Hallo zusammen,
ich hoffe, dass ich mit diesem Thema hier richtig bin und ihr mir helfen könnt!
Das ganze Problem hat schon vor 3 Jahren begonnen, daher muss ich ein bisschen ausholen:
ich habe auf der Arbeit einen Kollegen kennengelernt, den ich anfangs überhaupt nicht mochte. Nach einiger Zeit haben wir uns einander angenähert, immer die Pausen mit einander verbracht, uns sehr bald sehr gut verstanden und uns vertraut.
Anfangs war von meiner Seite auch alles ok, bis ich irgendwann merkte, dass sich nicht nur eine reine Freundschaft aufbaute, sondern dass ich immer mehr Gefühle für ihn empfand, mich begann, in ihn zu verlieben.
Unser Kontakt wurde intensiver, wir telefonierten jeden Tag nach der Arbeit, waren uns so vertraut.
Ich merkte, dass anscheinend auch von seiner Seite mehr Gefühle für mich da waren, als für eine reine Arbeitskollegin bzw. Freundin.
Das Problem war: wir waren beide in langjährigen Beziehungen.
Nach einem gemeinsamen Urlaub zu 4. und immer intimeren Gesprächen mit ihm wurde es für mich beinahe unerträglich, ihn jeden Tag so nah bei mir zu haben, dennoch nicht über die Gefühle reden zu können. Ich merkte, ihm ging es genauso.
Irgendwann sagte er zu mir: "Du, ich bin nur noch mit meiner Freundin zusammen, weil ich die, die ich haben will, nicht haben kann!". Ich hatte die Tränen in den Augen stehen, weil ich genau wusste, wie er es meinte.
Über unsere gegenseitigen Gefühle haben wir aber nie geredet.
Nach dieser Aussage wurde es zwischen uns schwierig. Er distanzierte sich von mir, immer mehr. Ich litt fürchterlich darunter, sagte ihm dies dann auch. Er versprach, sich wieder mehr um mich "zu kümmern" und auch privat wieder öfter etwas zu unternehmen, was leider ausblieb.
Irgendwann beschloss ich dann, ihm nicht mehr weiter hinterher laufen zu wollen, ich wollte endlich abschließen mit allem.
Jetzt zum Thema Unsicherheit:
unsere Wege haben sich durch diese zwischenmenschliche und berufliche Veränderungen getrennt, wir haben seit über 1 Jahr keinen Kontakt mehr zueinander. Ich denke, der Kontakt ist abgebrochen, weil wir beide zu feige waren, einfach miteinander über unsere Gefühle zu reden und unsere Beziehungen zu unseren Partner nicht beendet haben.
Er arbeitet in einer Tochtergesellschaft unserer Firma, ich in der Hauptstelle.
Ende Mai soll eine große Veranstaltung aller Standorte stattfinden, auf der er sicher auch anwesend sein wird.
Ich habe solch eine Angst davor, ihm auf dieser Veranstaltung durch Zufall über den Weg zu laufen, ihm gegenüber zu stehen, ihn ansehen zu müssen, mit ihm zu reden.
Ich kann dies nicht.
Die Gefühle sind tief in mir immer noch da und es tut mir sooo weh, dass wir keinen Kontakt mehr miteinander haben.
Ich weiß, dass er von einigen anderen Kollegen als ein riesiges A....loch angesehen wird, einige Wesenszüge habe ich durch seine Distanzierung leider auch zu spüren bekommen.
Dennoch: ich kann ihn nicht loslassen, gestern überkam es mich wieder sehr stark.
Wie kann ich mit dieser Situation in Hinsicht auf die Großveranstaltung umgehen?
Wie kann ich meine eigene Unsicherheit ihm gegenüber verbergen und endlich überwinden?
Ich will nicht, dass er merkt, wie sehr ich ihn noch mag und mich ganz heimlich nach der alten Vertrautheit sehne...
Ich will ihm gegenüber nicht schwach wirken.
Habt ihr solche oder ähnliche Situationen schon einmal erlebt und durchlebt? Wie seid ihr damit umgegangen?
