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  1. Inaktiver User

    Was mache ich falsch? Job Erzieherin

    Ein freundliches "Hallo" in die Runde!

    Ich weiß im Moment einfach nicht weiter und benötige Rat und Meinung zu meiner Situation von Außenstehenden. :-)

    Ein paar Eckdaten: Ich bin 31 Jahre alt, habe eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und arbeite nun seit 8 Jahren bei einem städtischen Träger. Dort betreue ich 3- bis 6-Jährige in einer Gruppe von 15 Kindern.
    Die Kleinstadt-Kita liegt einem Hochhausviertel mit sozialem Brennpunkt. Mein Job bereitet mir grundsätzlich Freude und ich sehne mich eigentlich nicht nach Veränderung.
    Doch in den letzten Monaten gab es einige Situationen mit Eltern, die mir ziemlich zugesetzt haben:

    - mehrere Eltern zweifeln die Erkrankung (Husten, Halsschmerzen, Fieber) ihres Kindes an und unterstellen mir, dass ich lüge bzw. übertreibe
    - eine Mutter beleidigt mich persönlich, nachdem sie den Gesprächstermin vergessen hat
    - es gibt Beschwerden über pädagogische Arbeit in der Gruppe: ich soll mit den Kindern wöchentlich einen Ausflug machen, ein Kind bringt den Eltern zu wenig Gebasteltes nach Hause, die Förderung eines Kindes kommt den Eltern zu kurz und Entwicklungsberichte werden in regelmäßigen Abständen angefordert (Autist), Ernährungserziehung ist unerwünscht uvm.
    - ein Vater bezeichnet mich als unfreundlich, weil ich ihn auf Corona-Regeln der Einrichtung hinweise
    - die psychische Erkrankung eines Vaters wirkt sich auf den Kita-Alltag aus (viele Nachrichten im Pendelheft, oft Tür&Angel-Gespräche gewünscht, Unwahrheiten werden verbreitet und andere Eltern für Interessen mobilisiert etc.)
    - Eltern lügen mir offensichtlich ins Gesicht (Betreuungszeiten reichen für Arbeitszeit nicht aus, familiäre Probleme) und ich soll sie hierbei unterstützen

    Es ist für mich einfach zermürbend und ich zweifle mittlerweile an mir... Ich bin grundsätzlich jemand, der Dinge anpackt und sich kümmert - aber das fällt mir zunehmend schwer! Hinter jeder Aktion meinerseits lauert momentan ein unberechenbares Eltern-Manöver. Ich erlebe kaum noch Elternpartnerschaft, sondern oft Anfeindungen und Krieg.

    Erlebt ihr das ähnlich? Liegt es an mir bzw. was mache ich falsch?
    Ich brauche dringend eure Tipps, Meinungen und Ratschläge.
    Dafür vielen Dank im Voraus!!! :-)

  2. Moderation

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    AW: Was mache ich falsch? Job Erzieherin

    Hallo zurück Blitzbirne,

    witziger Nick, den du da hast.
    Erstmal geh ich davon aus, dass du nicht viel falsch machst. Die Anspruchshaltung einiger Eltern wird immer krasser. Ich bin nur ehrenamtlich damit konfrontiert, sehe das aber auch zunehmend. Corona hat die Menschen auch Nerven gekostet und tut es noch.

    Sag doch bitte noch mehr zu deiner Situation:
    Wie viele KollegInnen arbeiten mit dir zusammen? Erleben sie das ähnlich?
    Habt ihr eine Supervision, die mit dir die Lage besprechen, einsortieren und helfen kann?

    Du musst ein bisschen aus der aufgeheizten Blase raus und brauchst mehr Distanz. Schreib dir auf, bei wem der Eltern die Hauptprobleme liegen und welche das sind. Dann liste nach Wichtigkeit. Zuletzt, wo du was tun kannst und wo nicht etc..

