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    Meine negative Einstellung

    So weil ich jetzt auch gerade in so einer Wartephase bin - höre ich jetzt noch was vom internen Wechsel oder waren das alles nur Worte...fällt mir gerade auf, wie sehr ich gerade alles in Schubladen sehe oder in Frage stelle.

    Vielleicht auch, weil ich Angst habe, dass sich woanders auch nur alles wiederholt.

    Vielleicht bin ich auch ein schwieriger Mitarbeiter.

    Soweit ich meine bisherige Aufgabenbeschreibung verstanden habe, bin ich sowas wie ein Teamleiter, fachlich darf ich was sagen, aber disziplinarisch nichts.

    1. Ich dachte immer so als Teamleitung ist man ne Zwischenstation zwischen AL und den Rest des Teams, also dass man z.b. ein Ziel von der AL bekommt und dieses mit dem Team umsetzt, aber halt auch, dass man fachlich sagen kann, wie man das am besten umsetzt oder ob soetwas auch mal nicht geht - weil unrealistisch in der Zeit mit dem Ergebnis, dafür würde aber XYZ gehen usw.

    Hier ist es so, dass die AL vom Chef Vorgaben bekommt, am besten alles jetzt und sofort, AL springt sofort und spricht alles mit den anwesenden Teammitgliedern ab, die Hälfte überimmt sie dann auch selbst macht (also alles fachlich organisatorisches), den Rest ´teilt sie an die Anwesenden auf und da werde ich erst miteinbezogen: Sie erwartet Rückmeldung dann, wenn ich gar nicht da bin - ich arbeite Teilzeit und bin daher nicht jeden Tag da. Ich kann die Rückmeldung dann auch gar nicht geben.

    Dann Teambesprechungen: Werden angesetzt, keine Themen und Ziele vorgegeben, weil Absprachen erfolgen ja unter der Woche, Termine werden dann kurzfristig wieder abgesagt oder auch an Tagen vereinbart, an denen ich nicht da bin. Protokolle gibt es keines und bei Nachfragen bekomme ich die Information, dass auch keiner weiß, was das bedeutet.

    Ich arbeite sehr gerne eigenständig und auch gerne mit der Ansage: das ist das Oberziel, überleg dir das, das ist das Budget, muss bis Datum stehen, viel Spaß.

    Probiert habe ich schon: jour fixe ansetzen, gesagt, dass ich gerne bei den Teams dabei wäre, da ich mich gerne einbringe, gesagt, dass ich gerne eigenständig arbeite, das mir Spaß macht und man mir ruhig auch einfach die Zielvorgabe geben kann, anstatt das ist das Ziel, ich hab alles abgesprochen und eingeleitet, du machst die Umsetzung genau so wie ich/die oben sich das vorgestellt haben, bis morgen (wo du nicht da bist).

    Ich hab auch ehrlich gesagt meine Position nun offen in Frage gestellt, weil wozu? AL macht alles, ich solls ja anscheinend nicht, zeitlich ist das nicht machbar und außer Ärger untereinander bringt es nichts.

    Aber wenn ich nur Teammitglied wäre, wäre das Grundproblem trotzdem genau das gleiche.

    Ich denke ich bin eher für einen freieren Aufgabenbereich geeignet, in dem es gewünscht und möglich ist, sich mehr einzubringen.

    Inzwischen habe ich da ne furchtbar negative Einstellung entwickelt und die merkt man mir ab und an auch an. Mir ist an den Tagen an denen ich da bin, übler als wenn ich nicht arbeite.

    Ich habe ja nun evtl. die Wechseloption - das wäre eine Stabstelle mit freier Zeiteinteilung und daher leichter zu handeln und natürlich immer die Option zu gehen (ich schaue mich parallel ehrlich gesagt schon auch um).

    Nun aber so lange ich da bin - das wird sicher noch ne Weile sein - je nachdem was als erstes zutrifft, wie bekomme ich meine Einstellung wieder hin zu neutral?

    Ich hab jetzt jeden Morgen vor der Arbeit meditiert und merke so ein wenig, dass es hilft die Gedanken auf Abstand zu halten. Ich hab privat auch viele neue Hobbys etc. - ich weiß auch grundsätzlich, dass hier jeder sein bestes gibt, aber puh trotzdem fällt es mir echt schwer zu sagen, ja super tolle Idee, wenn ich sie fachlich für falsch halte.

    Und ich weiß, dass ich nicht ständig mit: Wurde dies und jenes denn bereits berücksichtigt? anfangen kann...ich bin manchmal ein ziemlicher Klugscheißer.

    Eigentlich will ich nur noch gut raus, zu was neuem hin - daher sollte ich einfach Wasser trinken, bevor ich was sage, richtig?

  2. Inaktiver User

    AW: Meine negative Einstellung

    waaaaahhhh.... ich kann dich SCHON WIEDER so gut verstehen

    ( leider eigentlich...
    so wie in deinem Wechseln-ja-nein-Thema kürzlich..)

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    AW: Meine negative Einstellung

    Bist du Teamleiter oder nicht?
    Was steht in der Stellenbeschreibung?

