Part 4:
Es gibt Trends, die sind mehr als nur ein Trend: Die werden zur Philosophie, Berufung oder zum Beginn einer Wende. Einer dieser Trends ist die größtmögliche Spenden- und Hilfsbereitschaft der Sumpfschwestern.
So war es nur allzu verständlich, dass Stormwind dort sein musste, wo sie so dringend gebraucht wurde. Sie scheute keine Mühen und Kosten, arbeitete Tag und Nacht um am Nachmittag mit der AirForceOne Maschine ihres guten Freundes B.O. endlich im Kreise ihrer Schwestern sein zu können.
Dieser prompte Einsatz erforderte natürlich ausgiebigste Berichterstattung und Nachbesprechung, wie z.B. die Einrichtung einer Website an die Dankesschreiben für so viel Engagement geschickt werden können.
Leute, die Luxus leben, wie unsere allseits beliebten Sumpfschwestern, begeistern sich nun mal auch für die Belange der Ärmsten und auch für die Rettung des Weltklimas. So verzichtet z.B. Stormwind auf einen eigenen Learjet und greift gerne auf die vielfältigen Angebote guter Freunde zurück.
Nach so viel Elend und einer durchgearbeiteten Nacht stand Stormwind der Sinn nach einer ausgiebigen Luxus-Shoppingtour mit ihren Jetset-Freundinnen. Es fanden sich die großen Designer in ihren Tragetaschen; und es war mit Sicherheit nicht maeusis Schuld, dass es Prada diese Saison nicht schaffte, ein modisch optimales Brillengestell auf den Markt zu bringen…
... to be continued![]()
Antworten
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18.02.2009, 19:18
AW: Der Selbstbeweihräucherungs-Strang *ironie*
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18.02.2009, 19:33Inaktiver User
AW: Der Selbstbeweihräucherungs-Strang *ironie*
Grazie, tesoro, grazie mille.und es war mit Sicherheit nicht maeusis Schuld, dass es Prada diese Saison nicht schaffte, ein modisch optimales Brillengestell auf den Markt zu bringen…
Ich werde bei meiner nächsten Stippvisite in Milano mit dem Chefdesigner von Prada, dem Luigi, mal ein ernsthaftes Wörtchen reden. Und bei der Gelegenheit ergibt sich sicher die Möglichkeit, ihn von der Notwendigkeit einer Spende zu überzeugen. Mir schwebt da etwas wie klimatisierte Kinderstühlchen für Afrika vor.
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18.02.2009, 19:46
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18.02.2009, 20:39
AW: Der Selbstbeweihräucherungs-Strang *ironie*
Die Charity-Ladies und die Weltgesundheit
Nach ausgiebigen bewundern der wirklich beeindruckenden Kunstschätze sind die Sumpfschwestern auch ihrem Bildungsauftrag nachgekommen. Frau Liz hat gelernt, dass eine Monstranz keine uncharmante Bezeichnung für Frau Ferres und auch kein geschmackloses braunes Sofa ist. Ja, auch dadurch zeichnen sich die Sumpf-Ladies aus: sie können zu ihren Bildungslücken stehen.
Nach einem Bummel durch die Highfashionstores gab es ein weiteres kulinarisches Highlight der Münchener Top-Gastronomie. Die Anwesenheit der Charity Berühmtheiten blieb natürlich auch dort nicht unbemerkt.
"die Menschen dort waren begeistert und umsorgten und verwöhnten uns mit erlesenen Getränken und köstlichen Speisen", mit einem verzückten lächeln lehnt Frau Liz sich zurück und ihre Gedanken schweifen zurück zu diesem denkwürdigen Abend.
Aber auf der strahlendste Glamourwelt hat eine dunkle und tragische Seite. Auf diese dunkle Seite wurden die Schwestern erbarmungslos aufmerksam gemacht. Der Vaginalpilz - ein ausgessessenes Problem.
Der Hilferuf der Einheimischen erreichte die Schwestern auf der Damentoilette des Szenerestaurants in Form eines Werbeplakates für einschlägig bekannte pharmakologische Erzeugnisse. Schockiert angesichts dieser Nachricht beschlossen die Schwestern diesen Schrei nach Hilfe sofort und ohne Rücksicht auf den eigenen Ruf an das helle Licht der Öffentlichkeit zu zerren.
Es gilt ein Tabu zu brechen und die Menschheit darüber zu informieren, dass überall auf der Welt Frauen auf ihren Pilzen sitzen.