    Ich denke, du wirst eine klare Linie diesen Eltern gegenüber finden müssen. Nix mehr zwischen Tür und Angel. Auf die Gesprächstermine hinweisen, Kritik nicht persönlich nehmen und bei Corona-Vorschriften einfach sagen: Das ist so und nicht weiter an dich ran lassen.

    Es gäbe noch ein paar Fragen und Gedanken. Das hier soll aber kein Überfall werden.^^
    Kopf hoch und bis bald.
    *
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    AW: Was mache ich falsch? Job Erzieherin

    Nichts von dem, was Du schreibst, weist darauf hin, dass Du etwas falsch machst.
    Alle Erzieher und Lehrer beschweren sich über die Anspruchshaltung der Eltern -und umgekehrt.
    Du musst Dir klarmachen, dass ihr gewissermaßen teilweise auch in einem Interessenkonflikt steht.
    Die Eltern wollen, dass ihr Kind bestmöglich gefördert und bespaßt wird und sie in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen können und Du musst in Deinem Alltag aber eben nicht nur dieses eine Kind berücksichtigen sondern ganz viele.
    Ich nehme mal einen Punkt heraus:
    Eltern bringen ein Kind mit Erkältungssymptomen in die Kita. Wenn man ein Kind bei jedem Schnupfen zu Hause lässt, ist man bald seinen Job los. Nicht jeder hat eine Oma in der Nähe und die Kinderkranktage sind bald aufgebraucht.
    Und dann ruft schon wieder die Kita an und bittet darum das schniefende Kind abzuholen. Der Chef mault, die Kolkegen ziehen Schnute. Da lässt man seinen Frust schon mal an der Erzieherin ab.
    Da ist einfach beiderseitiges Verständnis gefragt.
    Der Kitaschlüssel lässt viele Aktivitäten nicht zu. Die Arbeitssituation vieler Eltern zwingt sie dazu ihr Kind lange in der Kita zu lassen.
    Es ist keine Kritik an Dir als Mensch-sondern an dem System.

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    AW: Was mache ich falsch? Job Erzieherin

    Hallo Blitzbirne,

    eine Freundin von mir ist Grundschullehrerin und wir reden über genau dasselbe Thema, immer wieder.
    Und ich denke, überall, wo es um Kinder-"Betreuung" geht, wird es anstrengend und herausfordernd sein.

    Was meiner Freundin hilft, ist die Sichtweise des Gegenübers einzunehmen- so wie Caramac das nun auch aufgezeigt hat.
    Wenn wir Zuhause sitzen und meine Freundin und ich spielen die Situation nochmal durch- fällt es ihr viel leichter, den Blick auf die Eltern zu legen und was diese wohl "animiert" so zu denken, zu reden und zu handeln.
    Das hilft ihr sehr, aus der Rolle des "persönlich nehmen/ verletzt werden" herauszutreten und das nächste Mal viel lockerer in das nächste Gespräch zu gehen.

    Zusätzlich wäre es sicher gut, wenn man der Arbeit generell- mit ein wenig Distanz begegnet. So schön es ist, mit viel Herz seinen Job zu machen, ist man damit aber auch immer in Gefahr, verletzt zu werden und sich angegriffen zu fühlen. Je inniger unser Einsatz, desto höher das Risiko, wenn dieses kritisiert oder abgelehnt wird.

    Eine andere Grundhaltung zur Arbeit, würde vermutlich helfen.

    Die von ganda genannte Supervision, finde ich ebenfalls sehr wichtig.

    Im Team darüber reden, sich austauschen, vielleicht auch mal nur motzen dürfen, wie einen alles ank****- kann sehr gut tun.
    Das Thema werden doch alle anderen Kolleginnen auch haben. Nachfragen "wie geht es dir damit? wie gehst du damit um?"

