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  1. Moderation

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    AW: WIE arbeitet es sich? Arbeitsintensität

    Zitat Zitat von MiniMinT Beitrag anzeigen
    Nun arbeiten ist wohl so was wie Hölle..entweder man ist fehlerlos oder bekommt Ärger.
    Einer meiner Lehrer in der Ausbildung sagte, "solange man noch keine Million in den Sand gesetzt hat, ist man unter seinen Möglichkeiten geblieben und wird nicht ernst genommen." (Also, mir hat bis jetzt noch keiner eine Million zum in-den-Sand-setzen gegeben....) Gegangen wird einer, wenn sie einen besseren für die Stelle haben, oder wenn es so viel Aufwand ist, einem hinterherzuarbeiten, daß es schneller ginge, jemand routinierteres würde es gleich selber machen.

    Niemand ist unfehlbar. (Außer dem Papst unter speziellen Umständen.) Problem ist, je mehr man unter Streß ist, desto mehr Fehler macht man. (Ergebnis einer Studie: Einem OP-Team mit schlechtem Arbeitsklima sterben mehr Patienten auf dem Tisch.) Versuch, einen mentalen Raum zu finden, wo du nicht permanent in Panik bist.

    Laß dir nichts aufhalsen, daß dich nicht voranbringt. Schon gar nicht von Gleichgestellten. Du siehst ja, daß man da recht bequem leben kann, wenn man erst mal Routine hat und den Laden kennt. Da willst du hin, und da kommst du nicht hin, wenn du in der Dienstmädchenschürze umherläufst und für mehr Sachen die Verantwortung übernimmst, als du kontrollieren kannst. Du wirst dafür bewertet, wie du *deine* Arbeit machst. Nicht die anderer Leute.

    Versuch, die Proleme, die du hast, zu sehen, zu bennenen, zu verstehen, was sich dagegen tun läßt und sie gegebenenfalls anzusprechen. Ja, das ist sehr schwer, wenn man die Sitten und Gebräuche im Job nicht kennt. Hast du während der Pflege mit Ärzten, Versicherungen oder Behörden gestritten? Kannst du dir da Methoden von abgucken? Wobei die besten Leute, um sich was abzugucken, sind die Kollegen -- wenn sie sinnvoll und konstruktiv mit Problemen umgehen können. Leider nicht überall der Fall.
    Geändert von wildwusel (18.07.2021 um 11:51 Uhr) Grund: Formatierung
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: WIE arbeitet es sich? Arbeitsintensität

    Hallo MiniMInT,

    Zitat Zitat von MiniMinT Beitrag anzeigen
    Danke euch. Habe mein Probemonat nun fertig. Es ist immer pain in the ass permanent Dauerstrom zu sein. Ich mache viel Dateneingabe und checke manchmal dreimal nach ob ich es richtig gemacht habe. Ich habe wirklich Angst angeschrien zu werden.
    Ist das JE vorgekommen? oder nur deine Befürchtung?

    Zitat Zitat von MiniMinT Beitrag anzeigen
    Nun arbeiten ist wohl so was wie Hölle..entweder man ist fehlerlos oder bekommt Ärger.
    Wie sieht denn der Ärger aus, den du bekommst?

    Zitat Zitat von MiniMinT Beitrag anzeigen
    Wie viele Fehler sind wohl noch ok ab wann wird man gegangen. Mein Kopf ruht nicht mehr. Ich habe jeden Tag soviel input. Aber lamentieren wollt ich gar nicht.
    Du bist also im Dauerstress und im Stress kann man sowieso schnell Sachen übersehen- es wäre also gut, ruhiger zu werden (ich weiß, gut gesagt)

    Zitat Zitat von MiniMinT Beitrag anzeigen
    Im Moment beobachte ich wie alle drauf sind. Ich hoffe für mich wirklich dass es nur Anfangsschwierigkeiten sind.
    Sehr gut, beobachte, lerne die Menschen kennen, wie sie sich verhalten, was sie tun. Lerne über das Hinsehen, wie die Strukturen sind, wer das Sagen hat, wie wer ist, wie die mit dem Chef umgehen.

