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    AW: Datenschutz/Privatheit von Mails und Feedback am Arbeitsplatz?

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Ich glaube, so ganz platt und allgemein gesagt, von einer Selbstständigkeit in den ÖD wechseln ist keine gute Idee. Da musst schon ein träges Chamäleon sein, um Dich den dortigen Gepflogenheiten anzupassen. Und Dein Chef ist ja mal eine ganz eigene Hausnummer, da schließe ich mich den anderen an. Der verhindert mehr als dass er verändert.
    Das fürchte ich jetzt schon auch! Und tja - wenn Corona mir nicht meine Hauptkunden/-projekten genommen hätte, hätte ich wohl noch eine Weile selbständig gearbeitet. Gleichwohl: wirklich gut lief es nicht, das muss ich leider zugeben. So dass mir diese Stelle, noch dazu inhaltlich sehr, sehr toll, absolut recht kam!

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Vielleicht solltest Dich lieber vom ÖD verabschieden und in der freien Wirtschaft umgucken.
    DAS fürchte ich auch fast JETZT schon ... es gibt drei passende neue Stellen, wenn ich nicht immer abends SO müde und fertig wäre ... ja, ich erwäge mich doch weiter zu bewerben ... Dazu brauche ich POWER!

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    AW: Datenschutz/Privatheit von Mails und Feedback am Arbeitsplatz?

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Unabhängig von "fachfremd" oder anderen sachlichen Aspekten, in diesem Umfeld fehlen eine Menge Soft Skills wie Offenheit, Fairness, Aufrichtigkeit, Diskretion, Integrität etc.

    Ich habe selbst einige Jahre in so einem beruflichen Umfeld verbracht und kann nur sagen, auf Dauer macht so etwas krank.
    Ich würde mir an Deiner Stelle eine andere Anstellung suchen, denn ich bin überzeugt davon, dass das nicht besser wird, da wo Du jetzt bist.
    Oh je - danke auch für deine Einschätzung ...

    heute habe ich den anderen neuen Abteilungschef kennengelernt. Mit DEM käme ich bestimmt klar. Haha - ich glaub, ich will die Abteilung wechseln! Aber das wird garantiert nicht gehen. Abgesehen davon, wenn ich SO einen Vorschlag mache, dann wird das zu recht wieder kritisiert.

    Heute war okay, dazu andermal mehr ggf. Ist nicht so einfach die Geschichte doch allgemein genug zu halten, ich bin da vielleicht ein bischen paranoisch unterwegs, und fürchte 'erkannt' zu werden. *hust

  3. Inaktiver User

    AW: Datenschutz/Privatheit von Mails und Feedback am Arbeitsplatz?

    Zitat Zitat von Marcia_Baila Beitrag anzeigen
    Das ist ja denke ich ziemlich individuell. Ich kann hier nicht schreiben, was genau mein Job ist, sonst mache ich mich erkennbar. Dann würdest du es vermutlich verstehen. Ich glaube dir, dass das bei dir so ist. Und ja, sicherlich gibt es auch deckungsgleiche Bewertungskriterien. Ich gebe mir Mühe die Kriterien, die ich ja erst an sich kennenlerne, zu erfüllen - manche KANN ich nicht erfüllen, wenn ich meinen Job gut machen würde.
    Nee, alles klar, Du bist was GANZ BESONDERES. So richtig wundert es mich nicht, dass Du da Probleme hast.

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    AW: Datenschutz/Privatheit von Mails und Feedback am Arbeitsplatz?

    Zitat Zitat von Marcia_Baila Beitrag anzeigen
    DAS fürchte ich auch fast JETZT schon ... es gibt drei passende neue Stellen, wenn ich nicht immer abends SO müde und fertig wäre ... ja, ich erwäge mich doch weiter zu bewerben ... Dazu brauche ich POWER!
    Na, am Wochenende wirst du doch ein Stündchen Zeit haben, Bewerbungen zu schreiben.