Ich wünsche mir, dass es jemandem von euch hier bekannt vorkommt und ihr mir helfen könnt, ich weiß leider absolut nicht mehr weiter...
Liebe Grüße,
eure verzweifelte Blissful147
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 12
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09.05.2009, 14:10
Unsicherheit verbergen / überwinden
Es gibt Dinge, die lernen wir nicht in der Schule, können wir nicht kaufen und sie wachsen nicht auf Bäumen.
Es ist die Kunst, die Welt mit dem Herzen zu sehen!
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10.05.2009, 19:39
AW: Unsicherheit verbergen / überwinden
Hi,
spontan kam mir bei Deiner Überschrift der GedankeUnsicherheit verbergen / überwinden
Unsicherheit annehmen/akzeptieren.
Für Dich bedeutet unsicher sein und Unsicherheit zeigen = Schwäche?Ich will ihm gegenüber nicht schwach wirken.
Kann es nicht auch anders sein? Findest Du jemanden, der sich Dir gegenüber unsicher zeigt und zu dieser Haltung steht, also Haltung zeigt, wirklich schwach?
Ist es nicht stärker, authentisch zu seinen Gefühlen zu stehen?
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Verbergen manchmal noch viel alberner wirkt.
Hast Du eine Möglichkeit, Dir Deinen Standpunkt genau anzusehen?
Was würdest Du jemanden raten, der/die in Deiner Situation ist?
Und ... auch dieser Gedanke kam mir spontan: Woher weißt Du, dass es bei ihm nicht genauso ist, wenn er Dich wiedersieht?
Grüße
-ND-
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10.05.2009, 21:06
AW: Unsicherheit verbergen / überwinden
Hallo -ND-,
vielen Dank für deine Antwort!
Nein, Unsicherheit heißt für mich nicht direkt Schwäche.
Irgendwie kommt es mir eben nur bei ihm und meinem Verhalten ihm gegenüber so vor.
Also Schwäche im Sinne von Gefühlen zulassen, die man eigentlich nach bestimmten seiner Verhalten längst hätte begraben sollen.
Ich möchte nach einem Zusammentreffen nicht mehr so viel nachdenken und diese Gefühle durchleiden.
Ich finde niemanden schwach, der mir gegenüber Unsicherheit zeigt. Das Zeigen gibt demjenigen eine Chance, daraus zu lernen und beim nächsten Mal mehr Selbstsicherheit zu haben.
Zu seinen Gefühlen authentisch zu stehen kann sowohl stark als auch schwach sein, je nach dem, was vorgefallen ist und wie das Gegenüber es aufnimmt, weißt du, was ich meine?
Hm, ich habe schon öfter probiert, mir meinen Standpunkt genauer anzusehen, habe auch schon mit Freunden über die Sache gesprochen; leider kann mir keiner genau sagen, wie ich mich verhalte und wie es wirkt, weil mich nie jemand dabei beobachten konnte (und sich selbst sicher einzuschätzen finde ich sehr schwer).
Was ich jemandem raten würde... gute Frage.
Wahrscheinlich würde ich sagen, ein bisschen Smalltalk, der Rest ergibt sich. Aber ich habe gerade vor "dem Rest" Angst. Ungezwungen wäre eine Unterhaltung sicher eh nicht.
Ich weiß nicht, ob es ihm nicht genau so geht. Wahrscheinlich schon. Aber er kann dies besser verstecken, überspielen vielleicht.
Ob dies nun gut und besser ist? Ich weiß es einfach nicht.
Vielleicht sollte ich es auch einfach auf mich zukommen lassen. Jedoch möchte ich ein bisschen gewappnet sein, gewisse Dinge vorher reflektieren, um mich selbst auch besser einschätzen zu können.
Ist dies richtig, mache ich mir zu viele Gedanken?
Dieser Mensch war nur eine Zeit in meinem Leben mal so wichtig für mich, dass ich nun Angst vor Aufbrechen "alter Wunden" habe, wenn ich dies verständlich ausgedrückt habe...
Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche,
BlissfulEs gibt Dinge, die lernen wir nicht in der Schule, können wir nicht kaufen und sie wachsen nicht auf Bäumen.
Es ist die Kunst, die Welt mit dem Herzen zu sehen!
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10.05.2009, 21:57
AW: Unsicherheit verbergen / überwinden
Hallo Blissful147,
was ist das Schlimmste, was passieren kann?
Das Allerallerschlimmste!
-ND-
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11.05.2009, 21:26
AW: Unsicherheit verbergen / überwinden
Ich glaube, dass die alten Gefühle wieder hochkochen.
Oder dass er mich durch sein arrogantes Verhalten vor anderen Kollegen bloßstellt und zwar so, dass diese genau wissen, was ich fühle... und mich dann damit aufziehen.
Es muss nicht jeder diese Gefühle kennen...Es gibt Dinge, die lernen wir nicht in der Schule, können wir nicht kaufen und sie wachsen nicht auf Bäumen.
Es ist die Kunst, die Welt mit dem Herzen zu sehen!
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12.05.2009, 08:26
AW: Unsicherheit verbergen / überwinden
Die alten Gefühle wieder hochkochen. Das Bild heißt für mich im Kontext, dass diese Gefühle bei Dir noch immer genauso im Topf sind auf dem Herd - wie damals / unverändert - und dann kommt einer und der macht den Herd an - Stufe 3 - so, dass diese Deine Gefühle hochkochen.
Das hört sich hilflos an und ausgelliefert. Was genau tut er, dass Deine Gefühle so hochkochen können? Und welche Möglichkeiten hast Du, Dich dieser Situation zu entziehen?
Und vor allen Dingen, welche Möglichkeiten hast Du für Dich, diesen Topf - vorher - zu reinigen, so dass dieser Topf sauber gewaschen im Schrank steht.
Was ich meine: Für mich hört es sich so an, dass es keine alten Gefühle sind, sondern dadurch, dass Du nicht wirklich abgeschlossen hast, sind die Gefühle sofort wieder heiß und frisch und auf Knopfdruck aktiviert. (Allerdings bist Du keine Maschine und kannst Dich vorbereiten, selbst einstellen...)
Welche Möglichkeiten gibt es für Dich, generell, mit arrogantem Verhalten umzugehen? Wie machst Du das bei anderen? Ist Dir solch eine Situation schon einmal begegnet? Und wie hast Du dort reagiert?
Und noch eine Frage, die sich mir stellt: Du sprichst von einer Großveranstaltung. Du hast dort einen Job? Was verpflichtet Dich, mehr als einen freundlichen Gruß in seiner Richtung loszusenden und dann weiterzugehen.
-ND-
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15.05.2009, 18:28
AW: Unsicherheit verbergen / überwinden
Hallo -ND-,
du triffst den Nagel auf den Kopf...
Habe leider gerade keine Zeit, lange auf deinen Beitrag zu antworten, aber das wird am WE folgen.
Kann dir dann einiges dazu schreiben, weil du in vielen Punkten Recht hast!
Wünsche schon mal ein schönes WE und bis bald,
BlissfulEs gibt Dinge, die lernen wir nicht in der Schule, können wir nicht kaufen und sie wachsen nicht auf Bäumen.
Es ist die Kunst, die Welt mit dem Herzen zu sehen!
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24.05.2009, 11:35Inaktiver User
AW: Unsicherheit verbergen / überwinden
Liebe Bliss,
ich bin noch keine "Meile in deinen Schuhen" gegangen - deshalb hüte ich mich vor Ratschlägen.
Meine Frage lautet: Willst du Realität in die Situation bringen, weiter irgendwas vermuten, herumträumen
- oder willst du dein Gesicht oder deine Träume (be-)wahren?
Was spricht dagegen, ihn vor der Veranstaltung anzumailen und ihn um ein Gespräch zu bitten?
Intensive Gefühle für jemanden zu haben ist doch nix Peinliches, sondern ein Geschenk - auch für den andern.