    So doof es ist, denn Kindergarten sollte doch MIT den Eltern gehen und nicht dagegen- bleibt es aber nicht aus, dass sich Lager bilden und auch jeder für seine Aufgaben gehen muss.
    Eine Stärkung des Teams, ist daher wichtig und vielleicht auch gemeinsame Wege finden, bei denen du das Gefühl hast, du bist nicht alleine- könnte sehr helfen.
    Dazu kommt ja auch, je unsicherer du auftrittst, desto mehr spürt der Gegenüber, dass er Macht hat, fordern kann oder "loslegen". Dann sein Team hinter sich wissen, stärkt und gibt Halt.

  5. VIP

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    AW: Was mache ich falsch? Job Erzieherin

    Hast du mit deiner Leitung gesprochen?
    Hast du das im Team angesprochen?
    Habt ihr Supervision?

    Bestimmte Themen könnte man auch durch einen anderen Rahmen verändern.

    Kennst du die Arbeit mit Lerngeschichten? In der Kita meiner Kinder wurden die Kinder beim Spielen fotografiert (Nur Kinder, von deren Eltern ein Einverständnis vorlag) und dies wurde von den Erzieherinnen kommentiert und in den Räumen der Kita ausgestellt. So konnten wir Eltern lesen was die Kinder so den ganzen Tag machen und was sie dabei lernen. Ein Bauwerk aus 1000 Bausteinen (das war das Ziel eines Kindes im Bauzimmer) kann man nicht mit nach Hause nehmen.

    Verteilt Fachwissen über die Macht des Spielens und welche Kompetenzen ein Kind beim Freispiel selbständig fördert. Oder macht einen Aushang oder macht einen Elternabend.

    Der Vater mit der psychischen Erkrankung sollte eine Einzelbetreuung bekommen. Eine Erzieherin oder die Leitung, die sich das zutraut, ist ab jetzt für ihn zuständig. Keine Tür und Angel Gespräche mehr. Bestellt ihn einmal die Woche für 30 Minuten ein.

    Habt ihr für das Kind mit der Entwicklungsverzögerung mehr Stunden? Mehr Personal? Ist es möglich eine Vorlage für den Bericht zu gestalten, der euch zukünftig Zeit spart? Gibt es einen Förderplan? Sind die Eltern an dem Förderplan beteiligt?

    Zu den Betreuungszeiten: wie ist das bei euch in der Kita geregelt? Bei uns in der Kita gab es „Strafgebühren“. Wer sein Kind nicht pünktlich bis 17 Uhr abholte, musste 25€ pro Viertelstunde zahlen - weil natürlich eine Erzieherin das Kind nicht alleine in der Kita ließ.

    Insgesamt: wie präsentiert ihr eure Arbeit? Ist bekannt, welches Buch die Kinder gerade am liebsten haben beim Vorlesen? Welches Gedicht übt ihr gerade? Was ist Thema im Bauzimmer, im Kreativraum oder insgesamt in der Gruppe?

    Z. B. Hat unsere Kita Wolle von uns Eltern haben wollen, weil die Kinder gerade alle Zimmer „versponnen“ haben, heißt jedes Zimmer war ein Spinnennetz und die Kinder haben Spinnen gespielt. Es wurden Bücher über Spinnen gelesen sowohl Geschichten als auch Fakten. Es wurden Spinnen gestaltet aus verschiedenen Materialien, gemalt, nachgebaut in der Turnhalle… Dies haben wir mitbekommen, weil die Erzieherinnen mit dem Aufruf nach Wolle, berichtet haben, was die Kinder gerade beschäftigt und regelmäßig die Lerngeschichten ausgestellt haben.

