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    AW: Chef lügt, betrügt und versucht mich zu erpressen. Ich halte es nicht mehr aus.

    Zitat Zitat von HappyCherry1985 Beitrag anzeigen
    Die Idee mit meinem Hausarzt hatte ich auch schon, allerdings ist er leider nicht sehr "krankschreibfreudig". Selbst wenn ich total verschnupft und mit erhöhter Temperatur bei ihm saß, waren nie mehr als 2 Tage drin. Von daher mach ich mir da keine großen Hoffnungen.
    Neuen Arzt suchen? Zu einem anderen Arzt gehen? Freunde fragen, ob die einen Arzt empfehlen können? Bei Schnupfen und erhöhter Temparatur zu Corona-Zeiten nur 2 Tage AU-Schein?
    Geändert von Wildeblume (18.09.2021 um 09:02 Uhr)

  2. 18.09.2021, 08:34

    Grund
    Urheberrecht nicht beachtet

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    AW: Chef lügt, betrügt und versucht mich zu erpressen. Ich halte es nicht mehr aus.

    Kannst Du mal erklären, was es mit der Stundenreduzierung auf sich hat, ist das Kurzarbeit?

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    AW: Chef lügt, betrügt und versucht mich zu erpressen. Ich halte es nicht mehr aus.

    Bis jetzt händelst du das gut, mit Unterstützung von außen kannst du dein standing bewahren und durchhalten. Das ist nicht angegeben (ich weiß es aus eigener leidvoller Erfahrung), macht dich aber mit jeder Runde stärker - wenn du das Problem mit etwas Abstand sehen kannst. ER hat nichts in der Hand und braucht dich mindestens! so wie du die Arbeit. Eine neue findest du aus der Beschäftigung heraus eher als aus dem Krankenstand. Der ist zudem auch zeitlich limitiert. Leben und Arbeitswelt bringen schwierige Situationen mit sich, man muss so gut wie man irgend kann damit umgehen.

    Hilfe von außen, wann immer man eine finden kann. Krankschreibung erst eine, wenn du die tatsächlich brauchst; vorher hilft dir das nicht und ist auch Betrug. Offen gestanden bin ich ziemlich fassungslos, wie leichthin da von Ärzten eine (illegale) Komplizenschaft erwartet wird.

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    AW: Chef lügt, betrügt und versucht mich zu erpressen. Ich halte es nicht mehr aus.

    [editiert, Zitat angepasst]





    [/QUOTE]


    Nunja, ich denke ich bin schon sehr selbstreflektiert und merke / verstehe auch schnell, wenn ich einen Fehler gemacht habe.
    Jedoch besitzt mein Chef dieses kleine Unternehmen seit 5 Jahren und ich bin schon die dritte Besetzung für diese Stelle. Da wage ich mal zu behaupten, dass es nicht jedesmal an den Bürokräften gelegen hat, dass das Arbeitsverhältnis auseinanderging.

    Ich hatte bis jetzt auch noch nie Probleme mit einem Vorgesetzten oder generell auf der Arbeit bisher. In meinem letzten Unternehmen kamen und gingen ja auch immer mal wieder Vorgesetzte, Teamleiter, etc.pp.

    Ich weiß, dass er ein Lügner ist, weil ich schon häufig mit Kunden telefoniert habe, die sich beschwerten, dass ihnen XYZ versprochen wurde, z.B. dass das auf sie zugeschnittene Programm diese und jene Funktionen beinhaltet, was letztendlich aber gar nicht so war und das Programm dann nahezu unbrauchbar machte, oder der Preis war plötzlich viel höher, oder oder oder.
    Mein Chef war nie zum Gespräch mit ihnen bereit, hat sich am Telefon Tag für Tag verleugnen lassen und erwartet auch von mir, dass ich die Kunden anlüge und mit Floskeln abspeise.