"ja - auch die Weltgesundheit ist ein Thema für echte Sumpfschwestern, da können auch wir keine Rücksicht auf unseren Ruf nehmen und müssen handeln" (Frau Liz wirkt plötzlich sehr energisch und ihre grünen Augen funkeln kampfbereit)
Das das besagte Plakat aus der Damentoilette des Restaurants nach dem Besuch der Schwestern verschwunden sein soll wird hiermit offiziell bestritten.
Das Leben ist kein Ponyschlecken

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18.02.2009, 21:01Inaktiver User
AW: Der Selbstbeweihräucherungs-Strang *ironie*
Hierzu möchte ich, kurz bevor ich mich wegen akuter Ergriffenheit in mein Sauerstoffchambre zurückziehen werde, anmerken, daß auch ich einst, aus einfachsten Verhältnissen stammend, früher dankbar war über geschmacklose braune Sitzlandschaften. Ich erinnere mich immer noch gerne an meine erste eigene, wenn auch sehr kleine, dunkelbraune Couch. Diese konnte ich mir nach jahrelangem enthaltsamen Sparen schließlich bei einem weithin bekannten Möbelhaus in Bad Segeberg (heute allen Kulturbeflissenen als Austragungsort der legendären Karl- May- Festspiele bekannt) kaufen und habe sie, nachdem ich zu mehr Wohlstand gekommen bin, selbstverständlich an unverschuldet in Not geratene Bankiers weitergegeben.und auch kein geschmackloses braunes Sofa ist.
Ich werde nie den dankbaren Blick des Kieler Commerzbankchefs vergessen, als ich ihm dieses gediegene Möbelstück überreichen durfte.
Ein Moment, der heute noch mein Herz erwärmt.
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18.02.2009, 21:27
AW: Der Selbstbeweihräucherungs-Strang *ironie*
Ergriffen von soviel Güte zieht Frau Liz sich zurück und überlegt gemeinsam mit Herrn Liz wem sie ihr ausrangiertes Esszimmer vermachen sollen, welches am Montag (nach einem Anfall von akuter Kauflust) durch ein Neues ausgetauscht wurde.
auch sozial engagierte Sumpfschwestern erliegen manchmal dem Charme von Hochglanz-Einrichtungsmagazinen und sehnen sich nach neuen Einrichtungsgegenständen.
Damit aber das Gleichgewicht zwischen Verschwendungssucht und Bescheidenheit gewahrt bleibt, werden die noch verbliebenen Sitzmöbel im Hause Liz lediglich neu bezogen (und somit ein wertvoller Beitrag zur Umweltschonung geleistet).
Das Leben ist kein Ponyschlecken

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18.02.2009, 21:29
AW: Der Selbstbeweihräucherungs-Strang *ironie*
ich weiss, ich weiss, unsere liebste maeusi möchte mal wieder nicht zuuu sehr auf die K... haun, aber im Klartext hat sie mit dieser überaus großmütigen Geste, die übrigens ganz ihrem Stil, ihrem Gemüt, ja ihrem ganzen Charakter entspricht... ohne weiterhin ein einziges Wort darüber zu verlieren... die gesamte Commerzbank vor dem Debakel der Finanzmarktkrise bewahrt
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24.02.2009, 20:40Inaktiver User
Der Selbstbeweihräucherungs-Strang *ironie*
Glitzersümpfe tun sich auf...
Die Erinnerung daran bringt die vollschlanke, dunkelblonde Frau noch immer zum Lächeln, dabei liegt das Ereignis, an dem sie teilnehmen durfte, bereits mehr als eine Woche zurück.
Als aufopferungsvolle Ehefrau und Mutter, die Frau Kuh neben ihrem Leben als Erfolgsautorin, Papierkünstlerin und Charity-Lady bekanntermaßen noch ist, konnte sie nicht das gesamten Wochenende mit den legendären "Sumpfschwestern" zusammensein, um die anstehenden, wohltätigen Projekte zu besprechen, um die sich die Clique dieser prominenten Frauen demnächst kümmern werden.
Doch auch die wenigen Stunden, die sie im Kreis der hochkarätigen und dabei so natürlich gebliebenen Frauen verbrachte, wird sie nie vergessen.
Ihre Gedanken schweifen zurück, während sie ein geschmackvolles Frühlingsbukett aus Tulpen und Märzenbechern für den großen Eßtisch im hellen Erker ihrer Villa arrangiert...
Als sie der weiße Rolls-Royce am Freitagabend trotz dichten Schneegestöbers pünktlich vor den Gourmet-Tempel bringt, in welchem sich die Damen verabredet haben, trägt sie sich kurz mit dem Gedanken, eine kleine Plüschkuh (ein Geschenk ihrer reizenden Tochter) als Erkennungsmerkmal mitzunehmen.
