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    AW: Fieses Mobbing hinter dem Rücken....wie verhalten?

    Hallo - danke für die Antworten.

    Ich habe der Schule kommuniziert, dass ich nicht für alle Eltern, sondern für einen großen Teil (jener, der mich bat, mich dieser Sache anzunehmen) spreche.

    Dass danach noch mal NUR eine kleine Runde sich zusammengesetzt hat, war dem Umstand geschuldet, dass viele Eltern anonym bleiben wollten (weil sie sonst Nachteile für den Nachwuchs befürchten) und meine Person und zwei weitere Mütter dort quasi als Vertretung hingegangen sind.

    Dort habe ich von dem Vorgehen meiner Stellvertreterin erfahren. Deshalb habe ich es auch unter "Mobbing" eingestellt (hätte auch "Vertrauensmissbrauch" heißen können, dafür habe ich aber nicht die richtige Rubrik gefunden.

    Da der Schulsprecher eher von dem Brief, den meine Stellvertreterin schrieb, wusste und mich zunächst telefonisch auch beschimpft hat (hier sind die Wogen wieder geglättet), habe ich es doch arg als Mobbing empfunden, zumal ich von DEM Schreiben meiner Stellvertreterin nichts wusste.

    Für mich beißt sich das schon - erst sagen: "Ich halte mich da raus" und dann ein Schreiben an die Schule absenden, von dem ich nichts weiß und in dem sie sich von meinem Agieren, das ich auf Bitten der Eltern tat, distanziert. Und der Schulsprecher dieses Schreiben hat und ich nicht...

    Fühlt sich für mich eben wie Mobbing an.

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    AW: Fieses Mobbing hinter dem Rücken....wie verhalten?

    Lieben Dank, @Flau!

  3. Moderation

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    AW: Fieses Mobbing hinter dem Rücken....wie verhalten?

    Das einzige Mobbing, das ich hier sehe, ist das gegenüber der Lehrerin. In welche finsteren Zeiten der Kommunikation seid ihr denn da zurückgefallen? Kinder lernen in der Schule schon, dass Streit geschlichtet wird, indem sich Konfliktpersonen erst mal zusammensetzen und sich über die gegensätzliche Haltung sowie die Gründe dafür informieren ...

    Egal, das Kind ist im Brunnen. Und das Verhalten deiner Stellvertreterin merkwürdig. Sie kann als Mutter handeln, muss das aber vorher absprechen. Schließlich hat sie noch ein Amt, das davon klar abgegrenzt werden muss. Als Mutter sagt sie ihre Meinung, als Vize fällt sich dir in den Rücken. Das solltet ihr in Ruhe und in einer netten Umgebung - Café ist immer gut - miteinander bequatschen. Freundlich und verstehen wollend von deiner Seite. - Ihr müsst noch länger miteinander arbeiten. Das geht auch auf gute, konstruktive Weise und nicht, indem man sich beleidigt zurückzieht und sich Leute zu Feinden macht.

    Shining-Star, vielleicht liest zu dich mal ein bisschen in Kommunikationsstrategien ein. Da gibt's gute und kurze Literatur, die nicht viel Mühe macht. Das Ehrenamt soll ja auch Freude bringen, und ich find's immer toll, wenn sich Leute dafür zur Verfügung stellen.

    Mit Wohlwollen und nicht vom Schlechtesten ausgehen (Mobbing!) wird das schon. Alles Gute euch in diesen an sich schon schwierigen Zeiten!
    Der Adler fängt keine Mücken.

    Schauen wir nach vorn, solange wir noch sehen können. [< München Mord]

    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

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    AW: Fieses Mobbing hinter dem Rücken....wie verhalten?

    Es geht ja nicht darum, in welcher Rubrik der BriCom du das Thema einordnest (die Rubrik heisst sowieso "Probleme und Mobbing am Arbeitsplatz", daher passt das Thema hier perfekt rein, auch dann, wenn du das M.-Wort gar nicht verwendest.)
    Sondern es geht darum, dass wie du diesen Vorfall für dich bewertest. Eine Einzelaktion einer Person hinter dem Rücken einer anderen Person ist wirklich kein Mobbing. Mobbing ist systematisches Vorgehen meist einer Gruppe (kann in bestimmten Fällen auch eine Einzelperson sein) über einen längeren Zeitraum (6 Monate Minimum) gegen die immergleiche Person mit dem Ziel, diese Person abzuwerten.