    Ich weiß von vielen Kindergärten, dass diese Präsentation der pädagogischen Arbeit oft vernachlässigt wird oder nicht bewusst in den Vordergrund gestellt wird, weil vieles eben „unbewusst“ einfach so läuft. Vielen Eltern ist nicht bewusst, was ein Kind beim Vorlesen oder beim Spielen lernen kann. Deswegen ist die „Produktion“ von Gebasteltem für viele Eltern so wichtig, weil das sichtbare Dinge sind.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  6. User Info Menu

    AW: Was mache ich falsch? Job Erzieherin

    Das deckt sich mit allem, was ich auch immer wieder höre. Mein Sohn leitet einen Schülerhort, ich selbst arbeite einmal in der Woche zusätzlich in einer kleinen privaten Klinik für Psychotherapie. Dort haben wir viele Lehrer und Sozialpädagogen, die ihren Beruf eigentlich sehr gerne machen, wenn.... ja wenn tatsächlich die Eltern nicht wären!

    Das ist inzwischen wirklich normal geworden, dass Eltern an allem und jedem etwas zu nörgeln und auszusetzen haben, die Erwartungshaltung ist immens. In den Schulen kommt dann ja noch der Druck dazu, dass gute Noten erwartet werden.

    Wahrscheinlich muss man da wirklich ein dickes Fell entwickeln. Ein kurzes Gespräch beim Bringen und Abholen über administrative Dinge würde ich zulassen, für alles weitergehende sollte ein Gesprächstermin ausgemacht werden. Das nimmt schon viel Stress raus.

    Kinder sind heutzutage Projekte, sie haben zu funktionieren und möglichst noch hochbegabt zu sein. Das ist jetzt wahrscheinlich von mir übertrieben, aber vor einer Generation (zu der du ja auch gehörst genau wie meine Kinder) war da noch alles wesentlich entspannter.

    Nimm es vorallem nicht persönlich, ich weiß es ist schwer. Und lass dir den Spaß am Beruf nicht vermiesen.
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

  7. Inaktiver User

    AW: Was mache ich falsch? Job Erzieherin

    Lieben Dank für eure netten und inhaltsreichen Antworten! Die verschiedenen Ansätze und Sichtweisen sind toll! :-)

    Ich hoffe, alle Fragen und Unklarheiten werden nachfolgend beantwortet...

    Es gibt noch eine Kollegin (55 J.) in der Gruppe, die diese Situationen auch mitbekommt und verwerflich findet - allerdings habe ich das Gefühl, sie wird von den Eltern besser akzeptiert und bekommt nicht so viel ab. Die ganze Elternarbeit auf sie abwälzen geht aber natürlich nicht. :-D
    Der Zusammenhalt untereinander, im Team und mit der Leitung, ist gut und ich kann reden bzw. erhalte hier Unterstützung, wenn nötig. In meiner Gruppe ist die Situation mit ca. 50% der Eltern zur Zeit einfach extrem angespannt (vor allem psychisch erkrankt und arbeitsuchend). Bei den anderen Gruppen in der Kita liegen derzeit zum Glück nicht so geballt Probleme vor.
    Ich empfinde das Elternverhalten teilweise als sehr persönlich verletzend und feige. Ein Kind findet mich laut Eltern nicht nett - ich merke allerdings überhaupt nichts davon, dass es den Kontakt zu mir meidet. Andere Eltern wollen sich beim Träger beschweren, um uns einzuschüchtern oder ihre Interessen damit durchzusetzen. Sowas erfährt man leider oft nur von Dritten. Im direkten Gespräch sind die betreffenden Eltern immer freundlich und lächeln oder lassen sich überhaupt nicht blicken.
    Schnupfnasen sind ausdrücklich erlaubt, es geht eher um schwere Erkältungen: Das Kind hustet, fiebert und wird dann frühs unter Einfluss von Medis wieder abgegeben. Mittags versagt der Zauber und das Kind hängt total durch. Nach Anruf bei der Mutter wird man böse beschimpft, das wäre alles übertrieben. Am nächsten Tag waren dann 2 vorher kerngesunde Kinder ebenfalls erkrankt - das finde ich einfach ungerecht den anderen Familien gegenüber.
    Privat werde ich von meinen Freunden als sehr empathisch und umsichtig beschrieben, doch an der Arbeit stoße ich selbst mit viel Verständnis für das Gegenüber derzeit an meine Grenzen und bin emotional überfordert. Abgrenzen ist leider sehr schwierig, da ich als Gruppenerzieherin nunmal Ansprechpartner für die Eltern bin und immer mit im Geschehen hänge.
    Eine Supervision gibt es meines Wissens nicht, allerdings haben wir eine Beratung von Seiten der Stadt. Diese hat jedoch auch keine Lust auf Ärger und Streiterei, sodass wir angehalten sind, möglichst "elternfreundlich" zu agieren, nicht alles so ernst nehmen sollen. Hmmm. Die Beratung erlebt unsere Eltern leider nicht direkt bzw. hat wenig Einblick in den Alltag.
    Wir haben auch das Konzept mit den Portfolios und Lerngeschichten. Diese können wegen Datenschutz aber nicht für jeden sichtbar ausgestellt, sondern ausschließlich beim Entwicklungsgespräch angeschaut und besprochen werden. Allerdings merke ich gerade, dass wir gerade tatsächlich wenig pädagogischen Inhalt an die Eltern mitteilen - das werde ich mir wieder auf die Fahnen schreiben! Super Hinweis. :-)

