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  1. Moderation

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    AW: Chef will Arbeitstvertrag zu meinen Ungunsten abändern.

    Dann ist das doch ein gute Möglichkeit, mal zu sagen: Herr Maier, der Vertrag, den Sie mir gegeben haben, wäre zu meinen Ungunsten, und es war nicht das, was wir abgesprochen haben. Ich möchte das so nicht unterschreiben.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  2. Moderation

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    AW: Chef will Arbeitstvertrag zu meinen Ungunsten abändern.

    Ich schließe mich Cariad Vorschlag an. Und füge hinzu danach gehst du einfach stillschweigend an deine Arbeit und wartest keine Antwort ab und lässt dich auch auf keine Diskussion ein.

    Wenn ihr dann nach der Krise tatsächlich deinen Stunden erhöht, dann NICHT als Springerin, sondern mit definierten Stunden und Tage und ohne eine nicht gesetzeskonforme Feiertagsregelung.

    Und auch darüber diskutierst du nicht.


    Fügsame Mitarbeiter die alles schlucken werden von ihren Chefs in der Regel nicht respektiert und machen ihre eigene Ausnutzung sehr leicht.


    Arbeite weiger an deinem Selbstwertgefühl, du bist auf dem richtigen Weg.
    Und versuche gelegentliche Rückfälle nicht vertraglich zu zementieren.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Chef will Arbeitstvertrag zu meinen Ungunsten abändern.

    Ich bin ja auch nicht so der mutige und durchsetzungsstarke Typ, sondern eiere mehr oder weniger ängstlich und unterwürfig und höflich durchs Leben.

    Durch Zufall bin ich vor Jahren auf eine sehr gute Formel gekommen:

    Jedesmal, wenn ich auf Arbeit wegen Arbeitszeit o. a. Probleme hatte, was durch meine Art noch verstärkt wurde, sage ich:

    "Ja, Sie sehen das so und ich sehe das so. Ich achte und respektiere Sie ... und ich werde mich neutral arbeitsrechtmäßig beraten lassen."

    Was ich dann übrigens auch tue. Kostet zwar Geld, ist es mir jedenfalls wert.

    Gibt mir dann auch innerlich Sicherheit, dass ich nicht ganz so verpeilt und egoistisch dastehe.

    Das war in 7 Jahren ca. dreimal der Fall. Jedesmal wurde dieses Problem dann von Arbeitgeberseite nie wieder angesprochen, sondern löste sich stillschweigend zu meinen Gunsten.

    Wie Promethea71 sagt, hat es mir mehr Achtung eingebracht.

    Das würde ich Dir empfehlen, Miriam_84.

    P.S. Ich sage dann nie, von wem ich mich beraten lasse, sondern schweige darüber einfach.

    Letztlich ist es für den Vorgesetzten, den Mitarbeiter und das Arbeitsverhältnis gut, wenn beide wissen und sich darauf verständigt haben, dass etwas rechtens ist.

    ......................

    Mit der Mutter ist das so eine Sache. Es gibt keine perfekten Mütter, irgendwas macht eine Mutter immer falsch, so wie ihre Mutter und wieder deren Mutter.

    Seit ca. 2000 hat sich die Einstellung vieler Fachleute dahingehend verändert, dass ein Mensch spätestens seit Erwachsenwerden für sich und sein Handeln und Fühlen weitgehend eigenverantwortlich ist und dieses zumindest anstrebt.

    Vielleicht kann Dir dieses helfen, Dich freier und leichter zu machen.

    Es gibt einen Witz darüber:

    "Kommt ein Mann zum Psychiater ..., sagt: "Herr Doktor, ich habe Probleme."
    Lehnt sich der Psychiater zurück, runzelt die Stirn, betrachtet den Mann nachdenklich eine lange Weile und dann:

    "Hmmm ..., haben sie vielleicht eine Mutter?!"
    Geändert von herbstblatt7 (15.04.2020 um 11:33 Uhr)
    Nyd din læring, sagde silden.

  4. Moderation

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    AW: Chef will Arbeitstvertrag zu meinen Ungunsten abändern.

    Ich habe dem, was die drei Vorschreiberinnen geschrieben haben, nichts Neues hinzuzufügen. Ich möchte Dich lediglich bestärken, genau so zu agieren. Du kannst Cariads Beitrag im Grunde wortwörtlich in das Gespräch übernehmen.

    Natürlich wird er versuchen zu argumentieren, aber Du kannst dem gut entgegenwirken, indem Du gebetsmühlenartig wiederholst "Ja, ich verstehe Ihre Sichtweise. Allerdings ist die Änderung einseitig zu meinen Ungunsten, daher unterschreibe ich den Vertrag nicht".

    Das ist dann auch gleich ein sehr gutes Training, um aus anerzogenen Verhaltensmustern auszusteigen.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

    Werde die, die du bist
    Hedwig Dohm

  5. Inaktiver User

    AW: Chef will Arbeitstvertrag zu meinen Ungunsten abändern.

    Zitat Zitat von Miriam_84 Beitrag anzeigen
    Mein großes Problem ist, ich wurde so erzogen bzw. mir wurde als Kind von meiner sehr dominanten Mutter permanent eingetrichtert, in der Schule und auch später im Arbeitsleben müsse ich mich immer fügen, um ja keinen Ärger zu bekommen. Widerworte wären nicht erwünscht und ich solle einfach alles "schlucken" und froh sein, dass ich überhaupt einen Arbeitsplatz habe.

    Dann ist jetzt die Gelegenheit, diesen Glaubenssatz in die Mottenkiste zu packen. Du bist erwachsen, und was deine Mutter sagt, ist für dein Leben völlig irrelevant.

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    AW: Chef will Arbeitstvertrag zu meinen Ungunsten abändern.

    springer auf abruf------------------- also rufbereitschaft.
    anfahrt und abfahrt zählt als arbeitszeit. nur so als info.


    das kann lukrativ sein. da würde ich mich reinfuchsen und ihm vorrechnen.




    nein, ich würde nicht unterschreiben- sondern ein gegenmodell erstellen.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  7. Inaktiver User

    AW: Chef will Arbeitstvertrag zu meinen Ungunsten abändern.

    Vor allen Dingen würde ich mich schon nach einem neuen Arbeitsplatz umsehen. So kann man doch auf Dauer nicht arbeiten.

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    AW: Chef will Arbeitstvertrag zu meinen Ungunsten abändern.

    Zitat Zitat von Miriam_84 Beitrag anzeigen
    Ich bin echt sowas von sauer, dass ich überhaupt meinen guten Willen gezeigt und ihm diese Vertragsänderung mit mehr Stunden und flexiblen Arbeitstagen vorgeschlagen habe und möchte den Vertrag so nun natürlich nicht unterschreiben. Was soll ich denn jetzt machen? Wenn ich es nicht tue, fliege ich ja garantiert raus?
    Ganz ehrlich, ich würde nicht unterschreiben und mich schnellstens nach einem anderen Job umsehen.

    Einen Arbeitgeber, der mich über den Leisten ziehen will, brauche ich nicht.

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