    Eine Einzelaktion, wie du sie schilderst, ist daher per se kein Mobbing. Eine solche Aktion kann unfair, unter der Gürtellinie, gezielt gegen eine Person gespielt sein (also auf der Personen- statt auf der Sachebene) und daher unter Umständen äusserst fies sein - Mobbing ist das trotzdem nicht. Wenn du solche Einzelaktionen für dich als Mobbing bezeichnest, verleihst du ihnen eine überrissene Bedeutung, die sie gar nicht haben, schaukelst die Situation also deinerseits hoch, was nicht im Sinne einer konstruktiven Lösungsfindung ist.

    Versuch, das Ganze von der persönlichen Ebene wegzunehmen und auf die Sachebene zu verlagern. Die lautet:(1) die andere Person hat eine andere Meinung, (2) die andere Person hat intransparent gespielt, (3) die Kommunikation ist gestört
    Also versuch, diese 3 Punkte auf der Sachebene zu regeln, so, wie Erwachsene das regeln - aber nicht mit kindischen Aktionen wie WA Kontakt löschen oder die Person total ignorieren. Das ist nicht nur nicht lösungsorientiert, sondern im Gegenteil zusätzlich konfliktfördernd.
    Wenn du "Mobbing" denkst, bleibst auf der Personen-Ebene, was eine Problemlösung auf der Sachebene massiv erschwert.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Fieses Mobbing hinter dem Rücken....wie verhalten?

    Zitat Zitat von Shining_Star Beitrag anzeigen
    Ich habe der Schule kommuniziert, dass ich nicht für alle Eltern, sondern für einen großen Teil (jener, der mich bat, mich dieser Sache anzunehmen) spreche.

    Dass danach noch mal NUR eine kleine Runde sich zusammengesetzt hat, war dem Umstand geschuldet, dass viele Eltern anonym bleiben wollten (weil sie sonst Nachteile für den Nachwuchs befürchten) und meine Person und zwei weitere Mütter dort quasi als Vertretung hingegangen sind.
    wie schon einige geschrieben haben, ist das kein mobbing.
    aber das obige finde ich schon den knaller an sich.

    ich habe eine kollegin, die in einer elterngruppe ist. die hat mal erzählt, wie die alle gegen die lehrerin rotzen.
    die das natürlich nicht mit kriegt, weil die ja nicht in der gruppe ist.

    meine kollegin findet das selber ganz schrecklich der lehrerin gegenüber (die es so nicht mit kriegt), kann sich aber aus lauter scheinheiligkeit nicht dagegen stemmen. ich finde sowas ganz ganz schlimm.

    wollte ich nur mal gesagt haben, weil ich eine ähnliche dynamik hier raus lese.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


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    AW: Fieses Mobbing hinter dem Rücken....wie verhalten?

    Zum Verständnis: Es geht hier nicht um das Herabwürdigen einer Lehrerin, den konkreten Punkt, um den es geht, mag ich aus Anonymitätsgründen nicht schreiben. Zudem sehe ich es nicht so, dass Mobbing nur von einer Gruppe ausgeht. Ich selbst habe ganz früher mal Mobbing auch erlebt (durch eine Einzelperson) und ich denke, es ist nicht schlimm, wenn ich meine Empfindung als Mobbing einordne.

    Auch in meiner Schulzeit gab es eine Mitschülerin, die stark von einem einzelnen Jungen gemobbt wurde. Dies aber nur am Rande, weil sich hier manche über meine Bezeichnung der Situation mokieren.

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    AW: Fieses Mobbing hinter dem Rücken....wie verhalten?

    für mich ergeben sich folgende Fragen:

    - Wurde die Lehrerin kontaktiert bevor der Brief rausging? Und wie ging das aus?
    - Gab es Gründe, die Lehrerin nicht zu kontaktieren?
    - wurde besagte Stellvertreterin vom Meeting, deren Ausgang und dem Brief vorher informiert?
    - wurde die schweigende Mehrheit auch vom Brief bzw der Vorgangsweise unterrichtet?

    Mir ist es zweimal beruflich passiert, dass ich für Andere gesprochen habe und die das dann ableugneten oder abschwächten.
    Ist also nichts Ungewöhnliches.
    Am besten sich also mehrfach absichern.

    Je suis Charlie!

    Hugh Grant über Boris Johnson (29.8.2019)(Danke an untitled):

    You will not fuck with my children’s future. You will not destroy the freedoms my grandfather fought two world wars to defend. Fuck off you over-promoted rubber bath toy. Britain is revolted by you and you little gang of masturbatory prefects

  8. Moderation

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    AW: Fieses Mobbing hinter dem Rücken....wie verhalten?