    Auch werde ich oftmals von wütenden Kunden angerufen, die auf einmal eine dritte Mahnung im Briefkasten haben, jedoch weder eine Rechnung, noch eine erste oder zweite Mahnung erhalten haben. Die Rechnungen / Mahnungen schreibt mein Chef immer selbst, also kann man von ausgehen, dass er das Ganze versemmelt. Den Kunden jedoch erzählt er, dass ich für die Rechnungen verantwortlich wäre und somit bekomme ich dann grundsätzlich deren Wut ab.

    Meine Stunden hat er "einfach so" gekürzt, ohne den Vertrag zu ändern oder dass ich was unterschreiben musste. Ich habe diesbezüglich also auch nix Schriftliches. Offensichtlich will er auch nicht, dass ich Kurzarbeitergeld beantrage, denn ich habe ihm nun schon hundertmal gesagt, dass ich eben dies tun möchte, weil mir mein Verdienst so nicht mehr reicht und er findet jedesmal Ausreden, warum er mir da nix Schriftliches geben kann, was ich vorlegen könnte.

    Und doch, anfangs war ich definitiv motiviert, auch wenn es nicht unbedingt meine "Traumstelle" gewesen ist. Man muss aber dazusagen, dass mir bei Vertragsunterschrift damals auch sehr viel Tolles versprochen wurde (Aussicht auf Vollzeit, Aussicht auf Home Office), was letztendlich alles nie eingetreten ist. Stattdessen soll ich nun mit weniger Stunden immer mehr Arbeit erledigen und dazu dann noch, ohne dass ich einen Mehrwert von hätte, Akquise machen, Kaltakquise wohlgemerkt. Ich finde nicht, dass das was mit "Deckel zumachen" oder "Mauern" zu tun hat. Ich bin lediglich nicht bereit, dass ich alles mit mir machen lasse und zu allem ja und amen sage, da ich der Ansicht bin, ich lasse mich hier schon lange genug veräppeln.

    Meiner Meinung nach ist es unterste Schublade, einem AN die Stunden zu kürzen und dann zu sagen "wenn du dies und das nicht machst, dann werden die auch nie wieder aufgestockt!" Sorry, wie dreist ist das bitte?!

    Was ich wirklich einsehe, ist, dass ich mich außerhalb der Arbeit mehr weiterqualifizieren sollte. Das werde ich jetzt auch angehen und hoffen, dass ich dann die Chance auf einen adäquaten Job habe und hier rauskomme.
    Geändert von mkr (20.09.2021 um 12:00 Uhr)

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    AW: Chef lügt, betrügt und versucht mich zu erpressen. Ich halte es nicht mehr aus.

    HappyCherry,
    zunächst einmal
    Kurzarbeitergeld kannst du nicht beantragen, das muss dein Chef tun.

    Er hätte dir schriftlich mitteilen müssen, dass aufgrund der wirtschaftlichen Lage die Stunden reduziert werden.
    Das hättest du unterschreiben müssen.
    Nun ist die Messe gelesen.

    Du hast nun mehrere Möglichkeiten: Dienst nach Vertrag, also derzeit nach 3 Stunden den Griffel fallen lassen.
    Dich aktiv bewerben, die Arbeitsagentur kontaktieren und nachfragen, inwieweit eine Qualifizierung unterstützt wird bzw. ob eine solche möglich wäre.
    Dir einen neuen Hausarzt suchen und dort um Hilfe bitten.
    Mach im Freundeskreis publik, dass du einen neuen Job suchst.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Chef lügt, betrügt und versucht mich zu erpressen. Ich halte es nicht mehr aus.

    [editiert]

    Die TE war im vorherigen Unternehmen 10 Jahre loyal und engagiert.
    Und ja, es gibt Unternehmer, die Mitarbeiter aus- und benutzen, die nach Gutsherrenart mit dem Personal umspringen.
    Die Fluktuation sagt einiges über den AG aus, leider erfährt man dazu erst etwas, wenn man in dem Laden tätig ist.
    Geändert von mkr (23.09.2021 um 19:04 Uhr) Grund: Satz editiert, da Bezug fehlt
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Chef lügt, betrügt und versucht mich zu erpressen. Ich halte es nicht mehr aus.