    Zitat Zitat von Marcia_Baila Beitrag anzeigen
    heute habe ich den anderen neuen Abteilungschef kennengelernt. Mit DEM käme ich bestimmt klar. Haha - ich glaub, ich will die Abteilung wechseln! Aber das wird garantiert nicht gehen. Abgesehen davon, wenn ich SO einen Vorschlag mache, dann wird das zu recht wieder kritisiert.
    Kritik an sich ist doch nichts Schlimmes. Vielleicht sprichst du mal mit dem Abteilungsleiter, den du so toll findest?
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

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    AW: Datenschutz/Privatheit von Mails und Feedback am Arbeitsplatz?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nee, alles klar, Du bist was GANZ BESONDERES. So richtig wundert es mich nicht, dass Du da Probleme hast.
    Ich mache dir ein Angebot: schreib mir eine PN mit deinem Job und deinem Namen, dann schreibe ich dir das auch. Es wird dir eröffnen, was ich meine.

    Besonders ist mein Job tatsächlich. Allein deshalb weil sehr selten. Und DASS der ÖD mit derlei beginnt, finde ich an sich sehr großartig. Auch deshalb möchte ich nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen.

    So lange du, Anfortas, mich und meine Aufgaben nicht kennst, bitte ich dich um freundliche Offenheit und Zurückhaltung mit dieser Art von Urteilen, es „sei ja kein Wunder, dass …“ ja? Danke.

    Schreib mir, dann kannst du es bestimmt besser bewerten und wir sehen weiter.

    Ich bitte jedoch hier in der großen Runde um Verständnis, dass ich mich nicht oute.

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    AW: Datenschutz/Privatheit von Mails und Feedback am Arbeitsplatz?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nee, alles klar, Du bist was GANZ BESONDERES. So richtig wundert es mich nicht, dass Du da Probleme hast.
    Was soll das?
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.

    "In Deinem Alter..."
    "Ich bin nicht in meinem Alter!"


    It‘s called a joke. We used to tell them before people became offended by everything.

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    AW: Datenschutz/Privatheit von Mails und Feedback am Arbeitsplatz?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nee, alles klar, Du bist was GANZ BESONDERES. So richtig wundert es mich nicht, dass Du da Probleme hast.
    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    Was soll das?
    Würde mich nun auch interessieren!

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    AW: Datenschutz/Privatheit von Mails und Feedback am Arbeitsplatz?

    Wie ging es weiter? Spannenderweise ist mein Vorgesetzter einige Tage überhaupt nicht mit mir in Kontakt getreten außer den Besprechungen in der Gruppe und er hat mich auch nicht mehr für jeden kleinen sofort entdeckten Fehler angerufen oder angemailt. Hoppla. Ich kann es mir kaum anders erklären, als dass der ihm Vorgesetzte das mitbekommen hat - und die Datei gelesen hatte - und ihn dann mindenstens auf den Fehler hingewiesen hatte.

    Zwei Tage drauf bekamen alle im Team nochmal ein Papier zum Unterschreiben, dass man ab sofort einmal jährlich die Datenschutzvereinbarung zur Kenntnis genommen haben muss.

    Seit dem: es ist verblüffend ruhig geworden. Ich KANN arbeiten ohne ständig Angst vor Zurechtweisung haben zu müssen. SO arbeite ich auch selbst tatsächlich entspannter und demnach besser. Ich bin gespannt, so GANZ traue ich dem Frieden noch nicht, das kann ich mir kaum vorstellen, dass das wirklich länger anhält.

    Ich habe ihm selbst bis jetzt nichts davon gesagt. Ich schwanke zwischen, dass es vielleicht besser so ist anstatt Konfrontation und - dass ich wenn nochmal sowas passiert einen Trumpf in der Hinterhand habe (was mich auf der Metaebene aber auch nicht gerade beruhigt - verdammt, ICH beginne jetzt auch SO zu denken, das ist doch MIST!) und meinem ureigenen Wert nach ehrlichem Umgang miteinander. ABER: werde ich mit dem Gegenwind umgehen können, der dann zweifelsfrei auf mich einwirken wird? Zumal ich in einer fachlichen Sache noch gerade in einer Diskussion mit ihm stecke, in der er eine sehr klare andere Meinung vertritt. DAMIT komme ich aber recht gut klar, mein Bauchgefühl sagt aber: einen Löwen nach dem anderen verspeisen!

    Was mich allerdings wirklich irritiert - da ich sowieso noch eine bürokratische Sache mit der Personalabteilung zu klären hatte, tat ich da mal ganz naiv und fragte nach einer Stellenbeschreibung. WARUM ich die denn brauche? wurde sofort nachgefragt. Ich hielt mich weiterhin knapp, dass mich interessiere, was denn derenseits genau gesucht und erwartet würde, auch im Hinblick auf meine Bewertung in der Probezeit. Die Antwort befand ich etwas seltsam - oder ist auch DAS normal? - nämlich, ich solle mich an meinen Vorgesetzten wenden. Man könne mir das zwar hier geben, aber es käme besser, wenn ich den direkt fragen würde.

