Ich hatte Sportsachen mit: 2 Hosen, 5 Tshirts,
2 Jeans, 2 Schlafanzüge, 3 Shirts und 4 Pullis, Unterwäsche, Socken, 2 Jacken und eine Fleecejacke, Schreibzeug, einen Ordner, mein Tagebuch, Lesefutter, Strickzeug.
Dazu Kulturbeutel, Fön, Walkingstöcke, Badeanzug, Bademantel, Badeschlappen, Wanderschuhe, normale Schuhe und Crocs.
Fertig.
Man konnte auch waschen, habe ich alle 8-10 Tage gemacht.
Ich hoffe, die Liste hilft ein bischen...
alles gute
Kaffeesahne
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05.05.2010, 22:14
AW: Stationäre Behandlung - was muss mit?
Danke, Kaffeesahne, das hilft wirklich schon sehr

Ich möchte nicht sagen, wo ich hinfahre. Ich versuche auch mein Bestes, nicht nach Erfahrungsberichten mit der Klinik zu suchen, damit ich wirklich unvoreingenommen dahin fahren kann. Mein Therapeut hat sie für mich ausgesucht, er kennt mich sehr gut und ich vertraue ihm dahingehend.
Ich überlege, wie es wohl mit der Getränkeversorgung aussieht? Ob man einen Wasserkocher auf dem Zimmer haben darf? Ich glaube, ich muss die Klinik doch nochmal anschreiben...
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05.05.2010, 22:16
AW: Stationäre Behandlung - was muss mit?
ja, ich denke, das ist wirklich individuell geregelt..
Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg!
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06.05.2010, 07:05
AW: Stationäre Behandlung - was muss mit?
ich war selber mal 5 monate in einer klinik wegen essstörungen und dort bekam man/frau vor der aufnahme einen laufzettel, auf dem genau stand, was benötigt wird.....
waschen war natürlich möglich, getränke wurden zur verfügung gestellt.....
da ich so lange da war, mussten natürlich pakete hin und her geschickt werden, ich bin im sommer hin und anfang januar nach hause......
sportsachen für die bewegungstherapien sind klar, aber auch was zum rausgehen, wir waren oft abends was trinken oder auch mal tanzen, haben stadtfeste besucht, sind schwimmen gegangen....
hast du schon ein aufnahmegespräch gehabt? dann solltest du eine hausordnung und einen laufzettel bekommen haben.....
je nach krankheitsbild kann es unterschiedliche regeln geben, was du haben darfst und was nicht......bei uns war im zimmer ansich alles verboten und es wurde auch kontrolliert.....
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06.05.2010, 12:02Inaktiver User
AW: Stationäre Behandlung - was muss mit?
Hallo Dori,
ich habe einen dreimonatigen stationären Aufenthalt hinter mir (auch wegen Depressionen) und denke, daß es in den meisten Kliniken ähnlich gehandhabt wird. Nimm an Kleidung das mit, was Du auch für einen längeren Urlaub einpacken würdest. Eben solche Sachen, die bequem sind, und in denen Du Dich wohl fühlst. Sportsachen auf alle Fälle, weil sowas sicherlich überall mit auf dem Programm steht. Wir hatten Waschmaschinen zur Verfügung, die wir zweimal wöchentlich benutzen konnten. Man kann ja kaum Kleidung für mehrere Wochen (oder sogar Monate) mitnehmen. Allerdings durfte ich auch nach der Eingewöhnungsphase am Wochenende für
jeweils eine Übernachtung nach Hause, wo ich dann meistens gewaschen habe.
Vergiß nicht, Dir genug persönliche Dinge mitzunehmen, um Dir das Zimmer ein wenig gemütlich zu machen (schließlich wirst Du dort eine längere Zeit verbringen). Ich hatte ganz viele Fotos dabei, ein Kuscheltier von meiner Enkelin, meine eigene Bettwäsche (war mir ganz wichtig) und weil ich in der Weihnachtszeit dort war auch Lichterketten und ein bißchen Deko. Bücher und CDs nicht zu vergessen. Eben solche Sachen, die einem ein wenig das Gefühl von "zuhause" geben.
Mineralwasser stand für die Patienten unbegrenzt zur Verfügung, außerdem konnte man im Stationskühlschrank auch eigene Getränke lagern. Ich denke, ein Wasserkocher dürfte kein Problem sein (wir hatten einen in der Küche). Überhaupt gestaltete sich das Zusammenleben dort wie in einer großen WG, wir waren bis zu 20 Patienten. Da Du ja schon weißt, wohin Du kommst, kannst Du ja auch im Vorfeld dort anrufen, wenn Du noch Fragen hast.
Ich bin jetzt seit drei Monaten wieder zuhause, arbeite inzwischen wieder und mir geht es richtig gut. Für mich war dieser Aufenthalt das Beste, was mir passieren konnte. Ich wünsche Dir ganz viel Efolg für Deine Therapie
LG beara
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06.05.2010, 13:28
AW: Stationäre Behandlung - was muss mit?
Ihr seid so lieb, vielen Dank :)
Ich bin wirklich gerade so durcheinander, dass ich an die einfachsten Dinge nicht denke...
Der Tipp mit den persönlichen Dingen hilft mir sehr, ich werde wohl auch eigene Bettwäsche und eines meiner liebsten Kuschelkissen mitnehmen. Danke beara
Ich muss mich vorher noch um so viele Dinge kümmern


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