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  1. Registriert seit
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    AW: Eine Hoffnungskerze für...

    Zitat Zitat von Spatz22 Beitrag anzeigen
    Ich möchte mir vorstellen, dass seine millionenschwere Adoptivmutter ein Boot organisiert hat, das ihn just an der vereinbarten Absprungstelle abholte, dem Kapitän üppiges Schweigegeld gezahlt wurde und er sich nun auf einer Insel irgendwo erholt und fröhlich seine Nachrufe liest.
    Ähem, hast Du mal bei Twitter und Facebook geguckt, was da geschrieben wird? Da würde es selbst den hartgesottensten Zyniker umhauen. Solche Nachrufe wünscht man keinem. Und Daniel war ja nun diesbezüglich nicht so tough ...

  2. Avatar von Spatz22
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    AW: Eine Hoffnungskerze für...

    Nein, tut mir leid, auf solchen Seiten lese ich nicht.
    Ich hab den Nachruf von Frau Rützel gelesen und auch unter betreffenden Artikeln konnte ich nirgends ein böses Wort entdecken.
    ...von Zeit zu Zeit denke ich über's Dickwerden nach...... wieviel Badewasser könnte ich jährlich sparen....!

    "Aus der Kindheit kommt so einiges, aber man könnte die auch mal beenden und JETZT für sich einstehen."
    (von Rotweinliebhaberin)


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    AW: Eine Hoffnungskerze für...

    Zitat Zitat von Lori-OT Beitrag anzeigen
    Ähem, hast Du mal bei Twitter und Facebook geguckt, was da geschrieben wird? Da würde es selbst den hartgesottensten Zyniker umhauen. Solche Nachrufe wünscht man keinem. Und Daniel war ja nun diesbezüglich nicht so tough ...
    Da bin ich auch nicht unterwegs, da müssten sie mir schon viiiiel Geld zahlen, damit ich mich
    dort anmelde-und nee, noch nicht mal dann. Was meine Kinder so erzählen reicht
    mir vollkommen. Solche Leute glauben im Schutz der vermeintlichen Anonymität ihren ganzen
    inneren "Dreck" ausspülen zu können, gruselig.
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld


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    AW: Eine Hoffnungskerze für...

    Zitat Zitat von Spatz22 Beitrag anzeigen
    Ich möchte mir vorstellen, dass seine millionenschwere Adoptivmutter ein Boot organisiert hat, das ihn just an der vereinbarten Absprungstelle abholte, dem Kapitän üppiges Schweigegeld gezahlt wurde und er sich nun auf einer Insel irgendwo erholt und fröhlich seine Nachrufe liest.
    Das ist eine schöne Vorstellung-ich würde ihm gönnen das es so wäre.
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  5. Avatar von Magalie_J
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    AW: Eine Hoffnungskerze für...

    Zitat Zitat von Spatz22 Beitrag anzeigen
    Ich möchte mir vorstellen, dass seine millionenschwere Adoptivmutter ein Boot organisiert hat, das ihn just an der vereinbarten Absprungstelle abholte, dem Kapitän üppiges Schweigegeld gezahlt wurde und er sich nun auf einer Insel irgendwo erholt und fröhlich seine Nachrufe liest.
    Sowas Ähnliches war auch mein Gedanke. Ich fürchte jedoch, dass das illusorisch ist.

    Ich habe auch an die Szene von Titanic gedacht... die, in der Kate Winslet am Bug steht und von Leo Di Caprio von hinten umarmt wird. Kann ja sein, dass er die Szene nachspielen wollte und dabei blöd abgerutscht ist. Alles Mögliche ist möglich.

    Ich war/bin weder Fan und Daniel, noch lehnte/lehne ich ihn ab. Ich muss aber zugeben, dass ich ihn damals bei DSDS schon interessant fand. Er war sowas wie der Vorreiter der heutigen "schrillen" Figuren bei DSDS, die seinen Status aber nie erreichen werden.

    Einen Daniel gibt es nur einmal
    Alles was danach kam/kommt, war/ist nur Abklatsch.

    Komisch... ich muss in der letzten Zeit immer mal wieder an Menderes denken. Beides Kandidaten, die es nie so richtig geschafft haben und trotzdem DSDS so sehr geprägt haben und auch so sehr bekannt sind.
    Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin

    (Mark Twain)


  6. Registriert seit
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    AW: Eine Hoffnungskerze für...

    Ist jetzt diese Art von Selbstmord "trendy"? Man wird immerhin auf diese Art wirklich nicht so schnell vergessen.
    @kenzia:
    Gute Frage.
    Es ist doch möglich, dass sich Daniel diese Methode lange überlegt hat.
    Darüber denkt man nach, wenn man den Entschluss schon gefasst hat.
    Stellt Euch mal vor, er hätte es wie Enke damals gemacht? Was dann erst in den "sozialen" Netzwerken los wäre.
    Und als alle auf einmal wussten, dass der Lokführer der einzig Arme dabei ist.
    Dabei gehört das zum Berufsrisiko, genau wie bei einem Arzt, dass ihm ein Patient stirbt.
    Was ist mit den Sanitätern, den Polizisten, den Bestattern usw. - von den Angehörigen ganz zu schweigen.
    Ich habe einmal mitbekommen, wie Reisende in einem Zug sich aufgeregt haben,
    dass sie wegen eines solchen Menschen zu spät kommen, was er sich dabei denkt, so vielen Leuten das anzutun.
    Es waren nicht nur ein paar, die solche Kommentare losgelassen haben.
    Mir hat es vor Verzweiflung den Magen umgedreht - ich bin nämlich Angehörige eines solchen Menschen.
    Daniel, mir hast Du gut gefallen.
    Alles Liebe Nette1962
    Ich bin kein religiöser Mensch, aber ich empfinde mich als gesegnet -
    denn ich glaube nicht - ich weiß ...

    Selig sind, die auf Gewalt verzichten, denn ihnen gehört die Welt.

    Was kostet die Welt? Manchmal nur ein Lächeln ...
    Geändert von Nette1962 (17.09.2018 um 16:37 Uhr) Grund: Ergänzung


  7. Registriert seit
    01.02.2017
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    AW: Eine Hoffnungskerze für...

    Mein obiges Post ist keineswegs provozierend zu verstehen.
    Im Sinne solcher Menschen, wie ich sie erlebt habe, hat Daniel wenigstens "alles richtig gemacht".
    Traurig, aber wahr.
    Ich bin kein religiöser Mensch, aber ich empfinde mich als gesegnet -
    denn ich glaube nicht - ich weiß ...

    Selig sind, die auf Gewalt verzichten, denn ihnen gehört die Welt.

    Was kostet die Welt? Manchmal nur ein Lächeln ...

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