Ich weiss, dass Interview mit Meghan und Harry ist langsam mehr als durchgekaut, aber es gibt noch einen Aspekt an dem Interview, der mich doch ratlos zurückgelassen hat und hier noch gar nicht besprochen wurde:
Oprah hat explizit gefragt, was mit ihrer Initiative Archiewell ist, was sie da planen etc. - und bot damit eine Bühne, dass sie umfangreich darüber hätten sprechen können. Einem Millionenpublikum darstellen können, was sie an Visionen haben, was sie umsetzen möchten, was sie für Benachteiligte erreichen möchten, sie hätten einen Spendenaufruf für Archiewell starten können...
Da kam aber nichts als eine ganz lapidare Bemerkung von Meghan, dass da mal was käme... Und Netflix...
Wenn es ihnen wirklich um ihre Aktivitäten geht, warum machen sie nicht was draus? Statt dessen stellen sie sich rein als Opfer da, die aus dem englischen Königshaus ausbrechen mussten, um sich selbst zu verwirklichen. Und dann ist die ganze Selbstverwirklichung der Hühnerstall, der gezeigt wurde?
Antworten
Ergebnis 9.511 bis 9.520 von 11252
-
11.03.2021, 16:30Inaktiver User
AW: Adel liegt im Gemüte, nicht im Geblüte!
-
11.03.2021, 16:48
-
11.03.2021, 16:54
AW: Adel liegt im Gemüte, nicht im Geblüte!
Sagen wir so: Gehen die Leut's den juristisch ordentlichen Weg und versuchen, ggf. das eine oder andere wiederzubekommen, ist das für mich i.O. Leider fehlen mir Detailkenntnisse unter welchen Umständen durchaus eine Rückübereignung in Betracht kommt/käme. Und das gilt es, von Gerichten zu klären.
Des Weiteren gestehe ich ihnen begründete Klagen zu, wenn sie meinen, es entspricht nicht den Tatsachen, was in Büchern steht. Nicht jede/r Historiker/in hält sich an Fakten.
Und auch das haben die Fachleut's zu klären. Ich kenne weder die beanstandeten Bücher, noch die Klagen.
Von daher .... alles gut.
Nichts desto trotz waren sie mir sympathisch, als ich mal eine Doku über sie sah.
Das war's aber auch schon. Viele Menschen sind mir sympathisch
.
-
11.03.2021, 18:27
-
11.03.2021, 18:40Inaktiver User
AW: Adel liegt im Gemüte, nicht im Geblüte!
In einer dysfunktionalen Familie muss tatsächlich eine Person anfangen sich zu verändern, um das System selbst zu verändern.
SICH verändern, wohlgemerkt! Das macht Harry aber eben offenbar nicht, sondern haut mit Meghan einfach mal rein. Systemsprenger. Wenn sie es wirklich zum Wohle der Familie täten, geschähe die alles nicht vor der Weltöffentlichkeit.
Ich habe heute dann doch auch Ausschnitte aus dem Interview gesehen - wow, Meghan spielt wirklich gut :-), respektive schlecht.
Ein Kommentar auf Facebook gefiel mir dieser Tage, der im Zusammenhang mit der Klage von Harry stand, Charles hätte seine Telefonate nicht mehr entgegengenommen.
Der Kommentar lautete ungefähr so "Na, da hatte wohl ein Vater einfach mal die Jammer-/Bettelanrufe satt'.
Könnte ich mir als ganz passende Szenerie vorstellen.
Jeder, der
-
11.03.2021, 18:40
-
11.03.2021, 18:42
AW: Adel liegt im Gemüte, nicht im Geblüte!
Der Murdoch-Mann Piers Morgan hat Meghan Markle wirklich gut gekannt.
Morgan war kurz ein Freund von Meghan Markle, bevor sie die Herzogin von Sussex wurde, behauptet aber, dass sie ihn früh in ihrer Beziehung mit Prinz Harry abgeschnitten habe. Seitdem ist er ein regelmäßiger Kritiker des Paares, behauptet, sie seien Heuchler und die Herzogin sei eine soziale Aufsteigerin.
Lies dir den ganzen Wikipedia-Eintrag für den Trump-Freund Morgan durch. Ob du ihm dann umgekehrt noch ein Wort glaubst?
Doch, eine Userin hat das angesprochen. Und ist zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen wie du.
Oder warst das gestern/vorgestern auch du? Sorry für mein Gedächtnis.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
-
11.03.2021, 18:47
AW: Adel liegt im Gemüte, nicht im Geblüte!
Laufe so, dass du am Ziel nicht am Ende bist.
-
11.03.2021, 19:01Inaktiver User
AW: Adel liegt im Gemüte, nicht im Geblüte!
Okay, du meintest nicht 'sie', sondern 'sie' - die ganze Meschpoke
. In den 'hinteren' Linien des Königshauses bricht ja hier und da schon etwas auf. Harry und Meghan allerdings sind mit einer solchen Aufgabe sicherlich überfordert.
Ja. Das ist so
, das wird mir mindestens zwei Mal in der Woche bestätigt.
Das können wir ihr sicherlich nicht absprechen. Und sicherlich gab es eine solche Bemerkung, die auch sehr wahrscheinlich als rassistisch verstanden werden kann.
Aber im Ernst - der Umgang damit, genauso besch*** wie die Bemerkung selbst. Künstlich, selbstverliebt und kindisch.
-
11.03.2021, 19:04
AW: Adel liegt im Gemüte, nicht im Geblüte!
Ich habe heute morgen in meiner Zeitung einen interessanten Artikel gelesen, der aber noch nicht auf dem online Zugang ist sonst würde ich ihn hier rein kopieren. In dem Artikel wurden Politiker aus verschiedenen Ländern des ehemaligen Commonwealth gefragt, was das Interview für sie geändert hat.
Und die Antwort war überall gleich (ausser in Kanada). Alle meinten, dass die Englische Monarchie mit ihrem Einfluss über die ehemaligen Ländern des Commonwealth kein guter Einfluss mehr sei. Man würde vielleicht noch das Ableben der Queen abwarten aber gerade jetzt nach dem Interview fände man es an der Zeit, den Kontakt abzubrechen.
Das kam besonders heftig aus Neuseeland, Kenia, Australien und Indien. Trudeau aus Kanada meinte nur: darüber hat er gerade keine Zeit nachzudenken. Er will erst mal die Pandemie hinter sich bringen. Aber es sollte nach dem Wunsch der Kanadier gehen. Also, man könnte eine Wahlfrage daraus machen. Nur nicht jetzt.
So ist es schon ein etwas bewegendes Interview geworden. Die Kritik geht einzig und alleine gegen den Vorwurf von Rassismus im Englischen Königshaus. Aber gleichzeitig setzt sie etwas in diesen Ländern in Bewegung - sich zu fragen "Wollen wir überhaupt noch ein Teil des Commonwealth sein?".
Ich kopiere den Artikel sobald ich es kann.


Zitieren