Mit der coolen Nummer entgeht dir die Wahrheit. Die Frage ist: Kannst du damit umgehen?
Ich wünsch dir alles Liebe!
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26.05.2009, 19:32
AW: Unsicherheit verbergen / überwinden
Hallo zusammen,
schaffe es leider heute erst – 2 Tage vor dem großen Tag – euch endlich wieder zu antworten.
ND, das mit den Gefühlen und hochkochen dieser ist ja genau das Problem.
Ich wehre mich innerlich dagegen, da ich in einer glücklichen Beziehung bin und lebe, ich liebe meinen Partner und will ihn nicht verlieren.
Aber da mein „Problemfall“ und ich nie ernsthaft über alles gesprochen haben, was nun zwischen uns stand oder noch immer steht und wie wir uns gegenseitig sehen, ist es wahrscheinlich derart schwer, mit dieser Art von Gefühlen umzugehen.
Was genau er tut, dass meine Gefühle wieder so hochkochen, kann ich gar nicht beschreiben. Ich bin schon überfordert damit, wenn ich weiß, dass er in meiner Nähe ist, da ich absolut nicht weiß, wie ich reagiere, wenn er mir auf einmal gegenüber steht.
Im Endeffekt reicht das bloße Wissen, dass er DA ist, um mich zu überrumpeln und mich hilflos zu machen.
Ich habe mir nun schon ausgemalt, dass ich am Donnerstag einfach versuche, ganz gelassen zu reagieren, falls wir uns überhaupt über den Weg laufen. Aber bei meinem Glück rennen wir uns sicherlich öfter über den Weg, als es mir lieb ist…
Ja, ich denke auch, dass ich dadurch, dass ich nie richtig habe abschließen können, nun wieder „allzeit bereit“ stehe und die Gefühle sofort wieder da sind. Wenn ich wüsste, dass ich wieder so mit ihm reden könnte wie früher einmal, dann würde ich ihm einfach ganz klar sagen: Du, ich weiß nicht, was zwischen uns passiert ist, aber ich muss ein für allemal mit allem abschließen und es klären! Freundschaft ja oder nein, aber nicht so ein Spielchen, bei dem keiner weiß, woran er ist. Das tut keinem gut!
Generell gehe ich mit arrogantem Verhalten in der Art um, dass ich diese Menschen versuche zu ignorieren. Bei Leuten, die mir nicht so nahe stehen und die mich nicht so „berühren“, fällt mir dies auch nicht schwer. Da kann ich ganz gut mit Arroganz umgehen und auch zeigen, wo meine Grenzen sind. Und vor allem auch zeigen, wann es reicht.
Nur eben bei ihm nicht, herrje.
Evemie, es geht mir gar nicht mal so sehr darum, mein Gesicht zu (be)wahren, sondern einfach für mich eine Lösung zu finden, mit der ich leben und endlich alles hinter mir lassen kann.
Ich habe einfach keine Lust mehr, interessant für ihn zu sein, wenn es ihm gerade passt und dann als Freundin „gut genug“ zu sein, aber wenn er gerade genervt ist, wie auf einem Abstellgleis da zu stehen und gar nicht mehr beachtet zu werden.
Eine Freundschaft ist für mich schon ein Geben und Nehmen und sollte auch von beiderseitigem Interesse sein. Ist sie dies nicht, kann es auf Dauer nicht richtig funktionieren und wird / wirkt einseitig, vielleicht sogar langweilig. Vielleicht ist es bei uns auch ganz klar etwas anderes, was im Wege steht, ich weiß es ja eben nicht.
Die Sache mit der eMail und der Bitte um ein persönliches Gespräch hatten wir schon, immer von meiner Seite aus. Entweder war er dann dazu bereit, oder aber er hat eine fadenscheinige Ausrede gesucht, sich schnell aus der Sache zu winden.
Ich habe schon so oft versucht zu reden, zu retten und zwischen uns zu vermitteln, wenn man das so nennen kann.