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Die Fluktuation sagt einiges über den AG aus, leider erfährt man dazu erst etwas, wenn man in dem Laden tätig ist.
    Man kann auch als Bewerber den Wunsch äußern, einige Stunden Probe zu arbeiten und mit den zukünftigen Kollegen sprechen zu wollen. Das ist eine gute Gelegenheit, um so etwas zu erfahren und überhaupt einen Eindruck über das Betriebsklima zu bekommen.
    Bin gerade beim Kochen.
    Im Rezept steht: „Gemüse putzen und würfeln.“
    Hab jetzt Gemüse geputzt und eine 4 gewürfelt.
    Und jetzt?

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    AW: Chef lügt, betrügt und versucht mich zu erpressen. Ich halte es nicht mehr aus.

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Man kann auch als Bewerber den Wunsch äußern, einige Stunden Probe zu arbeiten und mit den zukünftigen Kollegen sprechen zu wollen. Das ist eine gute Gelegenheit, um so etwas zu erfahren und überhaupt einen Eindruck über das Betriebsklima zu bekommen.
    Ja, wenn es Kollegen gibt, die darüber Auskunft geben.
    Ich sehe bei der TE eine damalige Situation, die ich selbst erlebt habe.
    Schnell wieder in Lohn und Brot kommen zu müssen.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Chef lügt, betrügt und versucht mich zu erpressen. Ich halte es nicht mehr aus.

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Bis jetzt händelst du das gut, mit Unterstützung von außen kannst du dein standing bewahren und durchhalten. Das ist nicht angegeben (ich weiß es aus eigener leidvoller Erfahrung), macht dich aber mit jeder Runde stärker - wenn du das Problem mit etwas Abstand sehen kannst. ER hat nichts in der Hand und braucht dich mindestens! so wie du die Arbeit. Eine neue findest du aus der Beschäftigung heraus eher als aus dem Krankenstand. Der ist zudem auch zeitlich limitiert. Leben und Arbeitswelt bringen schwierige Situationen mit sich, man muss so gut wie man irgend kann damit umgehen.

    Hilfe von außen, wann immer man eine finden kann. Krankschreibung erst eine, wenn du die tatsächlich brauchst; vorher hilft dir das nicht und ist auch Betrug. Offen gestanden bin ich ziemlich fassungslos, wie leichthin da von Ärzten eine (illegale) Komplizenschaft erwartet wird.
    Woher willst du wissen, dass eine Krankschreibung in solchen Fällen nicht hilft? Warum du fassungslos bis, kann ich nicht nachvollziehen. Eher fände ich hilfreich, wenn du fassungslos über das Verhalten dieses Chefes wärest.

    Wenn man sich bewirbt, wird keiner fragen, ob man derzeit krank geschrieben ist. Hat auch keinen zu interessieren.

    Richtig, Leben und Arbeitswelt bringen schwierige Situationen, erst recht, wenn sich AG und Vorgesetzte nicht korrekt, oder sogar arbeitsrechtlich sträflich verhalten. Da muss der AN wissen, wie man damit gut umgehen kann und gebotene Mittel nutzen, um wieder auf gesunde Füsse zu kommen.

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    AW: Chef lügt, betrügt und versucht mich zu erpressen. Ich halte es nicht mehr aus.

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Man kann auch als Bewerber den Wunsch äußern, einige Stunden Probe zu arbeiten und mit den zukünftigen Kollegen sprechen zu wollen. Das ist eine gute Gelegenheit, um so etwas zu erfahren und überhaupt einen Eindruck über das Betriebsklima zu bekommen.
    Bringt laut meiner sehr langen Berufserfahrung wenig. Wenn ein schlechtes Arbeitsklima ist, wird kein Kollege der Probearbeitenden was sagen.

    Hilfreich wäre eher, sich selber fortzubilden und in der Probezeit rechtzeitig zu kündigen, wenn man es rechtzeitig erkannt hat, in was für ein schlechtes Arbeitsklima man geraten ist.

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