    Ich bin beruhigt und zugleich betroffen, dass auch ihr diese Erfahrungen mit Eltern macht. Diese Entwicklung bereit mir Sorgen und ist wahrscheinlich zu einem gewissen Teil Corona geschuldet - aber als Entschuldigung für alles darf dieser Virus auch nicht dienen. ;-)

    Einen schönen Nachmittag für euch!

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    AW: Was mache ich falsch? Job Erzieherin

    Liebe blitzbirne,
    das ganz wichtige wurde Dir schon vermittelt. Wirklich tolle Beiträge.
    Im großen und ganzen ist es wohl eine Abgrenzungsproblematik im beruflichen Bereich. Ich habe den Eindruck, Du möchtest alles richtig machen, und es fällt Dir schwer Disharmonien zu ertragen.
    Achte auf Abstand und leg Dir ein dickes Fell zu.
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

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    AW: Was mache ich falsch? Job Erzieherin

    Blitzbirne, ich finde das Benehmen mancher Eltern Dir gegenüber einfach unfair. Versuche Dich abzugrenzen und beziehe den Frust der Eltern nicht auf Dich, man kann es nie allein recht machen.

    Kinder mit Erkältungen in die Schule zu schicken finde ich rücksichtslos, es ist die Aufgabe der Eltern einen Plan für Krankheitsfälle zu haben.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

  10. User Info Menu

    AW: Was mache ich falsch? Job Erzieherin

    Mit Medikamenten gedopte Kinder in die Kita zu geben war schon vor 20.Jahren Mide.
    Es gibt natürlich auch einfach faule Eltern, die ihre Kinder abschieben. Aber es gibt auch verzweifelte Eltern, die sich nicht anders zu helfen wissen Dazu kommt, dass ein Kind zu Hause dann oft putzmunter ist und dann scheint es wirklich als hätte die Erzieherin übertrieben.
    Ich habe als Elternvertreterin mal angeregt einen Wochenplan an die Tür zu hängen. Das hat fordernde Eltern dann beruhigt. Kinder erzählen häufig wenig von ihrem Tag. Da kommt auf Nachfrage, was in der Kita gemacht wurde oft nur "gespielt'.
    Hat man einen Plan kann man auch als Eltern besser mit den Kindern ins Gespräch kommen.
    Und ja-die Ansprüche der Eltern sind gewachsen. Es wird mehr verglichen und erwartet
    Vielleicht spüren die Eltern bei Dir auch eine gewisse Unsicherheit. Sollte das der Fall sein, kannst Du vielleicht an Deinem Auftreten arbeiten.

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