    Ich weiß nicht, ob ich mit meinem Eindruck jetzt so falsch liege, aber ich glaube, auch weil mir eine Kollegin sagte, dass man den Personalrat eigentlich nicht wirklich hinzuziehen solle, und in der Probezeit schonmal gar nicht, das käme einfach nicht gut - dass hier alle extremst zusammen halten und sich auch gegen 'äußere Einflüsse' und alles, was ihr System auch mit besten Absichten neu betrachten will - abschotten. Existiert denn dann der Betriebsrat nur eher 'pro Forma'? Find ich das alleine auch wieder komisch?

    Und dann: Veränderungen würden dauen, kriege ich ständig gesagt. Nur: wenn ich zwei Jahre warten müsste BIS ich mal was ändern darf ... was mache ich denn dann in der Zeit? "Dienst nach Vorschrift"? JETZT schon? Bitte nicht!

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    AW: Datenschutz/Privatheit von Mails und Feedback am Arbeitsplatz?

    Hallo Marcia,

    das klingt doch schonmal viel besser!

    Solange nun Ruhe ist, würde ich das Thema nicht nochmal ansprechen.
    Wichtig ist doch, dass DU weißt, wie das dort zT abläuft und das du solche Schoten dort erwarten kannst.

    Es gibt ja diesen Spruch: Man sollte seine Feinde besser kennen als seine Freunde- und ich finde den bei solchen Arbeitsumgebungen sehr treffend.
    Du kannst und solltest nicht alles ändern wollen- du solltest nur wissen, mit was du rechnen kannst.
    Denn dann, kannst du damit jonglieren und umgehen.........oder mit vielen Infos die Entscheidung für eine Kündigung treffen.

    Hattest du nicht gesagt, dass deine STelle ganz neu ist? (ich hoffe, ich verwechsel jetzt nichts)- dann kann es schon sein, dass deine Stelle noch gar nicht beschrieben worden ist. Denn das macht ja - so mir bekannt- der Chef (der ja weiß, was dort erfüllt werden muss).
    Vielleicht wollte keiner zugeben, dass es noch keine SB gibt?

    Klar dürfte auch sein- wer schon in der Probezeit zum Personalrat "muss", der sollte sich schon wirklich überlegen, ob er dort bleiben will.
    Wenn es schon am Anfang damit losgeht, dass mit den gegebenen Machtstrukturen kein guter Umgang möglich ist- ist das kein guter Start in eine zukünftige Gemeinsamkeit.
    Und happy wird sicher in keinem Betrieb jemand sein, wenn es gleich so losgeht.
    DAs würde ich aber bei jedem Betrieb so sehen.

    "Veränderungen dauern"- von was konkret redest du?
    Eine neue Software braucht einen anderen Umgang als Ordner neu zu beschriften- es kommt auf die Inhalte an, um das beurteilen zu können.

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    AW: Datenschutz/Privatheit von Mails und Feedback am Arbeitsplatz?

    Marcia,

    du solltest dir wirklich überlegen, ob das "System ÖD" dir wirklich entspricht. Du siehst dich als etwas besonderes, aber der ÖD ist es auch !

    Dort gibt es einige Spezifitäten, die absolut nicht jedermanns Sache sind, anderen wiederum entspricht das und sie kommen prima damit klar. Freilich hängt vieles dann noch vom konkreten Vorgesetzten und den Kolleginnen und Kollegen ab.

    Jedes Unternehmen hat eine sog. "Unternehmenskultur", die zu einem selbst irgendwie passen sollte, sonst wird die Arbeit auf Dauer zur Tortur. Das betrifft den ÖD genauso wie andere Unternehmen auch.

    Diese Unternehmenskultur von außen bei einer Bewerbungzu erkennen ist nicht immer einfach, dazu sollte man Leute kennen, die bereits dort arbeiten. Über den ÖD ist etwas mehr bekannt würde ich mal sagen, es sind viele Vorurteile dabei: vieles stimmt, vieles aber auch nicht. Hängt wie schon gesagt letztendlich vom Arbeitsplatz und den dort agierenden Personen ab.

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

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