Sie verzichtet auf diese kleine Geste - und stellt kurz darauf fest, daß sie gar nicht vonnöten ist: kaum, daß sie das edle Restaurant betreten hat, ertönt ein mehrstimmiger, vergnügter Aufschrei: "Die Kuh ist da!"Ja, man kennt sie - und man erkennt sie, wo immer sie erscheint.
Bescheiden lächelt besagte Kuh den zahlreichen, übrigen Gästen zu und lässt sich dann am Tisch nieder, wo sie von ihren langjährigen Sumpf-Gefährtinnen aufs herzlichste begrüßt wird...
(seufz)
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25.02.2009, 09:11Inaktiver User
Der Selbstbeweihräucherungs-Strang *ironie*
Fortsetzung...
Nach dem wunderschönen Freitagabend, an dem unter anderem ein echtes Prinzenpaar den Charity-Ladies eine Aufwartung machte (Anm. der Red.: das Paar war nicht offiziell auf Staatsbesuch in München und möchte darum anonym bleiben - wir entsprechen dieser Bitte), zeichneten sich im Hause Kuh für das Treffen am Samstag ernste Probleme ab.
Zum einen der einsetzende, starke Schneefall. Da Frau Kuh aber gute Beziehung zur Gemeindeverwaltung hat (sie hilft dort ehrenamtlich bei der Armenspeisung), hatte sie bereits einen Schneepflug organisiert, der sie in die Stadt bringen sollte.
Doch dann geschah etwas Unerwartetes: "Mami, mir ist so komisch..."
Mit großen, fieberglänzenden Augen und trockenen, aufgesprungenen Lippen flüsterte das kleinste Kind von Frau Kuh (ein zarter Knabe von acht Jahren): "Mami, fährst du schon wieder weg?"
Das Mutterherz von Frau Kuh machte ein paar schmerzhafte Schläge - natürlich war ihr Platz hier, bei dem kranken Kind!
Aber Herr Kuh, ein Kavalier der alten Schule, hatte das Dilemma, in dem sich seine geliebte Gattin befand, sofort erkannt und erklärte sich spontan bereit, das Kind in seine Obhut zu nehmen und sofort Alarm zu geben, falls sich der Zustand verschlechtern sollte.
So konnte sich Frau Kuh beruhigt und doch mit einem schlechten Gewissen auf den Weg in die Stadt machen, wo die legendäre Sumpf-Clique (verstärkt durch die berühmte Frau Stormwind) sie bereits sehnsüchtig in einem bescheidenen Fünf-Sterne-Lokal erwartete...
Mittlerweile ist die bunte Kuh damit fertig, den Frühlingsblumenstrauß zu arrangieren. Sie schiebt sich anmutig eine Strähne des langen Haares aus dem feingeschnittenen Gesicht und erinnert sich an den Samstagabend...
... an die guten, tiefsinnigen Gespräche, an das köstliche Essen, an die himmlischen Drinks (ja - in München versteht man, gut zu leben!) und vor allen Dingen an die unvergleichliche Stimmung, die man immer dann verspürt, wenn mehr als zwei "Sumpfhühner" zusammentreffen.
Und auch, wenn Frau Kuh den Abend etwas früher beenden musste (sie wollte den gemeindlichen Schneepflug-Fahrer nicht über Gebühr für eigennützige Zwecke beanspruchen, wo doch die ganze Umgebung unter einer dicken Schneedecke versank - und sie hatte keine Ruhe wegen des kranken Kindes, das sehnsüchtig zuhause auf sie wartete), war es ihr doch gelungen, zusammen mit den Freundinnen die nächsten Events zu planen, bei denen unsere Welt ein bißchen besser und schöner gemacht werden soll.
Immer noch versonnen lächelnd, trägt Frau Kuh den Blumenstrauß zum Eßtisch hinüber und verlässt dann den Raum, um danach mit ein paar Kindern aus der Nachbarschaft Lesen zu üben.
Es sollte mehr von diesen Frauen geben!
Ende.
..Geändert von Inaktiver User (25.02.2009 um 09:31 Uhr) Grund: ... bin immer noch nicht ganz wach...
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08.03.2009, 14:36
AW: Der Selbstbeweihräucherungs-Strang *ironie*
Unsere Empfindung ist Bewegung; Ist diese eine Sanfte, entsteht das Gefühl der Lust, wenn eine heftige, das der Unlust.
Tugend ist Genussfähigkeit; Aber nur der gebildete, der einsichtige, der Weise versteht recht zu geniessen; Er folgt nicht blindlings jedem aufsteigenden Gelüst, und wenn er geniesst, so geht er nicht im Genuss auf, sondern steht über ihn, beherrscht ihn!



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