Er hat mir dann nach mehreren Gesprächen versprochen, sich zu bessern und mehr für mich da zu sein, nicht immer sprunghaft als Freund da zu sein, da er mich ja nun mal sehr mag und mich nicht verletzten will (sein Reden letztes Jahr).
Durch sein Verhalten nach diesen Gesprächen und seinem Versprechen hat er aber genau das Gegenteil bewirkt, weil er sich an keine Absprachen (die er ja nun mal selbst vorgeschlagen hatte!) gehalten hat. Dies hat mich verunsichert, verletzt und mich letztendlich an den Punkt geführt, an dem ich jetzt stehe.
Ich bin ansonsten ein Mensch, der über alles reden möchte, weil ich keine Ruhe finde. Ich mag es nicht, wenn etwas zwischen jemandem und mir steht, weil es mich auf Dauer belastet. Natürlich nicht, wenn ich denjenigen nicht mag, dann ist es mir so gut wie egal.
Aber eben nicht bei ihm.
Gefühle für jemanden zu haben ist sicher nichts Peinliches, aber aufgrund „unserer Vergangenheit“ und einigen Menschen, die sich anscheinend zwischen uns gedrängt haben, ist dieses Thema eben nicht so einfach zu lösen wie bei / mit anderen Freunden.
(Es gab so viele Momenten, in denen ich die Gefühle für ihn auch immer als ein Geschenk empfunden habe, aber mittlerweile ist etwas zerstört (worden)…)
Das ist schön ausgedrückt: mit der coolen Nummer entgeht mir die Wahrheit.
Da hast du wohl Recht.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich damit umgehen kann, ich muss wohl einfach sehen, was am Donnerstag passieren wird.
Da es eine Großveranstaltung ist, habe ich meinen dort zugewiesenen Job. Vielleicht ist es wirklich am Einfachsten, einfach einen kleinen Gruß abzugeben und dann weiter zu gehen und weiter zu arbeiten.
Aber: dies löst evtl. das Problem für Donnerstag, wie aber sieht es mit der Zukunft aus?
Das Problem wäre ja dann nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben…
Euch viele liebe Grüße,
die wegen übermorgen ein bisschen angespannte
BlissfulEs gibt Dinge, die lernen wir nicht in der Schule, können wir nicht kaufen und sie wachsen nicht auf Bäumen.
Es ist die Kunst, die Welt mit dem Herzen zu sehen!
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27.05.2009, 10:38Inaktiver User
AW: Unsicherheit verbergen / überwinden
Liebe Blissfull,
du hast ja schon für dich erkannt, dass Freundschaft zwischen euch nicht das Thema ist, also geht es nicht darum, mit ihm eine Ebene zu finden - denn du hast ja einige Versuche unternommen.
Ich mag auch keine ungeklärten Geschichten, aber manchmal kann man nix klären, nur aussitzen.
An Gefühlen kann man nicht drehen, man kann sie nicht kontrollieren (ausser mit irgendwelchen Substanzen...) - aber man kann sich stärken um damit gut für sich selbst umzugehen.
Wenn meine Gefühle drohen, mit mir durchzugehen und in meinem Kopf dramatische Endlosfilme laufen, hab ich ein paar ganz praktische Tipps aus der Körperarbeit bekommen, die mir geholfen haben, kannst ja mal ausprobieren:
Zieh flache Schuhe an und sorg dafür, dass deine Füsse immer flächig Bodenkontakt haben. Auch im Sitzen - Beine nicht übereinanderschlagen!
Kennst du Mudras? Das sind Finger/Handstellungen aus dem Yoga.
Meine Lieblings-Mudra ist: Leg die Spitzen von Daumen-Zeige-und Mittelfinger aufeinander. Die anderen Finger liegen in der Handmitte.
Die Bejahung ist: "Ich gebe mein Bestes, den Rest lass ich mir schenken."
Mich macht diese Mudra ganz vergnügt und zuversichtlich, ist superprima im Vorfeld von schwierigen Situationen!
(Ein lustiger Nebeneffekt bei einer guten Freundin von mir: Die findet damit jedesmal in Berlin einen Parkplatz! Kein Witz!)


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