    Zitat Zitat von MiniMinT Beitrag anzeigen
    Achja die Kollegen können natürlich tratschen zeit ist ja da wenn der Neuen das Meiste aufgehalst wird. Einerseits ist es gut für mich ich lerne dadurch andererseits könnte das bald usus werden. Soll man sowas verhindern oder ist das normal und fair?
    Ich würde sagen, indem du den Kontakt zu den Kollegen findest.
    Wenn du nur für dich bleibst, bleibst du außerhalb des Teams und dann kann es schon sein, dass du dort stehen bleibst, wo du jetzt bist.
    Rede mit denen, schau, wer dir gut liegt- sei zugänglich und freundlich.
    Es muss eine Beziehung aufgebaut werden- was ganz von alleine geschieht, wenn man sich den Menschen ein wenig zuwendet.

    Zitat Zitat von MiniMinT Beitrag anzeigen
    Im Moment ist meine Haltung zum Team: ja gerne..natürlich mach ich das..kann ich irgendwie helfen..darf ich nun gehen(obwohl seit 20 min Feierabend)
    Du sollst dich schon anpassen, aber dabei nicht unsichtbar oder unterwürfig sein.
    "kann ich helfen" würde ich jetzt nicht fragen, wenn mein Arbeitsplatz schon voll liegt- dann wirkt es so als ob du noch längst nicht genug hast.
    Fragen, ob du gehen kannst- wenn du schon 20 min drüber bist.......nene-- nicht fragen, sondern einfach sagen " so Leute, Feierabend- ich wünsche euch noch einen schönen Abend- bis morgen" und gehen.

    Du hast Rechte und um die musst du nicht bitten oder fragen.
    Was anderes, wenn alle total rödeln und im Stress sind- dann geht man freilich nicht so- aber danach sieht es ja echt nicht aus.

    Frage noch: kannst du nicht langsamer arbeiten? Lässt dir mehr Raum, lässt dir mehr Möglichkeit, deine Arbeit ruhiger, sicherer und fehlerfreier zu machen. und offenbar kann Arbeit ja bei euch durchaus liegen (du wirst kaum die Arbeit von den anderen mitmachen, oder?).

    Das wird schon- du musst nur sicherer werden und dort ankommen- dann wird es bestimmt besser.

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    AW: WIE arbeitet es sich? Arbeitsintensität

    Liebe MiniMinT,

    Versuche echt das ganze etwas lockerer zu sehen, du bist auf der Arbeit und nicht auf der Flucht und alle machen Fehler, übersehen mal etwas und sind am Anfang nicht so routiniert. Das ist total normal und das wissen auch alle. Ich habe wirklich den Eindruck, dass du dir zu viel Stress machst. Und wie schon beschrieben, dann macht man eben mehr Fehler, als wenn man ziemlich entspannt ist und Zeit zum Denken hat.

    Ich arbeite durchaus in einem Bereich, in dem meine Fehler eben nicht nur Geld kosten, sondern im Extremfall auch mal Menschen umbringen können. Und ich habe mir wirklich angewöhnt, dass ich entspannt auf der Arbeit bin, dass ich Diensten mit Extremsituationen eher ruhig und entspannt bleibe, denn wenn ich da auch noch hektisch werde und Angst habe, dann wird das nichts. Eine muss ja den Überblick behalten.

    Und mir macht meine Arbeit meistens Spaß, ich erlebe sie durchaus als sinnvoll.

    Von daher, entspann dich, das wird schon.

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    AW: WIE arbeitet es sich? Arbeitsintensität

    Wie alt bist du denn?

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: WIE arbeitet es sich? Arbeitsintensität

    Habt ihr kein Kontingent für "Kaffeepausen" (das kann ne Viertelstunde am Morgen sein)? Hilft es dir, dir das am Anfang vielleicht - für dich selbst - aufzuschreiben, dass es doch gar nicht sooo schlimm ist, sich Kaffee und Wasser zu holen?

    Und - kapsele dich nicht ab. Setz dich in den Pausen dazu.

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