    Das als erstes klären, und zwar verbindlich. Wenn du Teamleiter bist, dann soll das in der Stellenbeschreibung vermerkt werden. Dann: deine Kompetenzen klären und schriftlich festhalten (lassen): was ist deine Verantwortung, was darfst du, was nicht?
    Und, falls du Teamleiter bist: werde aktiver. Setz du die Sitzungen deines Teams an, schreib du die Traktandenliste. Wenn du Teamleiter bist, dann ist es deine Sache, das Team zu organisieren. Sage nicht „ich würde gerne...“. sondern mach es einfach. Selbstbestimmt arbeiten, heisst, die Dinge selbst zu bestimmen und zu tun (in deinem Kompetenzbereich), statt vorsichtig zu sagen „ich würde gerne“. Dazu gehört auch: Team zusammentrommeln und klar sagen „Leute, Organisation und Absprachen immer nur zu Terminen, an denen ich auch da bin - ich will dabei sein“ (du willst! Nicht: du würdest gerne)
    Geändert von Horus (05.12.2019 um 18:55 Uhr)

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    AW: Meine negative Einstellung

    Genau, bist Du es, oder nicht? Wenn ja, loslegen.
    "Schau lange und genau auf die Dinge, die dich erfreuen - zumindest länger als auf die Dinge, die dich ärgern."
    Sinonie - Gabriele Colette


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

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    AW: Meine negative Einstellung

    Ok, ich drücke mich manchmal missverständlich aus, sorry.

    Horus und bilfi extra nochmal zum Verständnis: es steht in meiner Stellenbeschreibung, dass ich Teamleitung bin, ich setze Teams mit meinem Teammitgliedern regelmäßig an, ich frage sie was sie wo machen, nach Ideen, geb Aufgaben und mache Planungen, etc., ich bestimme wann die Teams sind, also klar, wenn ich da bin.

    Ein Team ist aber keine Insel, es gibt eine AL, die noch mehrere Teams unter sich hat, unter anderem uns.

    Die AL nutzt mich in meiner Funktion halt nicht, damit ich dafür sorge, dass das Team läuft,.

    Meine Aufgabe geht nur begrenzt, also was als erstes bei der AL eingeht vom Chef-Chef oder außen und meinen Aufgabenbereich betrifft, erledigt sie selbst, oder bestimmt was wie gemacht werden soll und bespricht das mit meinen Teammitgliedern und dem Chef-Chef bis aufs letzte Detail. Oft ist das konträr zu dem wie wir sonst so arbeiten. Und ich bin da weil Teilzeit außen vor.

    Die AL ist öfters da als ich und die anderen auch. Es gibt mit der AL nur Großteams, also meine Teammitglieder sind dann eingeladen, ansonsten alle TL's die restlichen Teammitglieder und ich und andere Teilzeitkräfte, die frei haben, sind meistens außen vor.

    Frühers war das einfacher, da gabs Besprechungen zwischen TL und AL, es war von Anfang an klar, dass ich Teilzeit bin und z.B. an einem Tag nicht da. Da wurde von der AL geschaut, dass die TL sich unter einander absprechen können, Teams nicht an Tagen sind, wo ich weg bin und ich konnte mir dann mit meinem Team überlegen, wie wir die Vorgaben umsetzten etc. Da hat die Funktion als Teamleiter Sinn gemacht.


    Und ich geh doch bald Horus, es geht mir nicht mehr um, wie bieg ich das wieder hin. Das ist halt jetzt anders. Ich kann meinem Team schon sagen, wo es lang geht und auch der AL, dass wir uns zu oft überschneiden, mehr absprechen sollten, etc., aber bringt halt nichts, weil AL über TL und damit macht das Team halt was AL sagt und dann die Frage wozu TL? Ist das nicht ein Bullshitjob?

    Ich will mich da nicht unnötig noch reinhängen. Ich konzentriere mich auf die Zukunft, nicht auf was, was so nicht mehr existiert. Und ich glaube auch, dass in einer anderen Konstellation das alles mehr Sinn macht. Ich freu mich auch auf die Zukunft.

    Zur AL sag ich einfach immer nur was sachlich Negatives, wenn ich dann mitbekomme, dass sie wieder mit den Teammitgliedern alles abgesprochen hat, was ich dann aber anders sehe.

    Darum gehts mir, wie seh ich das ganze wieder etwas neutraler.

    Lustigerweise fällt mir jetzt auf, wie oft das Wort Team vorkommt. Es gibt doch Teams von Teamleitern, Teams von AL's, Teams von Chef-Chefs, etc.
    Geändert von Ernestae (05.12.2019 um 19:51 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Meine negative Einstellung

    Ich kapier nix. Was bedeutet "Teams ansetzen"?

  7. User Info Menu

    AW: Meine negative Einstellung

    Sie meint wohl „Teammeetings“, also Sitzungen mit dem Team.
    Hat mich auch verwirrt. In meiner Welt ist ein Team eine Gruppe von Leuten, die unter gemeinsamer Führung, der Teamleitung, arbeiten. Die gemeinsamen Sitzungen sind Teambesprechungen - die auch @Teams“ zu nennen, hab ich im realen Leben noch nie gehört, das wäre verwirrend.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  8. Inaktiver User

    AW: Meine negative Einstellung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kapier nix. Was bedeutet "Teams ansetzen"?
    Team-Meetings anberaumen

  9. Inaktiver User

    AW: Meine negative Einstellung

    Wenn es da schon begriffliche Unschärfen gibt, ist die TE womöglich gar keine TL.

  10. User Info Menu

    AW: Meine negative Einstellung

    Hi Ernestae

    sorrx aber ich verstehe überhaupt nicht, wie du eine Teamleitung sein kannst, wenn du nur Teilzeit arbeitest und an manchen Tagen gar nicht da bist.

    Da bleibt mir nur eine Begründung:

    Alibi Titel und sonst bitte unauffällig verhalten
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

    Grab nicht zu weit in dem Mist rum, dann stinkt's nur noch mehr. Geh davon weg, und merk dir, wie's gerochen hat, damit du beim nächsten Verlierer früher Lunte riechst. (Zitat Wildwusel)

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