    Hallo Shinig Star,

    ich würde an Deiner Stelle ähnlich wie Cariad vorgeschlagen hat, reagieren und auf die andere Elternsprecherin freudlich und sachlich zugehen - sioe mit Vorwürfen zu überschütten oder gar den Kontakt zu blockieren löst die Probleme sicher nicht. Die Frage "haben wir uns missverstanden?" finde ich gut, da sie eine Brücke baut. Ich würde vielleicht sogar noch einen Schritt weiter gehen und erst mal nach ihrer Motivation fragen. Steckte in ihrem "ich halte mich raus" vielleicht schon mehr Botrschaft, die Du überhört hast (was passieren kann, gerade wenn jemand nicht offen damit rausrückt). Fühlt sie sich übergangen?

    Ich kann beide Seiten ein wenig nachvollziehen. Ich bin auch erste Elternvertreterin und es gab in diesem Schuljahr mehrfach Probleme von Eltern mit Lehrern - aber meisten so, dass ich das Ausmaß der Probleme nicht ganz nachvollziehen konnte und schon gar nicht den Tonfall, in dem sie teils kommuniziert wurden. Ich habe natürlich meinen Job gemacht und das angemessen angesprochen, aber speziell in einem Fall habe ich auch klar kommuniziert, dass ich dieses Anliegen kraft Amtes weitergebe, es aber nicht meiner persönlichen Meinung als Mutter und Person entspricht. Daher verstehe ich ein wenig den Impuls, da gegenzusteuern, falls Deine Stellverteterin vielleichta uch das Gefühl hatte, dass die Beschwerden und/oder die Form nicht angebracht sind. Dass sie dann eigenmächtig und ohne offene Worte Gegendarstellungen verfasst, geht natürlich nicht.

    Es wurde ja mehrfach geschrieben - mein Eindruck ist auch, dass Du vielleicht eventuell etwas übers Ziel hinausgeschossen bist mit Deinem Vorgehen. Und dass Ihr alle beide vielleicht angesichts der bei solchen Anlässen ja meist hochkochenden Emotionen zu wenig im Blick hattet, was die jeweils andere für Argumente hat und Ihr zu wenig kommuniziert habt. Zu sagen "ich halte mich raus" ist natürlich auch eine bequeme und vielleicht auch etwas feige Haltung und sich dann doch nicht rauszuhalten, ist auch nicht konsequent - trotzdem denke ich, dass Ihr diesen Konflikt zumindest zwischen Euch noch beilegen könnt, wenn Ihr jetzt den Mut habt, offen drüber zu reden.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

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    AW: Fieses Mobbing hinter dem Rücken....wie verhalten?

    Zitat Zitat von Shining_Star Beitrag anzeigen
    Da der Schulsprecher eher von dem Brief, den meine Stellvertreterin schrieb, wusste und mich zunächst telefonisch auch beschimpft hat (hier sind die Wogen wieder geglättet), habe ich es doch arg als Mobbing empfunden, zumal ich von DEM Schreiben meiner Stellvertreterin nichts wusste..
    Versteh ich richtig- wenn du nicht beschimpft worden wärst (magst du erklären, wodrüber er sich konkret aufgeregt hat?) - hättest du das Verhalten nicht als Mobbing verstanden??

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    AW: Fieses Mobbing hinter dem Rücken....wie verhalten?

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    * Ich verwehre mich vehement gegen das inflationäre Wort Mobbing in Fällen, die absolut gar nichts mit richtigen Mobbing zu tun haben.
    Ich sehe nur, dass die betroffene Lehrerin gemobbt wurde.

    Bzw. die Angelegenheit auf die höhere Ebene eskaliert wurde, ohne allen Beteiligten die Chance zu geben, die Angelegenheit unter sich zu klären. (Zumindest hattest du das nicht erwähnt).

    Brief kann gut sein, kann aber auch schlecht sein - weil der Empfänger keine Möglichkeit hat, sich zu erklären, der "Ton" angemessen sein muss (aber keine Mimik und Gestik dabei ist) usw. Und am allerschlimmsten ist es, dass der Brief nicht mal "an" sie, sondern "über" sie erfolgt.

    Und da würde ich mich auch davon distanzieren, allerdings natürlich mit Ansage. Vielleicht hat sie auch das mit "Raushalten" gemeint.

    In welchem Namen wurde denn der Brief verfasst?

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